Das Wandern ist …

Sie haben Lust auf abwechslungsreiche Natur, historische Sehenswürdigkeiten, romantisch-stille Plätze und Weitblick? Wie wäre es mit einer Wanderung zur Kirschblüte oder einer Pilzsuche im Herbst? Wir laden Sie ein, die Bergstraße und den Geo-Naturpark Bergstraße Odenwald zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Egal zu welcher Jahreszeit – hier gibt es immer etwas zu entdecken.

Die Gemeinde hält für Sie den Wanderführer Wanderungen um Seeheim-Jugenheim bereit. Sie finden darin Informationen zu Geschichte und zu historischen Sehenswürdigkeiten unserer Region ebenso wie 10 detailliert beschriebene Wanderrouten mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden. Sie finden hier garantiert einen Tourenvorschlag nach Ihrem Geschmack!

Den Wanderführer bekommen Sie für 1,50 € (Schutzgebühr) im Bürgerbüro oder hier auf der Website im Bereich vergiss-mein-nicht. Ein PDF des Wanderführers können Sie hier herunterladen (PDF-Datei, 1,9 MB).


Tourbeispiel 1 – Spaziergang durch Seeheims Parkanlagen

Beste Wanderzeit: Ganzjährig
Ausgangspunkt: Seeheim, Rathaus
Markierung: SJ4
Schwierigkeit: leicht

Ort:
Seeheim
Schlosspark
Elsbachmühle
Park am Kreuzberg
Goldschmidts Park
Seeheim
Gesamtstrecke
Kilometer:
0,0
0,4
0,9
0,3
0,7
1,3
3,6
Zeit:
0:00
0:10
0:20
0:10
0:20
0:30
1:30
Höhe:
140
150
180
160
170
140
Informationen zum Tourbeispiel 1
  • Vom Rathaus folgen wir dem örtlichen Rundweg SJ4 über das Schulpädche in die Darmstädter Straße und von dort weiter in die Schlossstraße und in den Schlosspark.
  • Der Weg führt am Rande des Parks leicht bergauf. Am Abzweig zum Schloss gehen wir die Treppe aufwärts in den Wald und laufen ins Elsbachtal. Nach Überquerung der Straße gehen wir durch das ehemalige Fichtengärtchen das Elsbachtal abwärts zur Elsbachmühle.
  • Diese kleine Nachbildung erinnert an die einstigen Mühlen und ist ein beliebter Aufenthaltsort für Kinder. Von dort laufen wir die Straße abwärts und biegen dann links zum Park am Kreuzberg ab.
  • Hier folgen wir dem Rundweg SJ4 durch den Park aufwärts. Von dem Aussichtstempel auf der Bergkuppe hat man einen herrlichen Blick über Seeheim-Jugenheim in die Rheinebene. Beim Abstieg stoßen wir wieder auf die alte Strecke, folgen ihr bis zum Rechtsbogen und gehen dort geradeaus weiter zur Villastraße. Über den Parkplatz gehen wir dann die Treppe aufwärts in den Goldschmidts Park.
  • Vor dem Hotel-Restaurant halten wir uns links und gehen an einer Rosenanlage und einem Gärtnerhäuschen vorbei am Waldrand aufwärts. Unterhalb vom Lufthansa Tagungshotel führt der Weg in Schleifen durch den Park abwärts zu einer Brunnenanlage unterhalb des Hotels. Dahinter gehen wir einen Wiesenweg links bergab und kommen durch eine Pforte zum Domweg. Durch die Villastraße und die Bergstraße kommen wir am Alten Rathaus vorbei zurück zum Ausgangspunkt.

Tourbeispiel 2 – vom Tannenberg zum Heiligenberg

Beste Wanderzeit: Ganzjährig
Ausgangspunkt: Seeheim, Rathaus
Markierung: SJ1
Schwierigkeit: mittel

Ort:
Seeheim
Schlosspark
Goldschmidts Park
Lufthansa
Tannenberg
Stettbacher Tal
Schloss Heiligenberg
Seeheim
Gesamtstrecke
Kilometer:
0,0
0,5
0,7
0,5
0,6
1,0
1,2
2,5
7,0
Zeit:
0:00
0:10
0:15
0:10
0:15
0:20
0:25
0:40
2:15
Höhe:
140
160
160
220
339
191
250
140
Informationen zum Tourbeispiel 2
  • Vom Rathaus folgen wir der Markierung SJ1 in den Schlosspark.
  • Von dort führt ein Waldweg ins Elsbachtal. Hier biegen wir rechts ab, laufen die Straße ein kleines Stück abwärts und biegen dann links ab zum Goldschmidts Park.
  • Unser Wanderweg führt durch den Park aufwärts zum Lufthansa-Tagungshotel.
  • Das Tagungshotel Lufthansa Seeheim der Deutschen Lufthansa AG zählt zu den größten und modernsten Tagungshotels Europas. Von hier führt der Weg steil bergauf zur Burgruine Tannenberg.
  • Die sagenumwobene Burgruine hat in der Vergangenheit schon mehrfach Schatzgräber angelockt. Aber man fand nur altes Eisen, das in einer Seeheimer Schmiede zu Gebrauchsgegenstände verarbeitet wurde. So gingen bei Raubgrabungen wertvolle Stücke verloren. Der wertvollste Fund, der bei einer späteren offiziellen Grabung gemacht wurde, war die im geladenen Zustand gefundene bronzene Handbüchse, eine der ältesten bekannten Feuerwaffen überhaupt. Sie befindet sich im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Vom Tannenberg gehen wir hinab ins Stettbacher Tal.
  • Im Tal halten wir uns rechts, wechseln kurz vor dem Brandhof auf die andere Talseite und gehen hinauf zum Schloss Heiligenberg.
  • Wir folgen dem Wanderweg durch den Park und gehen dann hinab nach Jugenheim und von dort zurück nach Seeheim.

Tourbeispiel 3 – Rund um die Neutscher Höhe

Beste Wanderzeit: Ganzjährig
Ausgangspunkt: Ober-Beerbach, Bürgerhaus
Markierung: OB1
Schwierigkeit: leicht

Ort:
Ober-Beerbach
Hutzelstraße
Neutsch
Pechkopf
Ober-Beerbach
Gesamtstrecke
Kilometer:
0,0
2,2
1,3
2,3
1,1
6,9
Zeit:
0:00
0:45
0:20
0:45
0:20
2:10
Höhe:
300
357
310
371
300
Informationen zum Tourbeispiel 3
  • Vom Bürgerhaus folgen wir dem örtlichen Rundweg OB1 talwärts. An der Straßengabel halten wir uns rechts und gehen durch die Straße Am Kirchwald hinauf zum Schafberg. Von hier hat man einen schönen Blick ins Beerbachtal. Dann folgen wir der Markierung in ein kleines Seitental, überqueren den Bach und gehen auf der anderen Seite aufwärts zur Hutzelstraße.
  • Die Hutzelstraße gehört zu den schönsten Panorama- und gleichzeitig auch zu den ältesten Handelsstraßen im Odenwald. Sie wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. angelegt und von den Römern auf ihrem Weg vom Felsberggebiet über Frankenhausen nach Ober-Ramstadt und Dieburg benutzt. Hier wenden wir uns nach links, folgen ihr ein kleines Stück in nördlicher Richtung und biegen an der Waldecke im spitzen Winkel rechts ab. Der Weg führt hinab nach Neutsch.
  • Dieser Ort wurde 1346 erstmals urkundlich erwähnt. Im Ort beeindrucken besonders die prächtigen Fachwerkbauernhöfe. Obwohl die Landwirtschaft nur noch von wenigen Familienbetrieben im Vollerwerb betrieben wird, ist die gesamte Landschaft noch von dieser Wirtschaftsform geprägt. Am Ortsausgang von Neutsch halten wir uns links, laufen ein Stück oberhalb der Straße nach Ernsthofen aufwärts und biegen dann rechts zum Herrenköpfchen ab. Erneut an der Hutzelstraße wenden wir uns nach rechts und biegen dann nach links zum Pechkopf ab.
  • Dieser Flurname erinnert an das früher weit verbreitete Gewerbe der Pechbrenner. Vom Pechkopf gehen wir dann hinab nach Ober-Beerbach.