Wanderausstellung: Warum Minijob? Mach mehr draus!

Laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit arbeiten bundesweit 4,8 Millionen Menschen ausschließlich in einem Arbeitsverhältnis mit geringfügiger Beschäftigung, dem Minijob. Dabei sind fünfundsiebzig Prozent aller Minijobber sind Frauen.

Mit der Wanderausstellung „Warum Minijob? Mach mehr draus!“ informiert die kommunale Gleichstellungsbeauftragte Dietgard Wienecke von Montag, 6. Februar, bis Donnerstag, 23. Februar, im Foyer der Gemeindeverwaltung, Georg-Kaiser-Platz 3, über dieses Thema.

Die Broschüre „Der Minijob – Rechte, Risiken und Nebenwirkungen“ informiert Minijobberinnen über ihre Arbeitsrechte und auch über die Folgen, die ein Minijob hat. Sie ist während der Ausstellung kostenlos erhältlich.

Geringfügige Beschäftigung erweist sich nicht als Brückenfunktion, wie oft erhofft. Vielmehr entsteht ein Klebeeffekt, aus dem die wenigsten Frauen wieder herausfinden. Bei verheirateten Frauen zeigt sich hier das klassische Rollenbild, aber auch ledige Frauen werden zu Opfern der Minijobfalle.

Die Konsequenzen sind ein hohes Risiko der Altersarmut und die finanziell große Abhängigkeit verheirateter Frauen von ihrem Ehemann. Frauen müssen sich gut überlegen, in welcher Lebenslage ein Minijob sinnvoll ist, damit er auch später keine negativen Konsequenzen mit sich bringt.

Weitere Informationen gibt Dietgard Wienecke (Telefon 06257/990-107 oder E-Mail dietgard.wienecke@seeheim-jugenheim.de).

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