Zeitungen in einem Zeitungsständer beim Händler

Tipps für heiße Tage


Ein Umwelttipp von Lisa Dönges, Bereich Umwelt und Klimaschutz:

An heißen Tagen stellt sich häufig die Frage, welche baulichen Maßnahmen helfen können, um besser mit der Hitze umzugehen. Ein wichtiger Baustein ist außenliegender Sonnenschutz wie Rollläden, Außenjalousien oder Markisen. Sie halten die Sonneneinstrahlung schon vor dem Eintritt ins Gebäude ab, weswegen sie wirksamer als Vorhänge im Innenraum sind. Auch eine gute Wärmedämmung von Dach und Fassade trägt zum Hitzeschutz bei: Die Dämmung hält im Sommer die Wärme länger draußen und im Winter die Heizwärme im Gebäude. Darüber hinaus heizen sich helle Fassaden und rote Dachziegel weniger stark auf als dunkle Oberflächen. Ergänzend kommt es auf ein angepasstes Lüftungsverhalten an. Fenster sollten in den kühleren Morgen- und Nachtstunden geöffnet und tagsüber möglichst geschlossen gehalten werden. An heißen Tagen können außerdem Ventilatoren oder Klimageräte für zusätzliche Kühlung sorgen. Auch die Gestaltung von Gärten und Grundstücken hat einen Einfluss auf die Hitzebelastung. Bäume und Sträucher spenden Schatten und Fassadenbegrünung kann die Oberflächentemperatur senken sowie das Mikroklima verbessern. Im Garten selbst helfen schattenspendende Bäume, Pergolen oder Sonnensegel sowie eine Entsiegelung von Flächen.

Weitere Informationen gibt es auf den Webseiten der Verbraucherzentrale sowie beim Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie:

https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/sanieren-bauen/daemmen/hitzeschutz/ 

*  https://www.verbraucherzentrale.de/klimaanpassung-begruenung-kuehlt 

https://www.hlnug.de/themen/klimawandel-und-anpassung/anpassung-an-den-klimawandel/bauhandwerk-bauherrschaft