Tretminen am Wegesrand

Halter sind für die Beseitigung von tierischer Notdurft verantwortlich

Dass Hunde, wenn Sie mit Herrchen oder Frauchen Gassi gehen, ein gewisses Bedürfnis verspüren, ist nur allzu natürlich. Damit die Hinterlassenschaft der Vierbeiner jedoch nicht als „Tretmine“ am Wegesrand verbleibt, hat man in öffentlichen Bereichen sogenannte Tütenspender eingeführt. Die Halter können sich dort mit Kotbeuteln versorgen – und das Ganze direkt zum Müll geben. In Seeheim –Jugenheim gibt es insgesamt 33 solcher Tütenspender: 14 in Seeheim, 8 in Jugenheim, 4 in Balkhausen, 1 in Malchen und 6 in Ober-Beerbach. Dennoch häufen sich mal wieder die Beschwerden beim Ordnungsamt der Gemeinde. Dabei ist die tierische Notdurft am Weg oder auf Wiesen nicht nur unschön anzusehen, es besteht auch eine erhöhte Unfallgefahr durch Ausrutschen sowie ein Infektionsrisiko, was insbesondere bei kleinen Kindern eine Gefahr darstellt. Wer die Hinterlassenschaften seines Hundes nicht selbst beseitigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 35 Euro geahndet wird, informiert das Ordnungsamt. Der Aufruf deshalb an alle Hundebesitzer: Immer einen entsprechenden Beutel beim Gassigehen dabei zu haben!

Übrigens: Die Kotbeutel gibt es kostenlos auch beim Bürgerbüro im Verwaltungsgebäude am Georg-Kaiser-Platz!

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