Zeitungen in einem Zeitungsständer beim Händler

Keine gruppenübergreifende Betreuung mehr


Angesichts der stark steigenden Corona-Infektionszahlen hat sich die Gemeindeverwaltung dazu entschieden, die gruppenübergreifende Betreuung in den kommunalen Kindertagesstätten vorerst auszusetzen. Durch die strikte Trennung können im Infektionsfall einzelne Gruppen in Quarantäne geschickt werden, ohne dass eine komplette Schließung der Betreuungseinrichtung erforderlich ist. „Wir möchten mit dieser präventiven Maßnahme das Infektionsrisiko für alle so gering wie möglich halten“, unterstreicht Bürgermeister Alexander Kreissl. „Es geht um den Schutz der Kinder sowie des Betreuungspersonals.“

Bedingt durch die strikte Gruppentrennung gibt es zurzeit keine Betreuungsmöglichkeiten im Früh- und Spätdienst, wo Kinder und KiTa-Personal aus verschiedenen Gruppen bisher zusammengekommen sind. Zudem kann es zu Einschränkungen in den Kernbetreuungszeiten kommen, da das KiTa-Personal sowie Vertretungskräfte durch die Gruppenbindung nicht mehr anderswo aushelfen können. „Wir versuchen aber alles zu tun, um den Familien auch weiterhin das größtmögliche Betreuungsangebot zwischen 8 bis 16 Uhr anbieten zu können“, so der Rathauschef.