Hauptstraße mit Häusern in Jugenheim

Gedenkveranstaltungen

„Wider das Vergessen – Ständige Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus“, so hat die Gemeindevertretung ihre Verpflichtung formuliert und Gedenkveranstaltungen wie die Erinnerung an die Novemberpogrome von 1938, den Holocaustgedenktag sowie den Volkstrauertag als feste wie wichtige Bestandteile der Erinnerungsarbeit in der Gemeinde verankert.

  

Gedenken 2021

  • Holocaustgedenktag

    31.01.2021 in Planung: Lesung mit Lilly Maier aus ihrem im Januar 2021 erscheinenden Buch über den jüdischen Reformpädagogen Ernst Papanek.


Gedenken 2020

  • Holocaustgedenktag

    26.01.2020 Stolpersteinführung in Jugenheim

    Klaus Knoche, der sich für den Runden Tisch „Wider das Vergessen“ mit den Lebensläufen der Juden in Seeheim-Jugenheim beschäftigt hat, begibt sich auf die Spuren jüdischen Lebens in Jugenheim und erzählt zu den Namen und Daten auf den Stolpersteinen die Geschichten, die dahinterstecken.

  • Volkstrauertag

    15.11.2020 Volkstrauertag

    Kranzniederlegung am Ehrenmal in Seeheim gemeinsam mit Vertretern der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde sowie mit dem Sozialverband VdK Deutschland e.V..

  • 9. November - Erinnerung an die Novemberpogrome 1938

    Die Evangelische Kirchengemeinde Seeheim-Malchen und die Gemeinde Seeheim-Jugenheim haben gemeinsam an die Novemberpogrome von 1938 erinnert, die den Auftakt bildeten für die systematische Verfolgung und Ermordung der Juden in Nazi-Deutschland. Am Sonntag, dem 8. November, waren die Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, der Gedenktafel für die jüdischen Opfer auf dem Sebastiansmarkt nachmittags einen Besuch abzustatten und einen kleinen Stein mitzubringen. Damit soll – ähnlich des Brauchs im Judentum, einen Stein zur Ehrung der Toten auf die Gräber zu legen – ein Davidstern aus den steinernen Fundstücken als Zeichen des Gedenkens und der Achtung entstehen.

    Die eigentlich geplante öffentliche Gedenkveranstaltung auf dem Sebastiansmarkt unter anderem mit dem Verlesen der Namen der Opfer, dem Lebensbild einer jüdischen Familie aus Seeheim, einer Rede des Bürgermeisters sowie dem jüdischen Abendgebet musste wegen der aktuellen Corona-Verordnungen abgesagt werden.



Kontakt

Sabine Milewski

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