Rathaus der Gemeinde Seeheim-Jugenheim in der Sonne mit Baum im Vordergrund

Dorfentwicklung Seeheim-Jugenheim

Unsere Gemeinde wurde 2020 gemeinsam mit 17 weiteren Kommunen in das Programm „Förderung der Dorfentwicklung in Hessen – hessisches Dorfentwicklungsprogramm“ aufgenommen, das zu den Fördermaßnahmen des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im ländlichen Raum gehört.

Fachwerkhäuser im Ortsteil von oben

 

Ziel des hessischen Dorfentwicklungsprogramms ist es, die Kommunen mit ihren Dörfern im ländlichen Raum als attraktiven und lebendigen Lebensraum zu erhalten und den demografischen und strukturellen Wandel aktiv zu gestalten

Um die Vielfalt dörflicher Lebensformen, das bau- und kulturgeschichtliche Erbe sowie den individuellen Charakter der hessischen Dörfer zu erhalten, sollen die Innenentwicklung gestärkt, die Energieeffizienz gesteigert und der Flächenverbrauch verringert werden.

Den Kommunen und privaten Projektträgern stehen viele Fördermöglichkeiten zur Verfügung, um die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Hierzu zählen die Schaffung von Wohnraum und ausreichenden Einkaufsmöglichkeiten sowie kulturellen und sozialen Angebote, wie beispielsweise ein Treffpunkt für die Ortsgemeinschaft. Die Kommunen erstellen nach der Anerkennung zunächst ein Konzept mit Analyse der Ausgangslage, Strategie und Planung für die nächsten Jahre. Darauf folgt eine sechsjährige Förderphase für die Umsetzung der Projekte.

Das Dorfentwicklungsprogramm ist ein Förderprogramm ausschließlich für ländlich geprägte Orte. Der Ortsteil Seeheim ist damit kein Teil des Fördergebiets, wird aber mit in das Gesamtkonzept einbezogen.

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WEITERE INFORMATIONEN

Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK)

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Kleine Parkanlage Roseneck in Jugenheim mit Bänken

Was bedeutet das für uns?

Der demografische und strukturelle Wandel erfordert eine nachhaltige Strategie, wie sich eine Kommune insgesamt entwickeln soll und welche Funktionen unsere einzelnen Ortsteile dabei übernehmen. In rund zwölf Monaten wollen die beiden Planungsbüros das sogenannte integrierte kommunale Entwicklungskonzept, kurz IKEK, in Zusammenarbeit mit Verwaltung, Landratsamt, den Bürgerinnen und Bürgern und der Steuerungsgruppe erarbeiten, das sich auf die Ortsteile Jugenheim, Ober-Beerbach, Balkhausen, Malchen, Steigerts und Stettbach erstrecken wird. Das wesentliche Ziel liegt darin, Maßnahmen für die Zukunftsentwicklung der gesamten Gemeinde zu definieren und darüber hinaus Fördergebiete für die Privatförderung in den Ortsteilen strategisch herzuleiten. Im IKEK sind gesamtkommunale strategische Aussagen über künftige Schwerpunkte, Ziele und Vorhaben zu treffen. In einem breiten Themenspektrum sollen zukünftige kommunale Entwicklungen unter Berücksichtigung der aktuellen Herausforderungen ausgearbeitet werden. 

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Fachwerkhäuser an der Straße

Wer gestaltet unsere Zukunft?

Das können und sollen alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Seeheim-Jugenheim, weil die Bürgermitwirkung ebenso wie der Aufbau von sozialen und kulturellen Netzwerken zur Stärkung der Daseinsvorsorge eigenständige Programmziele sind. 

Wir möchten Sie einladen, die Zukunft unter Berücksichtigung einer gesamtstädtischen Entwicklung mitzugestalten. Ab Mitte Mai wird eine Bürgerbefragung durchgeführt werden, um einerseits die wesentlichen Stärken, Schwächen und Entwicklungsperspektiven zu ermitteln, andererseits bereits erste Ideen für die Zukunftsentwicklung von Seeheim-Jugenheim aufzunehmen.

Weiterhin stehen im späteren Verlauf des Prozesses u.a. auch zwei IKEK-Foren zum Austausch, Diskussion und Ideengenerierung sowie eine Jugendbeteiligung an.

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Kirche in Ober-Beerbach in der Sonne

Und wer macht sonst noch mit?

An dem Prozess sind viele Stellen beteiligt. Neben der Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger wird die
Gemeinde von den beiden Planungsbüros  WSW (Kaiserslautern) und  cima (Frankfurt/Stuttgart) fachlich begleitet. Beratend unterstützt außerdem das Landratsamt, Fachgebiet Dorf- und Regionalentwicklung, Seeheim-Jugenheim beim weiteren Entwicklungsprozess.

Mit dabei ist auch eine rund 20-köpfige kommunale Steuerungsgruppe zum Thema Dorfentwicklung, die Ende April tagte und das weitere Vorgehen beschloss. Die Gruppe setzt sich aus Vertretern der politischen Gremien sowie Personen, die unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen angehören, zusammen und wird das Projekt in Zukunft begleiten.

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Was passiert wann?

Die ersten Schritte sind getan: Die Fachbüros sind ausgewählt und beauftragt und die Steuerungsgruppe traf sich zur Auftaktsitzung. Dabei wurde beschlossen, ab Mitte Mai eine Bürgerbefragung durchzuführen, um einerseits die wesentlichen Stärken, Schwächen und Entwicklungsperspektiven zu ermitteln, andererseits bereits erste Ideen für die Zukunftsentwicklung von Seeheim-Jugenheim aufzunehmen.

Im Anschluss an die Befragung werden Ortsteilgespräche mit lokalen Akteuren durchgeführt. Weitere Eckdaten im Verlauf des Projektes sind in der nachfolgenden Grafik im kurzen Überblick zu sehen sowie hier im Detail.

Zeitstrahl IKEK