Hauptstraße mit Häusern in Jugenheim

Gedenkveranstaltungen

Gedenkveranstaltungen

„Wider das Vergessen – Ständige Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus“, so hat die Gemeindevertretung ihre Verpflichtung formuliert und Gedenkveranstaltungen wie die Erinnerung an die Novemberpogrome von 1938, den Holocaust-Gedenktag sowie den Volkstrauertag als feste wie wichtige Bestandteile der Erinnerungsarbeit in der Gemeinde verankert.

Davidstern aus Steinen gelegt

  

Gedenken 2022

  • Holocaust-Gedenktag

    Die geplante Stolpersteinführung, die die Gemeinde Seeheim-Jugenheim anlässlich des Holocaust-Gedenktags in Planung hatte, muss aufgrund der aktuell sehr hohen Corona-Zahlen verschoben werden. Neuer Termin für die Führung mit Klaus Knoche ist Sonntag, der 27. März. Treffpunkt ist um 14 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Haus Hufnagel (Bergstraße 18-20).

  • 9. November - Erinnerung an die Novemberpogrome 1938

    In Planung

  • Volkstrauertag

    Die Gedenkveranstaltung am Sonntag, dem 13. November, erinnert an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft und findet in diesem Jahr am Ehrenmal in Seeheim statt. Weitere Details werden noch bekanntgegeben.

Gedenken 2021

  • Holocaust-Gedenktag

    30.06.2021 Lesung mit Lilly Maier - Nachholtermin Holocaust-Gedenktag

    Die mit Lilly Maier im Rahmen des Holocaust-Gedenktags von der Gemeinde geplante Lesung Ende Januar muss Corona-bedingt auf den Sommer verschoben werden. Die Autorin, die bereits im Januar 2019 mit einer Lesung aus ihrem Debüt „Arthur und Lilly“ in Seeheim-Jugenheim zu Gast war, stellt am 30. Juni ihr neues Buch „Auf Wiedersehen, Kinder!“ im Haus Hufnagel vor. Darin geht es um den Wiener Reformpädagogen Ernst Papanek, der kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in der Nähe von Paris vier Kinderheime leitete. 283 jüdische Flüchtlingskinder aus Deutschland und Österreich waren dort untergebracht, die er später in die USA bringen und vor dem Holocaust retten konnte. Binnen kurzer Zeit war es Papanek zunächst aber gelungen, in den Heimen in Frankreich ein beeindruckendes pädagogisches System aufzubauen. „Bis heute können wir von seinen für die damalige Zeit revolutionären Methoden im Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen lernen“, so Lilly Maier zur Aktualität seiner pädagogischen Ansätze.

    Weitere Informationen zu Lilly Maier sowie ihrer Arbeit und ihren Veröffentlichungen gibt es unter www.lillymaier.wordpress.com.

  • 9. November - Erinnerung an die Novemberpogrome 1938

    07. + 09.11.21 Führung auf dem jüdischen Friedhof und Gedenken auf dem Sebastiansmarkt

    In diesem Jahr gibt es zwei Gedenkveranstaltungen, mit denen die Gemeindeverwaltung an die Novemberpogrome von 1938 erinnern will, die den Auftakt bildeten für die systematische Verfolgung und Ermordung der Juden in Nazi-Deutschland. Am Sonntag, dem 7. November, findet um 14 Uhr eine Führung auf dem jüdischen Friedhof in Alsbach statt. In der Nachbargemeinde von Seeheim-Jugenheim befindet sich der größte jüdische Landfriedhof in Hessen. Hier fanden mehr als 400 Jahre lang jüdische Männer, Frauen und Kinder ihre letzte Ruhe. Was heißt es, jüdisch zu sein? Welche Bedeutung hatte der Friedhof für die Region? Was sind jüdische Bestattungsriten? Was ist 1938 mit dem Friedhof geschehen? Wo liegen die Ursprünge für Antisemitismus? Diesen Fragen geht Achim Dietermann, Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, in der rund 90-minütigen Führung nach.

    Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich: unter presse@seeheim-jugenheim.de. Empfohlen wird festes Schuhwerk sowie bei Männern eine Kopfbedeckung.

    Ähnlich wie bereits im letzten Jahr findet am Dienstag, dem 9. November, wieder auf dem Sebastiansmarkt vor der Gedenktafel für die jüdischen Opfer eine gemeinsame Gedenkveranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen und der Gemeinde Seeheim-Jugenheim statt. Die Teilnehmer sind herzlich eingeladen, einen kleinen Stein mitzubringen. Damit soll – ähnlich des Brauchs im Judentum, einen Stein zur Ehrung der Toten auf die Gräber zu legen – ein Davidstern aus den steinernen Fundstücken als Zeichen des Gedenkens und der Achtung entstehen. Beginn der etwa halbstündigen Veranstaltung ist um 17.30 Uhr.

  • Volkstrauertag

    14.11.21 Zum Gedenken an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft

    Am Sonntag, dem 14. November, lädt die Gemeinde Seeheim-Jugenheim gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Jugenheim, der Katholischen Pfarrgemeinde St. Bonifatius sowie dem Ortsverband des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. zur zentralen Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertags ein. Die Gedenkveranstaltung, die an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft erinnert, findet um 11.30 Uhr in Jugenheim vor dem Ehrenmal an der Auffahrt zum Heiligenberg statt. Musikalisch begleitet wird sie in diesem Jahr vom Wood and Brass Ensemble.

    In den Ortsteilen Balkhausen, Malchen, Ober-Beerbach und Stettbach werden am Volkstrauertag von den Ortsvorstehern Gestecke an den Ehrenmälern niedergelegt. Am Ehrenmal in Seeheim  im alten Ortskern am Ende der Kirchstraße/Eingang Friedhof und Laurentiuskirche übernimmt dies der Bürgermeister.

Gedenken 2020

  • Holocaust-Gedenktag

    26.01.2020 Stolpersteinführung in Jugenheim

    Klaus Knoche, der sich für den Runden Tisch „Wider das Vergessen“ mit den Lebensläufen der Juden in Seeheim-Jugenheim beschäftigt hat, begibt sich auf die Spuren jüdischen Lebens in Jugenheim und erzählt zu den Namen und Daten auf den Stolpersteinen die Geschichten, die dahinterstecken.

  • 9. November - Erinnerung an die Novemberpogrome 1938

    08.11.2020 Stilles Gedenken

    Die Evangelische Kirchengemeinde Seeheim-Malchen und die Gemeinde Seeheim-Jugenheim erinnern gemeinsam an die Novemberpogrome von 1938 erinnert, die den Auftakt bildeten für die systematische Verfolgung und Ermordung der Juden in Nazi-Deutschland. Am Sonntag, dem 8. November, sind die Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, der Gedenktafel für die jüdischen Opfer auf dem Sebastiansmarkt nachmittags einen Besuch abzustatten und einen kleinen Stein mitzubringen. Damit soll – ähnlich des Brauchs im Judentum, einen Stein zur Ehrung der Toten auf die Gräber zu legen – ein Davidstern aus den steinernen Fundstücken als Zeichen des Gedenkens und der Achtung entstehen.

    Die eigentlich geplante öffentliche Gedenkveranstaltung auf dem Sebastiansmarkt unter anderem mit dem Verlesen der Namen der Opfer, dem Lebensbild einer jüdischen Familie aus Seeheim, einer Rede des Bürgermeisters sowie dem jüdischen Abendgebet muss wegen der aktuellen Corona-Verordnungen abgesagt werden.

  • Volkstrauertag

    15.11.2020 Text folgt



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