„Home-Kindergardening“ wird weniger
Ab dem kommenden Dienstag hat in Hessen das durch die Corona-Krise bedingte „Home-Kindergardening“ zumindest teilweise ein Ende. Bis zu den Sommerferien soll es, ähnlich wie bei den Schulen, eine eingeschränkte Regelbetreuung geben. So nehmen auch die kommunalen KiTas in Seeheim-Jugenheim nach Pfingsten einen eingeschränkten Regelbetrieb auf. „Unser Ziel ist es dabei, möglichst allen Kindern einen Platz anzubieten“, erklärt Bürgermeister Alexander Kreissl.
Die Gruppengrößen in den kommunalen Einrichtungen, so hat man sich im Landkreis allgemein verständigt, sind im Ü3-Bereich auf 12 Kinder reduziert, im U3-Bereich auf sechs Kinder. Die Betreuung erfolgt nur in der eigenen Gruppe von festen Bezugspersonen. Um möglichst allen Kindern einen Platz in der KiTa anbieten zu können, findet die Betreuung an wechselnden Tagen statt – natürlich unter der strengen Einhaltung der derzeit gültigen Kontakt- und Hygieneauflagen. Alle Eltern wurden in dieser Woche von den KiTa-Leitungen über die individuelle Regelung für ihr Kind informiert. „Wir sind uns bewusst, dass die Eltern in den letzten Wochen unter einer enormen Belastung standen“, so der Bürgermeister. „Der geplante eingeschränkte Regelbetrieb kann nur eine erste kleine Entlastung darstellen, die wir aber allen Familien ermöglichen wollen. Wir hoffen sehr, dass bald alle Kinder wieder zu ihren gewohnten Zeiten die KiTas besuchen können.“
Auch in der „Container-KiTa“ in Malchen geht es am kommenden Dienstag mit dem eingeschränkten Regelbetrieb los. Die geplante Öffnung im April der zusätzlich geschaffenen Betreuungsplätze konnte durch die Corona-Krise nicht stattfinden. Jetzt können die Kinder auf Erkundung der neuen Räumlichkeiten und des frisch angelegten Außengeländes gehen.
Foto: Gemeinde Seeheim-Jugenheim
