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Waldkindergarten feiert – natürlich draußen -

Waldkindergarten

Mit Kinderpunsch feierte der Naturkindergarten die Einweihung seiner
Holzwerkstatt – Hütte.
 

Die Wiese hinter dem Bürgerhaus Malchen liegt unter einer Schneeschicht; denn in der Nacht zum Freitag hat es dicke Schneeflocken geschneit. Das Thermometer zeigt um die null Grad.
Um ein Lagerfeuer sitzen im Kreis 33 kleine Gestalten. Dick vermummt in Skianzügen, dicken Anoraks, Stiefeln und Handschuhen sitzen die Jungen und Mädchen des gemeindlichen Waldkindergartens um ein prasselndes Lagerfeuer. Daneben steht ein Dreibein, an dem ein Topf hängt. In ihm brodelt Kinderpunsch.
Stefan Friedrich, Susanne Buhl  und die Praktikantin Melanie Mielke füllen die Becher mit dem warmen Getränk, die ihnen die kleinen Kinderhände entgegen halten. Dennoch feiert der Nachwuchs fröhlich unter freiem Himmel.
Der Grund für das Fest ist die Einweihung einer Gartenhütte. Gestiftet hat sie der Förderverein der Kindertagesstätte Windrad, zu dem der Waldkindergarten gehört. Rund 1.600 Euro hat das Häuschen gekostet. Das Fundament dazu hat der gemeindliche Betriebshof gemacht, der auch das Haus aufgestellt hat.
Aus dem  Gartenhäuschen wird nun eine Holzwerkstatt. Die Werkbank, die die Eltern der Naturkindergarten-Gruppe spendiert haben, steht schon darin. Darauf stehen eine Ritterburg mit Zugbrücke und Feuerwehrautos, die ersten Gegenstände, die die Schar mit Hammer, Säge und Feile gebastelt hat. In der Hütte werden auch das Holz und die Werkzeuge gelagert. Julian, mit zwei Jahren der Jüngste, darf das weiß-rote Band feierlich durchschneiden und das Gartenhaus öffnen. Jetzt ist Basteln in der Werkstatt angesagt.

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