Projektsteuerer beauftragt

Nächster Schritt für den Neubau der Sport- und Kulturhalle

Ende 2016 musste die Sport- und Kulturhalle in Seeheim geschlossen werden. Aufgrund einer undichten Stelle im Dachbereich war es zu einem größeren Wasserschaden gekommen, eine Reparatur des Dachs stellte sich nach Überprüfung als unwirtschaftlich heraus. Die sogenannte Gut Stubb, die unter anderem für Veranstaltungen wie Kinderflohmärkte, Seniorennachmittage oder die Seemer Fastnachtsaudi sowie von Sportvereinen fürs Training genutzt wurde, steht seitdem nicht mehr für eine Nutzung zur Verfügung. Was soll mit der ohnehin sanierungsbedürftigen Halle passieren? Diese Frage galt es in Folge zu klären. Mehrere Varianten waren dabei im Gespräch: von einer Kernsanierung bis zum Neubau mit Büroräumen für die Verwaltung. Die Gemeindevertretung entschied sich schließlich im Frühjahr 2018 für die „Mittellösung light“, die eine Vergrößerung der Halle mit einem Sitzungssaal für die Gemeindevertretung und einer zentralen Gemeindebibliothek vorsieht. Nach einem aktualisierten Kostenplan, den der seit April 2018 im Amt befindliche Bürgermeister Alexander Kreissl vorgelegt hat, folgte Ende letzten Jahres die Ausschreibung für einen Projektsteuerer, der – wie bei öffentlichen Bauprojekten in dieser Größenordnung üblich – die Steuerung und Kontrolle der Termin- und Kostenziele übernehmen soll. Beauftragt wurde jetzt die Firma Hitzler Ingenieure mit ihrer Niederlassung in Frankfurt, die als nächsten Schritt die Zusammenstellung des kompletten Projektteams, allen voran dem Generalplaner, vornimmt. Laufen die Ausschreibungen wie vorgesehen, kann Ende dieses Jahres der Generalplaner mit seiner Planung für die neue Sport- und Kulturhalle beginnen. „Der Baubeginn ist für Mitte 2021 geplant“, so der Bürgermeister zum weiteren Zeitplan. „Wenn alles nach Plan läuft, kann nach rund anderthalb Jahren Bauzeit die neue Halle in Betrieb gehen.“


Foto: Mi /Gemeinde Seeheim-Jugenheim

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