Bürgermeister zum Vorlesen eingeladen

„Tag des Buchs“ in der Seeheimer Tannenbergschule

Unter dem Motto „Abrakadabra, eine magische Lesereise“ stand der diesjährige „Tag des Buchs“ in der Tannenbergschule am 13. Mai. Neben einem Vorlesewettbewerb, allerlei Zaubereien sowie Buchvorstellungen in den Klassen gab es auch den Programmpunkt „Große lesen für Kleine“, zu dem die Seeheimer Grundschule Bürgermeister Alexander Kreissl eingeladen hatte. Gleich zweimal war er als Vorleser gefragt: einmal vor Schülerinnen und Schülern der 1. und 2. Klassen, dann noch einmal vor Dritt- und Viertklässlern. „Als Bürgermeister muss man bestimmt viel lesen“, vermuteten die Kinder im anschließenden Gespräch. „Nicht immer so spannende Sachen wie mit Euch“, antwortete dieser – und versprach, beim nächsten Mal gerne wieder mit dabei zu sein.


Auf dem Bild: Auf eine Reise mit „Zilly in den Weltraum“ begab sich Bürgermeister Alexander Kreissl gemeinsam mit einer Gruppe von Erst- und Zweitklässlern beim „Tag des Buchs“ in der Tannenbergschule. „Woher kannst Du so gut vorlesen?“, wollten die Schüler im Anschluss unter anderem wissen. „Ich lese abends immer mit meinen Kindern“, antwortete der zweifache Familienvater.

Foto: Mi / Gemeinde Seeheim-Jugenheim

Dokumentation vorgestellt

„NS-Zwangsarbeit in Seeheim-Jugenheim“

Die rund 70 Sitzplätze im Haus Hufnagel waren nahezu voll belegt bei der Vorstellung der Dokumentation über „NS-Zwangsarbeit in Seeheim-Jugenheim“ am 10. Mai, die das dreiköpfige Lehrerteam der Geschichtswerkstatt an der Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim gemeinsam mit 16 Schülerinnen und Schülern des Geschichts-Leistungskurses erarbeitet hat. Mehr als zwei Jahre hatten die jungen Forscher zusammen mit ihren Lehrern im Auftrag der Gemeinde Archive besucht, Quellen studiert und ausgewertet, mit Zeitzeugen gesprochen. „Auch wenn die meisten der in unserer Dokumentation porträtierten Zwangsarbeiter in Seeheim-Jugenheim von ihren Arbeitgebern gut behandelt wurden, darf das nicht über die Brutalität der NS-Zwangsarbeit hinwegtäuschen“, gemahnte Lehrer Frank Maus in seinem Resümee. „Schon in den Tongruben in Heppenheim oder in der Heeresmunitionsanstalt in Pfungstadt sah das ganz anders aus.“ Rund 600 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter waren in den Kriegsjahren auf dem Gebiet von Seeheim-Jugenheim eingesetzt, kaum mehr als zehn biografische Vorlagen ließen sich jedoch etwas genauer rekonstruieren, leisten aber für Bürgermeister Alexander Kreissl das, was Vergangenes ins Heute holt: „Wenn Geschichte Geschichten erzählt, uns daran erinnert, dass es hier um Menschen, ihr Schicksal und ihre Lebensgeschichte geht. So wird Geschichte lebendig – und wir können aus der Vergangenheit lernen und zu einem ‚Nie wieder‘ beitragen“.

In Kürze liegt die Dokumentation – wie bereits der Vorgänger-Band „Opfer des Nationalsozialismus aus Seeheim-Jugenheim“ – als Buch vor und ist unter anderem über das Bürgerbüro der Gemeinde zu beziehen.


Auf dem Bild: Frank Maus, einer der drei Lehrer der Geschichtswerkstatt an der Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim, bei der Vorstellung der Dokumentation über „NS-Zwangsarbeit in Seeheim-Jugenheim“ im Haus Hufnagel.

Foto: Mi / Gemeinde Seeheim-Jugenheim

Skulptur am Schulpädche beschädigt

Gemeinde bittet um Hinweise

„Seeheimer Halbkreis“ – so ist der Name einer Skulptur am Schulpädche direkt hinter dem Rathaus mit mehreren Figuren, die auf einer halbrunden Bank sitzen und in den Himmel schauen. Die Skulptur des Bildhauers Peter Lenk, der auch die berühmte Imperia-Figur an der Konstanzer Hafeneinfahrt geschaffen hat, wurde nun leider schwer beschädigt: Eine Figur wurde aus ihrer Verankerung gerissen und ist dabei zu Bruch gegangen – für Bürgermeister Alexander Kreissl ein Akt blinder Zerstörungswut an dem Kunstwerk, das 2005 vom Seeheimer Heimat- und Verschönerungsverein aufgestellt worden war. Gemeinde und Polizei bitten jetzt um Mithilfe: Wer kann Hinweise auf den Täter oder die Täter geben? Der Schaden muss wahrscheinlich in der Nacht vom 15. auf den 16. Mai entstanden sein.

Hinweise unter Telefon 06257/990-0.


Auf dem Bild: Bürgermeister Alexander Kreissl macht sich ein Bild von dem Schaden am „Seeheimer Halbkreis“ am Schulpädche.

Foto: Mi / Gemeinde Seeheim-Jugenheim

Richtig viel Betrieb im Hof trotz schlechtem Wetter

Tag der offenen Tür im Betriebshof 

„Wer will fleißige Handwerker sehen, der muss zum Betriebshof gehen“: So hatte der Chor der KiTa Windrad das bekannte Kinderlied für seinen Auftritt beim Tag der offenen Tür im kommunalen Betriebshof umgeschrieben. Die rund 30 fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten sich bestens auf den Tag vorbereitet, doch zunächst schien ihnen das lausige Wetter am vergangenen Samstag einen Strich durch die Rechnung zu machen. Die Besucher ließen sich aber von den vielen grauen Regenwolken nicht abschrecken und kamen zahlreich in die Breslauer Straße, um sich auf dem Gelände umzuschauen und sich einen Eindruck von den vielfältigen Aufgaben des Betriebshofs zu verschaffen. Besonders gut kam bei den kleinen Gästen die Pflanzaktion zum Muttertag an, bei der man sich – getreu dem Motto der Gemeinde „Hier blüht’s“ – mit einem Blumengruß versorgen konnte. „Wir haben uns sehr über das große Interesse gefreut“, sagt Betriebshofleiter Erik Bade im Namen seiner Teams. „Das hat uns für das schlechte Wetter entschädigt.“


Auf dem Bild: Wie bereits im letzten Jahr kamen beim Tag der offenen Tür im Betriebshof auch wieder Fahrräder zur Versteigerung, die sich als Fundsachen bei der Gemeinde gesammelt hatten.

Foto: Mi / Gemeinde Seeheim-Jugenheim

Gemeinde unterstützt Charta

Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland im Fokus

Rund 2.000 Organisationen, Institutionen und Kommunen sowie an die 24.000 Einzelpersonen unterstützen bereits die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland, die 2008 von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband und der Bundesärztekammer initiiert wurde. Die Gemeinde Seeheim-Jugenheim hat sich nun ebenfalls der Charta angeschlossen und dies mit einem kleinen Festakt im Haus Hufnagel gewürdigt. „Die Betreuung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase ist zu einer großen sozialen und kulturellen Herausforderung für unsere Gesellschaft geworden“, so Bürgermeister Alexander Kreissl. „Die Charta setzt sich dafür ein, ein Leben in Würde zu ermöglichen – bis zuletzt. Und dafür möchten auch wir uns als Gemeinde stark machen.“

Weitere Informationen zur Charta unter www.charta-zur-betreuung-sterbender.de


Auf dem Bild: (v.l.n.r.) Michael Braun vom Hospiz Bergstraße in Bensheim, Bürgermeister Alexander Kreissl, Birgit Schneider vom Hospizverein Pfungstadt, der für die ambulante Betreuung in der Kommune zuständig ist, sowie Torsten Leveringhaus, Vorsitzender der Gemeindevertretung, bei der Unterzeichnung der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland.

Foto: Mi / Gemeinde Seeheim-Jugenheim

Anmeldung für Standplätze startet

4. Seeheimer Flohmarkt am 17. August

Am Samstag, dem 17. August, veranstaltet die KulturMetzgerei in Kooperation mit der Gemeinde Seeheim-Jugenheim bereits zum vierten Mal den Flohmarkt rund um den Sebastiansmarkt. Von 9 bis 14.30 Uhr herrscht wieder ein buntes Flohmarkttreiben im alten Ortskern von Seeheim. Die Anmeldung für einen Standplatz ist ab Mittwoch, den 15. Mai, möglich. Auf der Webseite der KulturMetzgerei ist dafür ein eigenes Kontaktformular eingerichtet, wobei die Vergabe der rund hundert Plätze nach Eingang der Anmeldungen erfolgt. Ein Standplatz hat die Länge von drei Metern (Tapeziertischgröße) und kostet 10 Euro. Der Flohmarkt ist ausschließlich privaten Anbietern vorbehalten, gewerbetreibende und professionelle Händler sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Standplatzanmeldung und weitere Informationen unter www.kulturmetzgerei.com.

Wasserzähler werden getauscht

Rund 600 Hauptwasserzähler müssen die Gemeindewerke in diesem Jahr in Seeheim-Jugenheim austauschen. Grund dafür ist das Eichgesetz, das verlangt, dass die Zähler alle sechs Jahre gewechselt werden. Die Firma Konrad Kohl GmbH aus Darmstadt, die von der Gemeinde mit dem Austausch beauftragt ist, informiert die betroffenen Haushalte vorab mit einem Schreiben über den geplanten Termin. Begonnen wird mit dem Austausch ab Anfang Juni. Die Monteure der Firma Konrad Kohl GmbH können sich mit einem Ausweis der Gemeindewerke Seeheim-Jugenheim ausweisen.

Hunde anleinen

Gefahr von Ansteckung durch Fuchsräude 

Die Gemeinde macht darauf aufmerksam, dass im kommunalen Waldgebiet Fälle von Fuchsräude aufgetreten sind. Die parasitäre Hautkrankheit, die sich deutschlandweit gerade sehr verbreitet, ist hochansteckend und führt in der Regel innerhalb von ein paar Monaten zum Tod des betroffenen Fuchses. Sie kann auch auf Hunde übertragen werden, weshalb die Gemeinde Hundebesitzer bittet, ihre Tiere beim Spazierengehen im Wald nicht frei laufen zu lassen.

Treffen unter Freunden

Ein Nachmittag mit Gästen aus Villenave d’Ornon

Am Samstag, dem 18. Mai, veranstalten der Partnerschaftsverein Seeheim-Jugenheim, der Club für Freizeitsport Bergstraße, der Kreisausländerbeirat Darmstadt-Dieburg sowie der kommunale Ausländerbeirat gemeinsam mit der Gemeinde einen Nachmittag, der unter dem Motto „Die Bürger für Europa – Europa für die Bürger“ steht. Eingeladen dazu ist der Chorale du Lac aus Villenave d’Ornon, der französischen Partnerstadt von Seeheim-Jugenheim, der bereits mehrfach an der Bergstraße gastierte. Aus seinem Programm mit Chansons unter anderem von Gilbert Becaud, Charles Aznavour und Jaques Brel gibt der Chor im Verlauf des Nachmittags mehrere Kostproben seines Könnens. „Wir sehen das Ganze als Treffen unter Freunden“, so Giulio Mollo vom Partnerschaftsverein, der das Ganze federführend organisiert und neben dem Chor noch weitere Gäste aus der südfranzösischen Partnerstadt eingeladen hat. Und so ist natürlich auch für das entsprechende Essen und Trinken gesorgt, das zu einem Freundschaftstreffen dazugehört. Die Veranstaltung, zu der alle Bürgerinnen und Bürger der Kommune herzlich eingeladen sind, findet von 15 bis 18 Uhr auf dem Platz vor dem Rathaus in Seeheim (Schulstraße 12) statt.


Auf dem Bild: Der Chorale du Lac aus Villenave d’Ornon bei einem seiner letzten Auftritte in Seeheim-Jugenheim im Rahmen der Verschwisterungsarbeit der Gemeinde.

Foto: Karsten Paetzold / Gemeinde Seeheim-Jugenheim

Mit der Sonne Geld verdienen

Anwendungsmöglichkeiten von Solarenergie in privaten Haushalten

Das Interesse an der privaten Solarenergienutzung ist groß, nicht zuletzt durch die immer weiter steigenden Energiepreise. In Kooperation mit der Verbraucherzentrale Hessen bietet die Gemeinde am Donnerstag, dem 23. Mai, interessierten Bürgern eine Beratung zu Anwendungsmöglichkeiten von Solarenergie an. Wenn beispielsweise ein Heizkesselaustausch ansteht, können sich Hausbesitzer mit einer Solarwärmeanlage unabhängig machen von steigenden Öl- und Gaspreisen sowie einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz und zur Versorgungssicherheit leisten. Photovoltaikanlagen tragen darüber hinaus zur Sicherung der Stromversorgung ohne Atom- oder Kohlekraft bei. Durch die Eigennutzung oder auch Einspeisung des Solarstroms stellen sie zudem eine attraktive Geldanlage dar. 

Die produktneutrale Energieberatung, die durch Projektmittel des Bundes gefördert wird, informiert kostenfrei über Technik und Förderprogramme. Beratungstermine gibt es ab 14 Uhr, um deren Vereinbarung vorab im Bürgerbüro unter Telefon 06257/990-380 gebeten wird. Die Energieberatung findet im Rathaus am Georg-Kaiser-Platz 3 im Raum Kosmonosy statt.

Sprühkunst

Graffiti-Workshop für Jugendliche

Unter dem Motto „Graffiti ist Kunst!“ bietet die Jungendförderung der Gemeinde in Kooperation mit der Werkstatt SONNE am 24. und 25. Mai einen Wochenendworkshop für Jugendliche ab 12 Jahren an. Gemeinsam mit der Illustratorin Christin Thiefenthaler arbeiten die Teilnehmer an der Kunst des Bilder-Sprühens: von der ersten Planung über den Entwurf bis zur Realisierung mit Bild, Schrift und Farbabstufungen. 

Die Teilnahme an dem Graffiti-Workshop, der in den Räumen der Werkstatt SONNE in der Sandstraße 86 stattfindet, kostet 60 Euro. Wer gerne seine Wände mit Graffiti-Motiven durch die Jugendlichen besprühen lassen möchte, kann sich vorab gerne mit Rolf Bourgeois von der Jugendförderung in Verbindung setzen: Tel. 06257/9699428 oder per E-Mail unter rolf.bourgeois@seeheim-jugenheim.de.

Anmelden für den Workshop kann man sich noch bis zum 20. Mai bei der Jugendförderung der Gemeinde unter Tel. 06257/9699428 oder per E-Mail unter rolf.bourgeois@seeheim-jugenheim.de und matthias.itzel@seeheim-jugenheim.de. Auch die Werkstatt SONNE nimmt Anmeldungen entgegen: Tel 06257/82061oder E-Mail info@werkstatt-sonne.de.

Bilder vom Wald

Großer Andrang bei Vernissage von Yvonne Albe

Die Treppenhausgalerie im Historischen Rathaus in Seeheim platzte schier aus allen Nähten bei der Vernissage zur Ausstellung „Sehnsuchtsort Wald“ mit Bildern der Natur- und Landschaftsfotografin Yvonne Albe. Mehr als 20 groß- und kleinformatige Werke zeigen den Blick der Künstlerin aus Seeheim-Jugenheim (in der Bildmitte bei ihrer Einführung) auf den Wald in der Umgebung, mit dem sie Jahreszeiten, Stimmungen oder auch Strukturen gekonnt einzufangen weiß.

Die Ausstellung in der Treppenhausgalerie ist noch bis zum 15. August während der Öffnungszeiten der Gemeindebücherei zu sehen. Gemeindebücherei Seeheim, Historisches Rathaus, Ober-Beerbacher Straße 1. Öffnungszeiten: Mittwochs von 9.00 bis 11.00 Uhr und 16.00 bis 19.00 Uhr sowie donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Foto: Karsten Albe

Modernisierung der Straßenbeleuchtung in Seeheim-Jugenheim

GGEW rüstet auf moderne und energieeffiziente LED-Technik um

Die Straßenbeleuchtung in Seeheim-Jugenheim wird umgerüstet: Mit Beginn des neuen Monats ersetzt die GGEW AG, die in der Kommune für den reibungslosen und sicheren Betrieb zuständig ist, die komplette öffentliche Straßenbeleuchtung durch moderne und energieeffiziente LED-Technik. Betroffen durch die Umrüstung, die nach dem derzeitigen Stand der Planung bis Herbst abgeschlossen sein soll, sind insgesamt 1.710 Leuchten in allen Ortsteilen.

Im Vorfeld wurden ausführliche Berechnungen angestellt, um die optimale Lampenverteilung zu ermitteln. „Nach Bensheim, Lorsch, Zwingenberg und Bickenbach ist Seeheim-Jugenheim die nächste Kommune, die wir in der Region auf LED-Technik umrüsten. Die Gemeinde Seeheim-Jugenheim und die GGEW AG leisten damit einen Beitrag zur Energieeffizienz und zum Klimaschutz“, erklärt Uwe Sänger, Technischer Bereichsleiter GGEW AG.„Auch uns ist es ein großes Anliegen, mit der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf die LED-Technik einen Beitrag zur Energieeinsparung und damit zum Klimaschutz zu leisten“, betont Bürgermeister Alexander Kreissl. „Zudem ermöglicht die LED-Technik eine zielgerichtete Ausleuchtung des Straßenraums, es gibt also viel weniger Streulicht.“

Grundlage für die Umrüstung ist eine Entscheidung der Gemeindevertretung, die im September 2017 getroffen wurde. Da die Straßenbeleuchtung ohnehin in die Jahre gekommen war und eine Erneuerung anstand, hatte man sich für Vorteile der LED-Technik entschieden. Die Einsparung an elektrischer Energie beträgt dabei rund 50 Prozent. Außerdem verfügen die neuen Leuchtmittel über eine Lebensdauer von 100.000 Betriebsstunden, was ungefähr 24 Jahren entspricht. Daraus ergeben sich wiederum längere Wartungsintervalle und somit weniger Instandhaltungskosten.

Die Gemeinde investiert in die LED-Umrüstung insgesamt 745.000 Euro. Die Maßnahme wird darüber hinaus mit Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Bei Fragen rund um die LED-Umrüstung können sich die Bürgerinnen und Bürger von Seeheim-Jugenheim an Stephan Kneissl von der GGEW AG wenden: Telefon 06251/1301-171, E-Mail kneissl@ggew.de.

Rein ins kühle Nass

Freibad in Jugenheim öffnet

Das Freibad in Jugenheim hat sich in den letzten Wochen bestens auf die kommende Saison vorbereitet: Die Technik wurde überprüft, die Grünanlage gepflegt, neue Bänke aufgestellt und neue Absperrseile gespannt, die Umkleiden auf Vordermann gebracht sowie die Becken geputzt und mit Wasser befüllt. Die offizielle Saisoneröffnung findet am Freitag, dem 10. Mai, um 8 Uhr statt. Wie schon in den Jahren davor werden die ersten Badegäste wieder mit Kaffee und Kuchen begrüßt. Bis zum voraussichtlichen Saisonende am 15. September kann man dann wieder täglich seine Bahnen ziehen und eine kleine Auszeit auf der Liegewiese genießen.

Öffnungszeiten genauso wie Eintrittspreise haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Das Freibad nutzen kann man montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr sowie samstags, sonn- und feiertags von 8 bis 20 Uhr. Die letzte Saison konnte das kommunale Schwimmbad mit einem Rekordergebnis abschließen: Über 100.000 Badegäste waren gekommen – dank der langanhaltenden Hitze im Sommer 2018. Ob das in diesem Jahr noch zu toppen ist? Das Team des Freibads ist nicht nur bestens vorbereitet, sondern sieht der neuen Saison mit großer Vorfreude entgegen!

Der Vorverkauf für die Dauerkarten startet bereits in dieser Woche: Vom 2. bis zum 9. Mai hat die Kasse täglich von 9.30 bis 12.30 Uhr im Freibad in derBurkhardtstraße geöffnet, an den beiden Donnerstagen zusätzlich sogar auch nachmittags von 14 bis 18 Uhr.

Auf ins Ried

Nächste Radtour für Senioren

Am Mittwoch, dem 15. Mai, findet im Rahmen des kommunalen Seniorenprogramms die nächste Radtour statt. Unter Leitung von Herbert Ullius geht es per Pedale ins Ried, mit einer Mittagseinkehr im Bootshaus in Erfelden. Von dort führt die Tour weiter zur Rheininsel Kühkopf. Auf der Rückfahrt zur Bergstraße wird noch eine Kaffeepause eingelegt.

Treffpunkt ist wie immer um 9 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Rathaus in der Schulstraße 12. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sprechstunde entfällt diese Woche

Revierförsterei Seeheim-Jugenheim

Die regelmäßige Sprechstunde der Revierförsterei Seeheim-Jugenheim muss am Donnerstag, dem 2. Mai, leider entfallen. Die nächste Sprechstunde von Dirk Hungenberg findet wieder wie gewohnt am Donnerstag, dem 9. Mai, von 15 bis 17 Uhr im Rathaus am Georg-Kaiser-Platz 3 statt.

NS-Zwangsarbeit in Seeheim-Jugenheim

Geschichtswerkstatt Geschwister-Scholl stellt Dokumentation vor

2015 beauftragte die Gemeinde die Geschichtswerkstatt der Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim damit, als Folgeprojekt zur 2012 erschienenen Dokumentation über die „Opfer des Nationalsozialismus in Seeheim-Jugenheim“ das Thema Zwangsarbeit zu untersuchen. Die fertige Dokumentation stellt die Geschichtswerkstatt am Freitag, dem 10. Mai, um 19 Uhr im Haus Hufnagel vor.

Das Team der Geschichtswerkstatt mit den Lehrern Frank Maus, Franz Josef Schäfer und Peter Ströbel hat gemeinsam mit 16 Schülerinnen und Schülern aus dem Geschichts-Leistungskurs an der Geschwister-Scholl-Schule mehr als zwei Jahre an der Dokumentation gearbeitet. Ziel war es zu klären, wer die ausländischen Arbeitskräfte waren, die während der Kriegsjahre auf dem Gebiet von Seeheim-Jugenheim lebten, woher sie kamen und wie es ihnen hier erging. Wie sah ihr Alltag aus und wo wurden sie eingesetzt? Wer waren ihre Arbeitgeber und wie wurden sie behandelt? Die Situation der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter während der Zeit des Nationalsozialismus zu erforschen war nicht immer ganz einfach, gibt es doch neben der mitunter schwierigen Quellenlage nur noch wenige Zeitzeugen, die das Geschehen mit ihren Erinnerungen und Erzählungen stützen können. Nichtsdestotrotz ist es der Geschichtswerkstatt gelungen, neben einer umfassenden Darstellung der NS-Zwangsarbeit in Seeheim-Jugenheim die Geschichten von elf ausländischen Arbeitskräften etwas ausführlicher zu rekonstruieren. Die Gemeinde gehört damit zu den bislang noch wenigen Städten und Kommunen in Deutschland, die eine Aufarbeitung ihrer Geschichte in Verbindung mit dem Thema Zwangsarbeit als wichtig erachtet haben.

Adresse: Haus Hufnagel, Bergstraße 18-20, Seeheim

Gib- und Nimm-Bücherei

Öffentlicher Bücherschrank in Jugenheim

Neben dem Standort am Rathaus in Seeheim gibt es seit Kurzem einen zweiten Öffentlichen Bücherschrank in der Gemeinde. Das bunte Metallspind, das erneut die Illustratorin Christin Tiefenthaler gestaltet hat, befindet sich in unmittelbarer Nähe des Kreisels in der Ortsmitte am Ende des Bachwinkels. Passenderweise gibt es rechts und links davon zwei Bänke, so dass sich bei schönem Wetter auch gleich ein Platz anbietet, um mit der Lektüre zu beginnen. Die sogenannte Gib- und Nimm-Bücherei funktioniert folgendermaßen: Der Bücherschrank ist rund um die Uhr für jeden zugänglich. Interessierte Leser können direkt ein Buch entnehmen und den Bestand dabei auch gerne durch ein anderes Werk ergänzen. Romane aller Art sowie Kinder- und Jugendbücher sollen laut Benutzungsordnung die Regale füllen, ältere Nachschlagewerke, Fach- und Reisebücher gehören dagegen nicht in den Öffentlichen Bücherschrank. „Die Gib- und Nimm-Bücherei ist eine gute Möglichkeit, Bücher, die man bereits gelesen und aussortiert hat, einer öffentlichen Nutzung zuzuführen“, sagt Bürgermeister Alexander Kreissl. „Es wäre doch schade, wenn sie in der Altpapiertonne landen würden.“ Gesucht wird nun ein Pate, der sich gemeinsam mit der Gemeinde um die Betreuung des Bücherschranks kümmert. Wer Interesse an dem Ehrenamt hat, kann sich bis zum 15. Mai mit Ute Ramge in Verbindung setzen: Telefon 06257/990-121 oder per E-Mail unter ute.ramge@seeheim-jugenheim.de.


Auf dem Bild: Bürgermeister Alexander Kreissl mit der Illustratorin Christin Tiefenthaler und ihrer Tochter Lotte beim gemeinsamen Lektüretermin am neuen Öffentlichen Bücherschrank in Jugenheim.

Foto: Mi / Gemeinde Seeheim-Jugenheim

Faszination Fahrrad

Spiel und Spaß für die ganze Familie

Am Samstag, dem 11. Mai, veranstaltet die Jugendförderung der Gemeinde erstmals einen Fahrradtag, der sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen richtet. Von 14 bis 18 Uhr dreht sich auf dem Gelände des Jugendtreffs in der Sandstraße alles um das beliebte Fahrzeug auf zwei Rädern: ob als Fortbewegungsmittel, Sportgerät oder Liebhaberstück.

Mit von der Partie beim Fahrradtag ist der Roll- und Sportverein Seeheim, der Vorführungen auf dem Einrad und mit dem Radball zeigt. Die Biker der Dirt-Birk-Strecke der Jugendförderung sind ebenfalls mit ihren Kunstfertigkeiten vertreten und stehen interessierten Kindern und Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite. Der Bereich Jugendverkehrserziehung der Polizei informiert über das Thema Fahrradsicherheit und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) nimmt Fahrradcodierungen vor, damit gestohlene Zweiräder bei Diebstahl besser wiedergefunden werden können. Für die Codierung, die zehn Euro kostet, sollte man einen gültigen Personalausweis dabeihaben und falls noch vorhanden den Kaufvertrag.

Die Werkstatt Sonne e.V. hat zudem für den Fahrradtag alte Fahrradteile gesammelt und lädt dazu ein, daraus Neues entstehen zu lassen. Inspirieren lassen kann man sich dabei von einer Ausstellung ungewöhnlicher Fahrräder, die auf dem Gelände des Jugendtreffs gezeigt werden und auch ausprobiert werden können. Der Fachbereich Bauen und Umwelt will darüber hinaus mit Hilfe der Besucher Gefahrenstellen für Fahrradfahrer innerhalb der Gemeinde auf einem großen Stadtplan erfassen.

Adresse: Kommunaler Jugendtreff, Sandstraße 86, Seeheim

Mit alternativen Bestattungsformen

Umgestaltung des neuen Teils auf dem Seeheimer Friedhof

Seit Mitte März befindet sich der neue Teil des Seeheimer Friedhofs im Umbau. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Erdgräbern werden dort Urnenstelen errichtet sowie weitere sogenannte alternative Bestattungsformen wie Baumfeld- und Wiesengräber. Mittlerweile sind die Wege im oberen Bereich des Friedhofs fertiggestellt genauso wie die Pflasterflächen, ein Teil der Bodenhülsen sind eingebaut und die Bepflanzung hat begonnen. Auch die Fundamente für die Urnenstelen befinden sich im Bau, sodass der geplante Zeitrahmen für die Umgestaltung eingehalten werden kann und je nach Wetterlage bis Ende April, spätestens Anfang Mai mit der Fertigstellung zu rechnen ist.


Auf dem Bild: Bürgermeister Alexander Kreissl (links) hat sich ein Bild gemacht von den Baumaßnahmen auf dem Seeheimer Friedhof und Halit Kaplan von der Firma Garten- und Landschaftsbau Säger beim Pflanzen der ersten von drei Hainbuchen gleich fleißig mitgeholfen.

Foto: Mi / Gemeinde Seeheim-Jugenheim

Was kann man tun, wenn ein Mensch im Sterben liegt?

Letzte-Hilfe-Kurse geben Angehörigen Informationen und Beistand

Erste-Hilfe-Kurse sind ein fester Bestandteil der Hilfskultur in unserer Gesellschaft. Was aber verbirgt sich hinter Letzte-Hilfe-Kursen? Der Fokus liegt hier auf der Zeit am Lebensende, wenn ein Mensch im Sterben liegt: Was kann man tun, um belastende Symptome wie Angst oder Unruhe, Durst oder Schmerzen am Lebensende zu lindern? Der Hospizverein Pfungstadt e.V. bietet seit letztem Jahr Letzte-Hilfe-Kurse in seinem Betreuungsgebiet Pfungstadt, Seeheim-Jugenheim, Bickenbach und Alsbach-Hähnlein an. In einem vierstündigen Kurs werden interessierten Bürgerinnen und Bürgern Grundwissen und einfache Handgriffe vermittelt sowie Orientierungshilfen gegeben bei den Themen Sterben als ein Teil des Lebens, Vorsorgen und Entscheiden, körperliche, psychische und existentielle Nöte lindern sowie Abschied nehmen vom Leben. Zudem bietet der Kurs Raum für Denkanstöße und Erfahrungsaustausch.

Der nächste Letzte-Hilfe-Kurs in Seeheim-Jugenheim findet am Dienstag, dem 21. Mai, von 14.30 bis 18.30 Uhr im Haus Hufnagel (Bergstraße 18-20) statt. Die Teilnahme ist kostenlos – Spenden sind jedoch willkommen! Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um vorherige verbindliche Anmeldung gebeten beim:

Hospizverein Pfungstadt e.V.
Mühlstraße 84
64319 Pfungstadt

Telefon: 06157/91 11 00
E-Mail: hospiz.pfungstadt@t-online.de

Wie geht Radio?

Workshop für Jugendliche

Die Jugendförderung der Gemeinde bietet am Samstag, dem 11. Mai, einen Radio-Workshop für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren an. Alles, was gebraucht wird, um eine einstündige Live-Sendung zu erstellen, wird von Workshopleiter und Journalist Jürgen Buxmann vermittelt: Wie setzt man ein Thema radiotauglich um? Wie schreibt man eine Moderation? Wie wird recherchiert, Musik ausgewählt oder das Mischpult bedient? Ziel ist, beim Bürgerradio Antenne Bergstraße, das ab 22. September wieder für zwei Wochen in Betrieb geht, gemeinsam eine Sendung zu erstellen.

Der Workshop „Wir machen Radio“ findet am Samstag, dem 11. Mai, von 10 bis 17 Uhr im Bau 8 auf dem Gelände des Schuldorfs Bergstraße statt. Die Teilnahme kostet 50 Euro.

Anmelden kann man sich noch bis zum 4. Mai bei der Jugendförderung der Gemeinde unter
Telefon 06257/9 69 94 28 oder per E-Mail unter rolf.bourgeois@seeheim-jugenheim.de und matthias.itzel@seeheim-jugenheim.de.

Rollsportanlage gesperrt

Sicherheitsmaßnahme durch Gemeinde

Die Gemeinde hat heute (17. April) die Rollsportanlage auf dem Gelände des Christian-Stock-Stadions gesperrt. Anlass für die Maßnahme sind Sicherheitsmängel auf der Anlage, auf die auch von Nutzern aktuell hingewiesen wurde. „Die Schäden, die wir schon seit einiger Zeit beobachten, sind so groß geworden, dass wir uns zur Sperrung der Anlage gezwungen sehen“, sagt Bürgermeister Alexander Kreissl.

Die Rollsportanlage, die der Gemeinde gehört, befindet sich auf dem Gelände des Christian-Stock-Stadions, das Gemeinde und Landkreis gemeinschaftlich unterhalten. Schon vor einiger Zeit hat sich abgezeichnet, dass unter anderem der Spezialbelag auf der Anlage erneuert werden muss. Eine Fachfirma hatte den Belag bereits untersucht und eine Erneuerung war in Planung. Mitbedingt durch den vergangenen Winter sind die Schäden an der Bahn aber so groß geworden, dass die Sicherheit der Vereine und privaten Sportler, die die beliebte Anlage zum Skaten, Boarden oder Fahrradfahren nutzen, nicht mehr gewährleistet werden kann. „Wir bedauern es sehr, dass die Sperrung der Anlage so kurzfristig erfolgen muss“, erklärt Bürgermeister Alexander Kreissl weiter. „Gerade über die bevorstehenden Feiertage und bei dem schönen Wetter, das vorhergesagt ist, wäre die Anlage sicher wieder stark frequentiert worden.“

Wie lange die Sperrung aufrechterhalten werden muss, ist derzeit noch nicht absehbar. Ralf Sturm von der Vereinsförderung der Gemeinde hat sich mit dem TÜV in Verbindung gesetzt, um prüfen zu lassen, ob eine Teilnutzung der äußeren Bahn als Übergangslösung möglich wäre.

Jetzt schon Karten sichern

Vorverkauf für die Freibad-Dauerkarten startet

Alle passionierten Freibadbesucher dürfen sich freuen: Die neue Schwimmbadsaison in Jugenheim startet am Freitag, dem 10. Mai! Ab 8 Uhr kann man an diesem Tag wieder seine Bahnen ziehen oder eine kleine Auszeit auf der Liegewiese genießen. Mit Saisonstart nimmt das Freibad seinen gewohnten Badebetrieb wieder auf und hat fortan montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr geöffnet, samtags sowie an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 20 Uhr.

Der Vorverkauf für die Dauerkarten startet bereits eine Woche davor. Vom 2. bis zum 9. Mai hat die Kasse täglich von 9.30 bis 12.30 Uhr im Freibad in der Burkhardtstraße geöffnet, an den beiden Donnerstagen zusätzlich sogar auch nachmittags von 14 bis 18 Uhr.

Die Preise für die Dauerkarten haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert: Die Dauerkarten für Erwachsene kosten 100 Euro sowie für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche 44 Euro. Der Preis für Familienkarten beträgt je Erwachsener 80 Euro sowie je Kind oder Jugendlicher 30 Euro. Ab einer Geschwisterzahl von drei und mehr gibt es sogar freien Eintritt für die weiteren Geschwister im Rahmen der Familienkarte.

Diejenigen, die bereits im letzten Jahr im Besitz einer Dauerkarte waren, werden gebeten, diese beim Kauf einer neuen Karte mitzubringen. Außerdem wird empfohlen, den Vorverkauf zu nutzen, um längere Wartezeiten an der Schwimmbadkasse zu vermeiden. Der Dauerkartenverkauf während der Saison findet zu den täglichen Kassenöffnungszeiten von 12.30 bis 18 Uhr statt.


Auf dem Bild: Bürgermeister Alexander Kreissl (rechts) hat es sich nicht nehmen lassen, unter Aufsicht vom Fachangestellten für Bäderbetriebe Christopher Schmitt die letzten Liter Wasser ins große Becken im Jugenheimer Freischwimmbad zu füllen. Bis zum Saisonstart am 10. Mai wird das kühle Nass mit seinen 12 Grad dann noch auf die geeignete Betriebstemperatur für die Schwimmer gebracht.

Foto: Mi / Gemeinde Seeheim-Jugenheim

Weitere Informationen zum Freibad in Jugenheim finden Sie hier.

Spende der GGEW AG

2.000 Euro für den Stiftungsverein Seeheimer Bachgassfest

Mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro hat die GGEW AG den Stiftungsverein Seeheimer Bachgassfest bedacht. 2018 hatte die GGEW AG erneut auf das Versenden von Weihnachtspräsenten verzichtet und die Spende so möglich gemacht. „Wir möchten damit das wertvolle soziale Engagement des Vereins für Menschen in Notsituationen fördern“, erklärte Carsten Hoffmann, Vorstand GGEW AG.

Der 1996 von den Organisatoren des Seeheimer Bachgassfestes gegründete Verein hilft unverschuldet in Not geratenen Bürgern. Auch von Unglücksfällen oder Katastrophen betroffene Menschen werden finanziell unterstützt. Nicht zuletzt durch den Wegfall des Bachgassfestes, das die Haupteinnahmequelle des Vereins darstellte, wurde es in den letzten Jahren allerdings etwas ruhiger um den Verein.

Nichtsdestotrotz war der Verein stets seinem Zweck treu und half fast jährlich bei Notfällen finanziell über die ersten Hürden. So konnte aktuell beispielsweise nach einem Wohnungsbrand bereits zwei Tage später der betroffenen Familie eine Unterstützung durch den Vereinsvorstand ausgehändigt werden. Ein Umlaufbeschluss der Vorstandsmitglieder machte diese unbürokratische Hilfe zur Abwendung der ersten Not möglich.

„Wir sehen die Spende der GGEW AG und die mit der Übergabe verbundene Aufmerksamkeit als Möglichkeit, der aus unserer Sicht äußerst wichtigen Nothilfe des Vereins eine Bühne in der Öffentlichkeit zu geben,“ so Alexander Kreissl, Bürgermeister der Gemeinde Seeheim-Jugenheim und erster Vorsitzender des Stiftungsvereins.


Auf dem Bild: (vordere Reihe, v.l.n.r.) Ralf Sturm von der Vereinsförderung der Gemeinde, Bürgermeister Alexander Kreissl, Fritz Hennemann vom Vorstand des Stiftungsvereins Seeheimer Bachgassfest, der Vorstand der GGEW AG Carsten Hoffmann sowie Reinhold Haller. (hintere Reihe, v.l.n.r.) Axel Waldsperger, Klaus Kraft und Hagen Milius.

Foto: GGEW AG / Marc Fippel Fotografie