Hessenweiter Probealarm
Am Donnerstag, dem 12. März, findet ein landesweiter Warntag statt. Hessen schließt sich damit bereits zum zweiten Mal Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern an, die zusätzlich zum bundesweiten Warntag im Herbst einen landesweiten im Frühjahr durchführen. Ziel dabei ist, zum einen die technische Warninfrastruktur zu testen sowie zum anderen die Bürgerinnen und Bürger für die verschiedenen Warnmittel und Alarmsignale im Ernstfall zu sensibilisieren. Als Ernstfälle gelten beispielsweise Naturkatastrophen wie Erdbeben und Unwetter, Großbrände, Schadstoffaustritte, Ausfälle der Grundversorgung und miltärische Angriffe. Neben Sirenen werden auch alle weiteren Warnmöglichkeiten, wie beispielsweise das vom Bund eingeführte „Cell-Broadcast“ oder die Warn-App „hessenWARN“, zum Einsatz kommen. Der Probealarm in ganz Hessen ist zwischen 10 und 11 Uhr vorgesehen.
Ihren ersten Einsatz an einem Warntag hat die neue Sirenenanalage an der Tannenbergstraße am 12. März, die seit kurzem in Betrieb ist und den westlichen Teil von Seeheim mit einer Sirenenwarnung versorgen soll. Aktuelle Messungen zur Schallausbreitung hatten ergeben, dass die Sirene auf dem Rathaus in der Schulstraße vorwiegend den östlichen Teil von Seeheim erreichen kann, nicht aber mehr für ganzen Ortsteil ausgelegt ist. Die Sirenenanlage am Ende des Fußwegs vom Grundweg zur Tannenbergstraße/Büchnerstraße gegenüber dem Waldweiherweg ist Teil der notwendigen Zivilschutzmaßnahmen der Gemeinde Seeheim-Jugenheim. Weitere Sirenenanlagen, mit denen auch Sprachdurchsagen verbreitet werden können, sollen folgen.

