Weihnachtsfilm entfällt

Kinderkino im Dezember

Der für Mittwoch, den 2. Dezember, geplante Film „Mitten in der Winternacht“ kann leider aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation nicht gezeigt werden. Ob das kommunale Kinderkino im Haus Hufnagel nach den Winterferien wieder stattfinden kann, hängt von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab.

Angebote müssen pausieren

Kommunale Jugendförderung im November

Die Angebote der kommunalen Jugendförderung müssen im November aufgrund der aktuellen Corona-Verordnungen pausieren. Dazu gehören neben dem Kinderkino, den Spielenachmittagen sowie dem offenen Jugendtreff die Workshops in Kooperation mit der Werkstatt SONNE „Gestalten mit Ton“ (7. November), „Wir bauen uns eine Stadt“ (7. + 8. November) sowie „Mit der Nähmaschine per du!“ (14. November). Auch das Fahren auf der Dirtbiker-Strecke ist momentan nicht möglich.

Ob der Kinotermin am 2. Dezember stattfinden kann, wird noch bekanntgegeben.

Bei Fragen: Kommunale Jugendförderung, Tel. 06257/96 99-427 und -428.

Erinnerung an die Novemberpogrome 1938

Steine zum Gedenken

Mehr als 60 Steine füllten am späten Nachmittag den Davidstern, der vor der Gedenktafel für die jüdischen Opfer in Seeheim-Jugenheim am vergangenen Sonntag auf dem Sebastiansmarkt aufgemalt war. Die Evangelische Kirchengemeinde Seeheim-Malchen und die Gemeinde Seeheim-Jugenheim hatten anlässlich des Jahrestags der Novemberpogrome 1938 die Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, ein steinernes Fundstück als Zeichen des Gedenkens und der Achtung dort niederzulegen – ähnlich des Brauchs im Judentum, einen Stein zur Ehrung der Toten zu den Gräbern mitzubringen.

Die eigentlich geplante öffentliche Gedenkveranstaltung unter anderem mit dem Verlesen der Namen der Opfer, dem Lebensbild einer jüdischen Familie aus Seeheim, einer Rede des Bürgermeisters sowie dem jüdischen Abendgebet musste aufgrund der aktuellen Corona-Infektionszahlen abgesagt werden.

Bild folgt

Foto: Mi / Gemeinde Seeheim-Jugenheim

Wärmebildkamera für die Feuerwehr Ober-Beerbach

Spende der Sparkassenversicherung

Dank der SV Kommunal, die zur Versicherung der Sparkassen gehört, kann die Freiwillige Feuerwehr Ober-Beerbach seit Oktober eine Wärmebildkamera ihr Eigen nennen. „Wärmebildkameras sind ein Mittel der modernen Brandbekämpfung bei Gebäudebränden“, so Martin Eifert von der SV Kommunal. „Ihr Einsatz ermöglicht es, in einem brennenden Haus den Brandort schnell zu lokalisieren und effektiv zu bekämpfen und kann damit gleichzeitig helfen, den Brand- und Löschwasserschaden zu reduzieren.“ Darüber hinaus können die Kameras auch zur Personensuche und -rettung einsetzt sowie zur Lagebeurteilung oder bei Gefahrguteinsätzen verwendet werden. Wehrführer Marco Ludwig und sein Stellvertreter Jan Katzenmeier nahmen die Spende mit großer Freude im Namen der Einsatzabteilung entgegen. Bis auf die Wehr in Stettbach sind damit alle Feuerwehren in der Kommune mit Wärmebildkameras ausgestattet.

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Auf dem Bild (v.l.n.r.): Martin Eifert von SV Kommunal, Wehrführer Marco Ludwig, stellvertretender Wehrführer Jan Katzenmeier, Christopher Schneider, Brandschutzsachbearbeiter bei der Gemeinde, und Bürgermeister Alexander Kreissl.

Foto: Mi / Gemeinde Seeheim-Jugenheim

Gedenken an die Opfer von Kriegen

Volkstrauertag mit Kranzniederlegung

Anlässlich des Volkstrauertags wird am Sonntag, dem 15. November, wieder der Opfer von Kriegen gedacht. Die zentrale Gedenkfeier der Gemeinde muss in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie leider entfallen. Bürgermeister Alexander Kreissl nimmt jedoch am Ehrenmal vor dem Eingang zum Seeheimer Friedhof in der Kirchstraße gemeinsam mit dem Ortsverbandsvorsitzenden des VDK Jürgen Benkstein sowie Pfarrer Martin Kleespies (Katholische Pfarrgemeinde St. Bonifatius) und Pfarrer Christoph Sames (Evangelische Kirchengemeinde Seeheim-Malchen) eine Kranzniederlegung vor.

„Wir sind weiterhin für alle da“

Bürgerservice wenn auch mit Einschränkungen

Was bedeutet der „Lockdown light“ bis Ende November für die Bürgerinnen und Bürger in Seeheim-Jugenheim? „Mit den allgemein beschlossenen Maßnahmen sind wir alle dazu aufgefordert, unsere Kontakte in den nächsten Wochen soweit es geht zu reduzieren, um die Infektionszahlen zu senken“, so Bürgermeister Alexander Kreissl. „Selbstverständlich sind wir mit unserem Bürgerservice weiterhin für alle da, auch wenn es teilweise zu Einschränkungen kommen muss und wir darum bitten, Fragen und Anliegen erst einmal telefonisch oder per E-Mail abzuklären.“

Ein Besuch in der Gemeindeverwaltung ist momentan nur nach vorheriger Terminabsprache möglich. Dies gilt sowohl für das Verwaltungsgebäude am Georg-Kaiser-Platz als auch für das Rathaus in der Schulstraße. Termine vor Ort, die sich nicht aufschieben lassen oder eine persönliche Anwesenheit erfordern, können telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden. Eine Übersicht mit allen Ansprechpartnern findet sich auf der Webseite der Gemeinde im Bereich „Rathaus + Service“ unter www.seeheim-jugenheim.de. Auskünfte erteilt zudem das Bürgerbüro unter der Tel. 06257/990-380.

Auch die verschiedenen Beratungsmöglichkeiten, die zum Angebot der Kommune gehören, werden weiterhin aufrechterhalten. Dies betrifft sowohl die Behindertenbeauftragte, die Rentenberatung und das Schiedsamt als auch den Revierförster und die Polizei sowie die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Ob ein Termin vor Ort sinnvoll oder möglich ist, gilt es hier ebenfalls vorab telefonisch oder per E-Mail zu klären.

In den kommunalen Kindertagesstätten ist zurzeit die gruppenübergreifende Betreuung ausgesetzt. Durch die strikte Trennung können so im Infektionsfall einzelne Gruppen in Quarantäne geschickt werden, ohne dass eine komplette Schließung der Betreuungseinrichtung erforderlich ist. Betreuungsmöglichkeiten im Früh- und Spätdienst sind zurzeit nicht möglich. Zudem kann es zu Veränderungen in den Kernbetreuungszeiten kommen, da das KiTa-Personal sowie Vertretungskräfte durch die Gruppenbindung nicht mehr anderswo aushelfen können. „Wir versuchen aber alles zu tun, um den Familien auch weiterhin das größtmögliche Betreuungsangebot zwischen 8 bis 16 Uhr anbieten zu können“, betont der Rathauschef.

Die Gemeindebibliotheken und kommunalen Betriebshofs. Und auch der Wochenmarkt vor dem Seeheimer Rathaus kann weiter zu den gewohnten Zeiten stattfinden: samstags von 7.30 bis 13 Uhr. Beim Besuch des Marktes muss eine Schutzmaske getragen werden.

Die Darmstädter Tafel/Seeheim-Jugenheim nimmt weiter jeden Dienstag zwischen 11 und 13 Uhr die Vergabe gespendeter Lebensmittel vor. Die Verteilung findet im Freien vor dem Haus Hufnagel statt, die Waren befinden sich in vorab gepackten Taschen. Wem es krankheitsbedingt etwa nicht möglich ist, zur Vergabe zu kommen, kann sich mit dem Bürgerbüro unter Tel. 06257/990-380 in Verbindung setzen. Die GGEW stellt der Tafel am Dienstagvormittag ihr Carsharing-Fahrzeug kostenfrei zur Verfügung, damit Helfer die Lebensmittel im Bedarfsfall ausfahren können.

Die Gemeinderäume im Haus Hufnagel sowie die „Alte Schule“ in Stettbach bleiben weiter unter Beachtung der aktuellen Auflagen geöffnet. Dies gilt auch für die Bürgerhallen, die allerdings genauso wie die gemeindeeigenen Sporthallen für den Sport- und Trainingsbetrieb aufgrund der bestehenden Verordnungen nicht mehr genutzt werden dürfen. Auch im Christian-Stock-Stadion, in dem der Jedermannsport ohnehin von Herbst bis Frühjahr pausiert, muss der Sport- und Trainingsbetrieb für die Vereine derzeit ausgesetzt werden.

Zurückgestellt sind vorübergehend auch die Angebote und Aktivitäten in der Begegnungsstätte in der Lindenstraße sowie in den beiden Museen (Museum Burg Tannenberg und Schulmuseum) und der Galerie im Alten Rathaus in Jugenheim.

Die Freiwilligen Feuerwehren haben ihren Übungsbetrieb vorerst eingestellt, es finden keine Veranstaltungen in den Feuerwehrhäusern statt.

Aktuell bestehen keine Begrenzungen, was die Teilnehmerzahl im Freien bei Bestattungen angeht. In den Trauerhallen bestimmen nach wie vor die Gebäudegröße sowie die AHA-Regeln, wie viele Trauergäste sich dort aufhalten dürfen.

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen gibt es auf der Corona-Webseite der Gemeinde unter www.seeheim-jugenheim.de

Hinweise über die Entwicklung im Landkreis sowie allgemein zum Corona-Virus finden sich unter anderem auf folgender Webseite: www.perspektive.ladadi.de

Malwettbewerb „Corona und ich“

Schüler der Tannenbergschule überreichen Bilder

„Corona und ich“, so lautet das Motto des Malwettbewerbs, den die Gemeinde in diesem Jahr als Ersatz für das ausgefallene Fest zum Weltkindertag ausgelobt hat. Zahlreiche Bilder dazu sind bereits eingereicht worden, von einzelnen Kindern wie von ganzen Schulklassen. Eine davon, die Igel-Klasse der Tannenbergschule, machte sich jetzt sogar auf den Weg ins Rathaus, um Bürgermeister Alexander Kreissl ihre Werke persönlich zu überreichen. Corona-bedingt empfing der Rathauschef die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerin Sabine Dietz im Freien vor dem Eingang und nahm die Bilder aus den stolzen Händen der jungen Künstler entgegen. Gemalt haben die Sechs- bis Achtjährigen, wie sie sich das Virus vorstellen und was sie, als Kindergärten und Schulen geschlossen hatten, erlebt und gemacht haben. „Wohnst Du auch hier?“, wollte eins der Schulkinder zum Abschluss des Kurzbesuchs vom Bürgermeister wissen.

Aufgrund der großen Resonanz wurde die Abgabefrist für den Malwettbewerb verlängert. Noch bis zum 20. November besteht die Möglichkeit, Kunstwerke zum Thema „Corona und ich“ einzureichen. Die besten Bilder werden prämiert und auf der Gemeinde-Webseite gezeigt. Beim Weltkindertag im kommenden Jahr sollen sie außerdem in einer Ausstellung zu sehen sein.

Die Bilder, mit Namen, Adresse und Alter versehen, können entweder persönlich beim Bürgerbüro am Georg-Kaiser-Platz abgegeben oder per Post ans Rathaus geschickt werden:

Gemeindeverwaltung Seeheim-Jugenheim, Stichwort „Malwettbewerb Weltkindertag“
Schulstraße 12, 64342 Seeheim-Jugenheim
Bei Fragen zum Malwettbewerb: Büro der Pressestelle, Tel. 06257/990-103.

Auf dem Bild: Die Igel-Klasse der Tannenbergschule gemeinsam mit ihrer Lehrerin Sabine Dietz bei der Übergabe ihrer Werke zum Thema „Corona und ich“ an Bürgermeister Alexander Kreissl.                                                                          
Foto: Mi / Gemeinde Seeheim-Jugenheim

Gedenken auf dem Sebastiansmarkt

Erinnerung an die Novemberpogrome 1938

Die Evangelische Kirchengemeinde Seeheim-Malchen und die Gemeinde Seeheim-Jugenheim wollen gemeinsam an die Novemberpogrome von 1938 erinnern, die den Auftakt bildeten für die systematische Verfolgung und Ermordung der Juden in Nazi-Deutschland. Am Sonntag, dem 8. November, sind die Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, der Gedenktafel für die jüdischen Opfer auf dem Sebastiansmarkt nachmittags einen Besuch abzustatten und einen kleinen Stein mitzubringen. Damit soll – ähnlich des Brauchs im Judentum, einen Stein zur Ehrung der Toten auf die Gräber zu legen – ein Davidstern aus den steinernen Fundstücken als Zeichen des Gedenkens und der Achtung entstehen.

Die eigentlich geplante öffentliche Gedenkveranstaltung auf dem Sebastiansmarkt unter anderem mit dem Verlesen der Namen der Opfer, dem Lebensbild einer jüdischen Familie aus Seeheim, einer Rede des Bürgermeisters sowie dem jüdischen Abendgebet musste wegen der aktuellen Corona-Verordnungen abgesagt werden.

Bank mit Aussicht

Geschenk für Eltern, Spende für alle

Ein ganz besonderes Geschenk haben Karoline Schwartz, J. Grohmann und Lea Grohmann ihren in Seeheim-Jugenheim lebenden Eltern gemacht: eine Bank am Waldrand in Nähe des Seeheimer Schlosses. Dort gehen die Eltern nämlich regelmäßig spazieren und genießen den Panoramablick über die Ebene. Und da kamen die Geschwister auf die Idee, zusammenzulegen und nach Rücksprache mit der Gemeinde eine Sitzbank zum Verweilen errichten zu lassen. Ein Messingschild mit Widmung weist jetzt auf die stolzen Bankpaten hin, die „Raststätte“ im Gemeindewald kann aber genauso gut von jedem anderen Spaziergänger mit Bedürfnis nach einer Verschnaufpause genutzt werden. So kommt das Geschenk nicht nur dem Elternpaar, sondern auch dem Allgemeinwohl zu Gute.

Auf dem Bild (v.l.n.r.): Bankspenderin Lea Grohmann, Cornelia Eicher von der kommunalen Wirtschaftsförderung und Bürgermeister Alexander Kreissl beim ersten Probesitzen auf der neuen Bank.
Foto: Mi / Gemeinde Seeheim-Jugenheim

Verkehrsbehinderungen in der Ludwigstraße

Behebung eines Wasserrohrbruchs

Aufgrund der Behebung eines Wasserrohrbruchs in der Ludwigstraße Höhe Kreisel ist in Jugenheim in der kommenden Woche mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Mit den Arbeiten wird am Montag, dem 9. November, begonnen. Die geänderte Verkehrsführung ist dem Baufortschritt angepasst. Für die auftretenden Behinderungen bitten die Gemeindewerke um Verständnis.

Keine gruppenübergreifende Betreuung mehr

Maßnahme zur Reduzierung des Infektionsrisikos in den kommunalen KiTas

Angesichts der stark steigenden Corona-Infektionszahlen hat sich die Gemeindeverwaltung dazu entschieden, die gruppenübergreifende Betreuung in den kommunalen Kindertagesstätten vorerst auszusetzen. Durch die strikte Trennung können im Infektionsfall einzelne Gruppen in Quarantäne geschickt werden, ohne dass eine komplette Schließung der Betreuungseinrichtung erforderlich ist. „Wir möchten mit dieser präventiven Maßnahme das Infektionsrisiko für alle so gering wie möglich halten“, unterstreicht Bürgermeister Alexander Kreissl. „Es geht um den Schutz der Kinder sowie des Betreuungspersonals.“

Bedingt durch die strikte Gruppentrennung gibt es zurzeit keine Betreuungsmöglichkeiten im Früh- und Spätdienst, wo Kinder und KiTa-Personal aus verschiedenen Gruppen bisher zusammengekommen sind. Zudem kann es zu Einschränkungen in den Kernbetreuungszeiten kommen, da das KiTa-Personal sowie Vertretungskräfte durch die Gruppenbindung nicht mehr anderswo aushelfen können. „Wir versuchen aber alles zu tun, um den Familien auch weiterhin das größtmögliche Betreuungsangebot zwischen 8 bis 16 Uhr anbieten zu können“, so der Rathauschef.

„Mondmann“ muss ausfallen

Kommunales Kinderkino im November

Der für Mittwoch, den 4. November, vorgesehene Filmtermin mit dem „Mondmann“ muss leider aufgrund der gestiegenen Corona-Infektionszahlen entfallen. Ob der nächste Termin im Rahmen des Kommunalen Kinderkinos stattfinden kann, hängt von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab. Gezeigt werden soll am 2. Dezember „Mitten in der Winternacht“.

Wir bauen uns eine Stadt

Lego-Workshop für Jung und Alt

Die kommunale Jugendförderung lädt gemeinsam mit der Werkstatt SONNE zu einem Lego-Workshop ein. „Wir bauen die Stadt der Zukunft!“, so lautet das Motto, das sich an Baumeister ab 8 Jahren richtet, ohne weitere Altersbeschränkung. Denn Jung und Alt sollen hier gemeinsam eine Vision von unserem künftigen Zusammenleben entwickeln. Wie sieht Arbeit aus? Wie Freizeitgestaltung? Wie kommt man von einem Ort zum anderen? Die Ideen dazu können umgehend in (Lego-)Stein umgesetzt werden. Gebaut wird an zwei Tagen: am Samstag, dem 7. November, von 14 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, dem 8. November, von 11 bis 15 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, um vorherige Anmeldung wird gebeten, da die Teilnehmerzahl aufgrund der Corona-Auflagen beschränkt werden musste.

Infos und Anmeldung: Tel. 06257/96 99 428 oder rolf.bourgeois@seeheim-jugenheim.de.

Vier Maßnahmen zurzeit in der Umsetzung

Straßen werden nach und nach saniert

Wie gut ist der Zustand der Straßen in Seeheim-Jugenheim? Im sogenannten Straßenzustandskataster, das im vergangenen Jahr erstellt wurde, sind alle Straßen erfasst und bewertet. Vier Maßnahmen werden zurzeit vom kommunalen Tiefbauamt umgesetzt: Georgenstraße und Im Rassdorf in Seeheim, Im Hessental in Ober-Beerbach, Weinbergstraße sowie Bachwinkel und In den Pfifflergärten in Jugenheim. „Eine gute Infrastruktur, unterirdisch wie oberirdisch, und deren Erhalt ist eine wichtige Aufgabe der Daseinsvorsorge“, unterstreicht Bürgermeister Alexander Kreissl. „Unser Ziel ist es, Schritt für Schritt insgesamt das Straßenqualität in der Kommune zu verbessern.“

Die grundhafte Erneuerung Im Hesseltal hat bereits im August begonnen. „Die steile Straße war erheblich beschädigt“, schildert die zuständige Mitarbeiterin aus dem Bauamt Tanja Erhart. Die Arbeiten an den Wasserleitungen sowie die Erneuerung eines Kanalteilstücks sind mittlerweile in der Fertigstellung, sodass mit dem Straßenbau Anfang November begonnen werden kann. „Die Baufirma kommt zügig voran“, so die Ingenieurin. Bis zur Winterpause soll die Maßnahme, die eine Asphaltierung der Straße und eine Pflasterung der Gehwege vorsieht, abgeschlossen sein.

Seit Mitte September sind die Sanierungsmaßnahmen in der Georgenstraße und Im Rassdorf im Gange. Die beiden Straßen unweit des Seeheimer Schlosses sollen im Rahmen der grundhaften Erneuerung komplett gepflastert werden. Im ersten Abschnitt wird zurzeit die obere Georgenstraße erneuert. Nach der Winterpause folgen dann Im Rassdorf sowie der untere Teil der Georgenstraße. Der Abschluss der Sanierungsmaßnahme ist in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres vorgesehen.

Ebenfalls seit Mitte September gibt es im Bachwinkel in Jugenheim eine Baustelle. Hier steht die Gehweganlage entlang des Quaddelbachs im Fokus der Sanierung. Im Zuge dessen mussten unter anderem einige Birken gefällt werden, die den Gehweg stark beeinträchtigt hatten. Zudem wird das morsche Geländer ausgetauscht und die Beleuchtung nachverdichtet. Weiter soll zum Jahresbeginn eine Sanierung des Brückenbauwerks in Höhe In den Pfifflergärten folgen. Unter anderem kommt auf die bestehende Brüstung ein Aufsatzgeländer, um die erforderliche Mindestabsturzsicherung zu gewährleisten. Im Böschungsverlauf wird zudem eine Absturzsicherung angebracht.

Im September wurden die Anwohner in der Jugenheimer Weinbergstraße in einer Anliegerversammlung über die geplanten Sanierungsmaßnahmen informiert, die Ende Oktober starten sollen. Vor rund zwanzig Jahren wurde die Straße grundhaft erneuert, doch es gab immer wieder Probleme mit dem Oberflächenbelag, an dem mehrfach Pflasterreparaturen vorgenommen wurden mussten. Jetzt soll die Pflasterung auf der Straßenfläche entfernt und durch eine Asphaltierung ersetzt werden; nur im Gehwegbereich bleibt das Pflaster erhalten. Bis Jahresende ist hier mit der Fertigstellung zu rechnen.

„Nach und nach arbeiten wir so die Straßen ab, die sanierungsbedürftig sind“, erklärt der Bürgermeister. So steht 2021 neben dem Planungsbeginn in der Hauptstraße in Jugenheim sowie in der Höhenstraße in Stettbach als größeres Projekt die Vorbereitungen zur Erneuerung der Ortsdurchfahrt in Ober-Beerbach an. „Wir achten immer darauf, Synenergien zu nutzen, um Kosten zu reduzieren“, betont Alexander Kreissl. Müssen die GGEW oder die Gemeindewerke etwa größere Leitungsarbeiten vornehmen, bietet es sich an, im Anschluss die betroffenen Gehwege oder Straßenflächen zu sanieren wie beispielsweise Im Böhl und in der Tannenstraße in Seeheim. Bei den Bauarbeiten zum Tannenbergsammler wurde zudem die Gelegenheit genutzt, um im Kreuzungsbereich Tannenbergstraße/An der Tanne die Gehwege an der Kreuzung abzusenken, was an allen größeren Kreuzungsbereichen in der Gemeinde schrittweise erfolgen soll.

Aktuelle Schäden an einer Straße kann man beim kommunalen Bauamt melden: unter bauamt@seeheim-jugenheim.de oder unter Tel. 06257/990-209.

Termine erforderlich

Gemeindeverwaltung reagiert auf gestiegene Infektionszahlen

Aufgrund der gestiegenen Fallzahlen, die im Landkreis Darmstadt-Dieburg jetzt erstmals den Wert von über 50 Infizierten pro 100.000 Einwohnern erreicht haben, ist der Besuch in der Gemeindeverwaltung Seeheim-Jugenheim ab Mittwoch, dem 21. Oktober, vorerst nur nach vorheriger Terminvergabe möglich. Dies gilt sowohl für das Verwaltungsgebäude am Georg-Kaiser-Platz als auch für das Rathaus in der Schulstraße. Die Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgefordert, sich mit Anliegen oder Fragen zunächst telefonisch oder per E-Mail mit der Verwaltung in Verbindung zu setzen. Termine vor Ort, die sich nicht aufschieben lassen oder eine persönliche Anwesenheit erfordern, können dann vereinbart werden.

Eine Übersicht mit allen Ansprechpartnern findet sich auf der Webseite der Gemeinde im Bereich „Rathaus + Service“ unter www.seeheim-jugenheim.de. Auskünfte erteilt zudem das Bürgerbüro unter der Tel. 06257/990-380.

Dem Mondmann ist’s fade

Kommunales Kinderkino im November

Im Rahmen des Kommunalen Kinderkinos ist am Mittwoch, dem 4. November, der 2012 in die Kinos gekommene Animationsfilm „Der Mondmann“ zu sehen. Die deutsch-französische Koproduktion basiert auf dem gleichnamigen Bilderbuchklassiker von Tomi Ungerer. Dem Mondmann ist es allein auf dem Mond zu fade, also hängt er sich eines Tages an den Schweif eines vorbeifliegenden Kometen und landet mit diesem auf der Erde. Hier wird er jedoch als gefährlicher Eindringling gejagt, dem der Erfinder Bunsen van der Dunkel seine Hilfe anbietet. Ob der Mondmann wieder zurück auf den Mond kommen kann?

Der Film für Kinder ab 6 Jahren ist um 15 Uhr im Haus Hufnagel (Bergstraße 18-20) zu sehen. Der Eintritt ist frei – bitte Schutzmaske nicht vergessen! Da die Teilnehmerzahl aufgrund der Corona-Auflagen beschränkt werden musste, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich: unter rolf.bourgeois@seeheim-jugenheim.de

Als letzter Film in diesem Jahr steht am 2. Dezember „Mitten in der Winternacht“ auf dem Programm des Kinderkinos.

Tönernes zur Weihnachtszeit

Töpfer-Workshop für Kinder

Die kommunale Jugendförderung lädt gemeinsam mit der Werkstatt SONNE zu einem Töpfer-Workshop für Kinder zwischen sieben und zehn Jahren ein. Unter Anleitung von Kursleiterin Regine Schaubach soll gestaltet werden, was den jungen Kreativen zum Thema Weihnachten einfällt: kleine Baumanhänger genauso wie Engel oder Tannenbäume. Der Workshop findet am Samstag, dem 7. November, von 10 bis 14 Uhr in den Räumen der Werkstatt SONNE in der Sandstraße statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro (inklusive Material und Brennen).

Infos und Anmeldung: Tel. 06257/82 061 oder info@werkstatt-sonne.de.

Lust auf Farben?

Workshop für Kinder

Die kommunale Jugendförderung lädt gemeinsam mit der Werkstatt SONNE zu einem Workshop für Kinder ab 8 Jahren ein. „Lust auf Farben?“: Diese Frage richtet Kursleiterin Rina Blumenrath an junge Künstler und zeigt unter anderem, wie man aus den drei Grundfarben seine eigenen Farben mischen kann und was Spannendes passiert, wenn man statt eines Pinsels Alltagsgegenstände zum Malen nimmt. Der Workshop findet am Samstag, dem 24. Oktober, von 10 bis 16 Uhr in den Räumen der Werkstatt SONNE statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro (inklusive Material).

Infos und Anmeldung: Tel. 06257/82 061 oder info@werkstatt-sonne.de.

Thema Schwerbehindertenrecht

Vortrag der kommunalen Behindertenbeauftragten

Am Donnerstag, dem 29. Oktober, lädt die Behindertenbeauftragte der Gemeinde Cornelia Milius zu einem Vortrag zum Thema Schwerbehindertenrecht ein, der neben allgemeinen Informationen zur Antragstellung auch viele konkrete Tipps und Hinweise liefert. Die Veranstaltung findet im Haus Hufnagel in der Bergstraße 18-20 statt. Beginn ist um 14 Uhr, die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl aufgrund der Corona-Auflagen beschränkt werden musste, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich: entweder im Bürgerbüro unter Tel. 06257/990-380 oder per E-Mail unter behinderte@seeheim-jugenheim.de. Beim Besuch im Haus Hufnagel ist die allgemeine AHA-Regel zu beachten!

Keine Kaffeetafel

Seniorennachmittag in der Bürgerhalle muss pausieren

Der jährliche Seniorennachmittag des kommunalen Seniorenbüros muss in diesem Jahr auf einen Beschluss des Gemeindevorstands hin pausieren. Grund dafür ist die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Beschränkungen. Geplant war die Kaffeetafel mit buntem Programm am Samstag, dem 7. November, in der Bürgerhalle in Jugenheim.

Vampirabenteuer in Schottland

Kommunales Kinderkino im Oktober

Mit ihrer Kinderbuchreihe um den „kleinen Vampir“ hat Angela Sommer-Bodenburg vielen Kindern die Angst vor den Blutsaugern nehmen können, denn Rüdiger von Schlotterstein ist alles andere als zum Schlottern. Im Kinofilm „Der kleine Vampir“, der frei nach der Buchvorlage entstand, freundet er sich mit dem neunjährigen Tony Thompson an, der mit seinen Eltern aus der amerikanischen Großstadt San Diego in ein kleines schottisches Dorf ziehen musste. Was hat es mit einer Vampirversammlung, einem Amulett aus Edelsteinen und einem Vampirjäger auf sich? Das wollen die beiden Freunde wissen… Der 2000 entstandene Abenteuerfilm für Kinder ab 6 Jahren ist am Mittwoch, dem 21. Oktober, im Programm des kommunalen Kinderkinos zu sehen. Gezeigt wird er um 15 Uhr im Haus Hufnagel (Bergstraße 18-20). Der Eintritt ist frei – bitte Schutzmaske nicht vergessen! Da die Teilnehmerzahl aufgrund der Corona-Auflagen beschränkt werden musste, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich: unter info@werkstatt-sonne.de

Bis zum Jahresende stehen noch folgende Filme auf dem Programm: „Der Mondmann“ (4. November) und „Mitten in der Winternacht“ (2. Dezember).

Was tun nach Pause in der Erwerbstätigkeit?

Beratung für Frauen zum beruflichen Wiedereinstieg

Wie kann der Wiedereinstig ins Berufsleben für Frauen gelingen, die durch Elternzeit oder eine familienbedingte längere Pause ihre Erwerbstätigkeit unterbrochen haben? Das Frauenkompetenzzentrum femkom Darmstadt e.V. bietet am Donnerstag, dem 5. November, einstündige Beratungstermine für betroffene Frauen im Rahmen des Projekts „Perspektive Wiedereinstieg“ an. Denn der berufliche Wiedereinstieg bedeutet Veränderung und Herausforderung auf vielen Ebenen: sich neu orientieren, weiterbilden, sich einarbeiten sowie die Kinder und den Partner auf neue Lebensrhythmen einstellen.

Die kostenlosen Beratungstermine finden im Verwaltungsgebäude am Georg-Kaiser-Platz 3 statt. Eine vorherige Anmeldung bei der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde, Andrea Lehrian, ist erforderlich: unter Tel. 06257/990-284 oder per E-Mail unter andrea-lehrian@seeheim-jugenheim.de.

Auf Wunsch kann die Beratung auch telefonisch oder online durchgeführt werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.femkom.de/femkom-pespektive-wiedereinstieg.

Spatenstich in „Stiwwisch“

Modernes Backhaus entsteht in der Ortsmitte von Stettbach

6oo Jahre ist es her, dass Stettbach erstmals urkundlich erwähnt wurde: Für die „Stiwwischer“ ein Grund zum Feiern! Doch die Corona-Pandemie machte den Planungen für die Jubiläumsfeierlichkeiten am ersten Oktoberwochenende einen Strich durch die Rechnung. Eingeladen zu einer Feier waren die rund 150 Einwohnerinnen und Einwohner der zweitkleinsten Seeheim-Jugenheimer Ortslage am 3. Oktober aber dennoch. Der erste Spatenstich, der symbolisch für den Baubeginn steht, wurde am Backhaus in der Ortsmitte ausgeführt.

Ein neues Backhaus soll im Rahmen des 600-jährigen Dorfjubiläums entstehen: Diese Idee wurde von ein paar Stettbachern zunächst aus einer heraus Laune heraus geboren. Mehr als 100 Jahre hatte es in „Stiwwisch“, wie die Stettbacher ihr Dorf liebevoll nennen, ein Backhaus gegeben. Nach seinem Abriss Mitte der 1950er Jahre stand die Fläche in der Ortsmitte lange Zeit leer, bis dort ein Sammelplatz für Müllcontainer Einzug hielt. Für die Nutzung des Dorfzentrums konnten sich die Feuerwehrleute um den Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Ralf Steinmetz allerdings Schöneres vorstellen. Warum nicht an alter Stelle ein modernes Backhaus errichten? Der Platz würde damit neu belebt und an Attraktivität gewinnen, die dörfliche Gemeinschaft würde gefördert werden. Und damit entwickelte sich aus der Idee ein fester Plan, an dem die Dorfgemeinschaft fleißig gearbeitet hat.

Ein Konzept wurde erstellt, ein Entwurf angefertigt. Mit dem Backhaus in der Ortsmitte wollen die Stettbacher eine alte Tradition in eine zeitgemäße Form bringen. So soll das Haus neben einem Brotbackofen sowie Sitzmöglichkeiten drinnen wie draußen auch über W-Lan verfügen. Das Gebäude zeigt sich insgesamt modern, bedient sich aber historischer Baumaterialien und versteht es, sich auf diese Weise harmonisch ins restliche Ortsbild einzufügen.

Mit ihrer Backhaus-Idee trafen die Stettbacher auf offene Ohren: Nicht nur bei der Gemeindeverwaltung, die das Projekt als Grundeigner und offizieller Bauherr unterstützt. Auch die Förderung durch ein Landesprogramm für Dorf- und Regionalentwicklung konnte sich das Ganze sichern, mit dem immerhin rund die Hälfte der erforderlichen Bausumme in Höhe von 115.000 Euro abgedeckt ist. Zahlreiche private Spender ließen sich zudem von der Sache begeistern, sodass der Gemeindehaushalt nur gering belastet werden muss.

Nachdem im vergangenen April die Baugenehmigung vorlag, sollte es eigentlich zügig losgehen mit der Baustelle in der Stettbacher Ortsmitte, um zum Dorfjubiläum im Oktober ein fertiges Backhaus präsentieren zu können. Doch das Jubiläum musste Corona-bedingt vertagt werden und für das Bauvorhaben fanden sich zunächst keine Firmen, die noch eine Lücke in ihren Auftragsbüchern hatten. Doch jetzt ist der Spatenstich gemacht, die Bauarbeiten starten und sollen bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein. Läuft alles nach Plan, kann das erste Brot in „Stiwwisch“ zu den Jubiläumsfeierlichkeiten „600 Jahre Stettbach +1“ gebacken und verköstigt werden. Die Nutzung des Backhauses soll dann aber nicht nur den „Stiwwischern“ vorbehalten sein. Auch Gäste „von außerhalb“ sind im Stettbacher Backhaus herzlich willkommen.

Auf dem Bild (v.l.n.r.): Ließen sich vom vielen Nass von oben die Laune nicht verderben: Ralf Steinmetz von der Freiwilligen Feuerwehr Stettbach, Bürgermeister Alexander Kreissl, Ehrengemeindebrandinspektor Rainer Anders, Architektin Caroline Forthuber und Feuerwehrmitglied Justin Steinmetz beim Spatenstich fürs Backhaus in Stettbach am 3. Oktober.

Foto: Mi /Gemeinde Seeheim-Jugenheim

Stimmen zum Backhaus

Ralf Steinmetz, Freiwillige Feuerwehr Stettbach e.V.:
Der Verein der Freiwilligen Feierwehr Stettbach unterstützt nicht nur den Brandschutz. Er ist gemäß Satzung zudem dafür da, die Kultur und die dörfliche Gemeinschaft zu fördern. In dieser Eigenschaft hat der Verein bereits einiges bewegt. Krönung ist unser zukünftiges Backhaus. Mit diesem Jubiläumsgeschenk wollen wir nicht nur die Dorfgemeinschaft weiter fördern, sondern mir diesem einmaligen Projekt dazu beitragen, die Gemeinde insgesamt attraktiver zu machen.

Architektin Caroline Forthuber (und Stettbacherin):
Der Reiz und das Besondere für mich an diesem Projekt war, dass es durch und mit der Dorfgemeinschaft entstanden ist, in der ich selbst lebe. Dadurch war es etwas sehr Persönliches. Die Idee, die Nutzung und Planung sind in vielen Gesprächen mit den „Stiwwischern“ zusammen entstanden. Die alte Nutzung als Backhaus aufzugreifen, aber daraus viel mehr zu machen und zwar ein offenes, einladendes Gebäude als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft an den künftigen Backtagen, aber es auch als Rastplatz für Wanderer und Radfahrer anzubieten und damit auf unser schönes Stettbach aufmerksam zu machen, empfand ich als beflügelnd und zukunftsweisend für das Leben im Dorf.

Bürgermeister Alexander Kreissl:
Manchmal entstehen aus einer Laune heraus die besten Ideen. Das Backhaus in Stettbach ist ein gutes Beispiel dafür. Es verbindet eine alte Tradition mit dem Heute und hat als ganz besonderer Treff- und Aktionsort weit über Stettbach hinaus eine Strahlkraft.

Weitere Informationen zum Backhaus und seinem Projektfortschritt gibt es unter
www.ff-stettbach.de

Spendenaufruf mit großem Erfolg

Gebrauchte Endgeräte für den digitalen Unterricht

Direkt nach den Sommerferien hatte das Schuldorf Bergstraße gemeinsam mit der Gemeinde Seeheim-Jugenheim einen Spendenaufruf gestartet: Gebrauchte Endgeräte für den digitalen Unterricht wurden gesucht. Mit großem Erfolg konnte die Aktion jetzt nach nur rund einem Monat Laufzeit abgeschlossen werden. 26 Spender haben sich auf den Aufruf hin gemeldet und zum Teil gleich mehrere Geräte zur Verfügung gestellt. Auch eine zweckgebundene Geldspende erreichte den Förderverein der Schule, der zudem das Projekt mit 10.000 Euro unterstützt. Damit sollen die Geräte aufbereitet, ergänzt und fit gemacht werden für die Nutzung durch die Schülerinnen und Schüler.

„Die Resonanz auf den Aufruf ist überwältigend“, freute sich Gesamtelternbeiratsvorsitzende Katja Brückner bei der offiziellen Spendenübergabe durch den Förderverein an die Schulleitung am 21. September. „Mit so vielen Spenden haben wir gar nicht gerechnet.“ Schulleiterin Christina Martini-Appel unterstrich gemeinsam mit Daniela Büchler vom Förderverein, wie wichtig es im Sinne der Chancengleichheit sei, dass jede Schülerin und jeder Schüler über ein eigenes Endgerät verfüge – für den digitalen Unterricht und erst recht fürs Corona-bedingte Homeschooling. Vom Frühjahr an bis zu den Sommerferien hatte das Lernen zuhause weitgehend den Schulalltag bestimmt und könnte es im Falle eines erneuten Shut Downs auch wieder erforderlich machen. Dies war Anlass für Katja Brückner, sich mit der Idee für den Spendenaufruf an die Gemeinde zu wenden. Rund 100 Schülerinnen und Schülern vorwiegend im Haupt- und Realschulzwei fehlt es laut einer Umfrage am Schuldorf nämlich an einem eigenen Computer.

Mithilfe der Spendenaktion können die Schülerinnen und Schüler, die über kein digitales Endgerät zuhause verfügen, nun mit Computern ausgestattet werden. Schulleitung, Förderverein, Gesamtelternbeirat und Bürgermeister Alexander Kreissl sprachen allen Spendern ihren herzlichen Dank aus, darunter viele ehemalige „Schuldörfler“, die so die Verbundenheit mit ihrem ehemaligen Lernort zum Ausdruck brachten.

Eine Erweiterung der Aktion hat das Ganze zudem nachhaltig im doppelten Sinne gemacht. Peymann Kazemi-Nezhad, der als Lehrer im Schuldorf für die Aufbereitung der gespendeten Geräte zuständig ist, setzt diese jetzt als Projekt mit einer Gruppe von Schülern aus dem Haupt- und Realschulzwei um. „Die Geräte landen zum einen nicht im Elektroschrott und die Schüler können zum anderen etwas Praktisches lernen, das ihnen vielleicht sogar eine Perspektive für ihre berufliche Zukunft liefern kann“, lobte der Bürgermeister die Initiative.

Auf dem Bild (v.l.n.r.): Bei der offiziellen Spendenübergabe: Katja Brückner (Gesamtelternbeiratsvorsitzende), Bürgermeister Alexander Kreissl, Christina Martini-Appel (Schulleitung), Dirk Schüpke (stellvertretende Schulleitung), Daniela Büchler (2. Vorsitzende Förderverein), Alexandra Müller (Gesamtelternbeirat/Zweigvorsitzende Haupt- und Realschule), die Schüler Nico Büchler und Jaspar Müller sowie Lehrer Peymann Kazemi-Nezhad.

Foto: Mi / Gemeinde Seeheim-Jugenheim

17.505 Kilometer für den Klimaschutz

Bilanz beim „Stadtradeln“

Drei Wochen lang, vom 5. bis zum 25. September, hat Seeheim-Jugenheim beim sogenannten Stadtradeln mitgemacht, einer seit 2008 jährlich stattfindenden Kampagne des Klima-Bündnisses für den Klimaschutz. „Stadtradeln“ ist als Wettbewerb konzipiert: Gesucht werden nicht nur Deutschlands fahrradaktivste Kommunen, sondern auch die fleißigsten Teams und die eifrigsten Radler. Die Bilanz in Seeheim-Jugenheim: 17.505 Kilometer haben die zwölf Teams mit ihren insgesamt 75 Mitgliedern zurückgelegt und vermieden dabei 3 Tonnen CO2! Die ersten drei Plätze belegten dabei „Mrs.Sporty Seeheim“ mit 3.034 Kilometern, „Balkhäuser Tal“ mit 2.954 Kilometern und „Bündnis 90/Die Grünen Seeheim-Jugenheim“ mit 2.165 Kilometern.

Im Vergleich mit den 16 Kommunen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, die sich in diesem Jahr beim „Stadtradeln“ beteiligten, schafft es Seeheim-Jugenheim auf den 12. Platz, was noch Luft nach oben fürs nächste Mal lässt. Spitzenreiter ist hier Griesheim mit 217.657 gefahrenen Kilometern.

Weitere Informationen zum „Stadtradeln“ gibt es unter www.stadtradeln.de