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Archiv der Pressemeldungen aus dem Jahre 2010

Unsere Pressemeldungen informieren Sie über die wichtigen Ereignisse in unserer Gemeinde. Damit sind Sie immer auf dem neuesten Stand und wissen um die aktuellen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Entwicklungen in Seeheim-Jugenheim. Aber auch, wenn Sie sich über vergangene Veranstaltungen oder zurückliegende Entwicklungen informieren möchten, sind Sie hier an der richtigen Stelle. Unser Pressearchiv beinhaltet als Nachlese alle Pressemeldungen aus dem Jahre 2010. Einfach den gewünschten Monat anklicken und stöbern.

Pressemeldungen im Januar 2010

Erwin Plößer ist tot – Gemeinde trauert um engagierten Kommunalpolitiker

Veröffentlicht am 12. Januar 2010

Erwin Plößer ist tot. Er verstarb am vergangenen Dienstag (5.) im Alter von 79 Jahren. Der gelernte Maschinenschlosser und später freigestellte Personalrat arbeitete bis zu seinem Ruhestand an der Fachhochschule Darmstadt.

Das Malchner Urgestein engagierte sich seit 1958 in der Kommunalpolitik in seinem Wohnort. Er vertrat die Freien Wähler in der damals noch selbstständigen Gemeinde Malchen. 1971 wurde er Mitglied der SPD. Nach dem Zusammenschluss der Gemeinden Malchen und 0ber-Beerbach mit Seeheim (1972) war er bis zu seinem Tod Mitglied des Ortsbeirates Malchen. Zwölf Jahre hatte er das Amt des Ortsvorstehers. Bis 2001 war er Gemeindevertreter der Großgemeinde Seeheim-Jugenheim. In dem kommunalpolitischen Gremium setzte er sich im Bauausschuss und in der Betriebskommission der Gemeindewerke für die Belange seiner Mitbürger ein. Als „ein Stück kommunaler Geschichte“ bezeichnete der Verstorbene bei der Eröffnungsfeier das Gemeindezentrum in Malchen (1975). Viele seiner Anregungen wurden in die Bauplanung aufgenommen. Für seine über fünfzigjährige ehrenamtliche politische Tätigkeit wurde er mit der Verdienstplakette der Gemeinde und einer besonderen Ehrung ausgezeichnet. Seine Freude an Gemeinschaft erfuhren auch die Malchner Vereine. So war er 1968 Mitbegründer der Sportgemeinschaft Malchen, deren Vorsitzender er bis zu seinem Ableben war. Als 1953 der Liederkranz Malchen seine Sängertätigkeit wieder aufnahm, war Plößer selbstverständlich mit dabei. Mit Leib und Seele war er Gewerkschafter in der ÖTV (heute ver.di).

„In Sachen des Gewissens ist die Mehrheit nicht zuständig“. Dieses Zitat von Mahatma Gandhi steht neben dem Arbeitstisch Plößers. Es war auch seine feste Überzeugung. „Mit ihm verliert die Gemeinde einen Menschen und ehrenamtlichen Politiker von echtem Schrot und Korn“, sagt Bürgermeister Olaf Kühn. „Ein großes ehrenamtliches Engagement für die Bürger, das man in dieser Breite heute kaum mehr findet“, beschreibt der Rathauschef dessen Lebensweg „vielmals kantig, aber immer gradlinig“.

Am Montag (11.) um 14 Uhr wird Erwin Plößer auf dem Friedhof in Malchen beerdigt.


Zur „Fledermaus“ ins Staatstheater

Veröffentlicht am 13. Januar 2010

Heike Plate, Mitglied des kommunalen Seniorenbeirates, und das Seniorenbüro der Gemeinde bieten für Samstag (20. März) einen Besuch der Operette „Die Fledermaus“ im Staatstheater Darmstadt an. Der Zubringerbus startet um 18.30 Uhr am Villenave d´Ornon Platz und kehrt gegen 22.15 Uhr zurück. Der Teilnehmerpreis beträgt 16 Euro.

Anmeldungen nimmt ab sofort das Büro (Telefon 06257/990-284) entgegen. Wegen der begrenzten Platzzahl empfehlen die Veranstalter eine rasche Buchung. Die Operette in drei Akten hat Johann Strauß komponiert. Der Privatier Gabriel von Eisenstein hat seinem Freund, dem Notar Dr. Falke nach einem Faschingsball einen Streich gespielt. Er hat den Betrunkenen auf dem Nachhauseweg sich selbst überlassen. Falke musste in seinem Fledermaus-Kostüm durch die Stadt gehen. Nun will er sich rächen. Er lädt Eisenstein zu einem Ball ein, auf dem er ihm eine feurige ungarische Gräfin präsentiert. Eisenstein tappt in die Falle. Zu spät erkennt er, dass es seine Frau ist. In dieser Inszenierung spielt Walter Renneisen die Rolle des Froschs. „Die Fledermaus“ gilt für viele als die hinreißendste aller Wiener Operetten.


Wohnen ohne Heizung

Veröffentlicht am 13. Januar 2010

Passivhäuser sind Sparkünstler: Sie verbrauchen über 90 Prozent weniger Heizenergie als Häuser im Baubestand und rund 75 Prozent weniger als herkömmliche Neubauten. Das verschafft Passivhausbewohnern eine weitgehende Unabhängigkeit von der Energiepreisentwicklung. Gleichzeitig ist der Wohnkomfort in einem Passivhaus wesentlich höher.

Inzwischen kommen die für den Neubau entwickelten Technologien und Qualitätsstandards ebenfalls beim Modernisieren von Altbauten erfolgreich zum Einsatz. Passivhäuser liegen deshalb im Trend. Antworten, wie die Passivhaustechnik genutzt werden kann, bietet die Energie-Einsparberatung der Verbraucherzentrale Hessen. Auch andere Fragen zu Möglichkeiten der Energieeinsparung bei Heiztechnik, Wärmeschutz in Alt- und Neubauten, Warmwasserbereitung, zu Schimmelbildung in Wohngebäuden, regenerativen Energien sowie Fördermöglichkeiten für geplante Investitionen können in einem persönlichen Beratungsgespräch geklärt werden.

Die Beratung ist Anbieter- und produktunabhängig. Ratsuchende können so sicher sein, dass die für sie individuell passenden und finanzierbaren Maßnahmen empfohlen werden und kein kommerzielles Interesse das Beratungsergebnis beeinflusst. Die Energieberatung wird gefördert durch Projektmittel des Bundes und kostet daher nur fünf Euro. Hilfreich ist es, vorliegende Pläne des Hauses, das Abgasmessprotokoll des Schornsteinfegers und Verbrauchsabrechnungen in die Energieberatung mitzubringen.

Der nächste Beratungstermin ist am Donnerstag (21.) von 13 bis 18 Uhr im Rathaus, Georg-Kaiser-Platz 3. Eine vorherige Terminanmeldung im Bürgerbüro (Telefon 06257/990-380) ist erforderlich.


Sozialausschuss tagt

Veröffentlicht am 13. Januar 2010

Der Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport beendet mit seiner Sitzung am Dienstag (19.) die kommunalpolitische Weihnachtspause. Die Beratungen im Haus Hufnagel beginnen um 20 Uhr im Raum Villenave d´Ornon.

Die Grünen fordern eine Koordinationsstelle in der Gemeindeverwaltung für bürgerschaftliches Engagement. Sie soll als Scharnier zwischen ehrenamtlich Tätigen und dem Rathaus dienen. Neben der Vernetzung und Koordination soll die Stelle Beratung für laufende und zukünftige Vorhaben anbieten. Der Gemeindevorstand bringt drei Vorlagen ein, darunter ein Umsetzungskonzept für eine Dokumentation über alle Opfer des Nationalsozialismus und auf dem Gebiet der Bergstraßenkommune. Damit soll der von allen Fraktionen verabschiedete Antrag „Wider das Vergessen – Ständige Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus“ weiter in die Bevölkerung getragen werden. Die SPD hat eine Arbeitsgruppe „Integration und Migration“ gefordert. Der Gemeindevorstand hat dazu eine Vorlage erarbeitet. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit schlägt der Gemeindevorstand die Zusammenlegung der Standesämter der Gemeinden Seeheim-Jugenheim und Mühltal vor. Dadurch würden die Haushalte beider Kommunen nennenswerte Kosten sparen.


Kartenrunde für Senioren

Veröffentlicht am 13. Januar 2010

Jeden Dienstag treffen sich im Rahmen des gemeindlichen Seniorenprogramms Ältere zum Kartenspiel. Von 14.30 bis 16.30 Uhr geht im Pfarrer-Reith-Haus, Weedring 47, bei Rommé und Canaster gemütlich und unterhaltsam zu. Zur Stärkung wird Kaffee gereicht. Die Gruppe würde sich über neue Mitspieler freuen.

Außerdem wird jemand gesucht, der die Leitung des Treffs übernimmt. Die bisherige Leiterin Gisela Schwitzky (Telefon 06257/6 14 13) kann die Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter führen. Sie hilft Interessierten bei der Einarbeitung und gibt Auskünfte. Auch das kommunale Seniorenbüro (Telefon 06257/990-284) nimmt Angebote entgegen.


Fernradweg als Agenda-Thema

Veröffentlicht am 13. Januar 2010

Zum ersten Treffen im neuen Jahr lädt die Arbeitsgruppe der Lokalen Agenda 21 am Mittwoch (20.) ein. Beginn ist um 19.30 Uhr im Pfarrer-Reith-Haus (Weedring 47). Alle Interessierten, auch diejenigen, die bisher noch nicht an der Lokalen Agenda mitgearbeitet haben, sind willkommen. Geplant ist, die diesjährigen Aktivitäten abzusprechen. Außerdem soll eine Verbesserung der Wegführung des hessischen Fernradweges R8 diskutiert werden. Aber auch für neue Themen im Sinne der Nachhaltigkeit ist die Gruppe offen.

Umfassende Informationen gibt Jörg Hoffmann, Agenda-Beauftragter der Gemeinde (Telefon 06257/990-206).


Viele Angebot für ältere Generation
Von Plauderstunden bis Literaturgespräche für jeden etwas

Veröffentlicht am 13. Januar 2010

Unter 24 Interessensgruppen können die Senioren in der Gemeinde wählen. Von Montag bis Freitag wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. Alle Informationen und Beschreibungen listet die Broschüre „Seniorenprogramm 2010“ auf. Erhältlich ist sie im Seniorenbüro der Gemeinde, (Georg-Kaiser-Platz 3). Das Programm bietet:

  • Montag: Nordic Walking um 9 Uhr am Treffpunkt Parkplatz vor dem Friedhof in Malchen; Plauderstunde „Französisch für Fortgeschrittene“ von 9.30 bis 11 Uhr im kommunalen Seniorentreff in der Sport- und Kulturhalle Seeheim; Boulespiel von 14 bis 17 Uhr (November bis März) beziehungsweise 14.30 bis 17.30 Uhr (April bis Oktober) auf dem Hartsportplatz in der Sandstraße; Seniorenkreis Jugenheim von 14.30 bis 16.30 Uhr in der Bürgerhalle Jugenheim, Raum Cunersdorf; Schachkreis von 14.30 bis 18 Uhr im kommunalen Seniorentreff in der Sport- und Kulturhalle; Theatergruppe „Comedia“ von 14.30 bis 17.30 Uhr im Altenzentrum der Inneren Mission (Sandstraße 85).
  • Dienstag: Nordic Walking um 9 Uhr am Treffpunkt Kreuzung Odenwaldstraße und Kiefernweg; Seniorentafel Jugenheim von 12 bis 14 Uhr in der Remise des Evangelischen Gemeindehaus (Lindenstraße 6); Seniorenkreis Malchen – jeden dritten Diensttag im Monat – 14.30 bis 17 Uhr im Gemeindezentrum Malchen; Kartenspielgruppe von 14.30 bis 16.30 Uhr im Pfarrer-Reith-Haus, Weedring 47; Literaturkreis vierzehntägig von 15 bis 17 Uhr im Altenzentrum der Inneren Mission (Kontakt: Traute Sternkopf, Telefon 06257/6 36 23); Tanzgruppe mit Gesellschaftstänzen von 17 bis 18 und von 18 bis 19 Uhr im Haus Hufnagel (Bergstraße 20); Deutsches Sportabzeichen – Übungstreffen – ab 18 Uhr im Christian-Stock-Stadion (Mai bis Oktober).
  • Mittwoch: Seniorenclub Seeheim von 14.30 bis 16.30 Uhr im Haus Hufnagel, Tanzgruppe – Volkstanz – für Anfänger von 14.30 bis 15.30 Uhr und für Fortgeschrittene von 15.30 bis 17 Uhr in der Sport- und Kulturhalle (Raum Culitzsch); Club der Jazzfreunde „Blue Hawaiins“ von 15 bis 19 Uhr in der Bürgerhalle Jugenheim (Raum Cunersdorf).
  • Donnerstag: Nordic Walking um 9 Uhr am Treffpunkt Reichenberger Straße, PC-Computergruppe von 10 bis 12 Uhr im kommunalen Seniorentreff in der Sport- und Kulturhalle Seeheim; Deutsches Sportabzeichen –Übungsstunden – ab 18 Uhr in der Aula des Schuldorfes Bergstraße (von Oktober bis April) und im Christian Stock-Stadion (Mai bis September); Instrumentalkreis vierzehntägig von 16 bis 17.30 Uhr (im Winter) oder 17 bis 18.30 Uhr (im Sommer) im Altenzentrum der Inneren Mission, Sandstraße 85 (Ansprechpartnerin: Elisabeth Holzknecht, Telefon 06257/8 11 10).
  • Freitag: Mittagstisch Seeheim von 12 bis 14 Uhr im Pfarrer-Reith-Haus (Weedring 47); Gymnastikgruppe von 10 bis 10.45 in der Sport- und Kulturhalle; Sitzgymnastik von 10 bis 11 Uhr im Gemeindezentrum Malchen, Skatrunde von 13 bis 15 Uhr im kommunalen Seniorentreff in der Sport- und Kulturhalle; Club der Jazzfreunde „Blue Hawaiins“ von 15 bis 19 Uhr in der Bürgerhalle Jugenheim.

Nach Terminabsprache einmal monatlich: Gesprächskreis „Gesunde Ernährung – Gesundes Leben“ (Kontakt: Ernst-Otto Stratesteffen, Telefon 06257/8 27 88).


Auszeichnung für „soziales Bürgerengagement“

Veröffentlicht am 13. Januar 2010

Ende Dezember sind 18 Gruppen und Einzelpersonen aus allen Teilen Hessens für ihren ehrenamtlichen Einsatz im sozialen Bereich geehrt worden. Der hessische Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit Jürgen Banzer überreichte ihnen in einer Feierstunde in Wiesbaden die Landesauszeichnung „Soziales Bürgerengagement 2009“. Eingeladen war auch Walmot Möller-Falkenberg (69) aus Seeheim-Jugenheim, die sich seit über 25 Jahren besonders für die Verbesserung der Situation sozial benachteiligter Kinder engagiert: als Gemeindevertreterin in der Grünen-Fraktion (1985-89) und in verschiedenen Arbeitsgruppen im Schuldorf  Bergstraße sowie in  Arbeitsgruppen in der Gemeinde. „Ich habe diese Auszeichnung nicht als eine persönliche Ehrung akzeptiert und nur entgegengenommen, weil damit auch die vielen anderen, die sich in den Arbeitsgruppen ständig für soziale Belange einsetzen, die Bedeutung unserer gemeinsamen Bemühungen gewürdigt sehen können“, so Möller-Falkenberg zu der Ehrung. Sie habe sich immer in einem Kreis von Mitengagierten einbringen können, in denen eine kreative und produktive Zusammenarbeit möglich gewesen sei. Das gelte für den Elternarbeitskreis Förderstufe im Schuldorf (1983-84), der auf die Verwirklichung der gesetzlich vorgegebenen Fördermaßnahmen drängte, wie für ihr Engagement als Gemeindevertreterin ab 1985 zugunsten der Einführung einer Kindergartenbedarfsplanung und Einrichtung von Kindergärten in den Ortsteilen der Gemeinde. Ganz besonders gelte das hinsichtlich ihrer jüngsten Bemühungen in der Arbeitsgruppe „Integration, Gerechtigkeit und Teilhabe“ (AG GuT) des kommunalen Präventionsrats und in den Arbeitsgruppen Ganztagsbetreuung im Schuldorf und Bürgernetzwerk der ExpertInnenkommission. „Da wären viele Namen derer zu nennen, denen diese Auszeichnung gebührt.“

„Der AG GuT ist es seit 2005 gelungen“, betont deren Initiatorin und zeitweise Sprecherin Möller-Falkenberg, „in Zusammenarbeit mit dem Schuldorf (Kita, Grundschule, Ganztagsbetreuung) und der Tannenbergschule sowie dank großzügiger Spender benachteiligten Kindern eine Nachmittagsbetreuung zu finanzieren, für sie einen Schulsachenfundus einzurichten und Einzelpersonen Integrationshilfe zu leisten“.

Dafür seien Spenden langfristig von großer Bedeutung (Auskunft bei Ursula Emmerich Telefon 06257/43 02). In diesen Spendenfonds sei auch die mit der Auszeichnung verbundene Geldzuwendung von 300 Euro gegeben worden. Die AG GuT habe in den vergangenen Jahren immer wieder soziale Netze knüpfen können, um Menschen aufzufangen, die sonst hilflos gewesen wären. In der AG Ganztagsbetreuung des Schuldorfs ist seit 2007 die Überführung des Gemeindehorts in die Ganztagsbetreuung der Schule von Elternvertretern sowie Mitarbeitern der Einrichtungen konzeptionell und organisatorisch vorbereitet und seit 2008 begleitet worden. Im Zusammenhang mit diesen Arbeitsgruppen hat Möller-Falkenberg sich auch privat um die Förderung der Bildungschancen benachteiligter Kinder bemüht. So war sie in der „Lernzeit Grundschule“ im Schuldorf zwei Jahre lang als Lernzeitpatin tätig, um so die Betreuungskosten für mehrere Kinder zu erarbeiten. Außerdem übernahm sie die Betreuung einer Familie von Asylbewerbern, bei der es neben allgemeiner Hilfe zur Selbsthilfe vor allem darum ging, die soziale Teilhabe der sechs Kinder zu fördern und durch Hausaufgabenhilfe ihre sprach- und kulturbedingte Benachteiligung zu mildern. Hinzu kam Hausaufgabenhilfe für drei Grundschüler im Gemeindehort  in den Jahren 2007 bis 2008. In der AG Bürgernetzwerk seien, so erläutert Möller-Falkenberg, im Projekt „Demografischer Wandel“ der ExpertInnenkommission – nach intensiver Beratung auch mit örtlichen Vereinen und sozialen Einrichtungen – Empfehlungen an die Gemeinde erarbeitet worden, wie sich die Identifikation möglichst vieler Bürger in sehr unterschiedlichen Lebenslagen mit der Gemeinde verbessern lasse und eine Stärkung des gesellschaftlichen Engagements durch Teilnahme möglichst vieler Bürger an der kommunalen  Zukunftsplanung und -gestaltung zu erreichen sei.

Wegen einer schweren Krankheit musste Frau Möller-Falkenberg 2009 ihr Engagement sehr stark reduzieren. „Die privaten Hilfen im Einzelfall werden mein Mann und ich weiter leisten. Ob mir die Mitarbeit in Arbeitsgruppen wieder möglich sein wird, muss sich noch herausstellen.“ Umso mehr, so betont sie, hoffe sie auf das Engagement weiterer Mitbürger beim Erkennen und Ernstnehmen des zunehmenden Bedarfs an sozialer Unterstützung insbesondere bei Kindern.

Foto: Die Seeheim-Jugenheimerin Walmot Möller-Falkenberg ( 3.v.r.) wurde vom Hessischen Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit Jürgen Banzer (4.v.r.) für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Begleitet wurde sie von Claudia Schlipf-Traup, Anke Höfle, dem Vorsitzende der Seeheim-Jugenheimer Gemeindevertretung Dr. Walter Sydow und der Rathausmitarbeiterin Tanja Zimmermann (v.l.n.r.) (foto: oh)


Ronja Räubertochter sehen und spielen

Veröffentlicht am 13. Januar 2010

Ronja ist ein mutiges Mädchen; kein Wald ist ihr zu finster, keine Schlucht zu gefährlich, keine Fabelwesen zu unheimlich. Sie lebt mit ihrem Vater Mattis auf einer Burg, die sich zwei verfeindete Räuberbanden teilen. In einer Gewitternacht wurde die Burg zerstört. In dieser Nacht wurden Ronja und Birk, der Sohn des gegnerischen Räuberhauptmannes geboren. Zwischen den Kindern entwickelt sich eine Jugendfreundschaft, die den Streit der Banden überwindet.

Die kommunale Jugendförderung zeigt die Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuches von Astrid Lindgren im kommunalen Kinderkino am Mittwoch (13.). Beginn ist um 15 Uhr im Saal der Gaststätte „Zum Löwen“ (Bergstraße 7). Im Anschluss an die Vorführung spielen und basteln Mitarbeiter der Werkstatt Sonne mit den jungen Besuchern. Der Eintritt ist frei.


Ohne Kugeln und Lametta – Sammelplätze für ausgediente Christbäume in den Ortsteilen

Veröffentlicht am 13. Januar 2010

Die Gemeindeverwaltung richtet wieder Sammelstellen ein, an denen ausgediente Weihnachtsbäume abgegeben werden können. Allerdings müssen sie von Lametta und sonstigem Weihnachtsschmuck befreit sein, da sie zerkleinert und zu Kompost verarbeitet werden. Die Mitarbeiter des gemeindlichen Betriebshofes fahren die Bäume an den Sammelstellen ab.

Die Abfuhr erfolgt am Montag (11. Januar) in der Ortslage Seeheim: Carlo-Mierendorff-Anlage/Ecke Philipp-März-Straße, Parkplatz am Historischen Rathaus (Ober-Beerbacher Straße), Parkplatz an der Einmündung der Schillerstraße in die Straße “Am Grundweg”, Parkplatz an der Einmündung der Stettiner Straße in die Königsberger Straße, Parkplatz an der Einmündung der Weingartenstraße in den Traubenweg, Eichendorffplatz (Durchgang zwischen den beiden Anlagen). Bitte keine Weihnachtsbäume hinter dem Rathaus Schulstraße 12 ablegen!

Und am Dienstag (12. Januar)in der Ortslage Jugenheim: Parkplatz am Schwimmbad in der Burkhardtstraße, Grünanlage im Sandacker / Buchenstraße, Parkplatz an der Saarstraße (gegenüber Friedhof), Parkplatz an der Bürgerhalle (Gutenbergstraße).

Ortsteil Balkhausen: Parkplatz am Feuerwehrgerätehaus (Felsbergstraße), Parkplatz am Bürgerhaus (Im Schollrain).

Sowie am Mittwoch (13. Januar) im Ortsteil Malchen: Anlage an der Einmündung der Straße “Am Alten Berg” in die Frankensteiner Straße, Parkplatz am Bürgerhaus (Dieburger Straße).

Ortsteil Steigerts: Parkplatz in der Ohlystraße.

Ortsteil Stettbach: Kinderspielplatz an der Talstraße.

Die Gemeindeverwaltung weist darauf hin, dass die an den Abfuhrtagen nach 9 Uhr angelieferten Weihnachtsbäume nicht mehr abgeholt werden. Weitere Termine werden nicht angeboten. Die Weihnachtsbäume in Ober-Beerbach werden von der Jugendfeuerwehr eingesammelt. Der Termin wird noch bekannt gegeben.


Grüße und Geschenke für Patenflugzeug

Veröffentlicht am 13. Januar 2010

Während an Weihnachten und Silvester in der Bergstraßengemeinde gefeiert wurde, war die auf den Namen „Seeheim-Jugenheim“ getaufte Boeing Lufthansa-Maschine mit ihren Besatzungen nahezu unablässig in der Luft. „Die fliegende Botschaft“ mit dem amtlichen Kennzeichen D-ABXU brachte ihre Fluggäste in europäische Städte. Bürgermeister Olaf Kühn hatte dem Flugpersonal in guter Tradition Präsente geschickt. Das Original-Patenflugzeug wurde am 11. Mai 1989 auf dem Frankfurter Flughafen in Betrieb genommen. In der Luft ist derzeit der dritte neu in Dienst gestellte Flieger. Sie fliegt innereuropäische Strecken. Juergen Raps, Mitglied des Passiervorstandes der Airline, überbrachte den Bürgern der Gemeinde die Grüße der Besatzung und des Unternehmens. Dabei betonte er, dass die Fluggesellschaft die großen Herausforderungen positiv annehmen und bewältigen werde.


Neujahrsempfang, Sportlerehrung und Umweltpreis

Veröffentlicht am 13. Januar 2010

Auch zu Beginn des neuen Jahres laden der Vorsitzende der Gemeindevertretung Walter Sydow und Bürgermeister Olaf Kühn wieder zum traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde Seeheim-Jugenheim ein. Die Veranstaltung findet am Samstag (23.) in der Sport- und Kulturhalle Seeheim statt. Beginn ist um 15 Uhr. Eine persönliche Einladung haben ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Vereinen und Verbänden sowie die Repräsentanten des politischen Lebens und des örtlichen Gewerbes erhalten. Auch ohne persönliche Einladung sind interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen.

Alljährlicher Bestandteil des Neujahrsempfangs ist die Ehrung besonders erfolgreicher Sportlerinnen und Sportler. Sie erhalten eine Anerkennung für ihre Siege bei Landes-, Bundes-, Europa- und Weltmeisterschaften. Bürgermeister Kühn wird die Sportlerehrung mit einem Überraschungsgast moderieren. In diesem Jahr wird zudem der Umweltpreis der Gemeinde Seeheim-Jugenheim durch den Vorsitzenden der Gemeindevertretung verliehen. Der Preis wird nur alle zwei Jahre vergeben. Ausgezeichnet werden Einzelpersonen oder Einrichtungen, die sich für eine Verbesserung der Umweltbedingungen in Seeheim-Jugenheim einsetzen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Gesangsformation „Stimmbar“, der neue Projektchor des MGV Seeheim unter der Leitung des Dirigenten Wilhelm Jünger.


Kultfilm für die Jugend

Veröffentlicht am 13. Januar 2010

Den Oscar gekrönten Kultfilm „Der Club der toten Dichter“ zeigt die Kommunale Jugendförderung in ihrer Filmreihe für Jugendliche ab 14 Jahren am Mittwoch (13.) im Saal der Gastsstätte „Zum Löwen“ (Bergstraße 7). Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt zwei Euro.

In einer amerikanischen Academy beginnt das neue Schuljahr. Das Motto des Internats heißt seit hundert Jahren unverändert: „Tradition – Ehre- Disziplin“. In diesem Jahr beginnt ein neuer Englischlehrer, der selbst die Schule besucht hat. Durch seine moderne Art des Unterrichts macht er sich bei seinen Kollegen verdächtig und bei den Schülern beliebt. Er lässt die Schüler eigene Erfahrung sammeln, und bestärkt sie, ihre Interessen zu verfolgen, Zivilcourage zu zeigen und für Träume zu kämpfen. Dadurch fühlt sich ein Schüler bestätigt, gegen seinen strengen Vater zu rebellieren. Den Sieg oder die Niederlage erfahren die Zuschauer in der Vorstellung.


Ausstellung über Euthanasie-Verbrechen

Veröffentlicht am 13. Januar 2010

Unter dem Titel „Lebensunwert – zerstörte Leben“ zeigt die Gemeinde im Foyer des Rathauses (Georg-Kaiser-Platz 3) eine Ausstellung über Zwangssterilisation und der so genannten Euthanasie der Nationalsozialisten. Anlass ist der Holocausttag am 27. Januar. Die Ausstellung erinnert an die Opfer, zeigt die Täter und die Tatorte. Zusammengestellt hat sie der Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten. Sie wird zum letzten Mal öffentlich gezeigt, bevor sie ins Archiv geht. Bei der Eröffnung am Montag (25.) um 19.30 Uhr berichtet eine Betroffene und Zeitzeugin von ihrem Leidensweg. Zu sehen ist die Ausstellung vom 25. Januar bis zum 12. Februar montags und dienstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 15 Uhr, donnerstags von 7.30 Uhr bis 19 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Vorträge, Fahrten und Interessensgruppen – Neues Jahresprogramm für Senioren

Veröffentlicht am 13. Januar 2010

Das Seniorenprogramm der Gemeinde Seeheim-Jugenheim für das Jahr 2010 ist erschienen. Herausgegeben wird das hellgrüne Heft im DIN A5-Format von der Gemeinde und dem kommunalen Seniorenbeirat.

„Das Seniorenprogramm bietet viele Möglichkeiten, an Aktivitäten teilzunehmen, sich zu informieren, Neues zu erfahren, Wissen aufzufrischen und unbekannte Facetten unserer Welt zu entdecken“, erklärt Bürgermeister Olaf Kühn. Er dankt den vielen ehrenamtlichen Beteiligten für ihr Engagement, ohne die ein solch vielfältiges Freizeitprogramm nicht verwirklicht werden könnte. Wie seit vielen Jahren haben der Beirat und das gemeindliche Seniorenbüro gemeinsam mit den Referenten, Reise- und Gruppenleitern in vielen Stunden das Heft zusammengestellt. Die beteiligten Senioren investieren zudem viel Zeit in die Vorbereitung und Durchführung der Angebote. Neben beliebten und traditionellen Veranstaltungen warten eine Reihe Neuheiten auf Besucher. Die Erfahrungen und Kenntnisse der älteren Generation sind dabei ein wichtiges Element. Mit dem neuen Programm wollen die Mitglieder des Seniorenbeirates und die Gemeindeverwaltung den älteren Menschen ein interessantes und abwechslungsreiches Leben in der Bergstraßengemeinde ermöglichen. Gleichzeitig sollen die Nachmittage Treffpunkte außerhalb der eigenen vier Wände sein.

Unter 78 Einzelveranstaltungen können die Älteren wählen. Das Angebot reicht von Diaschauen über Fachvorträge zu verschiedenen Themen bis zu Fahrradtouren und Führungen. Viele Veranstaltungen sind kostenlos. Für Ausflüge, Fahrten und einige besondere Unternehmungen wird ein kostendeckender Teilnehmerbeitrag erhoben. Neben den Einzelveranstaltungen laden auch Hobby- und Interessensgruppen aus den Bereichen Sport, Spiel, Tanz, Literatur, Theater, Gesundheit und Computer zum Mitmachen ein. Geselligkeit und Unterhaltung erwarten die Besucher der Seniorentreffs und -clubs in Malchen, Seeheim und Jugenheim. Erhältlich ist das Heft im gemeindlichen Seniorenbüro im Rathaus, Georg-Kaiser-Platz 3, das auch die Anmeldungen für Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl entgegen nimmt. Öffnungszeiten sind Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr. Im Internet kann das Programm unter www.seeheim-jugenheim.de abgerufen werden.


Zeitzeugin berichtet über Euthanasie-Verbrechen

Veröffentlicht am 25. Januar 2010

Die Gewalt und der Terror der Nazi-Diktatur hatte viele Formen: Eine war die Zwangssterilisation und die sogenannte Euthanasie. Wegen Krankheit, sozialer Auffälligkeit oder kritischer Äußerungen gegen das Regime wurden Menschen unfruchtbar gemacht oder ermordet. Rund dreihunderttausend Menschen wurden als lebensunwert bezeichnet und durch Gas, Injektionen oder gezieltes Verhungern getötet.

Anlässlich des Holocausttages berichtet am Montag (25.) eine Zeitzeugin und Betroffene von ihrem Leidensweg. Beginn ist um 19.30 Uhr im Foyer des Rathauses, Georg-Kaiser-Platz 3. Mit dieser Veranstaltung wird die Ausstellung „Lebensunwert – zerstörte Leben“ in der Gemeindeverwaltung eröffnet. Sie erinnert an die Opfer, zeigt die Täter und die Tatorte. Zusammengestellt hat sie der Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten. In Seeheim-Jugenheim wird die Ausstellung zum letzten Mal öffentlich gezeigt, bevor sie ins Archiv geht. Zu sehen ist die Ausstellung von Montag (25. Januar) bis Freitag (12. Februar). Öffnungszeiten sind montags und dienstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 15 Uhr, donnerstags von 7.30 Uhr bis 19 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Nachhaltige Investitionen für den Nachwuchs

Veröffentlicht am 25. Januar 2010

An eine neue Umgebung müssen sich zurzeit die Kinder des Gemeindekindergartens am Schuldorf und der evangelischen Kindertagesstätte in Jugenheim gewöhnen. Die Erzieherinnen sind mit ihren Gruppen in geräumige, für den Kindergartenbedarf ausgelegte Container umgezogen, die in der näheren Umgebung ihrer Kindertagesstätten aufgestellt wurden. Die Gemeinde lässt gegenwärtig beide Kindertagesstätten energetisch sanieren. Im Laufe des Jahres kommt noch die kommunale Kindertagesstätte am Weedring in Seeheim dazu. Auch das Gebäude der evangelischen Kindertagesstätte ist im gemeindlichen Besitz. Für dessen Unterhaltung hat die Kommune zu sorgen. Finanziert werden die Baumaßnahmen mit Hilfe der Konjunkturprogramme, die vom Land Hessen und vom Bund zur Ankurbelung der Wirtschaft aufgelegt wurden. Insgesamt stehen der Gemeinde Seeheim-Jugenheim etwa 1,5 Mio. Euro für Investitionen als günstiges Darlehen und zum Teil als Zuschuss aus diesen Fördertöpfen zur Verfügung.

„Geld in die Kindertagesstätten zu stecken, bedeutet in die Zukunft zu investieren“, so Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos). Das hatte die Gemeindevertretung auch so gesehen. Dem Vorschlag der Verwaltung, die drei in die Jahre gekommen Kindertagesstätten energieeffizient umzubauen und sie auf den Stand der aktuellen Energiesparverordnung zu bringen, hatten alle Fraktionen zugestimmt. Kühn ist glücklich über die schnelle Entscheidung des Parlaments: „Eine lange politische Diskussion über den Einsatz der Fördermittel hätte uns in Zeitnot gebracht.“ Die Aufträge für die Wärmedämmungen, die Fassadensanierungen, die Erneuerung der Türen und Fenster, die Dacheindeckungen, die Heizungssanierung oder auch für die Verbesserung der Akustik und die Erneuerung der Beleuchtung mussten nämlich zum größten Teil bis Ende des letzten Jahres vergeben werden. Andernfalls hätte die Gemeinde ihren Anspruch auf Förderung verloren.

Die Eltern und das Kindergartenpersonal der Jugenheimer Einrichtung und des Kindergartens am Schuldorf wurden von der Verwaltung frühzeitig in die Planung eingebunden und über die Baumaßnahmen und die Auslagerung ihrer Kinder an Elternabenden informiert. Auch für den zeitlich versetzten Umbau der Kindertagesstätte am Weedring ist eine Informationsveranstaltung vorgesehen. Von dem ursprünglichen Vorhaben, die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte am Containerstandort auf dem Schuldorfgelände unterzubringen wurde auf Wunsch der Elternschaft abgesehen. Als Übergangslösung während der Baumaßnahme verbleiben die Kinder auf ihrem Gelände. Neben den Containern steht ihnen auch das Gemeindehaus der evangelischen Kirche zur Verfügung.

Bürgermeister Kühn ist aufgrund der abgegebenen Angebote zuversichtlich, dass der geplante Kostenrahmen eingehalten werden kann. Sofern alles nach Plan verläuft und das Wetter mitspielt, können die Kinder der beiden Kindertagesstätten, die sich bereits im Umbau befinden, im Frühjahr wieder in ihre Einrichtungen zurück kehren. Dann soll auch mit der Sanierung der Kindertagesstätte am Weedring begonnen werden.


Mit Schaufel und Besen gegen Schnee – Gemeinde erinnert: Gehwege frei halten

Veröffentlicht am 25. Januar 2010

Mit heftigem Schneefall zeigt sich der Winter dieses Jahr nicht nur in den höher gelegenen Ortsteilen der Gemeinde von seiner grimmigen Seite. Fußgänger sind besonders betroffen, wenn Gehwege nicht vom Schnee und Eis geräumt werden. Die Gemeindeverwaltung erinnert deshalb die Eigentümer von bebauten und unbebauten Grundstücke an ihre Verpflichtung zur Schneeräumung. Die Bereiche vor den Grundstücken müssen so von Schnee und Eis geräumt werden, dass eine durchgängig benutzbare Gehfläche gewährleistet ist. Die Verpflichtung zur Räumung besteht zwischen 7 Uhr und 20 Uhr. Bei Schneefall ist die Räumung unverzüglich durchzuführen. Als Streumaterial sind vor allem Sand, Splitt und ähnlich abstumpfende Materialien zu verwenden. Asche darf zum Bestreuen nur in dem Umfang verwendet werden, dass keine übermäßige Verschmutzung der Gehwege eintritt. Salz ist nur in geringen Mengen einzusetzen, wenn es darum geht, festgetretene Eis- und Schneerückstände zu entfernen. Die Gehwege sind in einer solchen Breite zu räumen, dass der Verkehr nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt wird. Zu beobachten ist immer wieder, dass große Mengen Schnee von den Gehwegen auf die Straße geschoben werden und dadurch die Fahrbahn eingeengt wird. Räumfahrzeuge, deren Aufgabe es ist, eine Verkehrsfläche frei zu halten, sind dann gezwungen, den Schnee mit dem Schild wieder zur Seite zu schieben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des kommunalen Bauhofs waren in den vergangenen Tagen fast pausenlos im Einsatz. Ihre Aufgabe war es auch, Straßen mit Steigungen vom Schnee zu befreien und für den Kraftverkehr befahrbar zu machen. Dies ist besonders dann schwierig, wenn in engen Straßen mit Gefälle oder Steigung Kraftfahrzeuge abgestellt sind und rechts und links nur wenige Zentimeter Platz bleibt, um mit den Räumfahrzeugen durch zu kommen. Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos), der am letzen Wochenende mit unterwegs war, zollt seinen Mitarbeitern Anerkennung: „Das ist eine sehr schwierige Arbeit, die viel Konzentration, Vorsicht und fahrerisches Können verlangt. Die ungewöhnlich heftigen Schneefälle der letzten Tage haben den Mitarbeitern des Bauhofs Einiges abverlangt. Sie haben das aber hervorragend bewältigt.“

Die Straßenreinigungssatzung Seeheim-Jugenheims, die auch die Schneeräumung regelt, kann auf der Internetseite der Gemeinde www.seeheim-jugenheim.de herunter geladen werden.


Beliebte Vornamen im Jahr 2009

Veröffentlicht am 25. Januar 2010

Tim war der beliebteste Vorname bei Jungen im vergangenen Jahr. Das geht aus der Statistik des Standesamts der Bergstraßengemeinde hervor. Von 59 Geburten (62 im Jahr 2008) in der Gemeinde wurde dieser Namen drei Mal von den Eltern gewählt. Mit jeweils zwei Nennungen folgten Benjamin, Fritz Alexander und Finn. Bei den Mädchen hat Sophie wie bereits im Jahr 2008 den Spitzenplatz. Zweimal wurde dieser Vornamen gewählt. Ida liegt gleich auf mit zwei Nennungen. Die Eltern haben das Namenswahlrecht. Allerdings dürfen die Namen nicht lächerlich sein. „Porsche und Dacia“ wurden zum Glück nicht gewünscht“, sagt die Standesbeamtin Tanja Zimmermann. Bei einem Vornamen muss das Geschlecht des Kindes erkennbar sein. „Eltern sollten bedenken, dass manche Namen für ein Baby niedlich sind, aber nicht zu einem Erwachsenem passen“ rät Zimmermann. Wird dennoch ein ungewöhnlicher Name gewünscht, schlagen die Standesbeamten im internationalen Handbuch nach. Wenn der Name darin nicht verzeichnet ist, müssen die Eltern ein Gutachten von der Namensberatungsstelle in Leipzig oder der deutschen Gesellschaft für Sprache in Wiesbaden vorlegen.


Pressemeldungen im Februar 2010

Sammeln für die Jugendarbeit

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

Vom 19. (Freitag) bis 28. März (Sonntag) gehen auch in Seeheim-Jugenheim wieder Jugendliche von Haus zu Haus, um für ihre „Projekte der Kinder- und Jugendarbeit“ zu sammeln. Diese Jugendsammelwoche ist eine der ältesten Sammelaktionen in Hessen. Es gibt sie seit mehr als 60 Jahren, heißt es in der Mitteilung der Gemeinde. „Ohne die vielen dadurch gesammelten Spenden war und ist vieles nicht möglich. Die Jugendsammelwoche ist für zahlreiche Kinder- und Jugendgruppen eine wichtige und oft auch die einzige Möglichkeit, nötige Finanzen für geplante Aktionen, Projekte, Fahrten und Freizeiten zu erhalten. Die Sammelaktion ist eine wichtige Unterstützung für die ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit und für ein interessantes Lern- und Freizeitangebot für die Jugendlichen“, erklärt Bürgermeister Olaf Kühn.

Die Gemeinde Seeheim-Jugenheim hofft auch in diesem Jahr wieder auf eine rege Beteiligung der Jugendgruppen. Organisationen, die sich an der Sammelwoche beteiligen möchten, sollten sich bis zum 5. März (Freitag) der gemeindlichen Jugendförderung im Jugendtreff (Sandstraße 86) unter der Telefonnummer 06257/9 69 94 28 anmelden.


Kandidaten fürs Jugendparlament gesucht

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

Am 25. März (Donnerstag) wird in Seeheim-Jugenheim zum sechsten Mal ein neues kommunales Jugendparlament gewählt. Dafür werden derzeit Kandidaten gesucht. Bewerben können sich Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren. Sie müssen ihren ersten Wohnsitz in der Gemeinde haben. Die Wahlzeit beträgt zwei Jahre.

Gesucht werden junge Menschen, „die sich für die Belange von Jugendlichen in der Bergstraßengemeinde einsetzen, etwas bewegen, mitbestimmen und handeln wollen“, heißt es im Wahlaufruf der derzeitigen Jugendvertretung. Die Jugendvertreter planen und organisieren Veranstaltungen wie das Newcomerfestival und Streetballturniere. Wer sich für einen Sitz in dem Gremium interessiert, muss einen Meldebogen ausfüllen. Die Bögen gibt es im Bürgerbüro im Rathaus oder bei der Jugendförderung der Gemeinde im Jugendtreff (Sandstraße 86). Dort müssen sie ausgefüllt zurückgegeben werden. Abgabeschluss ist 4. März (Donnerstag). Der Wahlausschuss trifft sich zur öffentlichen Sitzung am Freitag (5. März), um die Kandidatenliste zu beschließen. Beginn ist um 18.30 Uhr im Jugendtreff.


Bürgermeister Kühn bringt Haushalt ein – Gemeindevertretung tagt am 25. Februar

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

Am Donnerstag (25.) legt Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos) der Gemeindevertretung den Haushalt für das Jahr 2010 zur Beratung und Abstimmung vor. Zur öffentlich Sitzung lädt Vorsitzender Walter Sydow (GRÜNE) um 20 Uhr in den Feuerwehrstützpunkt ein. 23 Punkte verzeichnet die Tagesordnung. Nach der Einbringungsrede wird der Etat zur Beratung in die Beiräte und Ausschüsse überwiesen. Den gleichen Weg nehmen zehn weitere Vorlagen. Der Gemeindevorstand will den Bebauungsplan „Grundweg Nord“ ändern. Weiterhin möchte er im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Mühltal die Standesämter zusammenlegen. Bei gleichbleibendem Service sollen Mittel eingespart werden. Im Rahmen des Hessischen Landesprogramms Stadterneuerung „Ortskern Seeheim“ soll eine private Umbaumaßnahme gefördert werden (Diese Anträge sind bereits in den Ausschüssen zur Beratung).

Weitere Vorlagen gibt es zum Waldwirtschaftsplan und zur Änderung der Geschäftsordnung der Gemeindevertretung. Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung/Standortmarketing berichtet über ihre Arbeit in den vergangenen drei Jahren. Eine weitere Vorlage befasst sich mit dem barrierefreien Ausbau der Straßenbahnhaltestellen.

Die SPD legt eine Resolution für die Abschaltung des Atomkraftwerks Biblis gemäß dem Atomkonsens vor. Außerdem wollen die Sozialdemokraten im Gemeindewald sieben Habitatbäume pro Hektar mit einem Alter von mehr als einhundert Jahren kennzeichnen lassen und erhalten.

Die Ausschüsse empfehlen dem Parlament einstimmig die Annahme des Umsetzungskonzept einer Dokumentation zur Erfassung aller Opfer des Nationalsozialismus auf dem Gebiet der heutigen Großgemeinde. Zustimmen wollen die Fraktionen auch der Antwort des Gemeindevorstandes zur Einsetzung einer Arbeitsgruppe „Integration und Migration“ (SPD-Antrag) sowie der Wahl von zwei Ortsgerichtsschöffen.

Auf dem Sitzungsprogramm steht die Abstimmung über den Antrag der FDP für ein Moratorium für das Baugebiet „In der Tränk“. Der Gemeindevorstand möchte dort ein neues Wohngebiet schaffen. Aufgrund der Konzepte der Projektentwickler beantragt die FDP ein Moratorium. Dieses sieht vor, dass der Vorstand angewiesen wird, auf unbestimmte Zeit keine Aktivitäten zur Entwicklung des Gebietes zu unternehmen. Begründet wird die Forderung von den Freidemokraten mit dem hohen finanziellen Risiko, das für die Gemeinde nicht tragbar sei.

Die Grünen fordern eine Koordinationsstelle in der Gemeindeverwaltung für bürgerschaftliches Engagement. Sie soll als Scharnier zwischen ehrenamtlich Tätigen und dem Rathaus dienen. Neben der Vernetzung und Koordination soll die Stelle Beratung für laufende und zukünftige Vorhaben anbieten.

Die CDU wünscht aus Kostengründen die Verkleinerung der Gemeindevertretung.


Ausstellung über Euthanasie-Verbrechen endet

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

Reges Interesse findet die Ausstellung „Lebensunwert – zerstörte Leben“ die derzeit im Foyer des Rathauses (Georg-Kaiser-Platz 3) zu sehen ist. Die Bildtafeln informieren über Zwangssterilisation und der so genannten Euthanasie der Nationalsozialisten. Anlass ist der Holocausttag am 27. Januar. Damit leistet die Gemeinde einen Beitrag im Rahmen ihrer Selbstverpflichtung „Wider das Vergessen“.

Die Ausstellung erinnert an die Opfer, zeigt die Täter und die Tatorte. Zusammengestellt hat sie der Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten. Sie wird zum letzten Mal öffentlich gezeigt, bevor sie ins Archiv geht.

Zu sehen ist die Ausstellung nur noch bis zum Freitag (12. Februar) montags und dienstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 15 Uhr, donnerstags von 7.30 Uhr bis 19 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Welcher Name für Seeheims alten Ortskern?

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

181 Gäste der Gaststätte „Zum Löwen“ beteiligten sich am Wettbewerb, um einen Name für den Platz im alten Ortskern Seeheim zu finden. Der Wirt Gerald Jungschaffer (l.) übergab die Namensliste an Bürgermeister Olaf Kühn.

Seit über einem Jahr ist Seeheims Alter Ortskern neu gestaltet. Bordsteine und Gehwege wurden entfernt. Passend zu den alten Gebäuden im Ortskern wurden die Straßen mit Pflastersteinen niveaugleich ausgebaut. Regenrinnen aus anthrazitfarbenen Natursteinen durchziehen nun die Straßen. Im historischen Gewand kann man auf rötlichen Natursteinen flanieren und pausieren. Die neuen Straßenlampen erinnern an alte Gaslaternen. In dem verkehrsberuhigten Bereich müssen Autos Schritttempo fahren und geparkt werden darf nur an dafür gekennzeichneten Flächen.

Nun soll der Platz einen Namen bekommen. Auf Antrag der FDP-Fraktion hat die Gemeindevertretung beschlossen, dafür einen Wettbewerb auszuschreiben.

Die Gaststätte „Zum Löwen“ hat unter den Gästen einen Wettbewerb veranstaltet. Auf einer Karte konnte man seinen Vorschlag vermerken. Die Wirtsleute Gerald und Judith Jungschaffer überreichten Bürgermeister Olaf Kühn die eingereichten Vorschläge. Genannt wurden an erster Stelle „Löwenplatz“ (60 mal), an zweiter Stelle folgt „Am alten Rathaus“ (7). Die weiteren Plätze belegen „Ceregnano-Platz“ und „Rathausplatz“ (beide 6) sowie „Seeheimer Platz“, „Kerbeplatz“ und „Bürgermeister Draudt-Platz“ (alle 4). Es gab einundsiebzig weitere Namens-Vorschläge, darunter „Benito-Natale-Platz“, „Philosophen-Platz“ und „Laurentius-Platz“. Lustige Namen waren „Umpapaplatz“ und „Jugenheimer-Platz“. Diese Namen würden zumindest Eingang in die Kerbreden finden.

Auf einer alten Ansichtskarte im Archiv der Gemeinde ist der Platz als „Alter Markt“ bezeichnet. Die Marktordnungen aus den Jahren 1857 und 1909 befinden sich ebenfalls im Besitz der Gemeinde. In der Marktordnung für den Obstmarkt findet sich der Name „Rathausplatz“.


Mit italienischem Dreirad zum Beruf

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

Italienischer Flair herrscht in der vergangenen Woche am gemeindlichen Jugendtreff in der Sandstraße. Diesmal geht es jedoch nicht um die Partnerstadt Ceregnano. Vielmehr steht ein zwanzig Jahre altes Dreirad „APE“ im Mittelpunkt. In zahlreichen Filmen der siebziger und achtziger Jahre war so ein „Mobil“ oft zu sehen. Jürgen Schröder vom Lions-Club Seeheim, Christine Falkhausen, die Leiterin der Dahrsbergschule im Schuldorf Bergstraße und ihr Schüler Lukas Röbel sowie Gemeindejugendpfleger Matthias Itzel geben den Startschuss zu einem ungewöhnlichen Projekt. Das stark ramponierte Gefährt soll wieder auf Hochglanz gebracht werden. Der Lack ist stark verwittert, viele Roststellen überziehen die Karosserie. Die Fahrerkabine hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Der Motor muss dringend überholt werden. Neue Bremsen, Kabel und Leitungen sind erforderlich. Kurzum eine komplette Aufarbeitung des Dreirades ist notwendig. Dazu haben der Club, die Schule und die Jugendförderung ein berufsvorbereitendes Projekt ist Leben gerufen. „Jungen Menschen wollen wir die Chance geben, Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben, mit denen sie bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben“, beschreibt Schröder das Vorhaben. Dafür hat der Lions-Club 3.500 Euro gespendet. 1.100 Euro hat des Dreirad gekostet, der Rest der Summe wird für Ersatzteile und Materialien ausgegeben“, erzählt der Jugendpfleger. Spenden kamen auch von der Gruppe „Jung und Alt- Gemeinsam“. Renate Schmidt verzichtet auf ihre Geburtstagsgeschenke und spendiert das Geld für die Jugend. Lukas Rübel ist einer der fünf Schüler, die demnächst unter Anleitung des Karosseriebauers Günter Benders das Fahrzeug aufbereiten. Bender ist im Ruhestand und hat sich schon an mehreren Projekten der Schule mit der kommunalen Jugendförderung als Metallexperte ehrenamtlich beteiligt. Ziel ist es, den Jugendlichen Grundlagen zu für ihren Berufswunsch Kraftfahrzeug-Servictechniker zu vermitteln. „Im Unterricht bekommen die Teilnehmer die notwendigen theoretischen Kenntnisse“, weiß Falkhausen. Einsetzen will die Jugendförderung das Fahrzeug für Transporte bei Jugendveranstaltungen, als mobiler Info-Stand und Kaffee-Bar sowie als rollendes Werbemobil für die gemeindliche Jugendarbeit.

Foto: Ein italienisches Dreirad bekamen die Jugendförderung der Gemeinde und die Dahrsbergschule für ein Projekt zur Berufsvorbereitung geschenkt. Die Spender gaben den Startschuss: Renate Schmidt, Jugendpfleger Rolf Bourgeois, Jürgen Schmidt vom Lions-Club Seeheim und Gemeindejugendpfleger Matthias Itzel (v. l. n. r.). Vorne betrachtet der Schüler Lukas Rübel seine zukünftige Arbeit.


Kleineres Ortsparlament?

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

11 Punkte verzeichnet die Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses bei der öffentlichen Sitzung am Dienstag (9.). Beginn ist um 20 Uhr im Haus Hufnagel. Die CDU beantragt die Verkleinerung der Gemeindevertretung. Grund sind Kosteneinsparungen von Entschädigungsgeldern über Materialkosten bis hin zu Personalkosten. Von 37 Mitgliedern soll das Ortsparlament auf 31 schrumpfen. Die Hessische Gemeindeordnung erlaubt eine derartige Reduzierung. Beraten wird das Umsetzungskonzept einer Dokumentation, mit der alle Opfer des Nationalsozialismus auf dem heutigen Gebiet der Gemeinde Seeheim-Jugenheim erfasst und gewürdigt werden sollen. Grundlage ist der von allen Fraktionen getragene Antrag „Wider das Vergessen – Ständige Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus“. Die SPD fordert die Einrichtung einer Arbeitsgruppe „Integration und Migration“. Dazu legt der Gemeindevorstand die gewünschte Erhebung über die in der Gemeinde ansässigen Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund vor. Die Bündnisgrünen wollen, dass der Gemeindevorstand ein Konzept für eine Koordinationsstelle für bürgerschaftliches Engagement vorlegt. Die neue Stelle in der Verwaltung soll als zentrale Anlaufstelle für ehrenamtlich tätige Bürger dienen. Mit dem FDP-Antrag eines Moratoriums für das Baugebiet „In der Tränk“ steht ein alter Bekannter auf dem Beratungsprogramm. Der Gemeindevorstand möchte dort ein neues Wohngebiet schaffen. Aufgrund der Konzepte der Projektentwickler beantragt die FDP ein Moratorium. Dieses sieht vor, dass der Vorstand angewiesen wird, auf unbestimmte Zeit keine Aktivitäten zur Entwicklung des Gebietes zu unternehmen. Begründet wird die Forderung von den Freidemokraten mit dem hohen finanziellen Risiko, das für die Gemeinde nicht tragbar sei. Weitere Punkte sind die Wahl von zwei Ortsgerichtsschöffen für den Bezirk II und die Förderung einer privaten Umbaumaßnahme im Rahmen des Landesprogramms einfache Stadterneuerung im Ortskern Seeheim.


Lindenstraße gesperrt

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

Die Lindenstraße ist von Mittwoch (17.) bis voraussichtlich Freitag (26.) in Höhe des Anwesens 19 vollgesperrt. In dieser Zeit müssen die Gemeindewerke Seeheim-Jugenheim mehrere Versorgungsleitungen herstellen. Autofahrer werden gebeten auf parallel verlaufende Strassen auszuweichen.


Ausländerbeirat plant Veranstaltungen

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

Veranstaltungen plant der Ausländerbeirat der Gemeinde in seiner nächsten öffentlichen Sitzung am Mittwoch (10.). Beginn ist um 20 Uhr im Raum „Kosmonosy“ im Rathaus (Georg-Kaiser-Platz 3). Nachbereiten will man den Elternabend für ausländische Familien.

Auf der weiteren Tagesordnung, die Vorsitzender George Bal aufgestellt hat, stehen Berichte aus den Kommunalpolitischen Gremien sowie den Ausländerbeiräten des Landkreises und des Landes.


Filmreise durch Äthiopien

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

Nach „Äthiopien“ auf das „Dach Afrikas“ führt der Filmvortrag von Gerhard Cimbollek. Er zeigt seine Reiseeindrücke am Donnerstag, 4. Februar, um 15 Uhr im Raum Culitzsch in der Sport- und Kulturhalle. Die Veranstaltung ist ein Beitrag des Kommunalen Seniorenprogramms. Der Eintritt ist frei. Viele Europäer halten Äthiopien (einst als Abessinien bekannt) für ein geheimnisvolles Land. Es ist geprägt von einem uralten Christentum. Angeblich wird in dem Land die sogenannte Bundeslade, die Kiste mit den Gesetzestafeln Moses, verwaltet und streng bewacht. Es ist das zehntgrößte Land des afrikanischen Kontinents.

Die Rundreise beginnt in der Hauptstadt Addis Abeba mit seinen vier Millionen Einwohnern. Sie führt durch beeindruckende Gebirgslandschaften mit heißen Quellen, Kratern, Grassteppen und Nationalparks. Zu sehen sind zahlreiche Zeugnisse afrikanischer Hochkultur: Einzigartige, geschichtsträchtige Kirchen, Klöster, Moscheen und Paläste ausgezeichnet als UNESCO-Weltkulturerbe. Der geschichtliche Bogen spannt sich von der Königin von Saba bis in die Gegenwart.


Lernen Profil zu zeigen

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

Wer kennt das Gefühl, wieder einmal zu spät und nicht mit den richtigen Worten reagiert zu haben? Wer hält seine Meinung lieber zurück, weil er glaubt, sich nicht angemessen zu äußern? Souverän und selbstbewusst zu reagieren und damit zu mehr Sicherheit in der Kommunikation zu gelangen kann man erlernen und zwar am Samstag, 20. Februar, von 10 bis 16 Uhr im Haus Hufnagel (Bergstraße 20).

Die Referentin Regina Buchholz, PR-Beraterin und Fundraiserin aus Frankfurt am Main vermittelt Seminarinhalte vom ersten Eindruck über Tipps und praxisnahe Alltagshilfen, Schlagfertigkeitstechniken, Argumentationstechniken, Abgrenzung, weibliche und männliche Kommunikation, Gelassenheit mit abweichenden Meinungen bis hin zum souveränen und überzeugenden Auftritt.

Das Seminar wird angeboten in Kooperation zwischen der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Seeheim-Jugenheim und dem Büro für Staatliche Frauenarbeit in Wiesbaden ist nur für Frauen und kostet 35 Euro. Getränke sind darin enthalten. Verpflegung muss mitgebracht werden.

Anmeldungen bis spätestens Dienstag (9. Februar) bei der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten (Telefon 06257/990-107, E-Mail dietgard.wienecke@seeheim-jugenheim.de oder Frau Rauscher, Telefon 06111/5 78 60, E-Mail frauen@buero-f.de)


Sprechstunden des Seniorenbeirates

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

Mehr als ein Drittel der Seeheim-Jugenheimer ist mittlerweile über 60 Jahre alt. Und im Rahmen der demografischen Entwicklung wird der Anteil in den nächsten Jahren weiter steigen. Die Gemeinde hat diese Entwicklung erkannt und richtet sich mit zahlreichen Service-, Bildungs- und Unterhaltungsangeboten an die Zielgruppe der Älteren. Hierbei spielt der Seniorenbeirat der Gemeinde eine gestaltende und vermittelnde Rolle. Seit 2007 ist Bernd Dietrich Vorsitzender des Gremiums. Erst kürzlich ist er für weitere zweieinhalb wiedergewählt worden. Sein neuer Stellvertreter ist Gerhart Ludwig. Um noch näher an die Interessen und Sorgen der Älteren heran zu kommen, bietet Dietrich in diesem Jahr regelmäßige Sprechstunden an. Hier kann man sein Problem schildern und eventuell Rat und Unterstützung holen. Die erste Sprechstunde ist am Donnerstag, 4. Februar, von 15 Uhr bis 16.30 Uhr im Seniorenbüro im Rathaus Georg-Kaiser-Platz 3. Voranmeldungen sind nicht erforderlich. Die weitere Sprechstunden-Termine stehen sich im Seniorenprogramm im Büro erhältlich ist.


Neujahrsempfang des Seniorenbeirates

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

Der Seniorenbeirat der Gemeinde hatte kürzlich erstmals zu einem Neujahrsempfang eingeladen, um Dank zu sagen an seine ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Veranstaltung im Haus Hufnagel war gut besucht. Der gerade wieder gewählte Vorsitzende des Beirates, Bernd Dietrich, konnte über 100 Gäste begrüßen. In seiner Rede bedankte er sich bei den Ehrenamtlichen aus vielen Bereichen: der Nachbarschaftshilfe, den Vorlesepaten, der Wohnberatung, den Seniorenkreisen, den Mittagstafeln, den Anbietern im Seniorenprogramm und den freiwilligen Helfern aus der Gemeindeverwaltung, insbesondere dem Seniorenbüro. Dietrich nannte als besondere Stärke all dieses ehrenamtlichen Engagements die Einsatzbereitschaft aller, die persönliche Kontaktaufnahme und das unbürokratische Handeln. Er äußerte sich besorgt darüber, dass die Finanznot der Gemeinde die sozialen Aufgaben besonders treffen könnte und äußerte die Hoffnung, dass ausgewogen gespart wird, zum Beispiel auch teure Vorhaben im Verkehrs- und Baubereich der Prüfung unterzogen werden. „Die soziale Landschaft und das gute soziale Klima der Gemeinde sind der Stoff, aus dem die Attraktivität einer Gemeinde ist“, sagte Dietrich. Er versprach, dass das bürgerschaftliche Engagement auch in Zukunft „in dieser Güte und in diesem Rahmen“ fortgesetzt werden wird.

Bürgermeister Olaf Kühn bestätigte in seinen Dankesworten, dass die Gemeinde sparen müsse. Er versicherte aber, dass der Sozialbereich kein Sparfaktor sei, weil er nur einen geringen Bruchteil des Gemeindehaushaltes ausmache. Kühn berichtete über eine Studie, die Seeheim-Jugenheim für das Jahr 2050 einen Rückgang der Bevölkerung um fast zwanzig Prozent voraussage. Er rechnete an einigen Beispielen vor, dass die Bürger im Jahre 2050 mit der Infrastruktur einer ehemals größeren Gemeinde auch finanziell mehr belastet seien.
Kühn äußerte sich sehr lobend darüber, dass Seeheim-Jugenheim schon so frühzeitig die Folgen des demografischen Wandels erkannt und einen Seniorenbeirat gebildet habe, der mittlerweile schon 20 Jahre existiere und erheblichen Anteil habe am guten sozialen Klima in der Gemeinde.

Nach einem heiter-nachdenklichen Gedicht, vorgetragen von Klaus Loem, dem Vorsitzenden der Seniorenvertretung, kam es zu einem regen Erfahrungsaustausch der ehrenamtlichen Helfer untereinander.


Moratorium im Bauausschuss

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

Der Bauausschuss trifft sich am Dienstag, 2. Februar, um 20 Uhr im Haus Hufnagel. Mit dem FDP-Antrag eines Moratoriums für das Baugebiet „In der Tränk“ steht ein alter Bekannter auf dem Beratungsprogramm. Der Gemeindevorstand möchte dort ein neues Wohngebiet schaffen. Aufgrund der Konzepte der Projektentwickler beantragt die FDP ein Moratorium. Dieses sieht vor, dass der Vorstand angewiesen wird, auf unbestimmte Zeit keine Aktivitäten zur Entwicklung des Gebietes zu unternehmen. Begründet wird die Forderung von den Freidemokraten mit dem hohen finanziellen Risiko, das für die Gemeinde nicht tragbar sei. Nach intensiven Beratungen in den Fraktionen wird über den Antrag abgestimmt. Der Gemeindevorstand beantragt die Änderung des Bebauungsplanes „Grundweg Nord“.


Kino für Kinder

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

„Lepel“ heißt der Film, den die Jugendförderung der Gemeinde am Mittwoch, 3. Februar, im Saal der Gaststätte „Zum Löwen“ (Bergstraße 7) zeigt. Beginn ist um 15 Uhr. Eingeladen sind alle Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss bereiten Mitarbeiter der Werkstatt Sonne das Gesehene mit den jungen Zuschauern nach.

Der lustige Streifen erzählt die Geschichte einer Freundschaft. Der siebenjährige Lepel lebt bei seiner raffgierigen und ausbeuterischen Großmutter Koppenol. Eines Tages wird er versehentlich in einem Kaufhaus eingeschlossen. Dort trifft er auf die elfjährige Ausreißerin Pleun, die hier ein verborgenes Leben hinter Bergen von Pullovern führt. Die beiden Kinder freunden sich an und erleben aufregende Abenteuer. Verkäufer Max schützt die Kinder vor den Nachstellungen der Großmutter und Lepels Lehrer Bijts. Doch Lepel vermisst seine Eltern, die angeblich mit einem Heißluftballon um die Welt reisen. Als sie erfahren, dass Lepels Eltern schon vor langer Zeit bei einem Unfall ums Leben gekommen sind und Koppenol gar nicht seine Großmutter ist, beschließt Max, gemeinsam mit den Kindern eine neue Mutter für Lepel zu finden.


Anmelden für Kita

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

Wer seinen Nachwuchs in einer Kindertagesstätte (Kita) anmelden möchte, kann dies ab sofort tun. Voraussetzung ist, dass das Kind bis zum 31. Dezember dieses Jahr das dritte Lebensjahr vollendet und die Eltern ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde haben. Eine Besonderheit gibt es in der gemeindlichen Kita Ober-Beerbach und dem Laurentiuskindergarten der Evangelischen Kirche Seeheim. Hier können Jungen und Mädchen angemeldet werden, auch wenn sie jünger als drei Jahre sind. Anmeldungen nehmen die Leitungen der kommunalen und kirchlichen Kitas entgegen. Bei diesem Besuch können sich die Eltern die Einrichtung ansehen und sich über das Konzept, den Tagesablauf und die Angebote informieren. Anmeldeschluss für alle Einrichtungen ist am Freitag (12. Februar). Eine schriftliche Bestätigung wird Ende Februar verschickt. Weitere Auskünfte gibt auch der Fachdienst Standesamt, Kinder, Jugend und Senioren (Telefon 06257/990-251 oder 990-252) im Rathaus.


Irene Loem ergänzt SPD-Fraktion

Veröffentlicht am 18. Februar 2010

In der nächsten Sitzung wird die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung von einer Frau verstärkt. Irene Loem (71) nimmt den Platz von Erwin Plößer ein, der kürzlich verstorben ist. Damit sind fünf Frauen in der elfköpfigen Fraktion vertreten. Loem, von Beruf Heilpraktikerin, war bereits Ende der achtziger Jahre im Ortsparlament vertreten. Für die Sozialdemokraten vertrat sie die Interessen der Bergstrassengemeinde für einige Zeit im Kreistag. Ihr besonderes Interesse gilt dem Umwelt- und Naturschutz. Von 1989 bis 1996 war sie Vorsitzende des SPD-Ortsverein Seeheim-Jugenheim.


Sommerferien in der Kinderkünstlerkolonie – Anmeldungen für gemeindliche Ferienspiele bis 12. März

Veröffentlicht am 26. Februar 2010

„Die Kinderkünstlerkolonie“ heißt die Ferienaktion, zu der die Gemeinde vom 5. Juli bis 13. August einlädt. Die Kinder malen, bildhauern, essen und leben in der Gemeinschaft einer Gruppe. Mit verschiedenen Techniken können sie Bilder gestalten, Skulpturen aus Pappmachee und Stein herstellen, Schmuck basteln und Kleider nähen. Außerdem stehen Fußballspiele und Schwimmbadbesuche auf dem Programm. Wer will, kann Nachrichten mit eigenen Hieroglyphen (alte Bilderschrift) schreiben. Teilnehmen können Schulkinder bis 12 Jahren. Allerdings müssen sie das erste Schuljahr besucht und ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde haben.

Die Ferienbetreuung wird in drei Blöcken zu je zwei Wochen jeweils von Montag bis Freitag angeboten. Der erste Abschnitt läuft vom 5. bis 16. Juli, der mittlere vom 19. bis 30. Juli. Veranstaltungsort ist der Jugendtreff in der Sandstraße.

Neues gibt es beim letzten Block vom 2. bis 13. August. Eine hervorragende Kulisse für das künstlerische Treiben, bietet dann die Bürgerhalle in Balkhausen. Die Spiele beginnen täglich um 9.30 Uhr und enden um 16 Uhr. Bei Bedarf kann auch der Frühdienst, der von 8 bis 9.30 Uhr angeboten wird, gebucht werden. Der Teilnahmebeitrag beträgt pro Block hundert Euro für das erste Kind und siebzig Euro für jedes weitere Kind einer Familie inklusive Frühstück und Mittagessen. Der Frühdienst kostet zusätzlich pro halbe Stunde drei Euro für eine Woche.

Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Die Bögen dazu erhält man im Rathaus beim Fachdienst Standesamt, Kinder, Jugend und Senioren (Telefon 06257/990-253 oder 990-251), der auch die Anmeldungen entgegen nimmt. Die Anmeldefrist beginnt am Montag (1. März) und endet am Freitag (12. März).


Senioren besuchen „Georges Seurat-Ausstellung“

Veröffentlicht am 26. Februar 2010

Georges Seurat, Impressionist und Begründer des Pointillismus, zählt neben Cézanne, van Gogh und Gauguin zu den wichtigsten Wegbereitern der Kunst der Moderne. In kleinen akribisch und dicht nebeneinander gesetzten Punkten tupfte der französische Maler die Farbe auf die Leinwand und zauberte lichtdurchflutete, ruhige Landschaftskompositionen.

Eine Ausstellung mit sechzig Gemälden, Zeichnungen und Ölstudien aus öffentlichen und privaten Sammlungen – unter anderem aus London, Paris, Zürich, New York und San Francisco – ist derzeit in Frankfurt zu sehen.

Im Rahmen des kommunalen Seniorenprogramms wird ein Besuch der Schau am Dienstag (20. April) angeboten. Der Bus fährt um 12.45 Uhr am Villenave d’Ornon-Platz ab. Organisatorin ist Dörte Hartmann. Anmeldungen nimmt ab sofort das Seniorenbüro im Rathaus (Telefon 06257/990-284) entgegen.


Ortsbeirat diskutiert Etat

Veröffentlicht am 26. Februar 2010

Einziger Beratungspunkt in der Sitzung des Ortsbeirates Ober-Beerbach am Montag (1. März) ist der Haushalt 2010. Das Treffen beginnt um 20 Uhr im Bürgerhaus. Zu Beginn gibt es die Mitteilungen von Ortsvorsteher Michael Broser (CDU) und von Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos).


Junge Franzosen besuchen Partnergemeinde
Spannendes Programm wartet – Gemeinde spendiert 2.000 Euro

Veröffentlicht am 26. Februar 2010

Besuch aus Frankreich erwartet der Club für Freizeitsport Bergstraße. Am Sonntag (28.) kommt eine Kindergruppe aus Seeheim-Jugenheims französischer Partnerstadt Villenave d´Ornon mit dem Präsidenten des Verschwisterungskomitees Joel Raynaud an der Spitze ins Falkenheim.

Seit zweiunddreißig Jahren organisieren der Club für Freizeitsport Bergstraße (CfB) und sein französischer Partner Sport pour tous sowie das Comitè du Jumelage im Rahmen der Städtepartnerschaft diese Kinderbegegnung. Im Februar kommen die jungen Franzosen jeweils an die Bergstraße und Herbst besucht Seeheim-Jugenheims Nachwuchs die Partnerstadt im Südwesten des Nachbarlandes.

Der Austausch wird von beiden Kommunen unterstützt. Die Bergstraßengemeinde gibt einen Zuschuss von 2.000 Euro. „Mit dem Kinderaustausch wollen die Partner den Fortbestand der engen Beziehungen festigen und sichern“, erklären Raynaud, und Seeheim-Jugenheims Bürgermeister Olaf Kühn. Doch ohne das ehrenamtliche Engagement der Helfer und Betreuer wäre das Projekt nicht zu realisieren. 1.176 Kilometer haben die Kinder aus Villenave d´Ornon mit dem Bus zurückgelegt, wenn sie am Sonntag eintreffen. Bürgermeister Olaf Kühn begrüßt die Schar und ihre Betreuer in ihrer Muttersprache.

Während des einwöchigen Aufenthaltes wird den neun- und zehnjährigen ein abwechslungsreiches und interessantes Programm geboten. An zwei Vormittagen nahmen die Kinder am Unterricht in der Tannenbergschule, der Internationalen Schule und im Schuldorf Bergstraße teil. Nachmittags sind sie dann zu Gast in Familien, um das Leben ihrer deutschen Alterskameraden kennen zu lernen. Nach einer Fußgänger-Rallye durch Seeheim-Jugenheim führen Ausflüge nach Darmstadt zur Feuerwehr, nach Weinheim ins Freizeitbad Miramar und nach Bensheim zur Erlebnistour. „Über die Kinder knüpfen die Familien Kontakte“, weiß Günter Ebert, der Cheforganisator des CfB. Im Oktober ist der Gegenbesuch in der französischen Schwesterstadt geplant.


Über 20.600 Medien warten auf Ausleihe

Veröffentlicht am 26. Februar 2010

Was sich wohl hinter der großen Holztür des Historischen Rathauses verbirgt, wird sich schon mancher auf seinem Weg entlang der Ober-Beerbacher-Straße gefragt haben. Jeden Mittwoch um Punkt 10 Uhr öffnet sie sich. Das Gleiche wiederholt sich am Nachmittag um 16 Uhr sowie am Donnerstag um 14 Uhr. Dann steht das Team um Friederike Mertens für Besucher bereit. Denn im ersten Stock des Gebäudes befindet sich die Gemeindebücherei Seeheim.

Die meisten Besucher wissen genau, wohin sie wollen: Zur Theke um Romane, Reiseführer, Bildbände und Zeitschriften zurückzugeben und neue Literatur auszuleihen. Dann geht es an die Regale. Fast alle Besucher finden das Richtige unter den 20.649 Medien wie Bücher, Zeitschriften, DVDs, CDs und MCs. Da die Mittel aufgrund der angespannten Haushaltslage knapp sind, helfen Bücher und Geldspenden. Auch der Erlös von zwei Bücherflohmärkten, immerhin 610 Euro, halten den Bestand aktuell.

Fast zehn Prozent (1.267 Besucher) der Einwohner der Bergstraßengemeinde waren im vergangenen Jahr aktive Leser und Nutzer dieses kulturellen Angebotes. Damit war fast jeder zweite Seeheim-Jugenheimer schon einmal in der Gemeindebücherei – jedenfalls rein statistisch. Denn 8.225 Besucher verzeichnet der Jahresbericht 2009 von Leiterin Mertens. Diese entliehen 30.073 Bücher und andere Medien. „Ein sehr gutes Ergebnis trotz leichten Rückganges“, lobt Bürgermeister Olaf Kühn das Büchereiteam.

Mit Sachbuchpräsentationen, Literaturabenden, Büchertischen, der Teilnahme an den Kulturtagen und Ausrichtung von Flohmärkten wurden neue Interessenten angesprochen. In Zahlen heißt das: 235 Personen meldeten sich im vergangenen Jahr erstmalig in der Bibliothek an.

Ein Schwerpunkt der Arbeit des vergangenen Jahres waren die Jüngsten, die zukünftigen Leser. Die Gemeindebücherei will bei Kindern die Neugier auf Bücher und die Begeisterung am Lesen wecken. Kindergärten und Schulklassen kommen ins Historische Rathaus und lassen sich die Regale mit Gedruckten zeigen und erklären, wo sie altersgerechte Druckwerke finden. Zu verschiedenen Themen wurden Bücherkisten zusammengestellt und an Lerneinrichtungen verliehen. Ein weiterer Grund die Bücherei zu besuchen, sind die Ausstellungen der Treppenhausgalerie. Gezeigt wurden Fotos und Acrylbilder.


Preisgekrönter Kinderfilm im Löwensaal

Veröffentlicht am 26. Februar 2010

International ausgezeichnet ist der Kinderfilm „Karo und der liebe Gott“, den die Jugendförderung der Gemeinde am Mittwoch (3. März) zeigt. Beginn ist um 15 Uhr im Saal der Seeheimer Gaststätte „Zum Löwen“ (Bergstraße 7). Nach der Vorführung spielen und basteln Mitarbeiter der Werkstatt Sonne mit den kleinen Besuchern rund um das Thema des Streifens. Eingeladen sind Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Der Eintritt ist frei.

Der Film erzählt die Geschichte der achtjährigen Karo, die nach der Trennung ihrer Mutter die Welt nicht mehr versteht. Traurig klagt sie ihr Leid in ein Funkgerät, mit dem sie Kontakt zu Gott aufnehmen und diesen um Hilfe bitten will. Tatsächlich antwortet ihr eine mürrische Stimme – es scheint sich dabei um den lieben Gott zu handeln. Doch die Stimme gehört ihrem ungepflegten alten Nachbarn, der sie mit knappen Ratschlägen schnell wieder loswerden will. Gott hatte sich Karo anders vorgestellt. Als das Mädchen trotzdem nicht locker lässt und ihn immer wieder um Rat fragt, lässt der alte Mann sich mehr und mehr auf das Mädchen ein.


Pressemeldungen im März 2010

Ortsbeiräte beraten Haushalt

Veröffentlicht am 4. März 2010

Nachdem Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos) den Haushalt 2010 in der Februar-Sitzung der Gemeindevertretung eingebracht hat, beginnen die Beratungen in den Beiräten und Ausschüssen.

Nach dem Ortsbeirat Ober-Beerbach nimmt sich der Ortsbeirat Malchen am Montag (8.) das Zahlenwerk vor. Ortsvorsteher Hans-Otto Rose (CDU) lädt um 20 Uhr ins Gemeindezentrum ein. Da der stellvertretende Ortsvorsteher Erwin Plößer (SPD) kürzlich verstorben ist, muss ein Nachfolger gewählt werden. Dann wird der Etat beraten, zu dem auch eine Stellungnahme des Personalrates der Gemeindeverwaltung vorliegt. Anschließend stehen zwei Anträge von Eckhardt Woite (Mitglied der GRÜNEN-Fraktion) auf der Tagesordnung. Er fordert, die Bewässerung der Dorflinde in den Sommermonaten und einen achtsamer Umgang mit der Linde bei der Sanierung der Frankensteiner Straße.

Am Donnerstag (11.) berät der Ortsbeirat Balkhausen den Etat. Die Beratungen beginnen um 20 Uhr in der Bürgerhalle. Auf dem Sitzungsprogramm von Ortsvorsteher Dieter Nennstil (SPD) stehen zu dem fünf weitere Punkte: Die Planung der Urnenwand auf dem Friedhof, die Sicherheit der Brücke über den Quaddelbach beim Kinderspielplatz, die Reparatur des Weges an der Büchlers Hecke, eine Brandschutztür in der Bürgerhalle und die Sperrung des Balkhäuser Tales wegen Baumfällarbeiten.


Flagge für Tibet

Veröffentlicht am 4. März 2010

Die Flagge Tibets weht am Mittwoch (10.) am Fahnenmast vor dem Rathaus. Die Gemeinde beteiligt sich zum wiederholten Mal an der weltweiten Aktion „Flagge für Tibet“. Allein in Deutschland beteiligten sich im vergangenen Jahr tausend Städte, Gemeinden und Landkreise an der Aktion.

Sie erinnern damit an den Aufstand des tibetischen Volkes gegen die Besetzung durch die chinesischen Truppen am 10. März 1959. Damit soll Solidarität bewiesen werden mit einem Volk, dass sei einundfünfzig Jahren für seine Religion und um seine Freiheit kämpft. Bekräftigt werden soll das Recht dieses Volkes auf Selbstbestimmung und Einhaltung der Menschenrechte.


Mit „SwingUp“ in den Frühling

Veröffentlicht am 4. März 2010

Für zahlreiche Freunde der Swingmusik geht die Zeit des Wartens pünktlich zum Frühlingsanfang zu Ende. Die Gruppe „SwingUp“ veranstaltet am Samstag (13.) in der Zeit von 15 bis 17.30 Uhr im Haus Hufnagel (Bergstraße 20) ihren bekannten Swingnachmittag mit Live-Musik bei Kaffee, Tee und Kuchen.

Das Seniorenbüro der Gemeinde Seeheim-Jugenheim unterstützt diese beliebte Familienveranstaltung seit vielen Jahren und verhilft damit zahlreichen älteren Menschen zu einem kleinen Ausflug in die Jugendzeit, als die Parties noch mit der Musik von Duke Ellington, Fletscher Henderson oder Cole Porter gefeiert wurden und Ella Fitzgerald, Frank Sinatra und Dean Martin die Gesangstars waren. Mit ihren „Hufnagelkonzerten“ begeistern die sieben Musiker von „SwingUp“ zweimal im Jahr eine ständig wachsende Fangemeinde und genießen ihre musikalische Ausnahmestellung und Anerkennung. Zu ihren Übungsabenden und musikalischen Auftritten reisen drei Mitglieder regelmäßig aus Darmstadt, Griesheim und Mannheim an, während der Rest aus Seeheim-Jugenheim kommt.

Der Eintritt ist frei. Der Nachmittagsverzehr wird zum Selbstkostenpreis angeboten. Eine Sammelbüchse wird für Spenden zu Gunsten der Gemeinde-Jugendförderung aufgestellt.


Nur Vorlagen des Gemeindevorstandes

Veröffentlicht am 4. März 2010

Über sieben Vorlagen des Gemeindevorstandes berät der Haupt- und Finanzausschuss in seiner nächsten Sitzung am Mittwoch (10.) im Haus Hufnagel. Beginn ist um 20 Uhr. Diskutiert werden der Waldwirtschaftsplan 2010 und die Änderung der Geschäftsordnung der Gemeindevertretung. Auf der weiteren Tagesordnung steht der Antrag des Vorstandes zur Zusammenlegung der Standesämter der Bergstraßengemeinde und der Gemeinde Mühltal. Diese interkommunale Zusammenarbeit, so der Vorstand, spart Gelder ohne Leistungsverlust für die Bürger. Im Rahmen des Hessischen Landesprogramms Einfache Stadterneuerung „Ortskern Seeheim“ soll ein privater Umbau gefördert werden. Die Gemeindevertreter werden über aktuellen Stand der Erörterungen mit dem Landkreis über den Bau der Drei-Feld-Sporthalle am Schuldorf Bergstraße informiert. Ein Bericht stellt die Arbeit der kommunalen Stabsstelle Wirtschaftsförderung/Standortmarketing in der Zeit vom September 2006 bis Dezember 2009 vor. Anschließend berät der Ausschuss den Haushalt 2010 und die dazu abgegebene Stellungnahme des Personalrates.


Seniorenfahrt zur Oper „Maria Stuarda“

Veröffentlicht am 4. März 2010

Zu einem Theaterbesuch laden das Seniorenbüro der Gemeinde und der Landkreis Darmstadt-Dieburg bereits jetzt für den 3. Juni (Donnerstag) ein. Auf dem Spielplan des Staatstheaters Darmstadt steht die Oper „Maria Stuarda“ von Gaetano Donizetti. Der Bus startet um 14 Uhr vom Villenave d´Ornon-Platz in Seeheim. Die Eintrittskarte inklusive der Busfahrt und eines Pausengetränkes kostet 13 Euro. Inhaber der Seniorencard des Landkreises können einen Theatergutschein einlösen. Sie zahlen dann nur sechs Euro für die Fahrtkosten. Das Seniorenbüro freut sich, den Teilnehmern ausschließlich Bühnen nahe Sitzplätze anbieten zu können. Da die Theaterfahrt immer schnell ausgebucht ist, wird rasche Anmeldung beim Seniorenbüro im Rathaus (Telefon 06257/990-284) gebeten.

Die Oper wurde erstmals 1835 an der Mailänder Scala uraufgeführt. Das Libretto verfasste Giuseppe Bardari. „Maria Stuarda“ gehört zur Königinnen-Trilogie von Donizetti. Als Vorlage diente ihm das Drama „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller. In seiner Fassung stellt der Komponist jedoch die Staatsintrige in den Hintergrund und widmet sich den beiden außergewöhnlichen Hauptpersonen: Die englische Königin Elisabeth I. und die Königin von Schottland Maria Stuart. Sie sind Rivalinnen um den Thron und in der Liebe.


Kandidaten fürs Jugendparlament

Veröffentlicht am 4. März 2010

Am 25. März wählen die Kinder und Jugendlichen der Bergstraßengemeinde zum sechsten Mal ihr neues Jugendparlament.

Wer für einen Sitz in diesem Gremium kandidieren möchte, kann sich noch bis Donnerstag (4.) im Bürgerbüro im Rathaus oder im Jugendtreff Sandstraße melden. Dazu muss lediglich ein Meldebogen ausgefüllt werden.

Am Freitag (5.) tagt dann in öffentlicher Sitzung um 18.30 Uhr im Jugendtreff der Wahlausschuss. Er stellt die Wählbarkeit der Interessierten fest.


Etat und Wirtschaftsförderung

Veröffentlicht am 4. März 2010

Mit dem Etat 2010 befasst sich der Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport in seiner öffentlichen Sitzung am Dienstag (9.). Die Beratungen beginnen um 20 Uhr im Haus Hufnagel (Bergstraße 20). Vorsitzender Gerhard Bröning (SPD) will zu dem den Bericht der kommunalen Stabsstelle Wirtschaftsförderung/Stadtmarketing für den Zeitraum von September 2006 bis Dezember 2009 erörtern.


Standesamt geschlossen

Veröffentlicht am 4. März 2010

Wie in zahlreichen anderen Kommunen auch hat das Seeheim-Jugenheimer Standesamt am Dienstag (9.) geschlossen. Die Mitarbeiter nehmen an einer Fortbildung hessischer Standesbeamter in Weiterstadtteil. Für sie ist diese Veranstaltung Pflicht. Geöffnet ist das Amt im Rathaus wieder am Donnerstag von 8 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 18 Uhr.


Kinderbegegnung VdO

Veröffentlicht am 4. März 2010

27 Kinder und ihre 8 Betreuer aus der französischen Schwesterstadt Villenave d´Ornon sind gegenwärtig zu Besuch in der Bergstraßengemeinde. Eingeladen sind sie vom Club für Freizeitsport Bergstraße. Austauschpartner im Nachbarland ist das städtische Verschwisterungskomitee. Die Gemeinde unterstützt die Begegnung finanziell mit zweitausend Euro. Neben Schulbesuchen und Ausflügen sind die Kinder Gäste in Familien. Untergebracht ist die Gruppe im Falkenheim.


Anmeldefrist für Ferienspiele endet
Sommerferien in der Kinderkünstlerkolonie – Anmeldungen bis 12. März

Veröffentlicht am 12. März 2010

„Die Kinderkünstlerkolonie“ heißt die Ferienaktion, zu der die Gemeinde vom 5. Juli bis 13. August einlädt. Die Kinder malen, bildhauern, essen und leben in der Gemeinschaft einer Gruppe. Mit verschiedenen Techniken können sie Bilder gestalten, Skulpturen aus Pappmachee und Stein herstellen, Schmuck basteln und Kleider nähen. Außerdem stehen Fußballspiele und Schwimmbadbesuche auf dem Programm. Wer will, kann Nachrichten mit eigenen Hieroglyphen (alte Bilderschrift) schreiben. Teilnehmen können Schulkinder bis 12 Jahren. Allerdings müssen sie das erste Schuljahr besucht und ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde haben. Die Ferienbetreuung wird in drei Blöcken zu je zwei Wochen jeweils von Montag bis Freitag angeboten. Der erste Abschnitt läuft vom 5. bis 16. Juli, der mittlere vom 19. bis 30. Juli. Veranstaltungsort ist der Jugendtreff in der Sandstraße.

Neues gibt es beim letzten Block vom 2. bis 13. August. Eine hervorragende Kulisse für das künstlerische Treiben, bietet dann die Bürgerhalle in Balkhausen. Die Spiele beginnen täglich um 9.30 Uhr und enden um 16 Uhr. Bei Bedarf kann auch der Frühdienst, der von 8 bis 9.30 Uhr angeboten wird, gebucht werden. Der Teilnahmebeitrag beträgt pro Block hundert Euro für das erste Kind und siebzig Euro für jedes weitere Kind einer Familie inklusive Frühstück und Mittagessen. Der Frühdienst kostet zusätzlich pro halbe Stunde drei Euro für eine Woche.

Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Die Bögen dazu erhält man im Rathaus beim Fachdienst Standesamt, Kinder, Jugend und Senioren (Telefon 06257/990-253 oder 990-251), der auch die Anmeldungen entgegen nimmt. Am Freitag (12. März) endet die Anmeldefrist.


Malkurs für Senioren

Veröffentlicht am 22. März 2010

Einstieg in die „Aquarell- und Acrylmalerei“ und Kennenlernen der verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten ist Lernziel eines Zweitageskurses am 8. (Donnerstag) und 9. April (Freitag). Beginn ist jeweils um 15 Uhr im Raum Culitzsch in der Sport- und Kulturhalle. Die Teilnahme ist kostenfrei. Lediglich die Arbeitsmaterialien Papier und Farbkasten müssen mitgebracht werden. Angeboten wird Veranstaltung von Roswitha Stolzenberg im Rahmen des gemeindlichen Seniorenprogramms. Anmeldungen nimmt das Seniorenbüro der Gemeinde im Rathaus (Telefon 06257/990-284) entgegen.


Gesund und vital im Alter

Veröffentlicht am 22. März 2010

Noch nie gab es mehr Menschen, die im Alter so leistungsfähig, aktiv und engagiert sind wie heute. Ältere Menschen, insbesondere Frauen, prägen aufgrund der höheren Lebenserwartung immer stärker das gesellschaftliche Leben und das bürgerschaftliche Engagement.

Die Wissenschaft hat sich intensiv mit den Folgen einer immer älter werdenden Gesellschaft befasst und erforscht, wodurch der Erhalt und die Stärkung von Vitalität und Energie positiv beeinflusst werden können.

Am Donnerstag (25.) wird von 18.30 bis 20.30 Uhr im Gemeindezentrum Malchen (Dieburger Straße 36) ein Workshop angeboten, in dem die besten Strategien des guten Alterns vorgestellt und erläutert werden. Nicht nur der verantwortungsbewusste Umgang mit der eigenen Gesundheit, die Kombination von geistigen und körperlichen Aktivitäten und die Vermeidung von Risikofaktoren, sondern auch die sozialen Kontakte als Vorbeugung gegen Vereinsamung und Depression, eine optimistische und realistische Lebenseinstellung, die Konfliktbewältigung, die Selbstbestimmung, das Zeitmanagement und das Setzen von Prioritäten ist Hauptbestandteil dieses Workshops, erklärt Referentin Ursula Daig.

Das Seminar in Kooperation zwischen der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Seeheim-Jugenheim und dem Büro für Staatliche Frauenarbeit in Wiesbaden ist für Frauen und Männer gleichermaßen interessant. Es kostet neun Euro. Anmeldungen bis spätestens Dienstag (16.) an die kommunale Gleichstellungsbeauftragte (Telefon 06257/990-107 oder E-Mail: dietgard.wienecke@seeheim-jugenheim.de) oder Frau Rausche (Telefon 0611/15 78 60, E-Mail frauen@buero-f.de) möglich.


Jugenheimer Bücherei beliebtes Ziel

Veröffentlicht am 22. März 2010

Mit 12.243 gedruckten Werken ist die Gemeindebücherei Jugenheim im Historischen Rathaus (Hauptstraße 14) ein beliebtes Ziel für 469 gemeldete Leser. Das geht aus der Jahresstatistik 2009 hervor, die Leiterin Sigrid Emmerich dem Gemeindevorstand vorgelegt hat. Danach haben sich neunundsechzig Leser im vergangenen Jahr neu angemeldet. In den Regalen kann man unter 2.275 Sachbücher, und 4.523 Belletristikbänden wählen. Kinder und Jugendliche haben die Qual der Wahl unter 5.445 Medien, die vom Bilderbuch bis zum Jugendroman reichen. Attraktiver wurde der Bestand durch die 195 Neuerwerbungen, von denen achtundfünfzig gespendet wurden. Zweihundertsechzig Bücher wurden aussortiert. 9.055 Ausleihen insgesamt sind auf den Karteikarten vermerkt.

Die Mischung aus Raritäten und neuerer Literatur erweist sich nach wie vor als tragfähiges Konzept. Das Plus dieser Bücherei liegt in der langjährigen Treue ihrer Leserschaft und der persönlichen Beratung des Büchereiteams. Durch das kommunale „Jahr der Jugend“ ist es gelungen, die Kooperation mit dem Schuldorf Bergstraße neu zu beleben. Fester Bestandteil des Lehrplans ist der Büchereibesuch. Das führt zu Neuanmeldungen von Kindern und Jugendlichen, freut sich Leiterin Sigrid Emmerich. Mit thematisch sortierten Handapparaten, die bestückt sind mit ausgewählter Sachliteratur, unterstützt sie den Projektunterricht. Der demografische Wandel macht sich auch in der Abnahme der angemeldeten Leser bemerkbar. Das Interesse am Lesen und am Buch ist im vergangenen Jahr dennoch gleich groß geblieben, stellt Emmerich in ihrem Bericht an den Gemeindevorstand fest.


Treffen der Vorlesepaten

Veröffentlicht am 22. März 2010

Am Dienstag (23.) laden die Vorlesepaten zu ihrem Stammtisch in das Lokal „Laternchen“ ,Bergstraße 19, ein. Zu diesem Treffen sind alle aktiven Vorlesepaten und neue Interessierte eingeladen. An diesem Abend will man neben dem Erfahrungsaustausch den Informations- und Werbetag sowie die Teilnahme am Seniorennachmittag vorbereiten. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bei der Leiterin Erika Witt (Telefon 06257/8 14 04) gebeten. Die Vorlesepaten lesen in verschiedenen Einrichtungen ehrenamtlich und unentgeltlich, beispielsweise in Kindergärten, Seniorenheimen, Grundschulen und sowie bei Einzelpersonen zu Hause. Gelesen werden Geschichten aus Büchern oder Artikel aus Zeitschriften.


Otto neu im Ortsbeirat Malchen

Veröffentlicht am 22. März 2010

Ein neuer SPD-Mann ist seit Montag im Ortsbeirat Malchen tätig. Es ist der 61 Jahre alte Professor Gerd Otto. Er ist Neuling in der Kommunalpolitik. Otto ist Nachrücker für den im Januar verstorbenen Erwin Plößer. Zu neuen Stellvertretern des Ortsvorstehers Hans-Otto Rose (CDU) wurden Eckhard Woite (Die Grünen) und Ingrid Schäfer (SPD) gewählt. Der Beirat stimmte dem von Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos) vorgelegten Haushalt für das laufende Jahr zu. Allerdings beantragt er, dass die Kleinfeldtore für den Sportplatz des Ortsteiles bereits in diesem Jahr angeschafft werden.


Osterfeier im Seniorenklub früher

Veröffentlicht am 22. März 2010

Weil das Haus Hufnagel Ende März und in der ersten Aprilwoche ein neuer Fußbodenbelag verlegt wird, muss der Seniorenklub Seeheim seine am 31. März geplante Osterfeier vorziehen. Leiterin Karin Rahn lädt die Besucher zum Osterkaffee am Mittwoch (24.) ein. Beginn ist um 14.30 Uhr.

An diesem Nachmittag unterhalten „Die letzten Bänkelsänger“ Adam Breitwieser und Theo Speckhardt.


Jugend wählt eigenes Parlament

Veröffentlicht am 22. März 2010

Zum sechsten Mal wählen Kinder und Jugendliche am Donnerstag (25.) ihr Parlament. Von 9.30 bis 18 Uhr können sie im Schuldorf Bergstraße im Sportler-Raum ihre Stimme abgeben. Wahlberechtigt sind alle Zwölf- bis Zwanzigjährigen. Das Jugendparlament 13 Sitze. Die Bewerber teilen sich in vier Altersgruppen. Eine Altersgruppe umfasst je zwei Jahrgänge. Die jüngste Altersstufe ist die der zwölf bis vierzehnjährigen, die älteste die der achtzehn bis zwanzigjährigen. Neun Jugendliche und junge Erwachsene wollen mitreden und Entscheidungen treffen: Acht Mädchen und ein Junge bewerben sich als Kandidaten für die Wahl zum Jugendvertretung. Jetzt sind die Jugendlichen der Bergstraßengemeinde gefragt.

Für einen Sitz kandidieren für die Gruppe der Zwölf- bis Vierzehnjährigen: Thorben Triegel (12), für die Gruppe der Vierzehn- bis Sechzehnjährigen: Katharina Schambach (15); für die Gruppe der Sechzehn- bis Achtzehnjährigen Magdalena Sturm (18), Eva Czaja (18); Mona Rosskopf (17), Antonia Bonsels (17), Stefanie Helm (18), Linda Kraft (18) und Kara Broser (17). Eine Vertretung für Kinder und Jugendliche, die Sitz und Beratungsrecht im Ortsparlament hat, gibt es seit neun Jahren in der Bergstraßengemeinde. Nach der Hessischen Gemeindeordnung sind die Kommunen verpflichtet, Kinder und Jugendliche bei Planungen und Vorhaben zu beteiligen, sofern deren Interessen betroffen sind. In Seeheim-Jugenheim haben die jungen Menschen in den kommunalpolitischen Ausschüssen und in der Gemeindevertretung Rederecht. So können sie Einfluss auf die Entscheidungen der Kommunalpolitik nehmen.


Jugendliche bitten für Jugendliche

Veröffentlicht am 22. März 2010

Die hessische Jugendsammelwoche geht in die 61. Runde. Auch in diesem Jahr bitten wieder viele Jugendliche in der Bergstraßengemeinde um Unterstützung und Spenden für die Arbeit der Vereine und Jugendorganisationen. In Malchen „Die Wühlmäuse“, in Seeheim der Schützenverein, die Deutschen Pfadfinder Sankt Georg und die Werkstatt Sonne. In Jugenheim bitten der Turnverein und Jugendfeuerwehr um Geld. Die Jugendwehren sammeln auch in Stettbach und Balkhausen. Die Sammler können sich mit einer Bescheinigung ausweisen. Von Freitag (19.) bis Sonntag (28.) klingeln sie an den Haustüren. Die diesjährige Sammlung setzt damit die Tradition fort, die die Jugendsammelwoche zur ältesten Straßen- und Haussammlung in Hessen gemacht hat. Mit ihrer Arbeit bieten die ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit Engagierten vielen Jugendlichen ein interessantes Lern- und Freizeitangebot. Die vielfältigen Aktivitäten sind dabei ein unverzichtbarer Bestandteil im Leben vieler junger Menschen. Von den Spenden werden Spiele, Geräte und Freizeiten und Bildungsangebote finanziert. Die Bürger werden gebeten ihre Geldbeutel großzügig zu öffnen, wenn die Jugendgruppen an den Haustüren klingeln. Ab zehn Euro können Spendenbescheinigungen ausgestellt werden, die von der Steuer absetzbar sind.


Ausschüsse beraten Haushalt

Veröffentlicht am 22. März 2010

Zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung hat Vorsitzender Gerhard Bröning (SPD) den Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport am Dienstag (23.) eingeladen. Beginn ist um 19 Uhr im Haus Hufnagel. Im Mittelpunkt der Beratungen steht der Haushalt 2010. Mitberaten wird dabei die Stellungnahme des Personalrates der Gemeindeverwaltung. Ab 20 Uhr ist dann der Haupt- und Finanzausschuss mit den Etatberatungen dran. Im Anschluss diskutiert der Ausschuss das von Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos) erarbeitete Haushaltssicherungskonzept. Auf dem weiteren Programm steht die Förderung einer privaten Umbaumaßnahme im Rahmen des Landesprogramms „Einfache Stadterneuerung“ im alten Ortskern Seeheim. Noch einmal befassen sich die Gemeindevertreter mit dem Wunsch des Rathauschefs und des Gemeindevorstandes, die Standesämter Seeheim-Jugenheim und Mühltal zusammenzulegen. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit will man Geld sparen, wobei der Service für die Bürger erhalten bleibt.

Ein ausführlicher Bericht informiert über die Tätigkeit der kommunalen Stabsstelle Wirtschaftsförderung/Standortmarketing. Alle Vorlagen stammen vom Gemeindevorstand.


Ausländerbeirat berät Wahl

Veröffentlicht am 22. März 2010

Alle fünf Jahre werden in Hessen die Ausländerbeiräte gewählt. Im November ist die nächste Wahl. Mit den Vorbereitungen beschäftigt der Ausländerbeirat Seeheim-Jugenheim in seiner Sitzung am Mittwoch (24.). Beginn ist um 20 Uhr im Raum Kosmonosy im Rathaus am Georg-Kaiser-Platz 3. Auf dem weiteren Programm stehen die Berichte aus den kommunalpolitischen Gremien und den Ausländerbeiräten im Kreis und im Land.


Energieberatung: Lohnt Heizen mit Wärmepumpe?

Veröffentlicht am 22. März 2010

Nach einem kurzen Boom in den siebziger Jahren erlebt die Wärmepumpe eine Renaissance und wird sowohl von Installateuren als auch von vielen Stromversorgern eifrig beworben. Eine Wärmepumpe kann mit Hilfe eines Stromaggregats Wärme, die meist der Umwelt mit niedriger Temperatur entnommen wird, auf ein höheres Temperaturniveau „pumpen“. Diese Wärme wird dann zur Beheizung von Räumen verwendet. Genutzt werden kann das Grundwasser, das Erdreich oder die Außenluft.

Wichtig ist dabei das Verhältnis zwischen bereit gestellter Wärme und dazu eingesetzter Strommenge. Dieses Verhältnis – auch Jahresarbeitszahl genannt – sollte mindestens bei drei zu eins liegen, um möglichst niedrige Heizkosten zu erreichen. Gleichzeitig sind die Investitionskosten im Vergleich zu konventionellen Öl- und Gasheizungen recht hoch. Viele Hersteller werben mit Arbeitszahlen von bis zu vier und darüber. Ob diese in der Praxis tatsächlich erreicht werden, ist häufig offen. Weitere Hinweise bezüglich Wärmepumpen sowie zu allen Fragen des Energiesparens gibt die unabhängige „Stationäre Energieberatung“ der Verbraucherzentrale Hessen im Rathaus der Gemeinde Seeheim-Jugenheim. Die Beratung wird gefördert durch Projektmittel des Bundes und kostet daher nur fünf Euro. Hilfreich ist es, vorliegende Pläne des Hause und Heizungsmessprotokolle des Schornsteinfegers in die Energieberatung mitzubringen.

Der nächste Beratungstermin ist am Donnerstag (18.) von 14 bis 18 Uhr im Rathaus, Georg-Kaiser-Platz 3. Eine vorherige Terminanmeldung im Bürgerbüro (Telefon 06257/990-380) ist erforderlich, um Wartezeiten zu vermeiden.


Pressemeldungen im April 2010

Dreister Blumen Diebstahl

Veröffentlicht am 1. April 2010

Seit einigen Wochen sind Mitarbeiter des gemeindlichen Betriebshofes damit beschäftigt, die kleine Parkanlage zwischen der Bürgerhalle Jugenheim und der Straßenbahnhaltestelle Ludwigstraße neu anzulegen. Ehrenamtlich wurden die Wasserleitung und der Springbrunnen von zwei Gemeindearbeitern repariert und neu verlegt. Nach dem Einsäen des Rasens wurde in das Hochbeet am Brunnen liebevoll von der Vorarbeiterin der Gartenbauabteilung Carina Freudenberger sowie ihren Kollegen Holger Katzermit Lavendel, Winterheide, verschiedenen Ziergräsern und Stauden bepflanzt. Spendiert hatte die Pfanzen der Verkehrs- und Verschönerungsverein Jugenheim. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag vergangener Woche und am Wochenende machten sich ein oder mehrere dreiste Diebe ans Werk und stahlen die Pflanzen. Zudem zertrampelten sie das Beet. Gärtner, Verein, Landschaftsplaner Hermann Schepp, der ehrenamtlich die Pläne für die Anlage erstellt hat, und Bürgermeister Kühn sind hoch empört. „Das ist unterstes Niveau“, schimpft der Rathauschef. Ihn ärgert nicht nur der Sachschaden, sondern auch die nun nutzlos gewordene Arbeit seiner Gärtner. Er bittet die Bevölkerung „die Augen offen zu halten und sachdienliche Hinweise sofort an das Rathaus oder die Polizei zu melden“.


57.000 Blumenzwiebeln

Veröffentlicht am 1. April 2010

Rund 57.000 Blumenzwiebeln haben die Gärtner der Gemeinde im Herbst vergangenen Jahres gepflanzt. Mit Frühlingsbeginn zeigen sich die Ortseingänge, Verkehrsinseln entlang der Ortsdurchfahrten und Grünflächen vor den Bürgerhäusern, Sporthallen und dem Rathaus in voller Blütenpracht. Osterglocken, Krokusse, Traubenhyazinthen und Skillas sind die bunten Farbtupfer. Das gemeindliche Logo „hier blühts“ wird ein weiteres Mal sichtbar, freut sich Bürgermeister Olaf Kühn, von dem die Idee zu der Aktion stammt.


Nachwuchs kehrt in Kita zurück
Vorübergehend in Containern – Sanierung mit Konjunkturprogramm

Veröffentlicht am 1. April 2010

In wenigen Wochen packt der Nachwuchs Spielzeug und Bastelmaterial. Dann ziehen die 63 Jungen und Mädchen aus ihrem Containerdorf neben der Sporthalle im Schuldorf aus. Fünf Monate waren sie in die Behelfsräume ausgelagert. In dieser Zeit wurde die Einrichtung energetisch saniert. 550.000 Euro Fördermittel des Landes Hessen aus dem Konjunkturpaket II werden für die Baumaßnahme ausgegeben. Der Flachbau aus dem Jahre 1952 hat nun eine neue Gebäudehülle. Mit der Wärmedämmung, Fassadensanierung, Erneuerung der Türen und Fenster, der Dacheindeckungen sowie die Verbesserung der Akustik und die Erneuerung der Beleuchtung erfüllt die Einrichtung die Anforderungen der Energiesparverordnung des Jahres 2009.

Die Kita Schuldorf Bergstraße ist eine der drei Kinderbetreuungseinrichtungen, die die Gemeinde im Rahmen des Konjunkturprogramms saniert. Auf den neusten Standard werden auch die Kindertagesstätten „Windrad“ in Seeheim und die Evangelische in Jugenheim gebracht. „Ohne diese Finanzspritze hätte die Gemeinde die Maßnahmen nicht leisten können“, sagt Bürgermeister Olaf Kühn. „Der Haushalt der Gemeinde profitiert davon doppelt. Denn in Zukunft spart Seeheim-Jugenheim beträchtliche Energiekosten, weiß der Rathauschef.


Vorsicht Kröten

Veröffentlicht am 1. April 2010

Es ist wieder soweit: Die Amphibien erwachen und wandern von ihren Winterquartieren zu den Laichplätzen. Warme Tage, frostfreie Nächte und Regen sind ideale Voraussetzungen für Frösche und Kröten. Besonders Autofahrer sollen an diesen Abenden zwischen 18 und 24 Uhr vorsichtig fahren. In der Abenddämmerung sind die Tiere oft zu zweit unterwegs: Wegen der guten Übersicht warten die „Krötenmänner“ gern auf Straßen, wo sie Ausschau nach den „Krötenfrauen“ halten. Kommt eine vorbei, so schwingt sich das kleine Männchen auf sie und lässt sich tragen. Das ist bequem und erhöht die Fortpflanzungschancen. Beide machen sich auf den Weg zu Bächen und Teichen, an deren Ufer sie den Sommer verbringen. Es sind immer dieselben Strecken, auf denen die klitschigen Tiere unterwegs sind, denn Kröten sind ortstreu. Jedes Jahr kehren sie an dieselbe Uferstelle zurück.

Bei ihrer nur wenige Stunden dauernden Wanderung sind die Kröten einer großen Gefahr ausgesetzt: Den Autos! „Wer nachts mit dem Wagen unterwegs ist, kann sie leicht übersehen und überfahren“, warnt Bürgermeister Olaf Kühn. Er appelliert an die Autofahrer in besonderem Maße auf die kleinen Tiere, die im Scheinwerferkegel auftauchen können, zu achten. Besonders gefährdet sind die Amphibien im Ober-Beerbacher Tal. Hier weist ein Verkehrsschild auf die „Wandergesellen“ hin.


Rote Taschen zum Equal-Pay-Day
Aktion gegen Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern

Veröffentlicht am 1. April 2010

Der 26. März markiert den Zeitraum, den Frauen in Deutschland über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. Das bedeutet, Frauen verdienen in Deutschland circa 23 Prozent weniger als Männer. Im europäischen Ranking steht Deutschland hier an hinterer Stelle. Diese Differenz ist auf eine Vielzahl von Ursachen zurückzuführen. So arbeiten Frauen häufiger in Branchen, in denen das Entgeltniveau niedriger ist. Frauen sind seltener in gut bezahlten Führungspositionen vertreten und verfügen über weniger Berufsjahre, was sich negativ auf Gehaltsentwicklungen auswirkt. Bestehende Rollenbilder beeinflussen die Aufgabenverteilung in den Familien und das sich auf das Einkommen auswirkende Berufswahlverhalten. Schließlich sind staatliche Rahmenbedingungen für die Entgeltunterschiede mitverantwortlich.

Am Freitag (26.) gibt es bundesweit viele Aktionen und Veranstaltungen, an denen sich auch die Seeheim-Jugenheimer Gleichstellungsbeauftragte gemeinsam mit den aktiven Frauenbeauftragten im Landkreis beteiligt. „Frauen erhalten an diesem Tag leuchtend rote Taschen während der Sprechzeiten im Bürgerbüro (Georg-Kaiser-Platz 3) und in den kommunalen Kindertagesstätten „Windrad“, „Ober-Beerbach“ und „Schuldorf Bergstraße“, informiert Dietgard Wienecke mit dem Hinweis auf die leider begrenzte Anzahl von Taschen.


Gemeindevorstand vergibt Aufträge

Veröffentlicht am 1. April 2010

Im Rahmen des Konjunkturprogramms II hat der Gemeindevorstand weitere Aufträge vergeben. Derzeit werden die Kindertagesstätten Windrad und Schuldorf Bergstraße (beide kommunal) und die evangelische Kita Jugenheim energetisch saniert. Beauftragt wurden Fliesen-, Zimmermanns- und Malerarbeiten in der Kita Lindenstraße für rund siebzigtausend Euro. Dafür hat der Gemeindevorstand drei Aufträge vergeben. Für rund 18.000 Euro werden Schlosserarbeiten ausgeführt, Bodenbeläge verlegt und Außenjalousien angebracht. Die Arbeiten werden von örtlichen oder regionalen Firmen ausgeführt.


Lesestoff für Ostertage

Veröffentlicht am 1. April 2010

Auch während der Osterferien und des Urlaubs müssen Lesefreunde nicht auf Lektüre verzichten. Die Gemeindebücherei im Historischen Rathaus in der Ober-Beerbacher-Straße 1 ist während der Schulferien geöffnet. Ausgeliehen werden können Belletristik, Fachbücher, Reiselektüre und Reiseführer sowie Bildbände sowie Audio-Cassetten. Für den Nachwuchs stehen Kurzgeschichten, Bilderbücher und jede Menge Kinder- Jugendliteratur in den Regalen.

Geöffnet ist die Bücherei mittwochs von 9 bis 11 Uhr und von 16 bis 19 Uhr sowie donnerstags.


Dschungelbuch als Kinder-Musical

Veröffentlicht am 12. April 2010

Die Geschichte vom immer lustigen Findelkind Mowgli, dem lieben Bär Baloo, dem starken Panther Baghira und der listigen Schlange Kaa ist am Sonntag (18.) im Gemeindezentrum Malchen (Dieburger Straße 26) zu sehen. Gezeigt wird Musical „ Das Dschungelbuch“ von der Seeheimer Tanzschule Mokita und der Stabsstelle Standortmarketing der Gemeinde Seeheim-Jugenheim. Einlass ist um 15 Uhr. Der Eintritt kostet 3,99 Euro.

90 Kinder im Alter von drei bis fünfzehn Jahren singen und tanzen die berühmte Geschichte nach dem Roman von Rudyard Kipling. Der Tiger Shir Khan will das Menschenkind Mowgli packen, doch Mutter Wolf schnappt es ihm vor der Nase weg und zieht es groß. Die Tiere im Urwald machen sich lustig über den Tiger. Der schwört Rache. Nun beginnen die Abenteuer. Am Schluss singen Zuschauer und „Tiere“ gemeinsam das Lied der Freundschaft „Probiers doch mal mit Gemütlichkeit“.


Rowdys zerstören Blumenschmuck

Veröffentlicht am 12. April 2010

Einen traurigen Anblick bot der Platz vor dem Rathaus am Montagmorgen. Während des Wochenendes hatten Rowdys in den Pflanzinseln vor der Gemeindeverwaltung gewütet: Blüten waren geköpft, Blumen herausgerissen und Beete zertrampelt. Über den Platz waren die Blüten und Blumen zerstreut. 57.000 Blumen hatte Bürgermeister Olaf Kühn pflanzen lassen, um Einwohner und Gäste eine blühende Gemeinde zu verwandeln. Erst vor kurzem war neuangelegte kleine Parkanlage vor der Bürgerhalle in Jugenheim Opfer von Vandalen geworden. Sie hatten Pflanzen gestohlen und Sträucher stark beschädigt.


Kochen mit Schmunzeln: See´mer Sachen

Veröffentlicht am 12. April 2010

Essen und Trinken halten bekanntlich Leib und Seele zusammen. Diese Erkenntnis ist nicht neu, sie hat schon seit Jahrhunderten Gültigkeit. Daher lag es nah, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Die Seeheimer Landfrauen ließen sich in die Töpfe schauen und so entstand ein Kochbüchlein mit fünfundvierzig Rezepten. Herausgegeben hat es die Gemeinde Seeheim-Jugenheim. Mitgeholfen haben der Heimatkundliche Arbeitskreis und der Seeheimer Otfried Ganzert. Bei der Auswahl wurde Wert auf Deftiges gelegt. Von der Vorspeise über das Hauptgericht bis zum Nachtisch findet sich alles, was zu einem „See´mer Menü“ gehört. Die Essensvorschläge lesen sich wie ein Alphabet: Von „Aprikosen-Pfirsichen mit Ingwerfüllung“ über „Junggesellensalat“ und „Seeheimer Vögel“ bis hin zu „Ofenschlupfer mit Quark“ und „Zander pikant“. Viele Rezepte weisen auf die Zeit hin, in der Seeheims Obstreichtum überregional bekannt war.

Als Sondergang dazu gibt es acht Geschichten zum Lachen und Schmunzeln von den Stammtischen des Ortes. Zusammengestellt hat sie Klaus Keimp, der Vorsitzende der Seeheimer Sängervereinigung. Ein weiterer Genuss sind die alten Ansichten des Bergstraßenortes. So ziert das Bild des „Historischen Rathauses Seeheim“ den Einband. Erhältlich ist das 48-Seiten starke Kochbüchlein im Westentaschenformat mit dem Titel „See´mer Sachen“ im Bürgerbüro im Rathause (Georg-Kaiser-Platz 3) zum Preis von 2,60 Euro.


Sozialausschuss berät

Veröffentlicht am 12. April 2010

Im Rahmen des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus hatte die Gemeindevertretung auch die Verlegung von Stolpersteinen geplant. Dagegen hatte sich der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirche Jugenheim ausgesprochen. Über das weitere Vorgehen soll der Gemeindevorstand den Gemeindevertretern eine Einschätzung vorlegen. Nach Beratungen und Empfehlungen des Runden Tisches „Wider das Vergessen“ schlägt der Vorstand vor, die Steine zu verlegen. Über die Vorlage berät der Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport in seiner Sitzung am Dienstag (13.). Beginn ist um 20 Uhr im Haus Hufnagel. Auf der Tagesordnung stehen zudem zwei Anträge der SPD. Zum einen fordern die Sozialdemokraten die Ausweitung der interkommunalen Zusammenarbeit. Der Gemeindevorstand soll umsetzbare Vorschläge für die Aufgabengebiete „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ sowie „Forstwirtschaft“ erarbeiten. Des Weiteren sollen unter anderem in den Aufgabenbereichen „Gebäudemanagement“ sowie „Finanzplanung und Buchhaltung“ Verwaltungseinsparungen beziehungsweise Qualitätsverbesserungen als auch mögliche Kooperationen mit Nachbargemeinde benannt werden. Mittelfristig soll ein „Verwaltungsverbund Vordere Bergstraße“ angestrebt werden. Außerdem will die Fraktion die Verlagerung der Gemeindebücherei in Geschäftsräume in der Darmstädter Straße prüfen lassen. Derzeit ist die Bibliothek im Historischen Rathaus untergebracht.


Kein Hundespaziergang ohne Tüte

Veröffentlicht am 12. April 2010

Hunde brauchen ihren Auslauf; sie wollen spielen, tollen und über Freiflächen jagen. Der Auslauf der vierbeinigen Freunde muss aber auch Grenzen haben. Die Grenze ist dort erreicht, wo Hundekot zu einer Belastung für die Menschen wird. Kürzlich beschwerten sich Bürger aus Malchen im Rathaus darüber, dass rund um das Gelände des Waldkindergartens sowie dem Spielplatz am Gemeindezentrum immer wieder Hundehaufen „Tretminen“ in größerer Anzahl für Kinder und Spaziergänger liegen. Die Gemeindeverwaltung bittet alle Hundehalter, beim Ausführen des Vierbeiners Plastiktüten mitzunehmen und den Kot gleich nach dem „Geschäft“ aufzuheben und im Abfall zu entsorgen. Beispielgebend, so Kühn, hat die Gemeinde mit dem Verein für Hundefreunde drei Hundetoiletten eingerichtet hat. Diese befinden sich: Auf dem Villenave d´Ornon-Platz sowie an der Grünanlage neben dem Grundweg in Höhe des Seeheimer Einkaufszentrums und in der Nähe der Einmündung der Schillerstraße. Die weißen Behälter enthalten Plastiktüten zur sauberen Aufnahme der „Hinterlassenschaften“ und ein Behälterfach, in das der gefüllte Beutel entsorgt werden kann. Drei aufgedruckte Bilder zeigen leicht verständlich, wie die Tüten gehandhabt werden müssen, um keine Spuren zu hinterlassen. Die „Pfiffitüten „ werden kostenlos abgegeben. Entleert werden die Hundetoiletten regelmäßig von Mitarbeitern des gemeindlichen Betriebshofes. Die Gemeindeverwaltung weist in einer Pressemitteilung ausdrücklich darauf hin, dass die Hundebesitzer verpflichtet sind, den Kot ihres Tieres zu entfernen. „Niemals mehr ohne Tüte“ heißt deshalb die Bitte aus dem Rathaus.


Jugendparlament gewählt

Veröffentlicht am 12. April 2010

1.335 Jugendliche im Alter von zwölf bis zwanzig Jahren konnten am Freitag über die Zusammensetzung des neuen kommunalen Jugendparlamentes abstimmen. Genutzt haben ihr Wahlrecht allerdings deutlich weniger; nur 102 Jugendliche gaben ihre Stimme ab. Zwei Stimmen waren ungültig. Die Wahlbeteiligung betrug 7,64 Prozent (10,95 Prozent im Jahr 2008). Die Stimmzettel waren daher am Wahlabend im Schuldorf Bergstraße schnell- ausgezählt. Im neuen Beirat werden die Zwölf – bis Vierzehnjährigen von Thorben Triegel (37 Stimmen) und die Vierzehn– bis Sechszehnjährigen von Katharina Schambach (17) vertreten. Für die Sechzehn- bis Achtzehnjährigen sitzen Antonia Bonsels (31),Stefanie Helm (21), Kara Broser (19) , Eva Czaja (15), Linda Kraft (14) Magdalena Sturm (13) und Mona Rosskopf (9) in dem Gremium.


Jugendförderung zeigt Kinder-Krimi

Veröffentlicht am 12. April 2010

Mit einem Kinder-Krimi endet am Mittwoch (14.) das Frühjahrsprogramm des Kommunalen Kinderkinos. Die Jugendförderung der Gemeinde zeigt die Verfilmung von Erich Kästners Buch „Emil und die Detektive“. Beginn ist um 15 Uhr im Saal der Seeheimer Gaststätte „Zum Löwen“ Bergstraße 7. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Vorführung bereiten Mitarbeiter der Werkstatt Sonne den Streifen mit Spielen und Angeboten nach.

Emil Tischbein fährt in den Sommerferien zu seiner Großmutter nach Berlin. Doch diese Zugfahrt wird er so schnell nicht vergessen. Im Abteil spendiert ihm der freundliche Herr Grundeis ein ‘Bonbon’, das den Jungen einschlafen lässt. Und während Emil den merkwürdigsten Traum seines Lebens träumt, klaut ihm der Schurke sein mühsam erspartes Reisegeld. So erwacht Emil in Berlin ohne Geld. Als er den Dieb wiedersieht, nimmt er die Verfolgung auf.

Der kleine Detektiv bleibt zum Glück nicht lange allein. Ein ganzer Haufen Berliner Kinder unter Führung von Gustav mit der Hupe hilft ihm bei der Jagd nach dem Gauner. Als die Bande auch noch durch Emils Cousine Pony Hütchen verstärkt wird, hat der Ganove bald keine Chance mehr und landet endlich hinter Schloss und Riegel.


Wärmedämmung oder Kesseltausch?

Veröffentlicht am 12. April 2010

Häufig stehen Besitzer von Altbauten vor der Frage, ob es sinnvoller ist, eine möglichst große Energieeinsparung durch den Einbau neuer Fenster und die Verbesserung der Wärmedämmung oder durch den Austausch des alten Heizkessels zu erreichen. Die Beantwortung der Frage sollte jedoch nicht auf ein „Entweder-Oder“ sondern auf ein „Sowohl als Auch“ hinauslaufen, denn Wärmedämmung und Kesselerneuerung sind keine Gegensätze. In der Praxis heißt das: Ist der Kessel defekt, sollte er durch ein sparsames Neugerät ersetzt und gleichzeitig der Einbau einer Solaranlage erwogen werden. Wird ein Außenbauteil des Hauses renoviert, sollte gleichzeitig auch die Wärmedämmung an dieser Stelle verbessert werden. Bei konsequenter Umsetzung lassen sich bei Altbauten bis zu 50 Prozent und mehr Energie einsparen. „Wichtig ist, dass man sich vor Beginn der Maßnahme unabhängigen Rat einholt“, empfiehlt der kommunale Umweltbeauftragte Jörg Hoffmann. Die Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen helfen bei allen Fragen zur Energieeinsparung im Haus weiter. Die Beratung wird gefördert durch Projektmittel des Bundes und kostet daher nur fünf Euro. Heizungsmessprotokolle des Schornsteinfegers und Baupläne des Hauses sollten in das Beratungsgespräch mitgebracht werden. Der nächste Termin ist am Donnerstag (15.) von 14 bis 18 Uhr im Rathaus, Georg-Kaiser-Platz 3. Eine vorherige Terminanmeldung im Bürgerbüro (Telefon 06257/990-380) ist erforderlich, um Wartezeiten zu vermeiden.


Gut informiert im Bürgerbüro

Veröffentlicht am 12. April 2010

Ein Besuch im Bürgerbüro im Rathaus am Georg-Kaiser-Platz 3 lohnt immer. Das Tageslicht erhellt durch das gläserne Dach und die verglaste Eingangsfront das Foyer. Die braunen Backsteine und die blauen Sessel schaffen eine angenehme Atmosphäre. An den Wänden Reihen sich Auslageständer, in denen zahlreiche Informationen über Veranstaltungen, Kultur und Fremdenverkehr aus der Gemeinde und der Region ausgelegt sind.

An einem Tisch gibt es Schriften über die Partnerstädte der Bergstraßengemeinde und die EU. Ein Ständer mit Informationsmaterial ist ausschließlich den örtlichen Vereinen vorbehalten. Die kostenlosen Wochenzeitungen, die in der Bergstraßengemeinde verteilt werden, sind hier ebenso erhältlich wie zahlreiche Broschüren und Flyer über den Öffentlichen Personennahverkehr. All diese Veröffentlichungen gibt es kostenlos. An der Bedienungstheke kann man eine Reihe von Büchern, Schriften und Druckwerken zu diversen Themen aus der Gemeinde und der Umgebung kaufen. Im Bürgerbüro können Personalausweise und Reisepässe beantragt werden. Hier kann man seinen Wohnsitz an- und abmelden, es werden Anträge nach dem Sozialgesetz angenommen und das Fundbüro geführt.


Frühling in Bildern

Veröffentlicht am 12. April 2010

„Frühling, Blumen, Farben“ heißt die Ausstellung, die derzeit von der Treppenhausgalerie in der Gemeindebücherei Seeheim, Ober-Beerbacher-Straße 1, präsentiert wird. Zu sehen sind Aquarelle von Susanne Isken. Die Künstlerin ist seit zehn Jahren Mitglied im Malkreis „50plus“ in Bensheim. Ihre Ausbildung hat sie an namhaften Kunstschulen absolviert. Ihre Werke waren in Gemeinschafts- und Einzelausstellungen zu sehen.

Geöffnet sind die Galerie und die Bücherei mittwochs von 9 bis 11 und von 16 bis 19 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung läuft noch bis zum 27. Mai.


CDU-Kommunalpolitiker ist tot

Veröffentlicht am 12. April 2010

Als Automobilkaufmann war er in der Region gut bekannt, als Kommunalpolitiker setzte er sich für seine Heimatgemeinde ein. Horst Klingelhöffer starb am Montag vergangener Woche. Er wurde 81 Jahre alt. Im Mai 1977 wurde er nach der Gebietsreform in die erste Gemeindevertretung der neuen Gemeinde Seeheim-Jugenheim gewählt. Im September 1994 beendete er seine kommunalpolitische Tätigkeit im Ortsparlament. Klingelhöffer war finanzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Diese Aufgabe erfüllte er mit großem Engagement. Als Privatier, der durch eine unheilbare Krankheit an den Rollstuhl gebunden war, setzte er sich für den Bau behindertengerechter Wohnungen ein. Geboren wurde er am 28. Mai 1928 in Jugenheim. „Die Gemeinde verliert mit ihm einen Menschen, der sich um die Entwicklung der Großgemeinde verdient gemacht hat“, würdigt Bürgermeister Olaf Kühn den Toten.


Eltern helfen bei Kita-Sanierung

Veröffentlicht am 20. April 2010

Farbeimer und Pinsel, Abdeckfolie und Klebeband, Mörtel und Spachtel waren die meist gebrauchten Utensilien, die Eltern, Personal und Mitglieder des Fördervereins der Evangelischen Kindertagesstätte Jugenheim in den vergangenen Tagen in den Händen hielten. Über 20 Mütter und Väter waren damit beschäftigt, die Wände der Einrichtung zu streichen.

Derzeit wird die Kita im Rahmen des Konjunkturpaktes II energetisch saniert. Um Kosten zu sparen, engagierten sich die Eltern ehrenamtlich. Rund einhundert Stunden haben sie gearbeitet. Auf diese Weise konnten rund 5.500 bis 6.000 Euro eingespart werden, hat die Architektin Sibylle Kaether, die das Projekt begleitet, ausgerechnet.

Mit dem Ersparten können nun im ersten Bauabschnitt eine Akustikdecke und weitere Anschaffungen zusätzlich ohne Mehrkosten finanziert werden.

„Als vorbildlich und von großem Gemeinsinn geprägt“, lobte Bürgermeister Olaf Kühn den Einsatz der Eltern. Er dankte allen freiwilligen Helfern für ihre selbstlose Hilfe.


Mit Rundbank endet Dorferneuerung Ober-Beerbach
Rund 700.000 Euro Investitionen – Ortsbeirat wünscht Abschlussfest

Veröffentlicht am 21. April 2010

Mit dem neu geschaffenen Dorfplatz gegenüber der Kindertagesstätte geht die neunjährige Dorferneuerung Ober-Beerbachs zu Ende. Rund siebenhunderttausend Euro sind investiert worden. Zirka 320.000 Euro davon kamen als Fördermittel aus dem Hessischen Landesprogramm zur Dorferneuerung. Den Rest hat die Gemeinde bezahlt. „Ober-Beerbach ist schöner und interessanter geworden“, zieht Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos) Bilanz.

2001 war Ober-Beerbach in das Landesprogramm aufgenommen worden. Im ersten Jahr wurde ein Dorfentwicklungskonzept erarbeitet, während in den darauf folgenden acht Jahren die Umsetzung erfolgte. In der Konzeptionsphase nahm ein Planungsbüro den Ort unter die Lupe und stellte Verbesserungsmöglichkeiten im öffentlichen und privaten Bereich fest. Parallel dazu wurde ein „Arbeitskreis Dorferneuerung“  mit engagierten Einheimischen ins Leben gerufen. In mehreren Versammlungen brachten Bürger ihre Vorstellungen und Ideen ein.

Zuerst wurde die Ortsbild prägende Friedhofsmauer unterhalb der Kirche saniert. Als zweite Maßnahme wurde ein Jugendtreff auf einem Anbau des Bürgerhauses errichtet. Im Laufe der Jahre wurden die Fußwege ausgebaut und mit einer Beleuchtung versehen. So kann man jetzt unter anderem über eine Rampe vom Buswendeplatz hoch zum Bürgerhaus gelangen. Zudem wurden eine Reihe privater Bauprojekte unterstützt. Eines davon war die Hofreite „Prozente Hannes“. Sie wurde komplett restauriert und als Gaststätte ausgebaut.

Abschluss der Dorferneuerung ist der neugestaltete Ortsplatz mit seiner Rundbank aus Sandstein. Für die Vereine wurden Informationstafeln errichtet. Auf Wunsch des Ortsbeirates soll das Projekt mit einem Fest abgeschlossen und dabei der neue Dorfplatz seiner Bestimmung übergeben werden.

Foto: Zum Treffen und Plaudern lädt der neue Dorfplatz in Ober-Beerbach ein. (foto: pae)


„Verpartnert“ mit drei EU-Kommunen
Welttag der Partnerstädte: Eine Bestandsaufnahme von Bürgermeister Kühn

Veröffentlicht am 21. April 2010

Eine deutsche Kommune, die nicht mit einer Gemeinde oder Stadt „verpartnert“ ist, gibt es wohl nicht. Seeheim-Jugenheim hat sogar drei Partner. Immer am letzten Wochenende im April wird der Welttag der Partnerstädte begangen, also an diesem Wochenende. Der Tag wurde 1963 vom Weltbund der Partnerstädte ins Leben gerufen.

Bürgermeister Olaf Kühn weilt an diesem Wochenende an der Spitze einer kleinen Delegation zu einem Arbeitsgespräch in der italienischen Partnergemeinde Ceregnano. Er nimmt den Welttag zum Anlass, eine Bestandsaufnahme zu den Städtepartnerschaften Seeheim-Jugenheims zu machen.

Ceregnano ist die jüngste Partnerin im Terzett. Entstanden ist sie aus den Schüleraustauschen des Schuldorfs Bergstraße mit dem Lyzeum der Stadt Adria. Viele Schüler und ein Lehrer aus Ceregnano sind daran beteiligt. Vor zwei Jahren wurde der Vertrag in Italien unterzeichnet. Im Juni letzen Jahres war dann die öffentliche Gegenzeichnung in Seeheims alten Ortskern.

Die zweite Partnerschaft existiert seit 1997 mit der Stadt Kosmonosy in Tschechien. Belebt wird sie vor allem mit Schülerbegegnungen, Bürgerfahrten und der Zusammenarbeit der Heimatmuseen.

Vereine, Kinder, Jugendliche und Senioren sind das Fundament der ältesten Partnerschaft. 1982 wurde der Vertrag mit der südwestfranzösischen Stadt Villenave d´Ornon unterzeichnet. Erst kürzlich waren fast dreißig Kinder und acht Betreuer in der Bergstraßengemeinde zu Gast. Mit den Mitgliedern des französischen Verschwisterungskomitees, die als Betreuer die Gruppe begleiteten, wurden eine Reihe von gemeinsamen Vorhaben und Projekten vereinbart. Im Mai fährt eine Jugendband, die das Newcomer-Festival der kommunalen Jugendförderung im November vergangenen Jahres gewonnen hat, nach Frankreich. Dort wird sie gemeinsam mit einer Rock-Band der Partnergemeinde in den städtischen Tonstudios eine CD aufnehmen.

Seeheim-Jugenheim und Villenave d´Ornon haben in den Rathäuser Büros für Städtepartnerschaften, die Kontakt- und Informationsstellen für alle Interessierten sind. Sie organisieren Begegnungen und unterstützen Vereine sowie Organisationen bei ihren Austauschen.

Partnerschaftsvereine sind in allen vier Kommunen aktiv. Sie veranstalten Bürgerreisen und arbeiten mit den Rathäusern eng zusammen.

Für die zahlreichen und vielfältigen Aktivitäten als Beitrag für ein gemeinsames Europa wurde die Bergstraßengemeinde vom Europarat mehrfach ausgezeichnet: Europadiplom (im Jahr 1997), Ehrenfahne (1999) und Ehrenplakette (2009).

„Sprachprobleme gab es von Anfang an nicht. Es gibt immer Bürger, die die erforderliche Fremdsprache beherrschen und übersetzen“, berichtet Kühn. „Am besten lernt man die Partnergemeinde bei Besuchen kennen und wer kann sollte sich etwas Sprachkenntnisse aneignen“. Er selbst hat schon viele Ansprachen auf französisch gehalten.

Informationen: Büro für Städtepartnerschaften (Telefon 06257/990-103, E-Mail karsten.paetzold@seeheim-jugenheim.de).


ZDF-Reporterin über Olympia-Berichte

Veröffentlicht am 21. April 2010

Hinter die Kulissen der Fernsehberichterstattung über die Olympischen Spiele führt die ZDF-Sportreporterin Susanne Simon-Obst. Am Montag (26.) erzählt sie unter dem Titel „Olympia hautnah“ über ihre Arbeit. Der Vortrag beginnt um 15 Uhr im Haus Hufnagel. Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist das Seniorenbüro der Gemeinde.

Die Seeheimerin Simon–Obst arbeitet seit fast 20 Jahren in der Sportredaktion der Mainzer Fernsehanstalt. Sie begleitet Olympische Sommer- und Winterspiele mit Filmberichten, Kommentaren, Interviews und Hintergrundinformationen. Zuletzt war sie bei den Spielen in Vancouver dabei. Bevor Simon-Obst Tour de France reist, schildert sie, welche Organisation, Arbeiten und Vorbereitungen für eine Fernsehsendung notwendig sind. Die Zuhörer erfahren auch, welche Probleme bewältigt werden müssen, damit in die Fernsehzuschauer in den Wohnzimmern ein interessantes und spannendes Bild vom Geschehen bekommen. Sie erfahren unter anderem Insidergeschichten von den Spielen in Peking und anderen internationalen Sportwettkämpfen. Dazu präsentiert die Referentin beispielhaft kurze Filmbeiträge.

Susanne Simon-Obst kennt zahlreiche Spitzensportler in aller Welt persönlich und steht mit vielen von ihnen häufig in Kontakt.


Groß-Reinemachen für die Badegäste

Veröffentlicht am 21. April 2010

Seit einigen Wochen ist das Schwimmbadteam im Freibad Jugenheim im Putzeinsatz. Nach dem langen harten Winter bringen sie die mit Edelstahl ausgekleideten Becken wieder auf Hochglanz. Bevor die Männer ausgerüstet mit Schrubber, Reinigungsmittel und Hochdruckreiniger das Bad auf Hochglanz bringen können, muss das Wasser aus den Becken abgepumpt werden. Diese Aufgabe übernahmen auch in diesem Jahr wieder ehrenamtlich die Freiwilligen  Feuerwehren der Gemeinde.

Während das Thermometer nur bis 14 Grad zeigt, wird das Badewasser eingelassen. Denn bis zur Eröffnung der Badesaison braucht es einige Zeit bis das „Nass“ auf angenehme Temperaturen erwärmt ist. Dabei hilft die Sonne. Denn auf dem Dach des Sanitärgebäudes durchfließt das Wasser die Solaranlage. Ihre Energie ist kostenlos. Reicht ihre Kraft nicht aus, hilft die Heizung im Technikgebäude.

Vor wenigen Tagen hat das Team Säcke mit Kieselgur in den Lagerraum geschleppt. Sechs Tonnen waren bestellt. Damit wird das Badewasser in der Saison gefiltert, um die Wasserqualität zu gewährleisten. Außerdem streichen sie die Sitzbänke und Wände, reparieren Schäden in den Umkleideräumen, reinigen den Sprungturm, beseitigen Unkraut und erledigen viele zeitaufwändige Kleinarbeiten. Unterstützt werden sie hierbei von Mitarbeitern des kommunalen Betriebshofes.

Bis zur Eröffnung dauert es noch einige Tage. „Diese Zeit brauchen wir auch“, weiß der stellvertretende Betriebsleiter  Andreas Plechanow. In diesen Tagen wird die „tauchende Kehrmaschine“  eingesetzt werden, denn der Boden vom Blütenstaub gereinigt werden
Schon jetzt schauen des öfteren Badefreunde vorbei und fragen, wann das Bad endlich wieder aufmacht. „Die würden am liebsten auch bei niedrigen Temperaturen ins Wasser gehen“, erzählt Rettungsschwimmer Andreas Mazik.

Im vergangenen Jahr wurde das Bad 94.079 Badegästen besucht. Wie viele dieses Jahr kommen werden, kann man natürlich nicht wissen. Denn das hängt vom Wetter ab. Freuen können sich die Besucher schon jetzt. Während überall die Preise steigen, zahlen sie den gleichen Eintritt wie im vergangenen Jahr.


Malchener Ortsbeirat tagt

Veröffentlicht am 21. April 2010

Mit der teilweisen Erneuerung der Bürgersteige in der Frankensteiner Straße beschäftigt sich der Ortsbeirat Malchen in seiner nächsten Sitzung am Montag (26.). Die Beratungen beginnen um 20 Uhr im Gemeindezentrum.

Außerdem will das Gremium den Bericht „Strategien und Handlungskonzepte zur Schaffung von positiven Rahmenbedingungen für den demografischen Wandel in Seeheim-Jugenheim“ erörtern. Beide Vorlagen stammen vom Gemeindevorstand.


Jugendparlament wählt Vorsitzenden

Veröffentlicht am 21. April 2010

Die Kinder und Jugendlichen in der Bergstraßengemeinde haben kürzlich ihre eigene kommunalpolitische Vertretung gewählt. Am Montag (26.) kommt das neue Jugendparlament (JuPa) zu seiner ersten Sitzung zusammen. Beginn ist um 19 Uhr im gemeindlichen Jugendtreff (Sandstraße 86). Dazu lädt die bisherige Vorsitzende Antonia Postina alle jungen Menschen als Zuhörer ein. Zu Beginn werden der Vorsitzende und seine Stellvertreter gewählt und die Aufgabenbereiche verteilt.

Weitere Punkte sind die Wahlen des Kassenwarts, des Schriftführers und des Ansprechpartners für die Presse sowie die Vertreter in den kommunalpolitischen Gremien.


Haushalt und Name für Ortsmitte

Veröffentlicht am 21. April 2010

Noch einmal befasst sich der Haupt- und Finanzausschuss mit dem Haushalt 2010 und dem Haushaltssicherungskonzept. Zum Etat legt Bürgermeister Olaf Kühn einige Ergänzungen vor. Zu seiner vierundvierzigsten Sitzung in dieser Legislaturperiode trifft sich der Ausschuss am Dienstag (27.) um 20 Uhr im Haus Hufnagel. Der Gemeindevorstand beantragt auf Grund der EU-Dienstleistungsrichtlinie die Änderung der Entwässerungssatzung und legt den Bericht über die Arbeit der Stabsstelle Wirtschaftsförderung/Standortmarketing vor. Die neugestaltete, platzähnliche Ortsmitte Seeheims soll den Namen „Alter Markt“ oder „Rathausplatz“ bekommen, empfiehlt der Vorstand. Im Rahmen des Hessischen Landesprogramms Einfache Stadterneuerung „Ortskern Seeheim“ soll ein privater Umbau gefördert werden.

Ein weiteres Mal steht der Antrag auf Zusammenlegung der Standesämter Seeheim-Jugenheim und Mühltal auf der Tagesordnung. Diese interkommunale Zusammenarbeit, so der Vorstand, spart Gelder ohne Leistungsverlust für die Bürger. Die SPD wünscht eine Ausweitung der Interkommunalen Zusammenarbeit, um Verwaltungskosten zu sparen. Sie nennt die Aufgabenfelder „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ sowie „Forstwirtschaft“. Außerdem soll der Vorstand weitere Arbeitsbereiche für Kooperationen mit umliegenden Gemeinden benennen. Die Sozialdemokraten führen in ihrem Antrag beispielsweise „ Gebäudemanagement“ und „Finanzplanung und Buchhaltung“ an. Des Weiteren will die SPD-Fraktion die Verlegung der Gemeindebücherei vom Historischen Rathaus in die Geschäftsräume Darmstädter Straße 15 prüfen lassen. Die GRÜNEN fordern den Eigenanteil der Gemeinde am Neubau der Dreifelderhalle am Schuldorf Bergstraße auf einen Mehrzweckraum (Gymnastik-/Ringerraum) zu begrenzen. Das Foyer mit Garderobe und die Sanitäranlagen sollen der Hallengröße angepasst werden.


Ausländerbeirat zur Neuwahl

Veröffentlicht am 21. April 2010

In diesem Jahr wird der Ausländerbeirat neu gewählt. Mit den Vorbereitungen beschäftigt sich der amtierende Beirat in seiner Sitzung am Mittwoch (28.). Beginn ist um 20 Uhr im Raum Kosmonosy im Rathaus (Georg-Kaiser-Platz 3).

Auf dem weiteren Programm stehen Berichte aus den kommunalpolitischen Gremien und den Ausländerbeiräten im Kreis und im Land sowie vom Integrationsbüro des Landkreises.


Teigtiere in der Bäckerei

Veröffentlicht am 30. April 2010

Wie wird aus dem Korn und Mehl ein Brot, Brötchen oder Kuchen? Und was macht ein Bäcker? Das fragte der Nachwuchs der gemeindlichen Kindertagesstätte Schuldorf. Mandy Lindner und Iris Eck, die Erzieherinnen machen derzeit eine „Berufe-Kennenlern-Aktion“ in der Maulwurf–Gruppe. Mit ihren zwanzig Kindern besuchten sie die Bäckerei von Walter Speckhardt in Jugenheim. Gefunden war die Backstube sehr schnell, denn schon von Weitem duftete es herrlich nach Backzutaten. Diese kannten die Jungen und Mädchen von dem Lied „Guten Tag Herr Bäcker…“. In der Backstube staunte die Schar über den riesigen Backofen, die großen Backbleche und den Tisch für die Teigbearbeitung. Neugierig betrachteten die Kinder den Teig-Rührkessel, die Teig-Rollmaschine und die Maschine zum Portionieren des Teigs. Bäcker Speckhardt erklärte, was er machen muss, damit frühmorgens knuperfrisches Backwerk im Laden steht. Als Überraschung formte er aus großen Teigstücken Brezeln und Tiere. Beigeistert waren die jungen Besucher von der „Teig- Eidechse“ und der „Teig-Schildkröte“. Für das Picknick auf dem Spielplatz gab es zum Abschied ein Schokobrötchen „Kita Schuldorf“.


Vorverkauf für Freibad-Karten startet

Veröffentlicht am 30. April 2010

Nach dem langen, kalten Winter und den ersten warmen Frühlingstagen freuen sich die Liebhaber des „kühlen Nass“ auf den Start der Badesaison.

Eröffnet wird das Bad am 14. Mai (Freitag) mit einem Sprung ins Becken von Bürgermeister Olaf Kühn, dem Beigeordneten Marco Hesser sowie dem Vorstand des Schwimmbadvereins. Geöffnet ist es dann bis Mitte September. Der Vorverkauf der Dauerkarten startet am 3. Mai (Montag) an der Kasse im Freibad in der Burkhardtstraße, er läuft bis 12. Mai (Mittwoch). Kassenstunden sind montags bis freitags von 9.30 bis 12.30 Uhr und zusätzlich Donnerstagnachmittag von 14 bis 18 Uhr.

Die Dauerkarten für Erwachsene (ab 18 Jahre) kosten 80 Euro, für Kinder und Jugendliche (ab 6 Jahre) 35 Euro, Familienkarten für Erwachsene je 65 Euro und für Kinder und Jugendliche je 24 Euro. Frühschwimmer müssen einen Zuschlag von 12 Euro zahlen. Beim Kauf der Familienkarten ist es erforderlich, dass zumindest ein Erwachsener die Karten für alle Familienmitglieder kauft, also zwei Karten für Erwachsene und mindestens eine für Kinder. Ausnahmen sind Alleinerziehende und Eltern mit Ausnahmen sind Alleinerziehende und Eltern mit Nachwuchs unter sechs Jahren Inhaber der Seniorenkarte „A“ oder der Ehrenamtscard, Asylbewerber, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und Personen, deren Einkommen den Regelsatz der Sozialhilfe nicht übersteigt, erhalten gegen entsprechenden Nachweis die Dauerkarte zum halben Preis. Rentenempfänger mit der Seniorenkarte „S“ des Landkreises Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt haben, bekommen eine Freikarte. Diese gibt es auch für das dritte und jedes weitere Kind einer Familie, solange diese noch in Ausbildung sind und im Haushalt der Eltern leben. Allerdings müssen für die beiden ältesten Kinder Dauer- oder Familienkarten für Jugendliche gekauft werden. Die Freikarten werden im Bürgerbüro im Rathaus, Georg-Kaiser-Platz 3 ausgegeben. Für jede Dauerkarte ist ein aktuelles Passbild oder ein anderes Foto in Passbildgröße erforderlich. Es wird empfohlen, den Vorverkauf zu nutzen, um längere Wartezeiten an der Schwimmbadkasse zu vermeiden.

Ausdrücklich weist die Gemeindeverwaltung in ihrer Pressemitteilung darauf hin, dass im Vorverkauf keine Zehnerkarten erhältlich sind.


Neue Kanalrohre

Veröffentlicht am 30. April 2010

In Jugenheim werden im Kreuzungsbereich Hauptstraße und Balkhäuser Tal auf einer Länge von rund dreißig Metern Kanalrohre ersetzt. Die Arbeiten beginnen am 3. Mai (Montag) und dauern mindestens vier Wochen. Dem Autoverkehr steht in dieser Zeit nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Nach Mitteilung der Gemeindewerke sind die alten Rohre teilweise defekt und zu klein. Eingebaut werden Rohre mit einem größeren Durchmesser. Die Arbeiten sind aufwendig, da der Kanal unter dem Quaddelbach und diversen Versorgungsleitungen verlegt werden muss.


Agenda-Ergebnisse im Internet

Veröffentlicht am 30. April 2010

Seit dem Sommer 2000 beteiligt sich die Gemeinde Seeheim-Jugenheim an der Lokalen Agenda 21. Unter der Leitung des kommunalen Umweltbeauftragen Jörg Hoffmann treffen sich regelmäßig und ehrenamtlich Bürger der Gemeinde, um zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln. So entstanden beispielsweise eine Planung für die Ortsmitte Seeheim, ein Konzept für die Ortsdurchfahrt Jugenheim sowie eine Analyse des öffentlichen Personennahverkehrs. Wer sich über alle Agenda-Projekte der vergangenen 10 Jahre informieren möchte, kann dies nun im Internet nachlesen.

Auf der Homepage der Bergstraßengemeinde (www.seeheim-jugenheim.de) gibt es umfangreiche Informationen rund um das Thema Lokale Agenda 21. Unter dem Punkt „Agenda 21“ kann die Zusammenfassung der Ergebnisse von 2000 bis 2009 angesehen und herunter geladen werden.

Weitere Interessierte sind bei der Arbeitsgruppe gerne gesehen. Wer sich aktiv beteiligen möchte, erhält weitere Informationen unter Telefonnummer 06257/990-206.


Vorlesepaten informieren

Veröffentlicht am 30. April 2010

Sie lesen in Kindergärten, Schulen, Seniorenheimen und bei Einzelpersonen privat zu Hause: Die Vorlesepaten. Die ehrenamtlichen Vorleser wollen Kinder und Jugendliche für die Welt der Bücher begeistern und Menschen, deren Augenlicht trübe geworden ist, eine Freude bereiten. Bücher und Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften bieten Anregungen zu Gesprächen. Die Resonanz ist so positiv, dass der Bedarf an Vorlesepaten zunimmt, weiß die Organisatorin Erika Witt vom kommunalen Seniorenbeirat.

Zu einem Informationsnachmittag am Montag (3. Mai) lädt die Gruppe ein und will sich vorstellen. Beginn ist um 15 Uhr im Haus Hufnagel. Einen Einblick in ihre Tätigkeit sollen unterhaltsame Lesungen geben. Die Paten hoffen damit auf Interessenten, die sich am Projekt beteiligen möchten.


Gartenwasser-Zähler hilft sparen

Veröffentlicht am 30. April 2010

Mit den ersten warmen Frühlingstagen beginnt für die Gartenbesitzer die Zeit der Grünpflege. Blumen, Zierpflanzen, Bäume und Sträuchern müssen an heißen und trockenen Tagen bewässert werden. Viele Bürger wissen ein spezielles Angebot der Gemeindewerke zu schätzen: Rund 1.200 von ihnen haben einen Gartenwasserzähler. Damit sparen sie Geld. Der zweite Zähler misst nämlich ausschließlich die Menge Wasser, die im Garten verwendet wird. Für das kühle Nass, das im Sommer die Flora am Leben hält, fällt keine Abwassergebühr an. Eine Anschaffung lohnt sich derzeit erst ab neun Kubikmeter im Jahr, heiß0t es in der Pressemitteilung aus dem Rathaus Bürger, die in den Genuss dieser Ersparnis kommen wollen, müssen allerdings einiges beachten, darauf weisen die Gemeindewerke ausdrücklich hin. Die Kosten für die Anschaffung, die Montage und den Austausch des Zählers für das Gießwasser muss der Grundstückseigentümer selbst tragen. Der Eigenbetrieb Gemeindewerke legt bei der Antragstellung die Einbaustelle fest. Nur geeichte Zähler werden anerkannt. Kontrolliert werden auch der Austausch und der Ausbaustand. Die Eichdauer muss der Eigentümer selbständig überwachen. Läuft die Eichdauer ab, muss ein Wechsel vorgenommen werden. Hierfür sind die Gemeindewerke nicht verantwortlich, wie bisweilen irrtümlicherweise vermutet wird. Sie sind allerdings über den Zählertausch zu informieren. Sind die Zähler nicht mehr gültig geeicht, werden sie bei der Jahresabrechnung nicht anerkannt.

Informationen geben die Gemeindewerke im Rathaus unter den Telefonnummern 06257/990-212 bis 990-214.


Per Rad zum Vogelpark

Veröffentlicht am 30. April 2010

Zu einer Fahrradtour lädt am Mittwoch (28.) Annemarie Scholl gemeinsam mit dem Seniorenbüro der Gemeinde alle Älteren ein, die gerne in die Pedalen treten. Geplant ist ein Ausflug zum Vogelpark nach Biebesheim. Die Teilnehmer können hier Vögel aus allen Teilen der Erde – vom Zebrafink bis zum Nandu – sowie Exoten aus dem tropischen Regenwald hautnah betrachten. Mittags ist eine Einkehr geplant. Treffpunkt ist um 9 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Rathaus, Schulstraße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Pressemeldungen im Mai 2010

Girls’ Day 2010

Veröffentlicht am 3. Mai 2010

„17 Mädchen und 1 Junge konnten beim diesjährigen Girls’ Day bei der Gemeinde Seeheim-Jugenheim Einblicke in die aktuelle berufliche Praxis erlangen“, freut sich die kommunale Gleichstellungsbeauftragte Dietgard Wienecke. Zur Wahl stand, einen Vormittag lang den Chefsessel von Bürgermeister Olaf Kühn auszuprobieren, bei der Freiwilligen Feuerwehr Seeheim-Jugenheim ein Feuer zu löschen, mit dem Betriebshof Straßen und Wege zu kontrollieren, mit der Abteilung Gartenbau die Grünanlagen zu pflegen, den Hausmeister bei der Wartung der Haustechnik zu unterstützen, mit dem Fachbereich Bauen und Umwelt auf eine Baustelle zu fahren, im Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung Parksünder aufzuschreiben oder Wasserproben aus den Klärbecken der Verbandskläranlage im Labor zu analysieren.“


Tagebücher für vermissten Sohn
Marie Hartmann schreibt von 1944 bis 1952 Familien- und Ortsgeschichte

Veröffentlicht am 6. Mai 2010

Marianne Müller hält ein kleines mit rotem Samt eingebundenes Poesiealbum in den Händen. Gewöhnlich schreiben in solch ein Freundschaftsbuch Eltern, Mitschüler, Lehrer, Verwandte oder Menschen, die von besonderer Bedeutung für den eigenen Lebensweg sind. Sie tragen Reime und Verse ein, die oft mit Zeichnungen, Bildern und Fotos verziert werden.

Dieses Album beginnt mit dem Satz „Zum Vermächtnis meinem lieben Kinde August von seiner Mutter“. Als die Feldpostbriefe  1944 an die Eltern immer wieder zurückkommen, beginnt Marie Hartmann Tagebuch zu schreiben  Sie schildert die Arbeit auf dem Feld, die Mühen der Ernte, den Tagesablauf von früh bis spät. Die Notizen sind für ihren Sohn August, der 1937 zum Militärdienst einberufen wurde. Er muss als Soldat in Polen, Frankreich und Russland kämpfen. Papier ist in den Kriegsjahren knapp, Hefte sind kaum zu bekommen. So muss sie weite Strecken zu Fuß gehen, um Altpapier gegen Hefte einzutauschen. Elf Hefte mit bräunlichen, großfaserigen Seiten in Karton- oder Heftumschlag hat sie mit ihrer feinen Handschrift gefüllt. In der Hoffnung, dass August eines Tages auf den Hof der Eltern zurückkehrt, beschreibt sie nach einem langen, harten Arbeitstag, was sich in der Familie und in Seeheim ereignet. Bisweilen erzählt sie von besonderen Ereignissen in den umliegenden Gemeinden, so über die Brandnacht in Darmstadt. Der Sohn soll lesen können, was während seiner Abwesenheit geschah.

Diese Zeitdokumente liegen auf dem Tisch im Büro von Bürgermeister Olaf Kühn. Der Rathauschef blättert darin und liest einige Passagen daraus vor. Er kann die altdeutsche Schrift lesen. Damit jüngere Menschen auch dieses Stück Zeitgeschichte lesen können, hat Wilhelm Geibel sich ein paar Monate an die Schreibmaschine gesetzt und die Aufzeichnungen mühevoll abgeschrieben. Aus 971 handgeschriebenen Seiten wurde nun ein 621 Seiten starkes Buch in DIN A4-Format. Dabei ist er auf einen Eintrag gestoßen, der ihn selbst betrifft. Unter dem Datum vom 20. April 1947 heißt es: „ (…) Herpel Gretel hat heute Hochzeit, was war die Kirche voll! Der Jugenheimer Pfarrer hat sie getraut, (…) Am Dienstag macht das junge Paar seine Hochzeitsreise nach Berchtesgaden.“ Es ist die Hochzeit von Geibel.

„Marie Hartmann hat in all ihren Schilderungen über das Gemeindeleben nie ein schlechtes Wort über irgendeine Person geschrieben“, sagt Geibel voller Hochachtung.August hat die Tagebücher nie lesen können, er stirbt – wie der Suchdienst des Roten Kreuz der Familie mitteilt – in einem Kriegsgefangenlager in Russland. Vermutlich ist er verhungert. Als Hartmann von seinem Tod erfährt, endet das Tagebuch. „Das Schreiben hat meiner Tante Marie Mut gemacht und sie in der Hoffnung bestärkt, dass ihr Sohn zurückkommt“, sagt die Nichte Marianne Müller bei der Übergabe der Tagebücher an die Gemeinde. „Mit diesen Tagebüchern wurde uns ein Zeitzeugendokument hinterlassen, das jungen Generationen die Geschichte einfacher Menschen greifbar macht. Das Dokument ist eine Ausnahme, da einfache Menschen in der Regel keine Zeit haben, Biografisches zu schreiben“, betont der Rathauschef deren Bedeutung.

Interessierte, die die Aufzeichnungen einsehen wollen, wenden sich an den Leiter des Gemeindearchivs Klaus Kraft (Telefon 06257/990-124).

Foto: Gemeindearchiv erhält Zeitdokument – Marianne Müller übergibt die Tagebücher ihrer Tante von 1944 bis 1952 an Bürgermeister Olaf Kühn (M.). Wilhelm Geibel hat mit der Schreibmaschine eine Abschrift angefertigt. (foto: pae)


Ortsbeirat zu demografischen Wandel

Veröffentlicht am 6. Mai 2010

Den Bericht „Strategien und Handlungskonzepte zur Schaffung von positiven Rahmenbedingungen für den demografischen Wandel in Seeheim-Jugenheim“ erörtert der Ortsbeirat Balkhausen in seiner Sitzung am Mittwoch (12.). Die Beratungen beginnen um 19.30 Uhr im Bürgerhaus.


Bürgermeister Kühn springt zuerst – Freibad Jugenheim öffnet am 14. Mai

Veröffentlicht am 6. Mai 2010

In der Bergstraßengemeinde beginnt die Badesaison unter freiem Himmel. Die Badefreunde sehnen diesen Tag herbei: Am Freitag (14.) wird das Freibad Jugenheim eröffnet. Um 8 Uhr begrüßen Bürgermeister Olaf Kühn, Beigeordneter Marco Hesser und Vorstandmitglieder des Schwimmbadvereins die Badegäste. Dann besteigen sie den Turm und springen als Erste ins erfrischende Nass. Sie freuen sich, wenn viele Badegäste mitmachen. Mit diesem Saisonauftakt können sich die Besucher bis zum Herbst jeden Tag in den Becken tummeln.

Auf die Gäste warten zwei Einmeter-Sprungbretter, jeweils eine Dreimeter- und Fünfmeter-Plattform sowie zehn 50-Meter-Bahnen. Zu weiteren spritznassen Vergnügen laden ein Wasserpilz, Massagedüsen und ein Luftsprudler im Nicht-Schwimmerbecken ein. „Leinen los und ab auf die hohe See“ heißt es für den Nachwuchs im Kinderbecken. Abenteuer erlebt dieser bei Spielen mit einem Schiffsbug, einem Mast mit Steuerrad und einer Wasserspritze. Bevor es zum Ausruhen, Lesen oder Unterhalten auf die großen Liegewiesen mit Blick auf die herrliche Kulisse der Bergstrasse geht, kann man Tischtennis oder Schach spielen.

Geöffnet ist das Bad Montag und Dienstag, Donnerstag und Freitag von 6.30 Uhr bis 20 Uhr. Mittwochs ist es von 6.30 bis 9 Uhr und von 13 bis 20 Uhr offen. In der Pause wird das Bad auf Grund der Gesundheitsvorschriften gereinigt. Neu sind die Öffnungszeiten am Samstag, Sonn- und Feiertag. Dann dauert das Badevergnügen von 9 bis 20 Uhr. Letzter Einlass ist eine halbe Stunde vor Betriebsende. Bereits jetzt sollten sich die Wasserfreunde ein dickes rotes Kreuz am 25. (Samstag) und 26. Juni (Sonntag) in den Kalender malen. Denn an diesem Tag laden die Gemeinde und der Schwimmbadverein zu einem großen Fest ins Freibad ein. Mit einem großen Programm wird der 80. Geburtstag des Bades gefeiert.


Jugend hat gut gesammelt

Veröffentlicht am 6. Mai 2010

Zehn Vereine mit ihren Jugendabteilungen haben sich an der diesjährigen Jugendsammelwoche der Hessischen Jugendverbände beteiligt. Insgesamt sind bei dem Gang von Haus zu Haus 2.657 Euro zusammen gekommen, teilt Bürgermeister Olaf Kühn mit. Er freut sich für die Jugendarbeit der Vereine und über die Unterstützung der Bevölkerung. Fünfzig Prozent der Spenden verbleiben bei den Jugendabteilungen, zwanzig Prozent bekommt das Kreisjugendamt für Aufgaben der Jugendarbeit und dreißig Prozent erhält der Hessische Jugendring zur Förderung von Projekten und Maßnahmen der Jugendverbände. Beteiligt haben sich die Feuerwehren Ober-Beerbach, Balkhausen, Stettbach und Jugenheim, der Schützenverein Seeheim, der Turnverein Seeheim, die Pfadfinder Ulrich von Münzenberg, die Werkstatt Sonne, die Wühlmäuse Malchen und die SKG Ober-Beerbach.

Die Jugendsammelwoche ist die älteste Spendensammlung seit Gründung des Bundeslandes Hessen. Es gibt sie seit 1949.


Kühn ist Ehrengast beim Nationalfeiertag
Italienische Partnergemeinde gedenkt Nazi-Opfer

Veröffentlicht am 6. Mai 2010

„Befreiung, deutscher Bürgermeister beteiligt sich an Gedenkfeier“ lautet die Schlagzeile in der „La Voce Nuova“, der größten Tageszeitung der Provinz Rovigo. Zu diesem Landkreis gehört auch Seeheim-Jugenheims italienische Partnergemeinde Ceregnano. Für seinen Arbeitsbesuch hatte Kühn bewusst das Wochenende gewählt, an dem Italien mit einem Nationalfeiertag an das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Befreiung von der Diktatur des  Faschismus und Nationalsozialismus erinnert.

Vor zwei Jahren, am 25 April 2008, unterzeichnete Bürgermeister Olaf Kühn in der italienischen Gemeinde Ceregnano einen Partnerschaftsvertrag. Der 25. April ist in Italien Nationalfeiertag.

Dieser Tag ist auch für die Einwohner Ceregnano ein besonderer Tag. Deutsche Wehrmachtssoldaten hatten als Vergeltung in Ceregnano am 25. April 1945 auf ihrem Rückzug 27 Männer und Frauen zwischen 15 und 70 Jahren erschossen, als Rache dafür, dass zuvor zwei deutsche Soldaten getötet worden waren.

In den Mittelpunkt seiner Ansprache auf dem Hauptplatz der Partnergemeinde stellte Kühn die Angst: Die Angst einer Mutter aus Seeheim um ihren einzigen Sohn, auf dessen gesunde Rückkehr aus dem Krieg sie hoffte und für ihn Tagebuch führte. Auch in Ceregnano herrschte die Angst: Es war die Angst vor den Schergen des Nazi-Regimes. Als einen Beitrag zu einer Zukunft in Frieden und Freiheit bezeichnet der Rathauschef die Städtepartnerschaft.

Die Provinz-Regierung hatte Kühn als Ehrengast zu ihren Gedenkfeiern im Rathaus und auf dem Marktplatz Rovigos eingeladen. „Damit sich die grausamen Ereignisse der Vergangenheit sowie die Nazi-Herrschaft nicht wiederholen, hat der Bürgermeister von Seeheim-Jugenheim, an den Gedenkfeiern teilgenommen“, heißt es voller Hochachtung in dem Zeitungsbericht weiter.

Foto: Als Ehrengast der Provinzregierung von Rovigo und nahm Bürgermeister Olaf Kühn (siebenter v.l.) am italienischen Nationalfeiertag zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung von der Diktatur des Nationalsozialismus teil. (foto: pae)


Da wächst echte Freundschaft – Arbeitsgespräch der Bürgermeister in Ceregnano

Veröffentlicht am 6. Mai 2010

„In Ceregnano wächst echte Freundschaft. Das Interesse an Begegnungen und Kontakten mit den Seeheim-Jugenheimer ist riesengroß“, berichtet Bürgermeister Olaf Kühn nach seiner Rückkehr aus der italienischen Partnergemeinde. Am letzten Aprilwochenende hat er sich mit seiner Amtkollegin Lucia Ferrarese zu einem Arbeitsgespräch getroffen. Die Bürgermeisterin der Gemeinde im Süden der Region Venetien hatte dazu eingeladen. Begleitet wurde der Rathauschef vom Vorstandsmitglied des Partnerschaftsverein Giulio Mollo, der auch als Übersetzer fungierte, sowie von Pressesprecher Karsten Paetzold, der das Büro für Städtepartnerschaften im Rathaus leitet. Untergebracht waren die Gäste in Familien. Aus Ceregnano nahmen neben der Bürgermeisterin der Präsident des Verschwisterungsvereins Ivo Zambello, die Schulleiterin und drei Gemeindevertreter teil. Thema der Gespräche war die Entwicklung der Partnerschaft zwischen beiden Kommunen. „Obwohl wir in beiden Kommunen wenig Geld  für die Verschwisterung haben, wollen wir alles tun, um einen großen Teil der Erwartungen unserer Bürger an die Partnerschaft zu erfüllen“, betonten die Bürgermeister. Im vergangenen Jahr war der Partnerschaftsvertrag in der Bergstraßengemeinde während einer großen Feier unterzeichnet worden. Um die geknüpften Bande auszubauen und zu verstärken, vereinbarten die beiden Delegationen eine Reihe von Begegnungen und Projekten. Am ersten Septemberwochenende ist Kirchweih in Ceregnano. Zu diesem Fest sind die Bürger der Bergstraßengemeinde eingeladen. Der Partnerschaftsverein Seeheim-Jugenheim plant aus diesem Anlass eine Bürgerreise. Interessierte können sich schon jetzt bei Giulio Mollo (Tel 06257 82456) melden. Die Gemeinde wird sich mit einem Stand beteiligen. Verstärkt will man die Vereinskontakte, wobei man versucht, Verbindungen zwischen den Jugendabteilungen der Fußballvereine herzustellen. Kühn hat eine Jugendband zum Newcomerfestival Anfang November eingeladen. Im Gegenzug könnte eine deutsche Gruppe im kommenden Jahr an einem Musikfestival teilnehmen.

Damit die Partnerschaft dauerhaft in Fahrt bleibt, wollen sich die Arbeitsgruppen jährlich einmal abwechselnd in den Gemeinden treffen.

Foto: Die Verschwisterung nimmt Fahrt auf lautet die Bilanz des Arbeitsgespräches in der italienischen Partnergemeinde Ceregnano: Karsten Paetzold, Giulio Mollo, Ivo Zambello und die beiden Gemeindeoberhäupter Lucia Ferrarese und Olaf Kühn (v.l.n.r.). (foto: pae)


Moutainbiker beschädigen Wasserspeicher

Veröffentlicht am 7. Mai 2010

Das Fahren mit dem Rad bergauf und bergab im Wald hat sich zu einer beliebten Sportart entwickelt: Mountainbike fahren. Leider halten sich die Fahrer dabei oftmals nicht an die Vorschriften, dass nur ausgewiesene Waldwege dafür genutzt werden dürfen. Viele fahren rücksichtslos quer durch den Wald und hinterlassen erhebliche Schäden. Massiv betroffen ist derzeit ein Wasser-Hochbehälter der Gemeindewerke. Der Wasserspeicher liegt im Wald über Malchen. Er versorgt die rund tausend Einwohner des Ortsteils mit Trinkwasser. Das Gebäude ist mit Erde und Gras überdeckt, um es zu schützen und zu isolieren. Damit wird die Betriebssicherheit erhöht.  Seit Herbst vergangenen Jahres gibt es in dem Waldstück einen illegalen Mountainbike-Parcours. Er führt über die Speicheranlage und die angrenzende Waldfläche. Die Grasnarbe ist durch eine tiefe Furche zerstört. Es besteht die Gefahr, dass im Laufe der Zeit Teile des Gebäudes freigelegt werden. Zum Schutz der Anlage wurde ein Schild mit der Aufschrift „Wasserversorgungsanlage – Betreten und Befahren verboten“ aufgestellt. Dieses wurde kurze Zeit später entwendet. Jetzt haben die Gemeindewerke Strafanzeige erstattet. Der Betriebsleiter der Gemeindewerke bittet, Beobachtungen von illegalen Moutainbikefahrten über das Gelände des Hochbehälters zu melden (Telefon 06257/990-212).


Kleine Änderung bei Badezeit

Veröffentlicht am 11. Mai 2010

Am Freitag (14.) wird das Freibad Jugenheim eröffnet. Geschwommen werden kann Montag und Dienstag, Donnerstag und Freitag von 6.30 Uhr bis 20 Uhr. Mittwochs ist das von 6.30 bis 9 Uhr und von 13 bis 20 Uhr offen. In der Pause wird das Bad auf Grund der Gesundheitsvorschriften gereinigt. Neu sind die Öffnungszeiten am Samstag, Sonn- und Feiertag. Dann dauert das Badevergnügen von 8 bis 20 Uhr. Letzter Einlass ist eine halbe Stunde vor Betriebsende.


Zur Ausstellung „Byzanz“

Veröffentlicht am 11. Mai 2010

In der Bundeskunsthalle in Bonn dokumentieren 600 Kostbarkeiten die Pracht und den Alltag im alten Byzantinischen Reich. In Byzanz lebte die Antike ungebrochen bis ins Spätmittelalter. Das Reich mit seiner Hauptstadt Konstantinopel (heute Istanbul) bewahrte und überlieferte die Weisheit der Griechen und Römer, es schlug eine Brücke vom Altertum ins moderne Europa.

Das Seniorenbüro der Gemeinde Seeheim-Jugenheim bietet eine Ganztagesfahrt zum Besuch der Ausstellung am Dienstag (18.) an. Abfahrt ist 9 Uhr am Villenave d’Ornon-Platz. Einige Plätze kurzfristig krankheitsbedingt frei geworden. Anmeldungen nimmt das Seniorenbüro (Telefon 06257/990-284 ) ab sofort entgegen.


Bürgermeisterbüro wird Filmstudio – Jugendliche schrauben für die Zukunft

Veröffentlicht am 11. Mai 2010

Foto: Ein italienisches Dreirad der Marke APE setzen Lukas Rübel, Tobias Dieter und Filippos Papadopoulos im Rahmen eines Projektes zur Berufsvorbereitung wieder in Stand. Fachliche Anleitung gibt Günter Bender. Projektbegleiter sind die Leiterin der Dahrsbergschule Christine Falkhausen und der gemeindliche Jugendpfleger Matthias Itzel. Unterstützung kommt von Bürgermeister Olaf Kün (2. Reihe v.l.n.r.)

Filippos Papadopoulos liegt unter dem APE, einem italienischen  Kleintransporter, genau gesagt ein Roller-Dreirad. Mit dem Schraubenschlüssel lockert er mühsam die verrosteten Schrauben des Motors. Der Schlüssel ist zu klein. Lukas Rübel reicht ihm einen größeren. Derweil entfernt Tobias Dieter die Zündspule. Es nieselt stark. Das Thermometer zeigt gerade einmal zehn Grad Celsius. Auf dem Platz zwischen den Gebäuden des Jugendtreff der Gemeinde weht ein rauer Wind. Den drei Vierzehnjährigen macht das nichts aus. Mit Feuereifer sind sie bei der Sache.

Die „Biene“, so heißt APE ins Deutsche übersetzt, wollen sie unbedingt wieder flott bekommen. Man sieht dem Fahrzeug die zwanzig Jahre, die es alt ist, an. Die blaue Farbe ist an vielen Stellen stark verwittert und zum Teil abgeplatzt. Der.Sitz ist zerschlissen, Rost luckt an vielen Stellen hervor. Die Fahrerkabine hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Der Motor muss dringend überholt werden. Neue Bremsen, Kabel und Leitungen sind erforderlich. Dafür hat der Lions-Club Seeheim 3.500 Euro gespendet. 1.100 Euro hat des Dreirad gekostet, der Rest der Summe wird für Ersatzteile und Materialien ausgegeben“, erzählt Jürgen Schröder. Spenden kamen auch von der Gruppe „Jung und Alt – Gemeinsam“. Renate Schmidt verzichtete auf ihre Geburtstagsgeschenke und spendierte das Geld für die Jugend.

Ziel des Schülerprojektes ist es, dass Fahrzeug komplett selbst zu reparieren und es in neuem gebrauchsfähigem Glanz zu versetzen. Erdacht haben das Vorhaben Christine Falkhausen, die Leiterin der Dahrsbergschule im Schuldorf Bergstraße und Matthias Itzel, der kommunale  Jugendpfleger. Sie möchten den sechs Schülern, die sich an dieser Arbeitsgemeinschaft beteiligen, den Weg zu einem Beruf erleichtern. „Unter Anleitung des Kfz-Meisters Günter Bender erwerben sich die Jugendlichen praktische und theoretische Kenntnisse und Fertigkeiten“, erläutert Itzel das Ziel. „Damit sind sie besser in die Arbeitswelt vermittelbar“, weiß Falkhausen.

Bender ist in Rente und ist ehrenamtlich mit von der Partie. Er war bei einer großen Firma Ausbilder gewesen. Er fördert „seine“ Jungen mit großer Begeisterung.

Das Gefährt soll spätestens Anfang des kommenden Jahres fertig sein. Dann will die Jugendförderung das Fahrzeug für Transporte bei Jugendveranstaltungen, als mobilen Info-Stand und Kaffee-Bar sowie als rollendes Werbemobil für die gemeindliche Jugendarbeit einsetzen. Zuvor wollen Filippos, Lukas, Tobias und ihre Schulkameraden mit der APE bei der Seeheimer Kerb mitfahren.

Vor dem Schreibtisch von Bürgermeister Olaf Kühn stehen zwei Mädchen des Schuldorfs Bergstraße. Sie schauen unsicher und verzweifelt aus. Die Szene ist gestellt. Im Rahmen der Projektwoche dreht eine Schülergruppe einen Film. Der Rathauschef spielt darin einen Schuldirektor. Er wirkt so überzeugend, dass die Schüler staunen. Später erfahren sie, dass Kühn vor seiner Wahl zum Bürgermeister im Schuldienst tätig war.

Bei den Schülern ist die US-Fernsehserie „Gilmore“ eines Privatsenders sehr beliebt. Deshalb dreht die Gruppe in Anlehnung an diese Serie eine eigene Folge, erläutert die Lehrerin Joanna Fischbach. „Ihr Teil“ der Familienserie spielt in einer Schule und in einem Altersheim. Gerne erfüllte Olaf Kühn den Wunsch der Film-Mannschaft, in seinem Büro zu drehen.

Die Vierzehn- bis Sechszehnjährigen gehen professionell vor. Sie haben ein Drehbuch geschrieben, geben Anweisungen für die Schauspieler, sorgen für die richtige Beleuchtung und suchen die Drehorte aus. Die Dreharbeiten beginnen im Sekretariat des Bürgermeisters. Die Szene wird aus verschiedenen Perspektiven gedreht. Ein Teil der Schüler steht im Flur der Gemeindeverwaltung und unterhält sich, während wieder alles hergerichtet wird für die nächste Aufnahme des Films. Nach den Aufnahmen geht es an den Computer. Dann werden die einzelnen Szenen geschnitten, neu zusammengesetzt, der Ton wird bearbeitet und Musik wird eingespielt. Demnächst wird der Videofilm im Schuldorf Bergstraße öffentlich vorgeführt.

Foto: Zum Filmstudio wurde das Büro von Bürgermeister Olaf Kühn (2.v.r.), als Schüler des Schuldorfes Bergstraße einen Videofilm drehten.


Sondersitzung zum demografischen Wandel

Veröffentlicht am 19. Mai 2010

Der stetig wachsende Anteil älterer Menschen stellt zunehmend Anforderungen an die Kommunalpolitik. Der Gemeindevorstand hat einen Bericht mit dem Titel „Strategien und Handlungskonzepte zur Schaffung von positiven Rahmenbedingungen für den demografischen Wandel in Seeheim-Jugenheim“ erstellt. Beraten wird dieser in einer Sondersitzung der Gemeindevertretung am Dienstag (25.). Beginn ist um 20 Uhr im Saal der Bürgerhalle Jugenheim. Die Gruppen, die Beiträge zu diesem Bericht verfasst haben, stellen dem Ortsparlament ihre Arbeit vor.


Radtour führt nach Lampertheim

Veröffentlicht am 19. Mai 2010

Das Seniorenbüro der Gemeinde lädt alle Senioren der Gemeinde zu einer Radtour nach Lampertheim ein. Abfahrt ist am Mittwoch (26.) um 9.00 Uhr am Seeheimer Rathaus. Abseits der Nebenstraßen gehrt es auf Waldwegen zum Ziel. Nach einer Stadtbesichtigung ist einen Mittagsrast in einer Gasstätte vorgesehen. Geleitet wird die Fahrt von Annemarie Scholl. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Portrait-Schau endet mit Finissage

Veröffentlicht am 19. Mai 2010

Die letzte Möglichkeit die Ausstellung „Portrait!“ zu sehen, bietet die Finissage am Freitag (28.). Sie beginnt um 19 Uhr mit einer Ansprache Bürgermeister Olaf Kühn. Der Rathauschef hat Kunst studiert. Veranstalter ist die kommunale Stabsstelle Wirtschaftförderung und Standortmarketing. In der zweiten Ausstellung „Kunst im Rathaus“ zeigt Karla Höning 33 Werke. Die Seeheim-Jugenheimer Künstlerin zeigt Ansichten von jüngeren und älteren Menschen. Fünf Bilder in Pinsel und Bleistifttechnik zeigen ausdruckstarke Männer, die der Betrachter unterschiedlichen Gruppen zuordnet: Vom Motorradfahrer bis zum Aussteiger. In farbigen Werken hat Höning Menschen in verschiedenen Lebenssituationen gemalt: Die Studentenfeier, Senioren im Heim und zu Haus, kleine Modenschau und ungewöhnliche Männer.


MobiTick macht Jugendliche beweglich

Veröffentlicht am 19. Mai 2010

Das MobiTick, die beliebte Jahreskarte für Schüler und Auszubildende, bleibt ein festes Angebot im Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt. Über 26.000 Schüler und Schülerinnen haben das Ticket in ihrer Tasche und fahren damit im gesamten Kreis- und Stadtgebiet nach Herzenslust ÖPNV. Das MobiTick kostet ab 1. August für ein ganzes Jahr 264 Euro (Einmalzahlung) beziehungsweise 270 Euro (zwölfmalige Zahlung). Gültig ist das MobiTick immer ab dem 1. eines Monats. Dazu muss das ausgefüllte Bestellformular bis zum 10. des Vormonats bei der HEAG mobilo GmbH vorliegen. Wie bisher brauchen alle Schüler und Auszubildende ab einem Alter von 15 Jahren einen Nachweis der Schule oder der Ausbildungsstätte, bei den jüngeren reicht ein Altersnachweis. Diese und weitere wichtige Informationen sind in einer neuen Broschüre zusammengestellt. Dort finden die MobiTick-Nutzer auch das Bestellformular. Erhältlich ist das Heft im gemeindlichen Bürgerbüro im Rathaus (Georg-Kaiser-Platz 3).


Großes Jubiläumsfest im Jugenheimer Freibad

Veröffentlicht am 19. Mai 2010

Das Freibad in Jugenheim feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag. Ein guter Grund für die Gemeinde und den Schwimmbadverein, dieses Jubiläum mit einem großen Fest am 26. (Samstag) und 27. Juni (Sonntag) zu begehen. Eine Arbeitsgruppe arbeitet seit Herbst vergangenen Jahres an einem attraktiven Programm. Die beteiligten Vereine wollen insbesondere Familien Unterhaltung bieten. Auf die Kinder warten eine Hüpfburg, ein Bootsrennen, eine Kindertanz-Vorführung einer Tanzschule und Spiele rund um den Spielplatz. Mitmachen kann man bei einem Tischtennisturnier, einer Wassergymnastik und beim Aquajogging. Karate-, Ringer und Schwimmvorführungen laden zum Zusehen ein. Musik unterschiedlicher Stilrichtungen spielen die Big Band vom Schuldorf Bergstraße, die Jugendband „MAD COW DISEAS“ sowie die Rockband „Shaqua Spirit“. Höhepunkt ist ein Höhenfeuerwerk. Ein Ökumenischer Gottesdienst beendet die Geburtstagstagsfeier.


Was ist eigentlich Demenz

Veröffentlicht am 19. Mai 2010

Man hört es und liest es und weiß doch wenig über Demenz. Was ist Demenz, wie erkennt man sie, wie sind die Auswirkungen – ist das eine Krankheit, eventuell sogar ansteckend? Man hört, dass immer mehr Menschen in zunehmendem Alter davon betroffen sind. Kann es mich auch treffen?

In seinem Vortrag am Donnerstag (27.) um 15 Uhr in der der Sport- und Kulturhalle im Raum Culitzsch versucht Werner Selbmann, zum Verständnis für diese Krankheit, für die Angehörigen und die Betroffenen beizutragen. Anhand einer Powerpoint-Präsentation wird versucht, viele Facetten zu beleuchten. Anmeldungen sind nicht erforderlich.


Freibad Jugenheim eröffnet

Veröffentlicht am 19. Mai 2010

Bei vierundzwanzig Grad Celsius Wassertemperatur war die kühle Witterung für die ersten Badegäste kein Hindernis.

Mit einem gemeinsamen Sprung vom Drei-Meter-Turm eröffneten der Beigeordnete Marco Hesser und Georg Roth, der Vorsitzende des Schwimmbadvereins, am Freitag früh die diesjährige Freibadsaison. Bürgermeister Olaf Kühn, der traditionell das Anschwimmen eröffnet, war wegen einer Sitzung des GGEW verhindert. Die Gemeinde ist  Anteilseigner und wichtige Entscheidungen standen auf der Tagesordnung.

Das Thermometer zeigte eine Lufttemperatur von zehn Grad Celsius. Das Badewasser-Thermometer von Schwimmmeister Andreas Beisswenger zeigte angenehme 24 Grad Celsius. Trotz Nieselregens und bedecktem  Himmel waren rund dreißig Frühschwimmer gekommen, um ins erfrischende Nass zu tauchen und mehrere Bahnen zu ziehen.

Geschwommen werden kann Montag und Dienstag, Donnerstag und Freitag von 6.30 Uhr bis 20 Uhr. Mittwochs ist das Bad von 6.30 bis 9 Uhr und von 13 bis 20 Uhr offen. In der Pause wird die Freizeitstätte auf Grund der Gesundheitsvorschriften gereinigt. Neu sind die Öffnungszeiten am Samstag, Sonn- und Feiertag. Dann dauert das Badevergnügen von 8 bis 20 Uhr. Letzter Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Betriebsende.


Frühschwimmer spenden Spielgeräte

Veröffentlicht am 19. Mai 2010

Vier neue Abenteuergeräte warten auf dem Spielplatz im Freibad Jugenheim auf den Nachwuchs. Die Jüngsten können sich auf kleinen Wipp-Tieren vergnügen. Auf die „älteren“ warten vier Hüpfsteine mit unterschiedlichen Höhen und ein Balancier-Seil. Außerdem gibt eine noch eine Schaukel und eine große Wippe. Alles zusammen hat 2.000 Euro gekostet. Gespendet hat das Geld die Frühschwimmer-Gruppe des Bades. Es ist der Erlös des Kaffe- und Kuchenverkaufes bei Festen und Veranstaltungen. Aufgestellt und montiert wurden die Spielgeräte vom Betriebshof der Gemeinde. Übergeben wurde die Geräte bei der Eröffnung des Freibads von Renate Meyer, Jürgen Pfliegensdörfer, Karl Heinz Kloos, Georg Roth, Gertrud Sichau und Elfriede Dotzauer.


Freibad-Infotelefon bei Schlechtwetter

Veröffentlicht am 26. Mai 2010

Für Regen- und Kältetage gibt es im Freibad Jugenheim einen Service: Das Info-Telefon für Schlechtwetter. Erreichbar ist es unter der Telefonnummer 06257/20 23. Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos) hat es einrichten lassen. Badegäste haben so die Möglichkeit, sich zu informieren, ob das Freibad auch während einer Schlechtwetterperiode geöffnet ist. Laut Badeordnung kann das Bad bei widrigen Wetterverhältnissen so lange geschlossen bleiben, wie die ungünstige Witterung anhält. Dies ist dann gegeben, wenn die Lufttemperatur um 12 Uhr weniger als 15 Grad Celsius beträgt.

Kurz nach der Saisoneröffnung war Bad an drei Tagen nur für einige Stunden geöffnet. Die Lufttemperatur betrug gerade mal zehn Grad, die Nachtemperaturen sanken sogar auf vier Grad Celsius ab.

Am Eröffnungstag wurden für die Erwärmung des Badewassers rund 1.000 Kubikmeter Gas verbraucht. Das entspricht fast der Hälfte des jährlichen Gasverbrauchs eines durchschnittlichen Einfamilienhauses. Hinzu kommen noch die Kosten für das Personal an der Kasse und die Badeaufsicht. Genutzt wird das Bad an Regentagen und Tagen mit niedrigen Temperaturen nur von wenigen Badegästen „Da unser Bad wie fast alle kommunalen Bäder nur mit einem hohen Zuschuss der Gemeinde betrieben werden kann, wird es von allen Bürgern bezahlt. Bei einem defizitären Gemeindehaushalt ist diese Unwirtschaftlichkeit den Bürgern schwer zu erklären. Jeder leidet unter den extremen Energiepreisen. Zudem ist das Aufheizen des Badewassers an kalten Tagen und Nächten ökologisch nicht vertretbar“, erklärt Bürgermeister Olaf Kühn.

Der Rathauschef hofft auf das Verständnis der Badefreunde und empfiehlt bei unsicherer Wetterlage das Info-Telefon anzurufen.


Vorbereitung auf Franzosen

Veröffentlicht am 26. Mai 2010

Am Donnerstag (1. Juli) treffen sich um 15 Uhr im kommunalen Seniorentreff in der Sport- und Kulturhalle Seeheim die Gastgeber der französischen Gäste aus der Partnerstadt Villenave d’ Ornon, um das Programm für die Verschwisterungsbegegnung im September zu besprechen.

Gesucht werden noch Gastgeber, die Gäste für Zeit vom 13. (Montag) bis 19. (Sonntag) September aufnehmen. Sie sind zum Vorbereitungstreffen willkommen. Ausführliche Informationen erteilt Dörte Hartmann (Telefon 06257/8 23 07).


Pressemeldungen im Juni 2010

Aus für Schlaglöcher

Veröffentlicht am 7. Juni 2010

Die größten Schlaglöcher in der Schloßstraße werden beseitigt. Ein Bautrupp verschließt von Montag (14.) bis Montag (28.) die Straßenschäden. Die Arbeiten werden in zwei Abschnitten durchgeführt: Zuerst wird der Abschnitt von der Darmstädter Straße bis zur Holzstraße saniert, danach wird im Abschnitt von der Holzstraße bis zur Ostseite der Schloßstraße gearbeitet. Während der Baumaßnahme wird der jeweilige Straßenabschnitt für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Die Gemeindeverwaltung weist in ihrer Pressemitteilung darauf hin, dass sich bei schlechtem Wetter die Arbeiten verschieben können.


Brunnen zu Leben erweckt

Veröffentlicht am 7. Juni 2010

Der Brunnen vor der Jugenheimer Bürgerhalle sprudelt wieder. Auch die gesamte Anlage wurde vom gemeindlichen Bauhof neu angelegt und bepflanzt. Seit dem Frühjahr 2001 war das Areal Außengelände und Spielplatz für den gemeindlichen Kindergarten „Alter Bahnhof“. Der Brunnen war durchbohrt und für die Kinder zum Sandkasten umfunktioniert worden.

Nachdem die Einrichtung auf Grund sinkender Kinderzahlen geschlossen werden musste, hatte der Verkehrs- und Verschönerungsverein Jugenheim Bürgermeister Kühn (parteilos) an ein Versprechen seiner Amtvorgängerin erinnert. Die Kindertagesstätte am Bahnhof war als Übergangslösung gedacht. Brunnen und Kerweplatz sollten nach Beendigung der Nutzung durch die Kindertagesstätte wieder in den alten Zustand zurück versetzt werden. „Frau Kruza hat mir bestätigt, dass es diese Zusage gab“, berichtet Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos). „Versprechen muss man halten“, so Kühn. „Ich habe mich deshalb auch gegen Widerstände innerhalb der Gemeindevertretung für die Brunnenreservierung eingesetzt.“ Gefreut hat den Bürgermeister, dass die Jugenheimer Feuerwehr, die Kerweborsch und der Verkehrs- und Verschönerungsverein sofort ihre Hilfe zugesagt haben.

„Damit das Wasserspiel wieder laufen konnte, mussten neue Wasserrohre verlegt und ein Verteilersystem installiert werden“, erzählt Werner Gropp, Mitarbeiter der kommunalen Gemeindewerke. Zuvor mussten breite Schlitze in die Bodenplatte gestemmt werden. Nach der Verlegung der Rohre wurde die Platte mit einer rund zwanzig Zentimeter dicken Betonschicht überzogen, damit der Brunnen höher steht und besser zur Wirkung kommt. Danach wurde das Becken von einer Firma mit einer Wasser undurchlässigen Beschichtung versiegelt. Zum Schluss wurde die Pumpe eingebaut. Unterstützt wurde Gropp  von seinem Arbeitskollegen Thomas Speckhardt und Erhard Mattauch von der Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Jugenheim. Hätte die Gemeinde den Auftrag an Firmen vergeben, wären Kosten von rund 20.000 Euro entstanden. Richard Stark, der Leiter des Fuhr- und Maschinenparks im kommunalen Betriebshof entwickelte eine Konstruktionsanleitung. Die vier leisteten rund hundert Arbeitsstunden in ihrer Freizeit. Letztendlich zahlte der Verkehrs- und Verschönerungsverein die Pflanzen für das Hochbeet, das von der Gartenbauabteilung der Gemeinde unter den Vorgaben des Landschaftsarchitekten Hermann Schepp, der ebenfalls kostenlos seine Arbeitskraft zur Verfügung stellte, angelegt wurde. Das Ergebnis: Die Gemeinde sparte 15.000 Euro.

Für Bürgermeister Kühn ist das ein großartiges Beispiel für bürgerschaftliches Engagement. „Was da gelaufen ist, ist einmalig“, so Kühn. „Wer sagt, die Bürger hätten heute keinen Gemeinsinn mehr, der soll sich das bitte mal ansehen. Jetzt haben die Jugenheimer nicht nur ihren Kerweplatz, sondern auch ihren schmucken kleinen Platz vor dem ehemaligen Bahnhof wieder.“

Foto: In ihrer Freizeit haben Thomas Speckhardt, Richard Stark, Erhard Mattauch, und Werner Gropp den Brunnen vor der Bürgerhalle Jugenheim wieder zum Leben erweckt. Stolz zeigen sie Bürgermeister Olaf Kühn das Wasserspiel (v.l.n.r).


Blütennacht in Seeheim-Jugenheim
Dritte Blütennacht in Seeheim-Jugenheim – am 12. und 13. Juni 2010

Veröffentlicht am 7. Juni 2010

wird es wieder heiß rund um die Sport- und Kulturhalle.
Mit Krüger Rockt! betritt um 21.00 Uhr eine der aufregendsten Rock’n’Roll-Bands unseres Landes die Bühne. Erleben Sie, wie der bekannte Heidelberger Boogie-Woogie-Pianist Harald Krüger das Piano mit Händen, Füßen und anderen Körperteilen bearbeitet.

Krüger Rockt! gilt zusammen mit seinen Bandmitgliedern mittlerweile nicht nur im deutschen Raum als mit das Beste, was es auf dem Rock’n’Roll-Markt gibt. Zu hören gibt es alles, was die Fünfziger zu bieten hatten – ob Schnulze, Doo-Wop, Boogie oder Rockabilly. Jerry Lee Lewis, Buddy Holly, Bill Haley, Elvis & Co. werden zu neuem Leben erweckt.

Ab 19 Uhr wird den Besuchern der Blütennacht auf der Bühne bereits eingeheizt: Die Tanzschule Mokita sowie die Tanzgruppe „Magic“ werden mit einem fetzigen Vorprogramm auf die lange Nacht einstimmen.

Während auf der Bühne allerfeinstes Entertainment geboten wird, kann auf den Wiesen rund um die Sport- und Kulturhalle geschlemmt und gerockt werden. Wer Lust hat, kann es sich aber auch einfach an der Strandbar gut gehen lassen und leckere Kalt- und Warmgetränke genießen.

Am Sonntag (13. Juni 2010) wird es am gleichen Ort ab 11 Uhr einen Frühschoppen mit „Harald Krüger und Walt Bender“ geben – auch hier wird, neben dem lukullischen Genuss, der Schwerpunkt auf Musik der 50er, 60er und 70er Jahre liegen.

Die Tanzschule Mokita sowie die Karateabteilung des TV Seeheim werden mit ihren Darbietungen das abwechslungsreiche Programm ergänzen. Am gleichen Tag sorgt der Gewerbeverein Seeheim dafür, dass von 13 Uhr bis 18 Uhr die Geschäfte geöffnet sind. Bei schlechtem Wetter finden die Veranstaltung vom 12. Juni 2010 sowie der Frühschoppen (13. Juni 2010) in der Sport- und Kulturhalle statt.

Alle Musikveranstaltungen am 12. und 13. Juni 2010 können bei freiem Eintritt besucht werden. Informationen zur Blütennacht bekommen Sie im Rathaus (Telefon 06257/990-280 oder E-Mail sabine.mueller@seeheim-jugenheim.de).


Glückwünsche in der Zeitung – Weitergabe von Daten kann man widersprechen

Veröffentlicht am 7. Juni 2010

Wer ab siebzig Jahren einen Geburtstag oder eine Goldene oder gar Diamantene Hochzeit feiert, freut sich über Glückwünsche. Viele Menschen freuen sich auch deshalb, weil dieser besondere Anlass in der Presse steht.

Seit sehr vielen Jahren kommt die Gemeinde dem Wunsch der Zeitungen nach und teilt die Namen der Alters- und Ehrenjubilare mit. So erfahren Freunde, Bekannte und Nachbarn auch auf diesem Wege von dem Jubiläum. Ebenso gratuliert die Gemeinde zum freudigen Anlass. Sofern man eine Veröffentlichung wünscht, kann man der Weitergabe seiner persönlichen Daten dauerhaft widersprechen. Diese Auskunftssperre im Melderegister kann mit einem formlosen Schreiben an den Gemeindevorstand, Schulstraße 12 in 64342 Seeheim-Jugenheim beantragt werden. Dann erscheinen in der Presse keine Glückwünsche mehr. Auf Antrag kann auch die Weitergabe der Adressdaten an öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften, der man zwar nicht selbst, aber ein Familienmitglied angehört sowie an Adressbuchverlage, Parteien, Wählergruppen und Träger von Abstimmungen mit Wahlen oder Abstimmungen verhindert werden.

Auch besteht die Möglichkeit, eine individuelle Adressauskunft über einzelne Bürger per Internet zu beantragen oder per verschlüsselter E-Mail beantwortet zu bekommen. Wer den Datenversand als nicht sicher genug ansieht, kann auch hier vorbeugen.


Blütenhang und Verbrauchermärkte

Veröffentlicht am 7. Juni 2010

Der Erhalt und die Entwicklung der „Kulturlandschaft Blütenhang“ ist Thema im Bauausschuss. Er trifft sich zu seiner Sitzung am Dienstag (8.) um 20 Uhr im Haus Hufnagel. Die SPD beantragt, dass dem Gremium die Anregungen und Bedenken zum Entwurf des Bebauungsplans Blütenhang vom Dezember 1998 und Januar 1999 vorgelegt werden.

Die Grünen haben eine Anfrage zur Bebauung des Grundstücks Friedrich-Ebert-Straße 33 – 35 (ehemals Vitlab-Gelände) gestellt. Gefragt wird unter anderem nach dem Investor, dem Bebauungsplan und einem Verkehrsgutachten sowie den Auswirkungen auf die Struktur des ortsansässigen Einzelhandels. Der Gemeindevorstand beantwortet die Anfrage. Weiterhin fordert die Fraktion der Bündnisgrünen eine Informationsveranstaltung, in welcher der Investor die Baupläne und die geplante Nutzung vorstellen soll.

Weitere Tagesordnungspunkte sind der Bebauungsplan „Östlich Seeheimer Pfad“ sowie die Verlängerung der Bürgersteige im oberen Abschnitt der Ober-Beerbacher-Straße.


Bebauungsplan im Ortsbeirat

Veröffentlicht am 7. Juni 2010

Mit dem Bebauungsplan „Östlich Seeheimer Pfad“ befasst sich der Ortsbeirat Ober-Beerbach in seiner nächsten Sitzung am Montag (7. Juni). Beginn ist um 20 Uhr im Bürgerhaus.

Die Sitzung beginnt mit den Mitteilungen von Ortsvorsteher Michael Broser. Am Ende können die Zuhörer Fragen stellen.


Gemeinde beteiligt sich an Ober-Beerbacher Kirchensanierung

Veröffentlicht am 7. Juni 2010

Seit Ende vergangenen Jahres ist die Evangelische Kirche in Ober-Beerbach wegen Baufälligkeit geschlossen. Der Dachfirst hängt durch, das Gebälk ist feucht und die Bausubstanz verfällt. Der Turm muss saniert und der Putz erneuert werden. Zudem ist eine neue Heizung erforderlich. Das bedeutet: Eine Totalsanierung des Gotteshauses, in dessen Kirchenschiff sich 1.000 Jahre alte Fresken befinden.

Die Sanierungskosten werden auf 830.000 Euro geschätzt. Die Gemeinde und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wollen sich die Kosten je zur Hälfte teilen. 415.000 Euro muss der kommunale Haushalt in den kommenden Jahren verkraften. Die Aufarbeitung der Fresken wird komplett über Fördermittel der Denkmalpflege finanziert.
Da die Gemeinde in einer extrem schwierigen Finanzsituation ist und dies auch in den nächsten Jahren sein wird, bietet die EKHN ein zinsloses Darlehen von 300.000 Euro an. Die Laufzeit soll zehn Jahre betragen. Nach Mitteilung von Bürgermeister Olaf Kühn würde die Rückzahlung im kommenden Jahr mit einem Betrag von rund 63.000 Euro beginnen. In den Jahren 2012 bis 2021 muss die Gemeinde jährlich Raten in Höhe von 30.000 Euro leisten.

Die Gemeinde hätte eigentlich als Rechtsnachfolgerin der ehemals selbständigen Gemeinde Ober-Beerbach eine Kirchenbaulast von siebenachtel der Sanierungskosten zu leisten. Das restliche Achtel müsste die Gemeinde Modautal als Rechtsnachfolgerin der ehemals ebenfalls selbständigen Gemeinde Neutsch aufbringen. Nach jahrelangen Verhandlungen zwischen den Katholischen und Evangelischen Kirchen in Hessen sowie den kommunalen Spitzenverbänden und dem Land Hessen wurde im Dezember 2003 eine Vereinbarung zur Ablösung der Kirchenbaulasten getroffen. Im Fall der Kirchengemeinde Ober-Beerbach hätte die Gemeinde rund 116.000 Euro ablösen müssen. Davon hätte das Land fünfzig Prozent übernommen. Der Ober-Beerbacher Kirchenvorstand hat seinerzeit der Vereinbarung nicht zugestimmt.

Der Gemeindevorstand empfiehlt dem Ortsparlament dem Verhandlungsergebnis unter der Bedingung zuzustimmen, dass der Gemeindeanteil gedeckelt und die Kommune nach Abschluss der Sanierungsarbeiten aus der Kirchenbaulast entlassen wird.


Sommer im Freibad in Jugenheim

Veröffentlicht am 12. Juni 2010

Endlich: Der Sommer im Freibad in Jugenheim ist da. Die Spaßelemente im Kinderbereich laden zu „spritzigen“ Spielen ein.


Sprechstunde des Seniorenbeirates

Veröffentlicht am 12. Juni 2010

Um die Interessen und Sorgen der Älteren genauer zu erfahren, bietet der kommunale Seniorenbeirat in diesem Jahr regelmäßig Sprechstunden an. Hier kann man dem Vorsitzenden Bernd Dietrich sein Problem schildern und eventuell Rat und Unterstützung bekommen. Die nächste Sprechstunde ist am Donnerstag (10.) von 15 Uhr bis 16 Uhr im Seniorenbüro im Rathaus, Georg-Kaiser-Platz 3. Voranmeldungen sind nicht erforderlich. Die weiteren Sprechstunden-Termine stehen im Seniorenprogramm, das im Rathaus erhältlich ist.


Reisetipps für Schwesterstädte

Veröffentlicht am 12. Juni 2010

Eine Urlaubsfahrt in Seeheim-Jugenheims Schwesterstädte ist sicherlich ein lohnendes Ziel. Wer nach Frankreich reisen möchte, ist in Villenave d´Ornon im Südwesten des Nachbarlandes willkommen. Seit 1982 besteht die Verschwisterung mit der vor den Toren Bordeauxs gelegenen Stadt. Im Osten lockt in Tschechien die böhmische Kleinstadt Kosmonosy. Fünfzig Kilometer nördlich der Hauptstadt Prag ist die Partnerstadt Ausgangspunkt für viele interessante Sehenswürdigkeiten und Landschaften. Die Freundschaft besteht seit dreizehn Jahren. Ceregnano in Italien ist die jüngste und dritte Partnerkommune. 2007 begann die offizielle Freundschaft. Kurze Wege sind es in das Naturschutzgebiet des Po-Deltas, nach Rovigo, Padua und Venedig. Eine Reihe von kostenlosen Broschüren, Fremdenverkehrsinformationen und Reiseführer gibt es am Informationstisch des Büros für Städtepartnerschaften im Rathaus, Georg-Kaiser-Platz 3. Außerdem liegen dort eine Reihe von Informationsschriften zu Europa und europäischen Institutionen aus. Besondere Publikationen gibt es für Kinder und Jugendliche.


Henny Koch in vielen Ländern gelesen – Vor 85 Jahren starb Jugenheimer Schriftstellerin

Veröffentlicht am 12. Juni 2010

Fast vergessen ist die Jugendbuchautorin Henny Koch. Am Sonntag (13.) vor 85 Jahren starb die Jugenheimer Autorin. Zu ihrer Zeit war sie eine sehr bekannte und viel gelesene Jugendschriftstellerin. Neunundzwanzig Bücher hat sie veröffentlicht. Geschrieben wurden sie vor allem für junge Mädchen im Alter von zwölf bis siebzehn Jahren. Ihre Erzählungen erschienen zumeist als Fortsetzungsgeschichten in der illustrierten Mädchenzeitung „Das Kränzchen“. Zum Teil wurden ihre Werke in fünf Sprachen übersetzt. Alle Bücher und Kurzgeschichten hat sie in Jugenheim verfasst. Auch wenn der Ort selbst nie erwähnt wird, so ist doch in einigen Erzählungen zu erkennen, dass die Umgebung und die Bewohner der Hessischen Bergstraße ihre Erzählkunst angeregt haben. Begonnen hat Koch, die 1854 in Alsfeld geboren wurde, ihre schriftstellerische Arbeit im Alter von sechsunddreißig Jahren mit der ersten deutschen Übersetzung amerikanischer Werke, darunter das Buch „Huckleberry Finn“. Ihr erstes eigenes Werk brachte sie 1901 heraus. Der Roman „Papas Junge“ erschien in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts in der 94. Auflage. Es gab Übersetzungen ihrer Jugendbücher ins Spanische und Italienische. Noch in den sechziger und siebziger Jahren wurden Bücher in Argentinien und in Italien verkauft“ weiß Dana Rothstein. Die Bauingenieurin beschäftigt sich seit 1997 in Ihrer Freizeit mit Henny Koch „Was sie schrieb, wird Backfischliteratur genannt“ erklärt Rothstein. Gewohnt hat die Schriftstellerin zusammen mit ihrer Mutter und Schwester ab 1881 in der Zwingenbergerstraße 20 in Jugenheim. „Die Klause“ nannte die Familie das Haus. Dieses Gebäude steht heute unter Denkmalschutz.


Großes Programm im Finanzausschuss

Veröffentlicht am 12. Juni 2010

Eine beachtliche Tagesordnung hat der Seeheim-Jugenheimer Haupt- und Finanzausschuss am Dienstag (15.) abzuarbeiten. 12 Punkte umfasst die Tagesordnung. Die Sitzung beginnt um 20 Uhr im Haus Hufnagel.

Die Gemeinde hat den größten Teil Baulast der Evangelischen Kirche in Ober-Beerbach zu tragen. Der Gemeindevorstand empfiehlt sich an der anstehenden umfangreichen Sanierung des Gotteshauses mit einem Höchstbetrag von rund 363.000 Euro zu beteiligen. Mit dieser Zahlung möchte die Gemeinde nach Ende der Baumaßnahme aus der Baulast entlassen werden.

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wünschte der Vorstand entlang der Bundesstraße 3 und der Landesstrasse 3100 eine geänderte Ampelschaltung. Das ablehnende Antwortschreiben vom Amt Straßen- und Verkehrswesen wird dem Ausschuss vorgelegt. Verkaufen möchte die Gemeinde eine Wegefläche in Bickenbach. Der Vorstand empfiehlt den neugestalteten Platzt in Seeheims alten Ortskern mit „Alter Markt“ oder „Rathausplatz“ zu benennen.

Zwei Anträge stammen von den GRÜNEN. Sie wünschen, dass sich die Gemeinde an der Internet-Meldeplattform „Radverkehr“ beteiligt. Hier können Mängel am Radwegenetz mitgeteilt werden, die direkt an die kommunalen Sachbearbeiter weiter geleitet werden. Außerdem beantragen sie, das Landschaftsbild im Bereich vom Lufthansa Training & Conference Center Seeheim zu schützen. Der Gemeindevorstand soll prüfen, ob die Kürzung einer Baumgruppe mit dem Bebauungsplan vereinbar ist.


Aktiv beim Seniorentag

Veröffentlicht am 12. Juni 2010

Rund ein Drittel der Einwohner in Seeheim-Jugenheim sind Senioren, also mindestens 60 Jahre alt. Sie alle sind eingeladen zum Seniorentag am Samstag (3. Juli). Er steht unter dem Motto „Senioren aktiv“. Der gemeindliche Seniorenbeirat hat ein interessantes Programm zusammengestellt. Eröffnet wird die Veranstaltung um 14 Uhr in der Sport- und Kulturhalle mit Grußworten vom Vorsitzenden des Seniorenbeirats Bernd Dietrich und Bürgermeister Olaf Kühn. Anschließend wird der Seniorenehrenpreis der Gemeinde an den Landfrauenverein Seeheim-Jugenheim verliehen. Die Laudatio hält Altbürgermeister Robert Müller.

Interessens- und Freizeitgruppen für Ältere präsentieren sich bei einem „Markt der Möglichkeiten“. Mit dabei sind die Seniorenvertretung, die Seniorenclubs, die Gruppe „JA – Jung und Alt“ und die Vorlesepaten. Außerdem stellen sich die Sportgruppen Gymnastik, Nordic Walking, Boulespiel, Tanzkreise sowie Radfahren vor. Informieren können sich die Besucher über Mittagstische, Wohnberatung und Theater spielen. Zur Stärkung gibt es Kaffee und Kuchen. Zwischendurch zeigen die Landfrauen Theaterszenen aus ihrer fünfzigjährigen Vereinsgeschichte. Musikalisch umrahmen die Gruppen „Blue Hawaiians“ und „Die Kuschelbären“ das Programm. Die Veranstaltung endet um 17 Uhr.


Beschlüsse der Kommunalpolitik im Internet

Veröffentlicht am 12. Juni 2010

Informationen über die kommunalpolitischen Entscheidungen in unserer Gemeinde sind wichtig für unsere Bürger. Damit können sie sich an der an der Diskussion beteiligen, welchen Weg Seeheim-Jugenheim gehen soll.


Im Urlaub Strom sparen – vorher Beratung

Veröffentlicht am 12. Juni 2010

Mit dem Start der Sommerferien beginnt für viele Familien der Jahresurlaub. Der kommunale Umweltbeauftragte Jörg Hoffmann erinnert daran, dass man bei längerer Abwesenheit viele Energie- und damit Geldverbraucher zurück lässt. Stand-by-Funktionen von Elektrogeräten und die Warmwasserbereitung des Heizkessels müssen nicht laufen, denn sie finden keine Abnehmer. Mit einigen Handgriffen lassen sich bei drei Wochen Abwesenheit schnell 30 bis 40 Euro sparen. Sinnvoll ist das Ausschalten aller unnötigen Stromverbraucher und der Heizung, die während des Urlaubs kein Warmwasser produzieren muss. Aus Sicherheitsgründen ist es auch ratsam, bei der Abreise nicht benötigte Stromkreise vom Netz zu trennen und die Absperrhähne für Gas und Wasser zu schließen. Elektronische Geräte schützt man vor Überspannung bei Gewitter, indem man Netz- und Antennenstecker zieht.

Außerdem weist der Umweltbeauftragte auf die Energieberatung der Verbraucherzentrale hin. Im Juni findet der letzte Beratungstermin vor der Sommerpause statt. Die neutralen Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen helfen bei allen Fragen zur Energieeinsparung rund ums Haus weiter. Die Beratung wird gefördert durch Projektmittel des Bundes und kostet daher nur fünf Euro. Heizungsmessprotokolle des Schornsteinfegers und Baupläne des Hauses sollten in das Beratungsgespräch mitgebracht werden.

Der nächste Termin ist am Donnerstag (17.) von 14 bis 18 Uhr im Rathaus, Georg-Kaiser-Platz 3. Um eine vorherige Terminanmeldung im Bürgerbüro (Telefon 06257/990-380) wird gebeten.


Freibad Jugenheim feiert 80-jähriges Bestehen

Veröffentlicht am 21. Juni 2010

Als am 27. Juli 1930, einem Sonntag, das Freibad in Jugenheim vom damaligen Bürgermeister Peter Burkhardt eröffnet wird, sind weit über 3.000 Gäste anwesend. Darunter die politische und gesellschaftliche Prominenz des Ortes und der weiteren Umgebung. In diesem Jahr feiert das Bad sein achtzigjähriges Bestehen. Dieses Jubiläum wird mit einem großen Festwochenende am Samstag (26.) und Sonntag (27.) gefeiert. Veranstalter sind die Gemeinde und der Schwimmbadverein. Beteiligt sind eine Reihe von Vereinen, Organisationen, Musikgruppen und eine Tanzschule.

Das Programm des Badefestes verspricht Spaß für Jung und Alt. Besonders Familien will man Unterhaltung bieten. Die „ nasse“ Geburtstagsfeier beginnt am Samstag um 14 Uhr mit kurzen Ansprachen von Bürgermeister Olaf Kühn und dem Vorstand des Schwimmbadvereins.

Mit einem Tischtennisturnier eröffnet der Turnverein Jugenheim das Mitmach-Programm. Auf die Kinder warten eine Hüpfburg, ein Bootsrennen und Spiele rund um den Spielplatz. Die Tanzschule Mokita präsentiert Kindertänze und lädt alle Besucher zum „Tanz auf der Wiese“ ein. Mit einer Wassergymnastik und Aquajogging lockt der Turnverein Seeheim ins „kühle Nass“. Spannung verspricht das Zusehen Karate-, Ringer und Schwimmvorführungen des KSV Seeheims und der DLRG. Entspannen, Baden oder Sonnen kann man bei Live-Musik der Big Band vom Schuldorf Bergstraße, der Jugendband „MAD COW DISEAS“ sowie die Rockband „Shaqua Spirit“, die ab 19 Uhr für Partystimmung mit Funk, Blues, Rock und Soul sorgt. Dazu kann man an der Cocktail-Bar bunte Getränke genießen. Gegen 22 Uhr endet der erste Festtag mit einem großen Höhenfeuerwerk.

Am Sonntag laden die Evangelische und Katholische Kirche zu einem Ökumenischen Gottesdienst unter freiem Himmel ein. Er beginnt um 10 Uhr und beendet die Geburtstagstagsfeier.

Der Eintritt an den Festtagen ist frei.


Senioren radeln zur Rosenhöhe

Veröffentlicht am 21. Juni 2010

Die Rosenhöhe, Darmstadts Stadtspitze, ist Ziel einer Radtour für Senioren am Mittwoch (23.). Treffpunkt ist um 9 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Rathaus. Angeboten wird die Tour vom Seniorenbüro der Gemeinde. Unter Leitung von Annemarie Scholl geht es abseits der Hauptstraßen zu der südhessischen Sehenswürdigkeit, die in diesem Jahr ihr zweihundertstes Jubiläum feiert. Nach der Besichtigung eine Mittagspause vorgesehen. Die Teilnahme an der Fahrt ist kostenlos.


Rettungsrutsche für Kindertagesstätte

Veröffentlicht am 21. Juni 2010

Für die Evangelische Kindertagesstätte Jugenheim sind zwei Rettungswege notwendig. Deshalb lässt der Gemeindevorstand eine Evakuierungsrutsche einbauen. Diese kostet rund 12.000 Euro. Demnächst wird die gemeindliche Kita Windrad energetisch saniert. Der Vorstand hat die Aufträge für die Rohbauarbeiten für rund 51.200 Euro, die Fensterarbeiten für rund 67.500 Euro und die Dachdeckerarbeiten für rund 61.500 Euro vergeben. Das Geld stammt aus Bundesmitteln, die die Gemeinde im Rahmen des Konjunkturpaketes II bekommt.


Pressemeldungen im Juli 2010

Trauer um Hans-Joachim Fey

Veröffentlicht am 9. Juli 2010

Wie erst jetzt im Rathaus bekannt wurde, ist der langjährige Gemeindevertreter Hans-Joachim Fey tot. Der Seeheim-Jugenheimer starb am 29. Juni im Alter von 69 Jahren. Er war ein Jugenheimer Urgestein.

Für die SPD war er fünfundzwanzig Jahre als Gemeindevertreter tätig. Von November 1972 bis Dezember 1976 war im Jugenheimer Ortsparlament. 1977 wurde der Beamte im Rahmen der Gebietsreform fast vier Monate Staatsbeauftragter in der Bergstraßengemeinde. Von Oktober 1977 bis März 1997 war er Gemeindevertreter in der Großgemeinde. Sein besonderes Interesse galt dem Sozialen. Die Gemeinde ehrte ihn mit der kommunalen Verdienstplakette und der Ernennung zum Ehrengemeindevertreter.

Nach seinem Rückzug aus der Kommunalpolitik engagierte er sich für das Geburtshaus Osan. Als Spielplatzbeauftragter kümmerte er sich um den Platz an der Raiffeisenstraße. „Die Gemeinde ist um einen Menschen ärmer geworden, dem das Soziale und das Gemeindewohl Herzensangelegenheit war“, schreibt Bürgermeister Olaf Kühn in seiner Mitteilung.


Seniorentag gut besucht

Veröffentlicht am 9. Juli 2010

Die Vorsitzende des Landfrauenvereins Gudrun Schulz (vorne im Bild) bedankt sich für den diesjährigen Seniorenpreis der Gemeinde beim Vorsitzenden des kommunalen Seniorenbeirates Bernd Dietrich, Bürgermeister Olaf Kühn und der Vorsitzende der Gemeindevertretung Walter Sydow (v.l.n.r.)


Solaranlage im Freibad zerstört

Veröffentlicht am 9. Juli 2010

Das Jugenheimer Freibad war in der Nacht zum Samstag Ziel von Vandalen. Die Schläuche der Solaranlage auf dem Dach des Sanitärgebäudes wurden abgerissen und Tür zur Kasse gesteckt. Dadurch liefen rund 75 Kubikmeter Badewasser in den Kassenraum. Mit der Anlage wird das Wasser in den Schwimmbecken erwärmt. Sie wurde mit Spenden des Schwimmbadvereins finanziert, um dem Gemeindehaushalt Kosten zu ersparen. Der Gemeindevorstand hat Anzeige erstattet. Wer sachdienliche Hinweise zur Ergreifung des oder der Täter gegen kann, wird gebeten, sich im Rathaus oder bei der Polizei zu melden.


Ferienspielkinder fordern Gummibären

Veröffentlicht am 14. Juli 2010

Eine Aktion vor dem Rathaus veranstalteten am Dienstag Seeheim-Jugenheims Ferienspielkinder. In selbst hergestellten T-Shirts, auf die Gummibären gemalt waren, zogen sie vor das Rathaus. Lautstark hieß es dort aus rund einhundert Kehlen: „Wir wollen Gummibärchen“. Zur Überraschung der Schar  öffnete sich die Tür und bei hochsommerlichen Temperaturen kam ein Eisbär heraus. Er verteilte an Kinder der „Kinder-Künstler-Kolonie“ – so lautet das Motto der kommunalen Ferienspiele – Tüten mit Gummibärchen. In dem Kostüm steckte Bürgermeister Olaf Kühn. (foto: pae)


Konjunkturpaket hilft Energiekosten sparen

Veröffentlicht am 14. Juli 2010

Statt Kinder bewegen sich auf dem Außengelände der gemeindlichen Kindertagesstätte „Windrad“ Baufahrzeuge. Die Einrichtung wird derzeit energetisch saniert. Wände und Dach werden gedämmt sowie die Fenster ausgetauscht. Rund 355.000 Euro investiert die Gemeinde. Die Gelder stammen Fördermitteln der Bundesregierung im Rahmen des sogenannten Konjunkturpaket II. Insgesamt saniert die Gemeinde drei Kitas. Bereits fertig gestellt sind der Evangelische Kindergarten in Jugenheim und die kommunale Einrichtung im Schuldorf Bergstraße. Mit den Sanierungen spart die Gemeinde zukünftig einen hohen Betrag für Energiekosten.


Senioren besuchen Opel Zoo

Veröffentlicht am 23. Juli 2010

Zu einer Fahrt in den Opel Zoo lädt das kommunale Seniorenbüro am Donnerstag (26. August) ein. Der Bus zum Tierpark in Kronberg im Taunus startet um 10 Uhr vom Villenave d´Ornon–Platz.

Die Fahrt richtet sich an die Älteren ab sechzig Jahren. Anmeldungen nimmt ab sofort das Büro im Rathaus (Telefon 06257/990-284) entgegen.

Der größte Teil der Tiere sind in Freigehegen untergebracht. Die Reisegruppe kann rund 1.400 Tiere aus 200 Arten beobachten. Im Landschaftszoo sind neuerdings neben Giraffen, Elefanten, Pandabären und Flusspferden erstmals auch Geparden zu sehen.


Kandidaten für Ausländerbeirat gesucht

Veröffentlicht am 23. Juli 2010

Über 1.200 Ausländer leben derzeit in der Bergstraßengemeinde. Sie stammen aus 86 Nationen. Am 7. November (Sonntag) wählen sie ihre gesetzliche Vertretung: Den Ausländerbeirat. Seeheim-Jugenheim ist eine von mehr als einhundert Kommunen in Hessen, +in denen die Vertretung der Migranten gewählt wird. Gewählt wird in Städten und Gemeinden mit mehr als tausend Einwohnern ohne deutschen Pass.

Die Beiräte vertreten die Interessen gegenüber den kommunalpolitischen Gremien. Sie setzen sich ein für Integration, gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Gesucht werden Kandidaten für das Gremium. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Der Beirat hat sieben Mitglieder. Wählbar sind alle Ausländer, die am Wahltag mindestens achtzehn Jahre alt sind und seit mindestens sechs Monaten ihren Hauptwohnsitz in Seeheim-Jugenheim haben. Eingereicht werden müssen die Wahlvorschläge bis spätestens 2. September (Donnerstag) beim Wahlleiter im Rathaus.

Ausführliche Informationen geben die Bekanntmachung zur Einreichung von Wahlvorschlägen, die im Amtsblatt abgedruckt ist, oder Wahlleiter Matthias Geiß (Telefon 06257/990-141).


Planungen für Städtepartnerschaftsjubiläen beginnen

Veröffentlicht am 23. Juli 2010

Große Ereignisse kündigen sich früh an. Für die Gemeinde Seeheim-Jugenheim ist 2012 ein Jahr der Städtepartnerschaftsjubiläen. Dann besteht die Verschwisterung mit Villenave d´Ornon (Frankreich) 30 Jahre, mit Kosmonosy (Tschechien) 15 Jahre und mit Ceregnano (Italien) 5 Jahre. Diese besonderen Jahresdaten will man mit Festtagen und einem großen Programm feiern. Die Partnerstädte werden sich kulturell, kulinarisch, informativ und touristisch präsentieren. Bis zum Sommer nächsten Jahres muss das Programm stehen, denn dann stellt das Büro für Städtepartnerschaften einen Antrag auf finanzielle Unterstützung an die Europäische Kommission. Seit Februar informiert Bürgermeister Olaf Kühn die Schwesterstädte und die Partnerschaftsvereine persönlich über die geplanten Feierlichkeiten. Bei einem Arbeitsgespräch anlässlich des Aufenthaltes von Kindern aus dem Südwesten Frankreichs, der ersten Schwesterstadt, wurde der Termin bekanntgegeben: 17. bis 20. Mai. Auf Einladung der Franzosen sollen im Oktober in der Partnerstadt mit einer kleinen Delegation weitere Einzelheiten besprochen werden. Die Italiener sind von dem Vorhaben begeistert, als der Rathauschef bei seinem Arbeitsaufenthalt im April eine Einladung aussprach.

Im September reist Kühn mit seiner Frau nach Tschechien. Die stellvertretende Bürgermeisterin Zdenka Prochazkova hat beide gebeten, an der Eröffnung der Veranstaltungsreihe zu den Tagen des Europäischen Kulturerbes teilzunehmen. Anlässlich dieses Besuches wird der Verwaltungschef erste Gespräche über die Beteilung der Tschechen an den Jubiläumsfeiern führen.

Anschließend will Kühn in der Bergstraßengemeinde eine Arbeitsgruppe einrichten, die zusammen mit der Stabsstelle für Städtepartnerschaften im Rathaus das Programm, die Unterbringung der Gäste und Organisation vorbereitet.


Otfried Uhl ist tot – Vorbild für Kommunalpolitik und Soziales Engagement

Veröffentlicht am 23. Juli 2010

Vier Tage vor Vollendung seines achtundsiebzigsten Lebensjahres ist Otfried Uhl am Samstag (17. Juli) gestorben. In der Bergstraßengemeinde war der SPD-Mann ein von allen Parteien anerkannter Kommunalpolitiker. Im vergangenen Jahr war ihm der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen worden. Geboren wurde Uhl am 21. Juli 1932 in Wallernhausen (Nidda). Der Jurist wurde 1976 Vorstandmitglied der Sparkasse Darmstadt und von 1991 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1996 war er stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Der Kommunalpolitik galt sein großes Interesse. Von 1972 bis 1976 gehörte er der Gemeindevertretung in Nieder-Ramstadt an. Mit seinem Wohnsitzwechsel nach Ober-Beerbach setzte er ab Mai 1977 sein Engagement für die Sozialdemokratie im Ortsparlament fort. Umweltfragen und der gemeindliche Haushalt waren seine besonderen Interessensgebiete. Mit großer Sachkenntnis und auf Ausgleich bedacht war er Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Naturschutz sowie des Haupt- und Finanzausschusses (1993 bis 2001). Die Gemeinde verlieh ihm für die Ausübung des politischen Mandats die Verdienstplakette und die Ehrenbezeichnung „ Gemeindeältester“. Der beigeisterte Europäer förderte in den Zeiten des „Eisernen Vorhanges“ neben dem damaligen Bürgermeister Robert Müller den deutsch-polnischen Schüleraustausch zwischen dem Schuldorf Bergstraße und dem IV. Lyzeum in Krakau Mit seinem Umzug nach Darmstadt endete seine kommunalpolitische Tätigkeit. Im Ortsteil Ober-Beerbach war er Mitbegründer des Posaunenchores der Evangelischen Kirche, den er bis 1987 ehrenamtlich leitete. Herzensangelegenheit war ihm der Einsatz für Hilfsbedürftige und Kranke. Demzufolge war er für die Diakonie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) aktiv. Bereits seit 1982 war er Mitglied im Kuratorium Elisabethenstift in Darmstadt. Zwischen 1986 und 2005 war er Vorsitzender dieser kirchlichen Stiftung des öffentlichen Rechts. Bei der Umstrukturierung in finanziell schwieriger Zeit gelang es ihm, die Stiftung, die Arbeitsbereiche und die Arbeitsplätze zu erhalten.

„Sein jahrzehntelanges Handeln für das Gemeinwohl als auch für Menschen in Not und sozialen Misslagen sind Ansporn und Vorbild für die Seeheim-Jugenheimer Kommunalpolitik und Bürgerschaft“, würdigt Rathauschef Olaf Kühn in seiner Mitteilung den Verstorbenen.


Pressemeldungen im August 2010

Straßen gehören der Kerb

Veröffentlicht am 4. August 2010

Von Freitag (13.) bis Montag (16.) sind wegen der Kerb im alten Ortskern Seeheim mehrere Straßen gesperrt. Betroffen sind die Bergstraße (zwischen der Darmstädter Straße und dem Anwesen 18), die Mühltalstraße und die Kirchstraße. Die Sperrungen beginnen am Freitag um 7 Uhr und enden am Montag gegen 18 Uhr.

Der Parkplatz hinter dem Historischen Rathaus in der Ober-Beerbacher Straße 1 ist von Mittwoch (11.) ab 16 Uhr bis Montag (16.) gegen 18 Uhr für Autos tabu. Der Georg Kaiser-Platz, die Straße „Hinter der Kirche“ (beide ab Freitag) und das „Schulpädche“ (ab Mittwoch) sind ab 8 Uhr bis Dienstag (17.) in den Morgenstunden gesperrt.

Zudem ist am Sonntag (15.) in der Zeit von 14 bis 15 Uhr mit Verkehrsbehinderungen im Ortsbereich Seeheim zu rechnen. Dann zieht der Festzug von der Büchnerstraße über den Weedring, Rosenweg, Friedrich-Ebert-Straße, Wilhelm-Leuschner-Straße, Darmstädter Straße zur Bergstraße.

Die Gemeindeverwaltung bitte die Festbesucher, die Hinweisschilder für Parkplätze zu beachten oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.


Praxis-Workshop „Umgang mit Kritik“

Veröffentlicht am 4. August 2010

Egal, ob Sie kritisiert werden oder selbst kritisieren müssen: Der Umgang mit Kritik will gelernt sein. Diese Fähigkeit zu erlernen, bietet dieser praxisorientierte Workshop am Samstag ( 28. August).Veranstaltet wird er von 9 bis 13 Uhr in der Sport- und Kulturhalle, Raum Culitzsch, Hierbei kann jede Teilnehmerin, eigene Situationen einzubringen, um mit Unterstützung der Referentin neue Kommunikations- und Handlungsoptionen zu erkennen und auszuprobieren: Ich übe Kritik, ich nehme berechtigte Kritik an, ich weise unberechtigte Kritik zurück, ich sage NEIN. Das Angebot ist ausschließlich für Frauen. Der Teilnahmebeitrag beträgt 30 Euro. Anmeldeschluss ist der Montag (16.). Die Teilnehmerinnenzahl ist begrenzt.

Anmeldungen nehmen die kommunale Gleichstellungsbeauftragte Dietgard Wienecke (Telefon 06257/990-107 oder E-Mail dietgard.wienecke@seeheim-jugenheim.de) sowie das Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit in Wiesbaden (Tel 0611/1 57 86 16) entgegen.


Ausländerbeirat berät Neuwahl

Veröffentlicht am 4. August 2010

Am 7. November werden in Hessen die Ausländerbeirate neu gewählt. Auch in der Bergstraßengemeinde werden die Einwohner ohne deutschen Pass aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Der amtierende Beirat bereitet in öffentlichen Sitzungen am 11. und 18. August (mittwochs) die Wahl vor. Ein weiter Tagesordnungspunkt ist der Bericht aus dem Gemeindevorstand.


Beaufsichtigen, helfen, pflegen – Bademeister im Jugenheimer Freibad haben viele Aufgaben

Veröffentlicht am 4. August 2010

Entspannt am Beckenrand stehen, sich im Sonnenschein bräunen und von vielen um ihren Job beneidet zu werden. Sie arbeiten dort, wo andere Urlaub und Ferien verbringen: Die Bademeister. Ein Besuch bei den Mitarbeitern im Freibad der Gemeinde zeigt, dass dieses Bild nicht stimmt. Hinter den Kulissen wird anspruchsvolle Arbeit geleistet.

Dieser Sommer ist voller Wetterextreme. Bei der Eröffnung des Bades Mitte Mai war es bitterkalt, der Juni war kalt und verregnet und im Juli waren ungewöhnlich heiße Temperaturen. An diesem Vormittag sind viele Badegäste da. Eine Frauengruppe macht im großen Becken ein Aqua-Fitness-Programm. Am anderen Ende übt ein Schwimmlehrer mit seinem Schüler. Dazwischen ziehen viele Besucher ihre Bahnen. Der stellvertretende Betriebsleiter und Fachkraft für Badewesen Andreas Plechanow und der Rettungsschwimmer Andreas Mazik beobachten konzentriert des Geschehen im Schwimmbecken. Sie gehören zu den sechs Beschäftigten des Teams um Betriebsleiter Andreas Beißwenger. Für die Sicherheit der Badegäste im Jugenheimer Freibad sorgen ein Bademeister, eine Fachkräfte, zwei Rettungsschwimmer und zwei Rettungshilfen. Sind sie einmal nicht am Beckrand haben sie auch von ihrem Büro einen guten Blick auf das Schwimmerbecken. Unterstützt werden sie bei ihrer Arbeit von technischen Anlagen und Messgeräten. Eine vollautomatische Aufbereitungsanlage überwacht alle Parameter, die für die Wasserqualität entscheidend sind. Zwei täglich werden Wasserproben aus den drei Becken entnommen und unter-sucht. Ist der pH-Wert zu hoch, würden die Mitarbeiter Frischwasser in die Becken laufen lassen.

Auf dem Schreibtisch im Büro stehen mehrere Rollen mit Pflaster. Denn auch als Sanitäter sind die Freibad-Mitarbeiter im Einsatz. Schürfwunden, Bienenstiche und blutende Nasen werden fachkundig versorgt. Seit ein paar Jahren verfügt das Bad auch über einen Defibrillator. Eingesetzt wird dieser bei plötzlichem Herzversagen. Glücklicherweise musste er bisher noch nicht angewendet werden.

Aber auch andere Aufgaben müssen erledigt werden. Es werden Dienstpläne aufgestellt, Meldungen über Unfälle geschrieben, Chlorgasflaschen und Chemikalien bestellt, Messwerte ins Betriebsbuch eingetragen und viele weitere Verwaltungsaufgaben erledigt. Hinzu kommt die Wartung und wenn irgend möglich die Reparatur der Wasseraufbereitungsanlage, das Beseitigen der Schäden an den Rosten des Schwallbeckens und die Pflege der Grünanlagen.

Der Dienst der Bademeister beginnt eine Stunde vor Öffnung des Bades, also um 5.30 Uhr. Routinemäßig führt der morgendliche Kontrollgang durch die gesamte Freizeitanlage, Mit dem Wassersauger, der nachts automatisch das Becken reinigt, wird per Hand die Sprunggrube gesäubert. Haare, Pflaster, Haarspangen und manchmal Geld sind nur ein paar Hinterlassenschaften der Bade-gäste. Manchmal wird auch etwas für das Schwimmbad-Team zurück gelassen. Das zeigt ein prall gefüllter Geschenkkorb mit Kaffee, Süßwaren und vielen Lebendmitteln, der im Büro steht. Er ist ein Dankeschön einer Schwimmgruppe aus einer Nachbargemeinde.

Das Jugenheimer Freibad wird sehr gut angenommen. An einem heißen Tag sind bis zu 4.000 Besucher im Bad. Für Bürgermeister Olaf Kühn hat dies mehrere Gründe: „Schwimmbadsaison von Mitte Mai bis Mitte September, Öffnungszeiten von 6.30 bis 20 Uhr, 24 Grad Wassertemperatur. Das ist schon einmalig in der Region.“ Dennoch können mit den Eintrittsgeldern die Kosten bei weitem nicht gedeckt werden. „Wenn man alles zusammen rechnet, sind es etwa 400.000 Euro, die die Gemeinde jährlich für das Bad aufbringen muss”, so der Bürgermeister.


Senioren-Bus in den Westerwald

Veröffentlicht am 4. August 2010

Zu einer Tagesfahrt mit dem Ziel Westerwald startet am Montag (16.) eine Busreise für Senioren. Angeboten wird sie von Ingrid Thomas- Vinken, Mitglied im Seniorenbeirat der Gemeinde, in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro im Rathaus. Los geht es um 7 Uhr vom Villenave d´Ornon-Platz in Seeheim. Der Reisepreis beträgt 23 Euro inklusive der Eintrittsgelder. Noch sind einige Plätze frei. Anmeldungen nimmt die Reiseleiterin ab sofort unter der Telefonnummer 06257/89 69 entgegen.

Die Gruppe besucht die mittelalterliche Stadt Hachenburg. Bei einer Stadtführung wird auf unterhaltsame Weise deren Geschichte erzählt. Anschließend ist ein Besuch im Landschaftsmuseum „Westerwald“ vorgesehen. Bevor es zurück an die Bergstraße geht, ist ein Besuch im Kloster Marienburg geplant. Ein Film gibt Einblicke in das klösterliche Leben.


Planungen für Städtepartnerschaftsjubiläen beginnen

Veröffentlicht am 4. August 2010

Große Ereignisse kündigen sich früh an. Für die Gemeinde Seeheim-Jugenheim ist 2012 ein Jahr der Städtepartnerschaftsjubiläen. Dann besteht die Verschwisterung mit Villenave d´Ornon (Frankreich) 30 Jahre, mit Kosmonosy (Tschechien) 15 Jahre und mit Ceregnano (Italien) 5 Jahre. Diese besonderen Jahresdaten will man mit Festtagen und einem großen Programm feiern. Die Partnerstädte werden sich kulturell, kulinarisch, informativ und touristisch präsentieren. Bis zum Sommer nächsten Jahres muss das Programm stehen, denn dann stellt das Büro für Städtepartnerschaften einen Antrag auf finanzielle Unterstützung an die Europäische Kommission. Seit Februar informiert Bürgermeister Olaf Kühn die Schwesterstädte und die Partnerschaftsvereine persönlich über die geplanten Feierlichkeiten. Bei einem Arbeitsgespräch anlässlich des Aufenthaltes von Kindern aus dem Südwesten Frankreichs, der ersten Schwesterstadt, wurde der Termin bekanntgegeben: 17. bis 20. Mai. Auf Einladung der Franzosen sollen im Oktober in der Partnerstadt mit einer kleinen Delegation weitere Einzelheiten besprochen werden. Die Italiener sind von dem Vorhaben begeistert, als der Rathauschef bei seinem Arbeitsaufenthalt im April eine Einladung aussprach.

Im September reist Kühn mit seiner Frau nach Tschechien. Die stellvertretende Bürgermeisterin Zdenka Prochazkova hat beide gebeten, an der Eröffnung der Veranstaltungsreihe zu den Tagen des Europäischen Kulturerbes teilzunehmen. Anlässlich dieses Besuches wird der Verwaltungschef erste Gespräche über die Beteilung der Tschechen an den Jubiläumsfeiern führen.

Anschließend will Kühn in der Bergstraßengemeinde eine Arbeitsgruppe einrichten, die zusammen mit der Stabsstelle für Städtepartnerschaften im Rathaus das Programm, die Unterbringung der Gäste und Organisation vorbereitet.


Ortsrundgang: Geschichten und Kuriositäten – Bürgermeister Kühn führt Tschernobyl-Jugendliche

Veröffentlicht am 4. August 2010

Dass Seeheim-Jugenheim die einzige Gemeinde Deutschlands ist, in der Wasser bergauf fließt, erstaunte die 17 weißrussischen Jugendlichen und ihre drei Betreuerinnen. Diese Kuriosität, die vermutlich auch vielen Einheimischen unbekannt ist, zeigte der Vorsitzende der Sängervereinigung Klaus Keimp der Jugendgruppe bei einem Ortsrundgang.

Zusammengestellt hatte die interessante Tour durch Seeheim Bürgermeister Olaf Kühn. Zuerst führte der Rathauschef die Gruppe zum Seeheimer Schloss. Die 220 Jahre Geschichte dieses Baus verpackte er in eine spannende Erzählung. Nächste Station war die Elsbachmühle im Ober-BeerbacherTal. Keimp berichtete von den vier Mühlen, die hier einst standen. In Erinnerung an diese Zeit hatte der Gesangsverein Ende der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts eine Miniatur-Nachbildung einer Mühle gebaut. Daneben wird eine kleine Seilbahn mit Wasser betrieben. Das Wasser wird so gelenkt, dass es Berg auf fließt. Nach einer Erholungspause in einem Eiscafe im Ortskern ging es ins Museum Burg Tannenberg. Museumsleiter Konrad Witt faszinierte die Schar mit einer Nachbildung der Tannenbergbüchse, seinen Fundstücken und Nachbildungen aus dem mittelalterlichem Leben. Abschließend lud das Lufthansa Training & Conference Center zum Mittagessen ein. Begeistert versicherten die Jugendlichen, von ihren Eindrücken in ihrem Heimatland zu berichten.

Die Jungen und Mädchen sind noch bis zu Sonntag (18.) zu Gast, bevor es in das osteuropäische Land zurückgeht. Alle sind späte Opfer der Atomkatastrophe von Tschernobyl im Jahre 1986. Sie leiden an Krebs und anderen schweren Strahlenkrankheiten. Vor ihrer Ankunft waren sie viele Monate, manche sogar Jahre in Spezialkliniken behandelt worden. Zu dem dreiwöchigen Aufenthalt hat der Förderverein für die Opfer der Tschernobylkatastrophe in Weißrussland hat eingeladen.

Foto: Weißrussische Jugendliche, die sich von den Strahlenkrankheiten der Tschernobyl-Katastrophe erholen, führte Bürgermeister Olaf Kühn (hintere Reihe 2.v.l.) bei einem besonderen  Spezial-Ortsrundgang durch Seeheim. Der Vorsitzende der Sängervereinigung Klaus Keimp (hintere Reihe 1.v.l.) erklärte die Elsbachmühle im Ober-Beerbacher Tal. (foto: pae)


Gute Noten für das Bürgerbüro – Freundlichkeit, Kürze der Wartezeit und Information gelobt

Veröffentlicht am 4. August 2010

Gute Noten erhielt Seeheim-Jugenheims Bürgerbüro bei einem Vergleichstest. Seit neun Jahren hat die Gemeinde im Rathaus ein Bürgerbüro. Die sechs Beschäftigen, je drei Vollzeit- und Teilzeitkräfte, sind die erste Anlaufadresse für die Besucher. Hier können sie Personaldokumente beantragen, Fundsachen abgeben und holen, Briefwahl beantragen und viele Verwaltungsangelegenheiten mit einem Behördengang erledigen. Vor kurzem hat sich das Bürgerbüro an einem Vergleich der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt), einem von Städten, Kreisen und Gemeinden gemeinsam getragenen Fachverband für kommunales Management, beteiligt. Am Vergleich der hessischen Städte für Kommunen bis 20.000 Einwohner nahmen neben Seeheim-Jugenheim die Städte und Gemeinden Eppstein, Ginsheim-Gustavsburg, Solms, Usingen und Witzenhausen teil. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Kundenzufriedenheit. Die Bewertung erfolgte ähnlich wie Schulnoten mit einer Skala von 1 („voll und ganz zufrieden“) bis 5 („überhaupt nicht zufrieden“). Dazu wurden Bürger nach ihrem Besuch im Büro von Auszubildenden befragt sowie Testtelefonate geführt und Fragebogen an Institutionen (Behörden und Unternehmen) verschickt. Die Bürger wurden nach dem Anlass ihres Besuches sowie die Erledigung ihres Anliegens, dem Auftreten der Mitarbeiter und der Qualität der Information befragt. Für ihre Freundlichkeit wurden die Mitarbeiter mit der Note 1,9 von den Institutionen wie Ämter, Sparkassen und Rechtsanwälrte und von den Besuchern mit 1,7 bewertet. für ihre Gesamtzufriedenheit vergaben die Institutionen die Note 1,6. Bei den Testtelefonaten erreichte das Seeheim-Jugenheimer Team den Wert 1,9. Die Besucher freuten sich, dass sie kaum oder nur ganz kurz warten mussten. Die längste Wartezeit wurde mit zwei Minuten angegeben. Begeistert waren die Kunden außerdem von der Freundlichkeit (1,5) und dem Engagement sowie der guten Information und kompetenten Beratung (je 1,7). Die hohe Gesamtzufriedenheit wird durch „sehr geeignetes Personal“ erreicht, schreibt die KGSt in ihrem Abschlussbericht. „Die Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil“, berichtet Fachdienstleiter Ralf Sturm. „Das Team ist hoch motiviert und setzt Verbesserungen sofort um.“ Positiv vermerkten die Befragten die Öffnungszeiten. 38,5 Stunden ist das Büro geöffnet. Von montags bis donnerstags ist es zu den Sprechzeiten durchgängig geöffnet. Donnerstags wird ein Dienstleistungsabend angeboten. Bis 19 Uhr sind die Mitarbeiter dann für die Bürger da. Für den Gang zum Rathaus muss kein Urlaub mehr genommen werden. Von Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos) und dem Gemeindevorstand gab es ein dickes Lob und die Ermunterung, die Arbeit weiter so erfolgreich für die Bürger zu leisten.


Alte Behinderten-Parkausweise nur bis Jahresende gültig

Veröffentlicht am 10. August 2010

Frank Schäfer, Behindertenbeauftragter des Landkreises Darmstadt-Dieburg, weist darauf hin, dass die alten blauen Parkausweise für die Nutzung von Behindertenparkplätzen ab dem 1. Januar 2011 generell nicht mehr gültig sind, selbst wenn sie mit einem späteren Ablaufdatum ausgestellt wurden. „Es gelten dann nur noch die europäischen Behinderten-Parkausweise aus Plastik, die auf der Rückseite mit einem Foto versehen sind“ so Schäfer. Viele besäßen diesen europäischen Ausweis schon, weil der Bundesverkehrsminister bereits 2001 entsprechende Vorgaben aus Brüssel angeordnet hatte. Wer noch die alte Parkerlaubnis habe, sollte sich baldmöglichst beim Straßenverkehrsamt seiner Gemeindeverwaltung einen neuen ausstellen lassen. Einen Parkausweis für die Nutzung von Behindertenparkplätzen erhalten nach wie vor diejenigen, die einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen AG, für außergewöhnlich in der Mobilität eingeschränkt, oder BL, für blind, besitzen. Für Kinder unter 16 Jahren ist nach Auskunft von Frank Schäfer kein Foto zwingend erforderlich, der Ausweis könne dann aber nicht im Ausland eingesetzt werden. Welche Parkregelungen für Behinderte im europäischen Ausland gelten, erfährt man in einem Heftchen, das man mit dem neuen Behinderten-Parkausweis erhält.

Weitere Informationen erteilt Frank Schäfer, Behindertenbeauftragter des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Telefon 06151/881-1150, E-Mail f.schaefer@ladadi.de.

(Pressemitteilung – Landkreis Darmstadt-Dieburg)


Trauerhalle für Balkhausen

Veröffentlicht am 10. August 2010

Ein Wunsch vieler Bürger im Ortsteil Balkhausen geht in Erfüllung: Eine Trauerhalle. Sie wird derzeit gebaut. Das nach Südosten offene Aussegnungsgebäude wird zum Herbstanfang fertig gestellt. Noch muss das Glas im Wandkreuz eingesetzt, die Wände verputzt und der Fußboden hergestellt werden.

Vor der Halle wird der Besucherplatz gekiest. Die Bruchsteinmauer, den Friedhof umgibt, wird für einen Durchgang geöffnet. Die Mauer am Weg zur Halle wird verlängert. Die Baukosten von rund 85.000 Euro erhält die Gemeinde aus Mitteln des Landes Hessen im Rahmen des Konjunkturpakets II. (foto: pae)


30 Ferienspielkinder Wandern

Veröffentlicht am 10. August 2010

Gut ausgerüstet mit Rücksäcken wandern 30 Ferienspielkinder vom Gemeinschaftszentrum Malchen zur Burg Frankenstein, nachdem sie sich mit einem Müsli-Frühstück gestärkt haben. Dort haben Jugendpfleger Rolf Bourgeois und sein Betreuerteam einen Schatz versteckt. Nach der Suche ist die Schar auf dem Waldlehrpfad unterwegs. Am Freitag endet das sechswöchige Ferienprogramm der Gemeinde Seeheim-Jugenheim. Es steht unter dem Motto „Kinderkünstler-Kolonie“. (foto: pae)


Nachruf – Leonhard Müller ist tot

Veröffentlicht am 11. August 2010

Leonhard Müller ist tot. Der 88-jährige starb in Stettbach nach kurzer schwerer Krankheit wenige Tage vor seinem Geburtstag, teilt die Pressestelle der Gemeindeverwaltung mit. Müller war als Erster Beigeordneter der ehemaligen selbstständigen Gemeinde Ober-Beerbach maßgeblich an den Grenzänderungsverträgen beteiligt, die zum Zusammenschluss von Seeheim, Malchen und Ober-Beerbach zur Gemeinde Seeheim führten. Geboren wurde er im August 1921in Reichelsheim im Odenwald als ältester von vier Geschwistern. Als er sieben Jahre alt war, zogen seine Eltern nach Seeheim und kurze Zeit später ins Elternhaus des Vaters in Stettbach. In einem Seeheimer Betrieb erlernte er den Beruf des Elektrikers. Nach der Lehre wechselte er zu einer großen Darmstädter Firma, in der er zum Maschinenschlosser ausgebildet wurde. Der Zweite Weltkrieg durchkreuzte seine Lebensplanung, Leonhard Müller wurde zum Kriegsdienst eingezogen. In Stalingrad (heute Wolgograd) wurde er verwundet und als einer der letzten Soldaten ausgeflogen. 1945 geriet er in amerikanische Gefangenschaft, aus der er nach kurzer Zeit entlassen wurde. Er wurde Polizist. 1964 trat er in die SPD ein, für die er vier Jahre als Gemeindevertreter (1964 – 1968) in Ober-Beerbach tätig war, bevor er zum Ersten Bei-geordneten gewählt wurde. Nach drei Jahren, förderte er die freiwillige Gemeindereform, die am 27. Oktober 197 mit einem Festakt in der Sport- und Kulturhalle feierlich besiegelt wurde. Anschließend setzte er sein kommunalpolitisches Engagement vier Jahre im Gemeindevorstand fort. Mit der Bildung der Großgemeinde Seeheim-Jugenheim im Jahre 1977 zog er sich aus der Kommunalpolitik zurück und engagierte sich als Jagdvorsteher. Dieses Amt hatte er rund vierzig Jahre. Ehrenamtlich betätigte er sich im Verschönerungsverein, dessen Gründungsmitglied er war, und im Kirchenvorstand Ober-Beerbach.


Vorsicht: Schulanfänger unterwegs – Tipps für Eltern und Autofahrer

Veröffentlicht am 11. August 2010

Am Dienstag, (17.), beginnt für die Erstklässler die Schule. Zum ersten Mal tragen die ABC-Schützen ihren Ranzen. Für sie beginnt ein neuer Lebensabschnitt, der allerdings nicht nur Freude macht, sondern auch gefährlich sein kann. Denn der tägliche Weg in die Schule birgt für die Kleinen, die am Straßenrand kaum über die Kühlerhaube der geparkten Autos sehen können, viele Tücken. Die Kinder brauchen Zeit, sich auf den Weg zur Schule einzustellen. „Der kürzeste Weg ist nicht unbedingt der beste“, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Familien wird empfohlen, die Route genau auszuwählen, gefährliche Ecken zu meiden und auf Ampeln sowie Zebrastreifen zu achten. Eltern sollten sich von den Kindern einmal führen lassen und dabei beobachten, ob alles klappt. Wichtig ist, dass das Schulwegetraining Spaß macht. Die Kinder sollten dabei nicht überfordert werden, Eltern auch nicht mit Lob und Anerkennung sparen. Auf besondere Gefahren aufmerksam zu machen, ist dagegen erforderlich. Beim Überqueren der Fahrbahn ereignen sich die meisten Unfälle. Kinder werden häufig nicht gesehen, wenn sie zwischen geparkten Autos auf die Straße gehen. Daher sollten sie nur an Stellen die Fahrbahn betreten, an denen Sicht nach links und rechts vorhanden ist. Den größten Schutz bieten Ampeln. Hier verhalten sich leider einige Fußgänger falsch. Daher ist es wichtig, dem Nachwuchs deutlich zu machen, dass er erst bei Grün über die Straße gehen darf und selbst dann die Regel „Stehen, sehen, gehen“ gilt.

Erstklässler sollten keinesfalls mit dem Rad zur Schule fahren. Auch wenn Kinder ihr Fahrrad schon beherrschen, sind sie im Straßenverkehr doch überfordert. Auch auf das „Elterntaxi“ sollte verzichtet werden, da der Gang zur Schule ein gutes Gesundheitsprogramm ist und so ein hohes Verkehrsaufkommen vor den Schulen verhindert wird. Außerdem ist der Weg zur Schule gut für das Sozialverhalten, weil Bekanntschaften und Freundschaften geschlossen werden können. Jungen und Mädchen, die von den gemeindlichen Kindertagesstätten in die Schule wechseln, sind gut für die neue Situation gerüstet. Die Einrichtungen haben den Nachwuchs auf das richtige Verkehrsverhalten vorbereitet.

Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich rücksichtsvoll und vorbildlich zu verhalten, um die Verkehrssicherheit für die Erstklässler zu erhöhen. Dabei wird auf die immer noch erschreckend hohe Zahl der Verkehrsunfälle hingewiesen, bei denen Kinder verletzt oder getötet werden. Es wird nur allzu häufig mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Gemeinde gerast und Falschparker nehmen anderen Verkehrsteilnehmern die unbedingt notwendige Sicht.


Partnerstädte online

Veröffentlicht am 11. August 2010

Eine Fahrt nach Seeheim-Jugenheims französischer Partnerstadt Villenave d´Ornon dauert mit dem Omnibus rund 16 Stunden. Zwölf Stunden sind es in die italienische Schwestergemeinde Ceregnano und sieben in die tschechische Partnerstadt Kosmonosy. Auf der Datenautobahn ist der virtuelle Besucher mit wenigen Mausklicks und in nur einigen Sekunden in den Schwesterkommunen. Voraussetzung hierfür ist lediglich ein Internetanschluss. Die der Partnerstädte erreicht man über einen Link auf der Homepage der Bergstraßengemeinde www.seeheim-jugenheim.de.

Villenave d´Ornon kann auch direkt unter der Internetadresse www.villenavedornon.fr besucht werden. Informieren kann man sich über die Geschichte der Stadt und aktuelle Ereignisse. Außerdem erhält man zahlreiche touristische Informationen, beispielsweise über Hotels, Restaurants, Öffentlicher Personennahverkehr, Freizeitmöglichkeiten, Ärzte sowie wichtige Adressen und Telefonnummern. Wer Ceregnano besuchen möchte, gibt als Internetadresse www.comune.ceregnano.ro.it ein. Schon ist er in „Bella Italia“. Fotos zeigen die Ortsteile und die Verschwisterungsfeiern. Viele Seiten informieren über das Gesellschaftliche Leben und die öffentlichen Dienstleistungen in der Schwesterstadt. Wer per Computer nach Kosmonosy reisen möchte, wählt sich unter www.kosmonosy.cz ein. Klickt man das Symbol für Deutschland an, erfährt man alles Wissenswerte in deutscher Sprache. Die Besucher können sich über die Geschichte der Stadt mit ihrem ehemaligen Kloster, das Schloss und die berühmte Loretta sowie über das Stadtgeschehen und die Vereine informieren. Alle drei Partnerstädte empfangen ihre Besucher rund um die Uhr.


Kunstfahrt zur Miro-Ausstellung

Veröffentlicht am 11. August 2010

Das Seniorenbüro der Gemeinde bietet am 5. Oktober (Dienstag) eine Fahrt zur Ausstellung „Miro – Die Farben der Poesie“ in Baden-Baden an. Abfahrt ist um 9 Uhr vom Villenave d´Ornon–Platz. Der Reisepreis inklusive Busfahrt, Eintritt und Führung beträgt 25 Euro, wenn alle Plätze ausgebucht sind. Geleitet wird diese Kunstfahrt von Dörte Hartmann.

In der Ausstellung werden etwa 100 herausragende Werke von Joan Miró gezeigt, welche die sechs Jahrzehnte des Schaffens vom katalanischen Künstler widerspiegeln. Die Gemälde, Skulpturen und Keramiken werden in den großen, hellen Sälen des Museums Frieder Burda präsentiert, die zu diesem Anlass umgestaltet wurden. Mit seinen von dem New Yorker Architekten Richard Meier entworfenen Gebäude bietet das Museum einen ganz besonderen Rahmen für die Ausstellung.

Die Kunst Mirós hat ihre Quelle in der Vitalität des Alltags und kommt in einer bis dahin verkannten Welt zur Entfaltung, in der Träume und Poesie eine herausragende Stellung einnehmen.

Anmeldungen nimmt ab sofort das Seniorenbüro (Telefon 06257/990-284) entgegen.


Bürgermeister-Büro mit Galerie

Veröffentlicht am 11. August 2010

Bürgermeister Olaf Kühn freute sich. Der Grund: Er konnte ein Gemeinschaftsbild des Malkurses der Werkstatt Sonne entgegen nehmen. Sein Büro hat jetzt fünf neue Schmuckstücke. Sie hängen an der Wand vor seinem Besprechungstisch, an dem er seine Gespräche mit Besuchern und Mitarbeitern führt.

Die Acrylbilder stellen die vier Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft dar. Das Bild „Feuer“ ist in rot zu orange wechselnden Farben gehalten, die „Erde“ wechselt von braun zu grün. Das Wasser wird in diversen Blautönen dargestellt. Grau dominiert das Bild die „Luft“. Das Gesamtkunstwerk ist ein Beitrag zu den Seeheim-Jugenheimer Künstlertagen im Jahre 2008. Die Frauen des Kurses haben die Arbeit in verschiedenen Techniken  ausgeführt. Die Farbe wurde mit Pinsel und Schwamm aufgetragen. Zur offiziellen Übergabe brachten die Hobbykünstlerinnen am Montag ein weiteres Bild mit. Das gelbbeigefarbige Kunstwerk symbolisiert das Licht. Das Büro des Rathauschefs ist nun eine „kleine exquisite Galerie“, sagt Kühn.

Foto: Die Kunstwerke „Die vier Elemente“ und „Licht“ zieren das Büro von Bürgermeister Olaf Kühn. Gemalt und verschenkt haben es die Frauen des Malkurses der Werkstatt Sonne: Claudia Grimm, Christel Winkelmann, Michaela Schulz, Helga Riedel und Rita Weißbach. (v.l.n.r.). (foto: pae)


Parkour-Gelände neue Jugendattraktion

Veröffentlicht am 20. August 2010

Man nennt sie Artisten der Stadt. Ihr Sport „Le Parkour“ ist spektakulär. Der Trendsport stammt aus Frankreich. Mit großer Körperbeherrschung und Eleganz überwinden Jugendliche wie bei einem Hindernislauf Mauern, Hecken, Zäune und Gebäude. Die Hindernisse selbst dürfen nicht verändert werden, weil es darum geht, mit dem vorhandenen Umfeld zurecht zu kommen. Jugendliche aus Seeheim-Jugenheim, die sich „Team Yonetsu“ nennen, möchten im Wäldchen am kommunalen Jugendtreff in der Sandstraße ein Gelände für ihren neuen Sport herrichten. Unterstützt werden sie dabei von der Jugendförderung der Gemeinde. Der Gemeindevorstand hat beschlossen, den Jugendlichen das Gelände kostenfrei zu überlassen. Mit zweitausend Euro Kosten rechnen die jungen Sportler. Das Geld wollen sie durch Spendensammlungen aufbringen. Neben dem geplanten Platz befindet sich bereits ein inzwischen weit über Seeheim-Jugenheims Grenzen hinaus bekanntes Freizeitgelände für Jugendliche, auf dem atemberaubende Sprünge mit Spezialfahrrädern ausgeführt werden.

Bürgermeister Kühn ist von der Idee ebenfalls angetan. „Es ist schön, wenn junge Menschen sich für eine gute Idee einsetzen. Le Parkour wäre eine weitere Attraktion für unsere Gemeinde. Ich wünsche den Sportlern, dass sie ihren Plan bald umsetzen können“, so der Bürgermeister.

Foto: Zu dritt wirbeln die Parkour-Sportler Oliver Lorenz, Marcel Kolbe und Daniel Molt (v.l.n.r.) durch die Luft, um Hindernisse zu überwinden. (foto: pae)


Buswendeschleife gibt Sicherheit

Veröffentlicht am 20. August 2010

Mit einem kleinen Festakt eröffnete Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos) am Mittwoch die neue Buswendeschleife vor der Bürgerhalle in Balkhausen. Der zuvor unbefestigte Platz vor der Halle hat eine asphaltierte Fahrbahn, eine behindertengerechte Bushaltestelle und 36 gepflasterte Parkplätze erhalten.

Die Neugestaltung des Platzes bringt insbesondere den Schülern mehr Sicherheit. Bislang musste der Bus zum Wenden zurück stoßen. Dieser gefährliche Zustand wurde von der Polizei, der Straßenbehörde und von der regionalen Nahverkehrsorganisation DADINA beanstandet. Auch aus der Bevölkerung kamen Beschwerden. Besorgte Eltern hatten sich an den Bürgermeister gewandt und auf die Gefahren für ihre Kinder hingewiesen. Anwohner beklagten sich darüber, dass Busse beim rückwärts Rangieren wiederholt Schäden an Zäunen und an Verkehrsschildern verursacht hatten.

Vor Baubeginn waren mehrere Standorte zusammen mit dem Ortsbeirat und den zuständigen Behörden begutachtet worden. Pläne, den Bus außerorts oder in Höhe der Bürgerhalle auf der stark befahrenen Landesstraße 3103 wenden zu lassen, wurden verworfen. Zum einen lehnten DADINA und die Genehmigungsbehörden dies ab und zum anderen hätte es hierfür keine Landesfördermittel gegeben. Letztendlich kam nur der Platz vor der Bürgerhalle in Frage. Der Standort war in einem sehr schlechten Zustand. Die Winkelelemente, die zur Terrassierung aufgestellt worden waren, waren zum größten Teil zerstört. Es standen auf der großen Fläche nur wenige PKW-Stellflächen zur Verfügung. Das Wartehäuschen war viel zu weit von der Bushaltestelle entfernt und wurde nicht genutzt.

Die Bauarbeiten zur Um- und Neugestaltung begannen Ende Oktober vergangenen Jahres. Wegen des harten und langen Winter mussten sie unterbrochen werden. „Leider kamen uns Nässe, Frost und sehr viel Schnee dazwischen“, so Bürgermeister Kühn, „sonst wären wir im noch im alten Jahr fertig geworden“. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 300.000 Euro.

Foto: Sicherheit für Kinder und Komfort für alle Fahrgäste bietet die Buswendeschleife in Balkhausen, die von Ralf Steinmetz (HEAG mobibus, Ortsvorsteher Dieter Nennstil, Jörg Fischer (Planer), Amtsleiter Fred Nerschbach (Amt für Straßen- und Verkehrswesen), Matthias Altenhein (DADINA) und Bürgermeister Olaf Kühn eingeweiht wurde. (foto: pae)


Mobile Bürgermeister-Sprechstunde – Kühn fragt: „Wo drückt der Schuh“

Veröffentlicht am 25. August 2010

Tag täglich wenden sich Bürger an Rathauschef Olaf Kühn (parteilos), um sich Rat und Hilfe zu holen oder um Anregungen und Beschwer-den vorzutragen. Um noch mehr Menschen die Möglichkeit zu bieten, mit ihm zu sprechen, sucht er den direkten Dialog mit den Bürgern. Dazu bietet er ab September eine mobile Sprechstunde an. Unter dem Motto „Wo drückt der Schuh“ stellt er sich auf Straßen und Plätzen in der Gemeinde den Fragen der Bürger. Für alle Sorgen und Nöte hat das Gemeindeoberhaupt ein offenes Ohr. Zudem möchte er über wichtige aktuelle kommunale Projekte, Themen und Entwicklungen informieren und die Meinung der Bürger erfahren. Jeden Monat besucht Kühn einen der sieben Orteile der Gemeinde. Die Tour startet am 11. September (Samstag) in Seeheim. Von 10 bis 12 Uhr ist sein Stand auf dem Anwesen Friedrich-Ebert-Straße. Dort will der Discounter Lidl demnächst eine Filiale errichten. In unmittelbarer Nähe plant eine Investoren-gruppe ein Discounter-Zentrum mit einem Lebensmittelgeschäft, das auch ein Back-Shop hat, eine Drogerie, ein Textil- und ein Schuhladen zu errichten. Der Verwaltungschef wird ausführlich über die Entwicklung des Gewerbegebietes informieren. An Ausstellungswänden werden Bebauungspläne gezeigt.

Die nächsten Stationen der Mobilen Sprechstunde sind am 16. Oktober an der Busstelle in Steigerts. Im November will er bei der jährlichen Bürgerversammlung, zu der der Vorsitzende der Gemeindevertretung einlädt, die Pläne für die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Jugenheim vorstellen.

Am 3. Dezember (Samstag) steht der Stand des Bürgermeisters von 17 bis 19 Uhr in Ober-Beerbach.

Im kommenden Jahr wird die Reihe der Bürgergespräche am 7. Januar (Freitag) von 17 bis 19 Uhr im Jugendtreff Sandstraße fortgesetzt. Hier haben die jungen Menschen das Wort. In der Kita Jugenheim steht im Februar die Kinderbetreuung im Blickpunkt.

Am 5. März ist die Mobile Sprechstunde zu Gast in der Frankensteiner Straße in Malchen, am 9. April steht Balkhausen auf dem Plan. Standort ist der Platz vor der Feuerwehr in der Felsbergstraße. Letzte Station ist am 7. Mai an der Bushaltestelle in Stettbach. Für Fragen und Gespräche ist Kühn in den Ortsteilen jeweils samstags von 10 bis 12 Uhr an seinem Stand.


Kein Markttag

Veröffentlicht am 26. August 2010

Der Wochenmarkt in Jugenheim, der jeweils freitags von 13 bis 19 Uhr auf dem Parkplatz an der Bürgerhalle abgehalten wird, fällt am Freitag (27.). Der Grund: An diesem Tag werden die Stände für die Kerb aufgebaut.


Jugenheimer Straßen gesperrt

Veröffentlicht am 26. August 2010

Wegen der Jugenheimer Kerb ist die Bahnhofstraße teilweise gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Alten Bergstraße und der Einmündung der Kempenstraße. Die Sperrung beginnt am Freitag (27.) ab 8 Uhr und endet am Sonntag (29.) um 20 Uhr.

Auch die Bickenbacher Straße ist zwischen Jugenheim und Bickenbach am Samstag (28.) zwischen 13 und 14 Uhr wegen der Aufstellung des Festzuges vollständig gesperrt.


Pressemeldungen im September 2010

Stolpersteine im Finanzausschuss

Veröffentlicht am 2. September 2010

Über die Verlegung von Stolpersteinen zur Erinnerung an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in der Bergstraßengemeinde berät der Haupt- und Finanzausschuss in seiner nächsten Sitzung am Dienstag (7.). Die Beratungen beginnen um 20 Uhr im Haus Hufnagel. Der Gemeindevorstand legt dem Gremium die Antwort des Hessischen Städte- und Gemeindebundes zu seiner Anfrage der Richtigkeit der Umsetzung des Durchführungsvertrages „Schloss Seeheim“ vor. Weiterhin beantragt der Vorstand bei der Gemeindvertretung die zwei Personalstellen.


Spannende Filme im Kommunalen Kinderkino

Veröffentlicht am 2. September 2010

Im Oktober startet das Kommunale Kinderkino in das zweite Jahr seines Bestehens. Spielort ist der Saal der Gaststätte „Zum Löwen“ (Bergstraße 7) in Seeheims alten Ortskern. Die Idee stammt von Bürgermeister Olaf Kühn. Vom Herbst bis zum Frühjahr zeigt die gemeindliche Jugendförderung jeweils am ersten Mittwoch im Monat einen ausgewählten Film für den Nachwuchs. Anschließend bereiten Mitarbeiter der Werkstatt Sonne den Streifen nach. Es wird gebastelt, gemalt, gespielt und erzählt. Eingeladen sind Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Beginn ist immer um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Zur Stärkung verkauft die Gaststätte zwischendurch Snacks und Getränke.

Jugendpfleger Rolf Bourgeois startet die neue Reihe am 6. Oktober mit dem Film „Die drei Räuber“. Der Zeichentrickfilm ist die Verfilmung eines Kinderbuchs von Toni Ungerer. Die nächsten Filme sind: „Charlie und die Schokoladenfabrik“ (3. November), „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (1. Dezember), „Karlsson auf dem Dach“ (12. Januar) „Coco , der neugierige Affe“ (2. Februar) „Flussfahrt mit Huhn“ (2. März) und „Madita“ (6. April).


Seniorenbeirat hört zu

Veröffentlicht am 2. September 2010

Um die Interessen und Sorgen der Älteren genauer zu erfahren, bietet der kommunale Seniorenbeirat in diesem Jahr regelmäßig Sprechstunden an. Hier kann man dem Vorsitzenden Bernd Dietrich sein Problem schildern und wenn möglich Rat und Unterstützung bekommen. Die nächste Sprechstunde ist am Donnerstag (2. September.) von 15 Uhr bis 16 Uhr im Seniorenbüro im Rathaus, Georg-Kaiser-Platz 3. Voranmeldungen sind nicht erforderlich. Die weiteren Sprechstunden-Termine stehen im Seniorenprogramm, das im Rathaus erhältlich ist.


Seniorenvertreter beraten

Veröffentlicht am 2. September 2010

Zu ihrer zweiten Sitzung in diesem Jahr trifft sich die kommunale Seniorenvertretung am 3. September (Freitag). Beginn ist um 15 Uhr im Haus Hufnagel, Bergstraße 20. Als Zuhörer sind alle Älteren eingeladen. Aufgestellt hat die Tagesordnung der Vorsitzende Klaus Loem. Er informiert über die Antworten von Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos) zu den Anfragen der Seniorenvertreter. Nach einer Rückschau auf den diesjährigen kommunalen Seniorentag wird die Verteilung der Informationen für die Älteren neu organisiert. Ein weiteres Mal will man über die Verteilung der Amtlichen Bekanntmachungen in der Wochenzeitung „Der Bergsträsser“ sprechen. Auf der weiteren Tagesordnung steht eine Satzungsänderung. Seither kann der Vorsitzende des Seniorenbeirates nur einmal wiedergewählt werden. Die Amtszeit beträgt jeweils zweieinhalb Jahre. Angestrebt wird nun, eine mehrfache Wiederwahl zu ermöglichen. Ein weiterer Beratungspunkt ist die Beratung und Verabschiedung von Anträgen.


Aktion gegen Rechtsradikalismus

Veröffentlicht am 2. September 2010

Im Herbst plant das kommunale Jugendparlament Aktionen gegen den Rechtsradikalismus. Beteiligt sind auch die Schülervertretung des Schuldorfs Bergstraße und die Jugendförderung der Gemeinde. Über die Veranstaltungsreihe beraten die Jung-Parlamentarier in ihrer Sitzung am Montag (6. September). Beginn ist um 19 Uhr im Jugendtreff Sandstraße. Weiterer Punkt auf der Tagesordnung ist ein Freizeitangebot für die Jugendlichen im Ortsteil Malchen. Die neue Vorsitzende Eva Czaja lädt alle jungen Menschen zum Zuhören ein.


Freibadsaison endet

Veröffentlicht am 2. September 2010

Wer noch einmal im Freibad Jugenheim ins „kühle Nass“ tauchen möchte, hat dazu am Mittwoch (15.) zum letzten Mal Gelegenheit. Das Bad ist von 6.30 bis 20 Uhr geöffnet. Dann schließen sich die Tore des Bades. Das Schwimmmeister-Team macht die Sport- und Freizeitstätte anschließend winterfest.


Filmabend zur Interkulturellen Woche

Veröffentlicht am 16. September 2010

Zu einem Filmabend laden die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde, der kommunale Ausländerbeirat sowie das Frauen- und Familienzentrum SzenenWechsel am Samstag (18.) in den Raum Cunersdorf in der Jugenheimer Bürgerhalle ein. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Als Beitrag zur Interkulturellen Woche im Landkreis wird ein preisgekrönter Spielfilm über eine junge türkische Mutter gezeigt, die mit ihrem Sohn den Ehemann verlässt und nach Deutschland fliegt. Der Film schildert ihre Probleme zwischen Elternliebe und gesellschaftlichen Zwängen, zwischen der Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben und familiären Bindungen.

Die Veranstalter bitten aus organisatorischen Gründen um Anmeldung (Telefon 06257/990-107, E-Mail dietgard.wienecke@seeheim-jugenheim.de).


Standesamt geschlossen

Veröffentlicht am 16. September 2010

Wie in zahlreichen anderen Kommunen auch hat das Seeheim-Jugenheimer Standesamt am Dienstag (21.) geschlossen. Die Mitarbeiter nehmen an einer Fortbildung hessischer Standesbeamter in Bickenbach teil. Für sie ist diese Veranstaltung Pflicht. Geöffnet ist das Amt im Rathaus wieder am Donnerstag von 8 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 18 Uhr.


Senioren radeln

Veröffentlicht am 16. September 2010

Zu einer Radtour lädt das Seniorenbüro der Gemeinde am Mittwoch (22.) ein. Start ist um 9 Uhr vom Parkplatz vor dem Rathaus. Unter Leitung von Annemarie Scholl geht es auf Nebenwegen durch die sommerliche Landschaft. Vorbei an Feldern, Wiesen und durch Wälder führt die Route zu den Griesheimer Fischteichen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Lediglich die Bestellungen bei einer Einkehr in ein gemütliches Gasthaus müssen die Teilnehmer selbst tragen.


Senioren feiern Erntedank

Veröffentlicht am 16. September 2010

Die Blätter beginnen sich zu färben, die Nächte sind kalt, Nebel liegt morgens über den Bäumen, Kastanien fallen auf die Straße und die Felder sind abgeerntet. Anlass für den Seniorenbeirat einen Erntedank-Nachmittag mit einem unterhaltsamen, heiteren und besinnlichen Programm zu veranstalten. Geboten werden Lieder, Gedichte und ein Sketch. Dazu sind alle Senioren am Montag (27.) in den Saal des Altenheims „Krone“ in Jugenheim, Hauptstraße 20 eingeladen. Beginn ist um 14.30 Uhr.

Die Theatergruppe der Seeheim-Jugenheimer Landfrauen zeigt den Sketch „Die geplagte Hausfrau“. Musikalisch unterhalten Marianne und Helmut Anselmann die Gäste. In den Pausen werden Kaffee und Kuchen angeboten. Durch das Programm, das um 16.30 Uhr endet, führen Erika Witt und Rosemarie Crößmann.


Großes Fest am Weltkindertag

Veröffentlicht am 16. September 2010

Ein großes Kinder- und Familienfest zum Weltkindertag am 20. September (Montag) ist seit vielen Jahren eine feste Größe im kulturellen Leben der Gemeinde. So gibt es auch in diesem Jahr von der kommunalen Stabsstelle Wirtschaftsförderung + Standortmarketing in Kooperation mit 27 Vereinen und Institutionen rund um die Seeheimer Sport- und Kulturhalle ein breites Angebot für die Besucher.

Eröffnet wird die Veranstaltung um 15 Uhr. Anschließend gibt es Darbietungen auf der Bühne unter anderem von der Tanzschule Mokita. Ab 15.45 Uhr haben die Kinder die Wahl zwischen vielen Angeboten wie: Wasserspiele, Trommelaktion, Drehscheiben basteln, Fahrradparcours, Erzähljurte, Kinderschminken, Slackline, Stockbrot backen, Bälle filzen, Karate-Mitmachaktion, Fühlkästenstraße, Hüpfburg, Fossilien gießen, Apfelsaft keltern, Dosenwerfen, Basteln, Wurfspiel, Krankenwagen-, Feuerwehrfahrzeug- und Polizeiautoausstellung, Fahrradcodierung, Kinderkommissar „Leon“, Prickeln von Tischlichtern und Mandalas, Basteln mit Naturmaterialien, Papierarbeiten und Schätzspiel.

Die Erwachsenen können sich in der Zwischenzeit an vielen Ständen mit wertvollen Informationen versorgen.

Ab 18.30 Uhr erwartet die Kinder auf der Bühne ein buntes Programm, das gegen 18.45 Uhr mit einer großen Luftballonaktion abschließt. Für Speisen und Getränke während des Festes ist bestens gesorgt. Bei schlechtem Wetter findet die komplette Veranstaltung in der Sport- und Kulturhalle statt. Alle Aktiv-Angebote sind kostenfrei.


Tanzgruppe für Frauen

Veröffentlicht am 16. September 2010

Im Tanz dem Ausdruck zu geben, was sie bewegt, das können Frauen jeden Alters ab Mittwoch (22.). Vierzehntägig wird von 19.30 bis 21.30 Uhr in der Evangelischen Kindertagesstätte Jugenheim, Lindenstraße 8 eine Tanzgruppe angeboten. Unter Leitung der Tanzpädagogin und Reikimeisterin Regina Allgaier entdecken Frauen mit Körper- und Atemwahrnehmungsübungen sowie Urbewegungen wie Schütteln, Wippen und Kreisen ihre inneren Bewegungsimpulse. Mit Musik aus verschiedenen Kulturen finden sie spielerisch und kreativ den eigenen Tanz.

Die Kursgebühr beträgt 105 Euro. Der Kurs wird in Kooperation mit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten angeboten. Anmeldungen werden erbeten unter: dietgard.wienecke@seeheim-jugenheim.de oder Regina Allgaier, (Telefon 06257/93 89 07, E-Mail: herz-tanz@regina.allgaier.de).


Aktive Müllsammler gesucht

Veröffentlicht am 16. September 2010

Am Samstag (25.) ist es wieder so weit: In vielen Kommunen des Landkreises Darmstadt-Dieburg findet eine gemeinsame Müllsammelaktion statt. Bürgermeister Olaf Kühn lädt alle Bürger der Bergstraßegemeinde zur Teilnahme ein, um Feld und Flur von Unrat zu befreien. Denn: Müll zieht Müll an! Achtlos weggeworfene Abfälle beeinträchtigen nicht nur unser ästhetisches Empfingen, sondern gefährden auch die Umwelt. Grund genug wieder eine Müllsammelaktion durchzuführen. Start ist um 9 Uhr auf dem Schuldorf-Parkplatz an der L 3103 und auf dem Friedhofsparkplatz in Malchen. Nach getaner Arbeit lädt die Gemeinde zu einer gemütlichen Rast auf dem Betriebshof ein.

Wer mithelfen möchte, sollte sich bis zum Mittwoch (22.) bei dem Umweltbeauftragten der Gemeinde Seeheim-Jugenheim, Jörg Hoffmann, Telefon: 06257/990-206 melden. Dort können auch nähere Informationen zur Sammelaktion erfragt werden.


Stolpersteine, Schloss und Demografischer Wandel – Gemeindevertretung tagt am Donnerstag

Veröffentlicht am 16. September 2010

Über die Verlegung von „Stolpersteinen“ zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus entscheidet die Gemeindevertretung in ihrer nächsten Sitzung am Donnerstag (16.) Beginn ist um 20 Uhr im Feuerwehrstützpunkt. Der Gemeindevorstand legt dem Gremium die Antwort des Hessischen Städte- und Gemeindebundes zu seiner Anfrage über die Richtigkeit der Umsetzung des Durchführungsvertrages „Schloss Seeheim“ vor. Die SPD fordert die Herstellung und öffentliche Zugängigkeit von Wegen im westlichen Parkbereich. Außerdem übergibt der Vorstand den Schlussbericht des Präsidenten des Hessischen Rechungshofes über die Vergleichende Prüfung „Demografischer Wandel“ sowie seinen eigenen Bericht „Strategien und Handlungskonzepte zur Schaffung von positiven Rahmenbedingungen für den demografischen Wandel in der Gemeinde“. Der Vorstand beantragt zwei Personalstellen und die Aufhebung des Sperrvermerkes zur Errichtung einer Lärmschutzwand am Schwimmbad. Einem Gemeindevertreter soll die kommunale Verdienstplakette verliehen werden.

Zu Beginn der Sitzung wird die Vorlage des Gemeindevorstandes zur Sozialstaffelung der Kindergartenbeiträge, die von der SPD gefordert wird, in die Ausschüsse überwiesen. Den gleichen Weg nimmt der Antrag auf Unterstützung des Hospizvereines Bensheim.


Kinderkino startet mit Zeichentrickfilm

Veröffentlicht am 30. September 2010

Mit dem Zeichentrickfilm „Die drei Räuber“ startet das Kommunale Kinderkino am Mittwoch (6. Oktober), im Saal des Gasthauses „Zum Löwen“ in Seeheim (Bergstraße 7) sein Herbstprogramm. Bei dem Streifen handelt es sich um die Verfilmung des gleichnamigen Bilderbuch-Klassikers von Tomi Ungerer. Willkommen ist der Nachwuchs von sechs bis zwölf Jahren. Nach dem Film bastelt und spielt die Werkstatt Sonne mit den jungen Zuschauern zu dem Gesehenen. Der Eintritt ist frei. Zwischendurch werden den Besuchern gegen Entgelt kleine Snacks und Getränke von der Gaststätte angeboten.

Nach dem Tod ihrer Eltern soll die kleine Tiffany in einem Kinderhaus leben, das von ihrer bösen Tante geleitet wird. Doch auf der Fahrt dahin wird ihre Kutsche im dunklen Wald von drei furchterregenden Räubern überfallen. Die freche Tiffany ist allerdings ganz entzückt von den Räubern und wittert sogleich die einmalige Chance, dem gefürchteten Kinderhaus zu entkommen. Sie gaukelt den grimmigen Gesellen übermütig vor, sie sei eigentlich die Tochter eines steinreichen Maharadschas. Und der würde natürlich sehr viel Lösegeld zahlen, um seine geliebte Tochter zurückzubekommen. Während die drei Räuber vergeblich auf die Lösegeldzahlung warten, bringt Tiffany das Leben in der Räuberhöhle ordentlich durcheinander.


Schulpartnerschaft feiert 25-jähriges Jubiläum

Veröffentlicht am 30. September 2010

Deutsch-Polnischer Schüleraustausch im Wandel vom Sozialismus zum EU-Land. Das 25-jährige Jubiläum der deutsch-polnischen Schulpartnerschaft zwischen dem Schuldorf Bergstraße und dem IV. Lyzeum Tadeusz Kosciuszko feierten Lehrer, Schüler und Eltern kürzlich in Krakau.

„Wir sind uns in einer anderen Zeit, im geteilten Europa begegnet. Damals hat man uns eingeredet, dass wir verschieden sind. Doch unsere Bekanntschaft, die zur Freundschaft geworden ist, ist der beste Beweis dafür, dass wir genauso an die Zukunft gedacht haben. Wir haben verstanden, dass auch wir gemeinsam die bestehenden Barrieren überwinden und Klischees abbauen können“, würdigte  Elzbieta Szaban, Direktorin des IV. Krakauer Lyzeums Tadeusz Kosciuszko das 25-jährige Jubiläum der Schulpartnerschaft mit dem Schuldorf Bergstraße. Sieben Lehrer des Schuldorfes Bergstraße, einige davon bereits im Ruhestand, der ehemalige Bürgermeister der Bergstraßengemeinde Robert Müller und Karsten Paetzold, Gemeindepressesprecher und Leiter des Büros für Städtepartner-schaften, reisten vor wenigen Tagen nach Krakau zur Feier dieses außergewöhnlichen Schüleraustausch. Eigens gekommen waren auch die ehemaligen Schüler Christine Wolf und Jan Rieländer, die an Austauschen teilgenommen haben. Sie haben bis heute intensiven Kontakt mit ihren polnischen Austauschpartnern und deren Familien.

Vier Puzzleteile in den Nationalfarben der beiden Staaten, die sich zu einem Quadrat fügen, zierten die Bühne der Aula. „Leben sie den europäischen Geist auch in den kommenden Jahren“, betonten Elzbieta Lecznarowicz, stellvertretende Stadtpräsidentin, und der Stadteilbürgermeister Jacek Bednarz, in ihren Grußworten die Bedeutung der Schulpartnerschaft für die zweitgrößte polnische Stadt. Glückwünsche gab es auch vom deutschen Generalkonsulat.

In seinem Rückblick auf die fünfundzwanzigjährige Geschichte der Beziehungen  beschrieb Siegfried Markwart, ehemaliger Leiter der Gymnasialstufe am Schuldorf, das Entstehen der Freundschaft zwischen den Menschen aus einem kommunistischen regierten und einem demokratischen Staat. Dabei mussten Vor-behalte, Ängste und unterschiedliche Lebensverhältnisse überwunden werden. Als Geschenk hat die Seeheim-Jugenheimer eine Ausstellung und ein Bild von Siegfried Speckhardt mitgebracht, der viele Jahre am Schuldorf war. In dem in blauen Farbtönen als Hintergrund gehaltenem Werk fließen die Nationalfarben schwarz-rot-gold und weiß-rot in den Nationalfarben in einander. Das Deutsch-Polnische Jugendwerk und die Direktorin Szaban zeichneten alle Teilnehmer mit einer Urkunde für Engagement aus.

Darauf, dass diese Begegnungen bis in die neunziger Jahre nur mit Hilfe der Gemeinde möglich waren, verwies Robert Müller in seiner sehr persönlichen Ansprache. Direkt und indirekt waren fast 550 Schüler aus Seeheim-Jugenheim und fast 500 aus Krakow beteiligt, stellte Karsten Paetzold fest. Er betonte, dass die Partnerschaft in vielen Familien zur Beschäftigung mit dem jeweiligen Nachbarland geführt habe. „Es wird eine Fortsetzung der Partnerschaft von vielen gewünscht“.


Bands für Newcomer-Festival gesucht

Veröffentlicht am 30. September 2010

An die großen Erfolge in der Vergangenheit will die kommunale Jugendförderung anknüpfen und organisiert zum sechsten Mal ein Newcomer-Festival für Jugendbands. Die Veranstaltung ist zwar erst für den 13. November (Freitag) geplant, doch schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die Sport- und Kulturhalle soll wieder eine Rock-Arena werden. Dafür suchen die Jugendpfleger Musikgruppen, die bei einem Auftritt ihr Können vor einem großen Publikum zeigen wollen. Wer an diesem Abend als Sieger hervor geht, kann vielleicht schon bald bekannt werden. Amateur-Rock-Gruppen sind daher. Als Auszeichnung winkt der besten Gruppe ein mehrtägiger Aufenthalt in der französischen Schwesterstadt Villenave d´Ornon. Dort kann sie gemeinsam mit einer französischen Band in einem professionellen Ton-Studio der Stadt eine CD aufnehmen.

Der Jugendförderung geht es vor allem darum, den Bands ein Forum für ihre Musik zu bieten. Jury ist das Publikum. Weitere Informationen gibt ab sofort die Jugendförderung, die auch die Anmeldungen entgegen: Jugendtreff Sandstraße 86 (Telefon 06257/9 69 94 28 oder per E-Mail matthias.itzel@seeheim-jugenheim.de).


Pressemeldungen im Oktober 2010

Bilder-Ausstellung „Auf dem Weg“

Veröffentlicht am 6. Oktober 2010

Unter Titel „Auf dem Weg“ sind Acryl-Bilder der Seeheimer Künstlerin Martina Steinmetz in der Treppenhausgalerie der Gemeindebücherei Seeheim im Historischen Rathaus (Ober-Beerbacher-Straße 1) zu sehen. Die Werkschau ist bis Ende November parallel zu den Ausleihzeiten der Bücherei mittwochs von 9 bis 11 und von 16 bis 19 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Steinmetz hat ihre Ausbildung bei Siggi Ortanderl in Schriesheim und in Volkshochschulkursen in Frankfurt am Main absolviert. Malexkursionen führten sie nach Frankreich, Griechenland und in die Türkei. Anstöße für ihre Arbeiten sind Impressionen, die scheinbar alltäglich sind. Die Themen Reise, Architektur und Landschaften finden sich als „reduziertes Fragment“ in ihren Werken. Die Künstlerin benutzt eine intensive Farb- und Formsprache. Ihre Arbeiten waren in Ausstellungen bei den Seeheim-Jugenheimer Kulturtagen, in Seeheim, der Technischen Universität Darmstadt und in Wiesbaden zu sehen.


Bürgersprechstunde unter freiem Himmel

Veröffentlicht am 6. Oktober 2010

Am Samstag (16.) setzt Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos) seine Bürgersprechstunde unter freiem Himmel fort. Dieses Mal ist er im Ortsteil Steigerts. Sein Standplatz ist die Bushaltestelle. Von 10 bis 12 Uhr beantwortet er die Fragen der Bürger. Für alle Sorgen, Nöte und Anliegen hat der Verwaltungschef ein offenes Ohr. Dementsprechend lautet das Motto der mobilen Bürgersprechstunde „ Wo drückt der Schuh“.


Vollsperrung der Eberstädter Straße

Veröffentlicht am 6. Oktober 2010

Die Eberstädter Straße im Ortsteil Ober-Beerbach ist vom Montag (11.) bis Montag (25.) für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. In dieser Zeit erneuern die Gemeindewerke die Kanaldeckel und die Kappen der Wasserschieber. Diese Metallteile sind durch das hohe Verkehrsaufkommen stark verschlissen. Durch die beengten Straßenverhältnisse können die Arbeiten nur bei einer Totalsperrung durchgeführt werden. Der Durchgangsverkehr wird weiträumig umgeleitet. Mit Einschränkungen können die Anlieger ihre Grundstücke anfahren.


Wer spendiert Weihnachtsbaum?

Veröffentlicht am 6. Oktober 2010

In rund sieben Wochen beginnt die Adventszeit. Damit sich in der Gemeinde und ihren Ortsteilen vorweihnachtliche Stimmung einstellt, bittet die Gemeindeverwaltung Grundstücksbesitzer aus der Gemeinde und der nahen Umgebung Weihnachtsbäume aus ihrem Baumbestand im Vorgarten zu spenden. Diese sollten eine Mindesthöhe von acht und eine Maximalhöhe von zehn Meter haben.

Nach einer Ortsbesichtigung sägen die Mitarbeiter des gemeindlichen Betriebshof den Nadelbaum in der zweiten Woche vor dem 1. Advent ab und transportieren ihn zum Aufstellplatz. Im eigenen Bestand hat man, so die Auskunft des Rathauses, nicht genügend Bäume, um alle Ortsteile zu schmücken. Wer einen Baum stiften will, wendet sich an den stellvertretenden Leiter des gemeindlichen Betriebshof Guido Burkhardt (Telefon 06257/9 44 05 70).


Abschluss mit Rundgang und Fest – Dorferneuerung endet nach 9 Jahren

Veröffentlicht am 6. Oktober 2010

Nach neuen Jahren endet die Dorferneuerung in Ober-Beerbach. Den Abschluss möchte Bürgermeister Olaf Kühn mit den Bürgern feiern. Dazu lädt er am Freitag (15.) um 16 Uhr auf den neu gestalteten Dorfplatz in der Ernsthöfer Straße ein. Zusammen mit Landrat Klaus-Peter Schellhaus führt Kühn mit einem Rundgang zu Projekten der Neugestaltung: Privathaus „Prozente Hannes“, Verbindungsweg „Promillepfad“, Buswendeschleife, Rampe zum Bürgerhaus und Jugendtreff. Anschließend ist im Bürgerhaus ein gemütliches Beisammensein vorgesehen.

Für die Dorferneuerung wurden rund siebenhunderttausend Euro investiert. Zirka 320.000 Euro davon kamen als Fördermittel aus dem Hessischen Landesprogramm zur Dorferneuerung. Den Rest hat die Gemeinde bezahlt. „Ober-Beerbach ist schöner und interessanter geworden“, sagt Bürgermeister Olaf Kühn.

2001 war Ober-Beerbach in das Landesprogramm aufgenommen worden. Im ersten Jahr wurde ein Dorfentwicklungskonzept erarbeitet, während in den darauf folgenden acht Jahren die Umsetzung erfolgte. In der Konzeptionsphase nahm ein Planungsbüro den Ort unter die Lupe und stellte Verbesserungsmöglichkeiten im öffentlichen und privaten Bereich fest.

Parallel dazu wurde ein „Arbeitskreis Dorferneuerung“ mit engagierten Einheimischen ins Leben gerufen. In mehreren Versammlungen brachten Bürger ihre Vorstellungen und Ideen ein. Zuerst wurde die Ortsbild prägende Friedhofsmauer unterhalb der Kirche saniert. Als zweite Maßnahme wurde ein Jugendtreff auf einem Anbau des Bürgerhauses errichtet. Im Laufe der Jahre wurden die Fußwege ausgebaut und mit einer Beleuchtung versehen. So kann man jetzt unter anderem über eine Rampe vom Buswendeplatz hoch zum Bürgerhaus gelangen. Zudem wurden eine Reihe privater Bauprojekte unterstützt. Eines davon war die Hofreite „Prozente Hannes“. Sie wurde komplett restauriert und als Gaststätte ausgebaut. Abschluss der Dorferneuerung ist der neugestaltete Ortsplatz mit seiner Rundbank aus Sandstein. Für die Vereine wurden Informationstafeln errichtet.


Bürgermeister Kühn besucht tschechische Partnerstadt

Veröffentlicht am 6. Oktober 2010

Auf Einladung der Partnerstadt Kosmonosy waren Bürgermeister Olaf Kühn und seine Frau zur Eröffnung der europäischen Kulturtage nach Tschechien gereist. Mit Ausstellungen, Konzerten und Vorführungen präsentieren Vereine und Organisationen das kulturelle und soziale Leben in der böhmischen Kleinstadt. Bürgermeister Vladimir Dloughy (69) verabschiedete sich von Seeheim-Jugenheims Verwaltungschef, da im kommenden Frühjahr das Bürgermeisteramt neu besetzt wird. Die stellvertretende Bürgermeisterin Zdenka Prochazkova, eine engagierte Persönlichkeit der Städtepartnerschaft, bewirbt sich um die Nachfolge.

Foto: Unser Foto zeigt den Empfang im Rathaus von Kosmonosy: Arnost Steger (Vorsitzender des Partnerschaftsverein), stellvertretende Bürgermeisterin Zdenka Prochazkova, Bürgermeister Vladimir Dloughy, Petra Kühn, ein Stadtrat, Bürgermeister Olaf Kühn.


Fördergelder einstreichen
Veröffentlicht am 18. Oktober 2010

Haus- und Wohnungsbesitzer können eine Förderung von der Bundesregierung kassieren, wenn sie den Energiebedarf ihrer Wohnung oder ihres Hauses senken. Allerdings muss bekannt sein, welche Vorhaben unter welchen Bedingungen von welcher Institution gefördert werden.

Der Energieberater der Verbraucherzentrale informiert in einem persönlichen Beratungsgespräch unter anderem zu Möglichkeiten der Energieeinsparung bei Heiztechnik, Wärmeschutz in Alt- und Neubauten, Warmwasserbereitung, zu Schimmelbildung in Wohngebäuden, regenerativen Energien sowie Fördermöglichkeiten für geplante Investitionen. Die Beratung ist anbieter- und produktunabhängig. Ratsuchende können so sicher sein, dass die für sie individuell passenden und finanzierbaren Maßnahmen empfohlen werden und kein kommerzielles Interesse das Beratungsergebnis beeinflusst. Die Energieberatung wird gefördert durch Projektmittel des Bundes und kostet daher nur fünf Euro.

Der nächste Beratungstermin ist am Donnerstag (21.) von 13 bis 18 Uhr im Rathaus, Georg-Kaiser-Platz 3. Eine vorherige Terminanmeldung im Bürgerbüro (Telefon 06257/990-380) ist erforderlich.


Aktion Saubere Flur 2010

Veröffentlicht am 18. Oktober 2010

40 fleißige Helfer beteiligten sich in Seeheim-Jugenheim an der diesjährigen Aktion Saubere Landschaft. Darunter auch die Umweltgruppe des Schuldorfes (unser Bild). Am Ende des Gemarkungsputzes wurde die Natur von fünf Kubikmetern Unrat befreit. Von den Sammlern wurden Blumenkübel, Plexiglas-Schilder, durchnässte Zeitungenstapel und viel Alkoholflaschen gefunden. Mit einem Imbiss bedankte sich die Erste Beigeordnete Karin Neipp am Ende der Aktion auf dem kommunalen Betriebshof bei den Umweltschützern. Die Müllsammlung wurde zum 18. Mal von der kommunalen Umweltberatung in Zusammenarbeit mit dem ZAW organisiert.


Letzte Radtour für Senioren

Veröffentlicht am 18. Oktober 2010

Das Seniorenbüro der Gemeinde bietet eine Radtour für Ältere an. Es ist die letzte in diesem Jahr. Ziel ist die Rheinfähre bei Guntersblum. Los geht es am Mittwoch (20.). Treffpunkt für den Ausflug ist um 9 Uhr der Parkplatz vor dem Rathaus. Unter der Leitung von Annemarie Scholl geht es abseits der Hauptstraßen gemütlich an den Fluss. Unterwegs gibt es zur Stärkung ein Frühstückspicknick in Gernsheim. Die Teilnahme ist kostenlos.


Reisefilm einer Nordland-Kreuzfahrt

Veröffentlicht am 18. Oktober 2010

Wieder einmal sind Vera und Dietrich Heusser mit einem interessanten Film von einer Reise zurückgekommen. Im Sommer vergangenen Jahres waren sie mit einem Kreuzfahrtschiff unterwegs. Ihr Reisebericht ist am Donnerstag (21.) in der Seeheimer Sport- und Kulturhalle zu sehen. Beginn ist um 15 Uhr im Raum Culitzsch.

Die Nordland-Route führt zuerst zu den Shetland-Inseln im Norden Großbritanniens. Von dort geht es nach Island, der Insel knapp unter dem Polarkreis. Gezeigt wird eine Landschaft, den Zuschauern den Atem raubt: Ewiges Eis, heiße Quellen und beeindruckende Gysire. Vorbei an gewaltigen Gletschern und steilen Fjordlandschaften, brandungsumtosten Küsten, riesigen Wasserfällen und einer faszinierenden Vogelwelt ist das nächste Ziel Spitzbergen. Die Inselgruppe nördlich des Polarkreises ist zu sechzig Prozent mit Gletschern bedeckt.

Höhepunkt der Besichtigung ist die Fahrt mit einem Schlauchboot in die Nähe eines „kalbenden“ Gletschers. Vom Nordkap führt die Reise entlang der norwegischen Küste. Unterwegs stehen Besichtigungen der Städte Tromsö, Molde und Bergen auf dem Programm bevor es in den Heimathafen Cuxhaven geht.


Was tun im Scheidungsfall?

Veröffentlicht am 18. Oktober 2010

Für Frauen, die sich mit dem Gedanken an eine Trennung oder Scheidung vom Partner beschäftigen und jemanden suchen, der in dieser schwierigen Lebenssituation konkrete Hilfestellungen anbieten kann, organisiert die kommunale Gleichstellungsbeauftragte Dietgard Wienecke eine Einzelberatung. Diese ist am Donnerstag (21.) von 9 bis 12 Uhr im Rathaus.

Eine Mitarbeiterin der Beratungsstelle „Frauen helfen Frauen“ aus Dieburg berät unter anderem zu folgenden Themen: „Welche Möglichkeiten gibt es, die Partnerschaft aufrecht zu erhalten? Was kommt auf mich zu, wenn ich mich trenne? Wovon werden meine Kinder und ich nach der Trennung leben? Was muss ich alles bedenken? Wie verkraften die Kinder die Trennung? Wo finde ich noch weitere Beratungsmöglichkeiten? Diese und weitere Fragen können in einem Einzelgespräch geklärt werden, bevor andere Schritte unternommen werden. Es entsteht ein Eigenanteil von zehn Euro. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Anmeldung und weitere Infos: Telefon 06257/990-107 oder per E-Mail dietgard.wienecke@seeheim-jugenheim.de.


Letzte Sitzung vor Neuwahl

Veröffentlicht am 27. Oktober 2010

Am 7. November (Sonntag) wird der Ausländerbeirat neu gewählt. Mit den Vorbereitungen beschäftigt sich der amtierende Beirat in seiner Sitzung am Mittwoch (27.). Beginn ist um 20 Uhr im Raum Kosmonosy im Rathaus (Georg-Kaiser-Platz 3).

Auf dem weiteren Programm stehen Berichte aus den kommunalpolitischen Gremien und den Ausländerbeiräten im Kreis und im Land sowie vom Integrationsbüro des Landkreises.


Senioren besuchen „Courbet-Ausstellung”

Veröffentlicht am 27. Oktober 2010

Die Frankfurter Kunsthalle Schirn steht auf dem Kulturprogramm, das vom gemeindlichen Seniorenbüro angeboten wird. Am 14. Dezember (Dienstag) wird eine Busfahrt zur Sonderausstellung des französischen Maler Gustave Courbet (1819-1877), die seit kurzem gezeigt wird. Courbet gilt als bedeutendster Vertreter des Realismus und Vorkämpfer einer sozial engagierten Malerei. Der Bus startet um 14 Uhr am Villenave d´Ornon-Platz. Der Reisepreis inklusive Führung und Eintritt beträgt zwanzig Euro. Begleitet wird die Tour von Dörte Hartmann. Anmeldungen nimmt ab sofort das Seniorenbüro im Rathaus (Telefon 06257/990-284) entgegen. Die Ausstellung präsentiert über 80 Gemälde und Zeichnungen. Zu sehen sind erstmals Porträts, Landschaftsbilder, Zeichnungen und Stillleben, mit denen der Maler eine Welt der Versunkenheit, der Nachdenklichkeit und der Innenwendung schildert – ganz im Gegenteil zur hektischen Industrialisierung seiner Zeit.


Bürgerversammlung zur Ortsdurchfahrt Jugenheim

Veröffentlicht am 27. Oktober 2010

Diesen Termin sollten sich die Seeheim-Jugenheimer in ihrem Kalender vormerken: 18. November (Donnerstag). Um 19.30 Uhr lädt der Vorsitzende der Gemeindevertretung zu einer Bürgerversammlung in die Bürgerhalle in Jugenheim ein. Thema ist die Ortsdurchfahrt Jugenheim. Außerdem können die Zuhörer den Gemeindevorstand befragen.


Pressemeldungen im November 2010

Newcomerfestival mit fünf Bands

Veröffentlicht am 4. November 2010

Gleich fünf Amateur-Bands treten beim fünften Nachwuchs-Festival der gemeindlichen Jugendförderung am Samstag (13.) auf. Sie wollen in diesem Jahr die Superband der Gemeinde werden. Die Zuschauer entscheiden mit ihrer Stimme über die beste Band. Um 19 Uhr beginnt die Veranstaltung in der Sport- und Kulturhalle. Der Eintritt beträgt vier Euro.

Mit dabei sind die Gruppen: „Deep Water Horizon“, Back Door Slam“, „Reinvention“ und „Miracle Mile“. Die vier Gruppen stammen aus der Bergstraßengemeinde und der Umgebung. Zu einem Gastauftritt hat sich die Gruppe „Watt Spirit“ aus der französischen Schwesterstadt Villenave d´Ornon angekündigt. Für Seeheim-Jugenheimer Musikgruppen geht es nicht nur um die Ehre, sondern auch um einen tollen Preis. Die Gewinner des Abends werden in die Partnerstadt eingeladen. In einem professionellen Tonstudio der Stadt spielen sie dort gemeinsam mit der Gruppe aus der Schwesterstadt eine CD ein.

„Mit einem riesigen Engagement bereiten sich die Gruppen im Übungsraum des gemeindlichen Jugendtreffs auf ihren Act vor“, weiß Jugendpfleger Matthias Itzel. Er verspricht ein abwechslungsreiches Programm, da die Musiker verschiedene Musikstile bieten. Über 400 Besucher verwandelten die Sport- und Kulturhalle im vergangenen Jahr in eine Rockarena.


Unterkünfte für junge Franzosen

Veröffentlicht am 4. November 2010

Die Jugendförderung der Gemeinde sucht Übernachtungsmöglichkeiten für Jugendliche aus der französischen Partnerstadt Villenave d´Ornon. Sie kommen von Mittwoch (10. November) bis zum Sonntag (14. November) an die Bergstraße. Die jungen Leute nehmen als Musiker an dem Newcomerfestival der Gemeinde teil. Die Gastgeber werden um eine Unterkunft mit Frühstück gebeten. Die Tagesgestaltung und die weitere Verpflegung übernimmt die Jugendförderung. Zusätzliche Informationen gibt Jugendpfleger Matthias Itzel (Telefon 06257/9 69 94 28), der auch die Angebote entgegennimmt.


Ausländer wählen Beirat

Veröffentlicht am 4. November 2010

Der Ausländerbeirat vertritt die Interessen aller Nichtdeutschen in den kommunalpolitischen Gremien der Gemeinde. Am Sonntag (7.) wird er in der Bergstraßengemeinde zum fünften Mal neu gewählt. Zur Wahl stellt sich die Liste „Internationale Ausländer Seeheim-Jugenheim (IAS)“. Die 993 Wahlberechtigten können unter acht Kandidaten wählen. Sieben Sitze im Beirat sind zu vergeben. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Zentrales Wahllokal ist das Rathaus, Georg-Kaiser-Platz 3. Geöffnet ist es von 8 bis 18 Uhr. Wahlberechtigt sind alle ausländischen Bürger ab achtzehn Jahren. Wer will, kann auch per Brief seine Stimme abgeben. Die Wahlunterlagen erhält er auf Antrag bei Wahlleiter Mathias Geiß im Rathaus. Der Brief muss allerdings am Wahltag bis 18 Uhr eingegangen sein. Deshalb empfiehlt Wahlleiter Mathias Geiß, den Wahlbrief spätestens am Donnerstag (4.) in den Briefkasten zu stecken oder ihn persönlich im Rathaus abzugeben.


Buch zur Geschichte der Juden

Veröffentlicht am 4. November 2010

Aus Anlass des 72. Jahrestages der Reichspogromnacht am Dienstag (9.) macht die Pressestelle des Rathauses auf das Buch „Juden in Seeheim und Jugenheim“ aufmerksam. Geschrieben hat es der verstorbene Seeheimer Robert Bertsch. Herausgeber ist der Gemeindevorstand. Der Band ergänzt das Heimatbuch der Seeheim-Jugenheimer Geschichte. Zur Zeit der Pogromnacht wohnten noch fünf jüdische Mitbürger in Seeheim und Jugenheim. Trotzdem kam es auch hier zu Übergriffen. Ein Gemischtwarenladen in der Ludwigstraße in Seeheim wurde nahezu völlig leer geräumt. Einrichtungsgegenstände und Waren wurden auf die Straße geworfen.

Die Exzesse und Pogrome gegen die jüdischen Mitbürger in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 wurden auf Initiative von Josef Goebbels, Propaganda-Minister im Dritten Reich, ausgelöst. Anhänger der NSDAP und der SA überfielen angeblich spontan Synagogen und Wohnungen der jüdischen Mitbürger. Im Verlauf dieser massiven Gewalttaten wurden im Gebiet des damaligen Deutsches Reiches 91 Juden ermordet und fast sämtliche Synagogen sowie mehr als 7000 jüdische Geschäfte zerstört oder schwer beschädigt. Als Anlass für diese antisemitischen Exzesse diente das Attentat auf einen deutschen Botschaftsangehörigen in Paris am 7. November 1938. Das Buch „Juden in Seeheim und Jugenheim“, 224 Seiten, ist zum Preis von 19,40 Euro im Bürgerbüro im Rathaus, Georg-Kaiser-Platz 3, erhältlich.


Theaterstück erinnert an Pogromnacht
„Opa und Herbert sind fort“ – Juden in Jugenheim

Veröffentlicht am 4. November 2010

Zum Gedenken an die Pogromnacht im November 1939 zeigt die Theater AG vom Schuldorf Bergstraße in Kooperation mit der Gemeinde und der Evangelischen Kirche Jugenheim das Stück „Opa und Herbert sind fort“. Aufführungen sind am Dienstag (9.) und Mittwoch (10.) jeweils um 19.30 im Saal des Seniorenheims Haus Krone in der Hauptstraße 20 in Jugenheim. Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter bitten jedoch um Spenden zur Deckung ihrer Kosten. Ergänzt werden die Aufführungen von einer gleichnamigen Ausstellung im Gemeindehaus der Evangelischen Kirche, Lindenstraße 6. Das Stück zeigt die Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung jüdischer Familien in Jugenheim während der nationalsozialistischen Diktatur. Die Archivarin Stephanie Goethals hat aus Akten des gemeindlichen Archivs viele Fakten zusammengetragen. Ergänzt werden diese mit Berichten und Fotos aus dem Besitz der noch lebenden Familienangehörigen. Daraus haben Antonia Postina und Theaterleiter Bernhard Sandner, der auch Regie führt, das Textbuch geschrieben. Er-zählt wird das Schicksal der bis 1942 in Jugenheim ansässigen jüdischen Bevölkerung und die Geschichte der damals selbständigen Gemeinde. Das Stück ist der dritte Teil einer Trilogie zum Thema „Juden an der Bergstraße“. Jeder Teil ist in sich abgeschlossen und ohne Kenntnis des jeweils anderen verständlich. Der erste Teil trug den Titel „Wir Juden in Zwingenberg“ und der zweite hatte das Thema „ Was geschah vor 70 Jahren? Auf den Spuren der Familie Jeidel“. Seit September haben die jungen Schauspieler der Stufen 11 bis 13 des Schuldorfes an dem Stück geprobt, gefeilt, Kostüme genäht und Kulissen erdacht. In dieser Zeit entstand eine intensive geistige Beziehung zwischen den Mitgliedern der Theatergruppe und den von ihnen dargestellten Personen. Dadurch kann das Schicksal der Menschen und der Ereignisse von den Zuschauern besonders eindringlich nachempfunden werden.

Info: Theateraufführungen „Opa und Herbert sind fort“ am 9. und 10. November jeweils um 19.30 Uhr, Saal des Seniorenheims „Haus Krone“, Hauptstr. 20, Jugenheim.

Ausstellung: 6. bis 14. November, dienstags und mittwochs 17.30 bis 19.30 Uhr, samstags und sonntags 15 bis 18 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus, Lindenstraße 6.


Bebauungspläne, Senioren und AKW’s – Gemeindevertretung tagt am Donnerstag

Veröffentlicht am 4. November 2010

Zu ihrer nächsten öffentlichen Sitzung kommt die Gemeindevertretung am Donnerstag (4. November) im Feuerwehrstützpunkt zusammen. Beginn ist um 19 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen fünfzehn Punkte. Entschieden wird über die Bebauungspläne: „Grundweg Süd Teil 2“ und „Im untersten Dieter“. Einstimmig empfiehlt der Bauausschuss, die Veränderungssperre für den Bereich „Zwischen Breslauer Straße und Friedrich-Ebert-Straße“ zu verlängern. Hier will ein Investor vier Discounter ansiedeln. Auf Grund des Haushaltsdefizits empfiehlt der Gemeindevorstand, in diesem Jahr dem Hospizvereines Bensheim keinen Zuschuss zu überweisen. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung Walter Sydow (GRÜNE) beantragt die Änderung der Satzung der kommunalen Seniorenvertretung. Er möchte in Übereinstimmung mit dem Seniorengremien, dass der Vorsitzende des Seniorenbeirates mehrmals wieder gewählt werden kann.

Die Grünen legen eine Resolution gegen die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken vor. Zu Beginn der Sitzung werden die Vorlagen des Gemeindevorstandes: „Hessen aktiv – 100 Kommunen für den Klimaschutz“ und „Waldwirtschaftsplan 2011“ in die Ausschüsse überwiesen.


Filmabenteuer in Schokoladenfabrik

Veröffentlicht am 4. November 2010

Den Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“ zeigt das Kommunale Kinderkino am Mittwoch (3. November) im Saal der Seeheimer Gaststätte „Zum Löwen“, Bergstraße 7. Beginn ist um 15 Uhr. Eingeladen sind alle Sechs- bis Zwölfjährigen. Der Eintritt ist frei. Nach der Vorstellung können die jungen Zuschauer das Gesehene mit Bastelarbeiten und Spielen nacherleben. Betreut werden sie dabei von Mitarbeitern der „Werkstatt Sonne“.

Der Film erzählt die Geschichte des kleinen Charlie Bucket. Er steht jeden Abend am Fenster seines winzigen Hauses und beobachtet die riesigen Hallen einer Fabrik. Seit vielen Jahren hat kein Arbeiter sie betreten. Auch der Besitzer bleibt unsichtbar. Dennoch werden dort süße Köstlichkeiten hergestellt. Da die Familie von Charlie arm ist, bekommt er nur zum Geburtstag ein Stückchen Schokolade. Der Junge findet eine goldene Eintrittskarte für die Fabrik. Bei seinem Besuch erlebt er fantastische Abenteuer.


Gemeinde sucht erfolgreiche Sportler

Veröffentlicht am 4. November 2010

Die Gemeinde Seeheim-Jugenheim ehrt jährlich beim Neujahrsempfang ihre aktiven Sportler, die bei Meisterschaften auf dem Siegertreppchen gestanden haben. Dafür benötigt man im Rathaus die Unterstützung der Vereine und Sportler. Diejenigen sportlichen Meister, die nicht in einem ortsansässigem Verein Titel errungen haben, werden gebeten, sich selbst zu bewerben. Bürgermeister Olaf Kühn ehrt am 22. Januar (Samstag) die Athleten, die einen ersten bis dritten Rang bei Deutschen, Europa oder Weltmeisterschaften erzielt haben. Wer bei den Hessischen oder Süddeutschen Meisterschaften den ersten Platz belegte, gehört auch zu den erfolgreichen Sportlern, die von der Gemeinde ausgezeichnet werden.

Von den Versehrten- und Behindertensportgemeinschaften werden diejenigen zum Empfang eingeladen, die das Deutsche Sportabzeichen im Jahre 2010 in Bronze, Silber oder Gold zum fünften, zehnten oder sogar zwanzigsten Mal erworben haben. Sportler die eine Bedingung erfüllen, melden sich im Rathaus bei Klaus Kraft (Telefon 06257/990-124 oder E-Mail klaus.kraft@seeheim-jugenheim.de). Sollten noch in den zwei letzen Monaten des Jahres Meisterschaften oder der Erwerb des Behindertensportabzeichens anstehen, sollten die beteiligten Sportler auch gemeldet werden. Anmeldeschluss ist der 10. November.


Aktionen des Jugendparlamentes

Veröffentlicht am 4. November 2010

Zwei Herbstaktionen bereitet das Jugendparlament bei seiner öffentlichen Sitzung am Montag (1. November) vor. Die Beratungen beginnen um 19 Uhr im kommunalen Jugendtreff, Sandstraße 86.

Die Vorsitzende Eva Czja will die Veranstaltungswoche „Rechtsweg ausgeschlossen“ planen. Gemeinsam mit der Schülervertretung des Schuldorf Bergstraße wendet man sich gegen Neo-Nazi-Bestrebungen. Vorbereiten will die Vertretung der Jugend auch das Newcomer Festival am 13. November (Samstag).


Französische Senioren zu Gast

Veröffentlicht am 4. November 2010

Nach einer Stadtbesichtigung von Trier und einer Fahrt entlang der Mosel traf die Seniorengruppe aus der französischen Schwesterstadt Villenave d´Ornon kürzlich in Seeheim-Jugenheim ein. Hier wurde sie von der Ersten Bei-geordneten Karin Neipp und den Gastfamilien empfangen. Damit begann für alle Beteiligten eine interessante Begegnungswoche. Auf dem Programm stand ein Besuch Heidelbergs mit seinem berühmten Schloss, ein Abendspaziergang durch Ladenburg mit den mittelalterlichen Gässchen und dem schmucken Marktplatz. Anschließend wurde zünftig in einem landestypischen Restaurant zu Abend gegessen.

Ein Spaziergang durch das Fürstenlager in Bensheim vermittelte den Gästen aus dem Südwesten des Nachbarlandes anschaulich das angenehme Leben der Landgrafen zur Zeit der Aufklärung.

Höhepunkt des Aufenthaltes war die Panoramafahrt durch den Rheingau. Die Gäste erlebten eine Burgenlandschaft entlang des Rheines, die einzigartig ist und die Betrachter in das Frühmittelalter versetzt, als noch bei jeder Rheinbiegung Zollstationen errichtet wurden. Anschließend stand eine Stadtbesichtigung von Bad Ems auf dem Programm. Dort wurde die Reisegruppe von den Fremdenführern in wilhelminischen Kostümen empfangen. Diese vermittelten eindrucksvoll das Bäderleben im 19. Jahrhundert zur Zeit Kaiser Wilhelms. Die Rückfahrt führte durch den Taunus. In Aßmannshausen probierten die Franzosen einen Rheingauer Riesling. Begeisterung fand der Jugendstil auf der Mathildenhöhe in Darmstadt.

Mit einem Deutsch-Französischen endete der Aufenthalt der Verschwisterer. Karin Neipp dankte der Organisatorin Dörte Hartmann, die schon seit vielen Jahren die Begegnungen der Älteren leitet, für die hervorragende ehrenamtliche Arbeit. Einig waren sich Deutsche und Franzosen, dass diese Begegnungen weiter fortgeführt werden müssen. Für das kommende Jahr ist ein Gegenbesuch in der Schwesterstadt Villenave d´Ornon geplant.


Ausflug ins Planetarium

Veröffentlicht am 12. November 2010

Eine Fahrt zum Planetarium in Mannheim bietet Richard Huber, Mitglied des kommunalen Seniorenbeirats, am Sonntag (28. Dezember) an. Mitfahren können alle Interessierten über sechzig Jahren. Der Reisepreis beträgt 12 Euro. Darin enthalten sind die Fahrt und der Eintritt. Abfahrt ist um 13.15 Uhr am Villenave d’Ornon-Platz.

„Der Stern der Magier“ heißt die Vorstellung, die im Planetarium zum 1. Advent präsentiert wird. Gab es ihn tatsächlich oder ist der berühmte „Weihnachtsstern“, der „Stern von Bethlehem“, nur eine schöne Legende? Mit den technischen Möglichkeiten des Zeiss-Universariums wird das Ereignis naturgetreu nachgestellt und das Geheimnis des „Sterns der Magier“ gelüftet. Außerdem sehen die Teilnehmer der Fahrt, die bereits zum vierzehnten Mal veranstaltet wird, den Sternen- und Planetenhimmel über ihrer Heimat. Nach dem Ausflug in den Planetariumshimmel besucht die Gruppe den Mannheimer Weihnachtsmarkt.

Verbindliche Anmeldungen nimmt das gemeindliche Seniorenbüro (Telefon 06257/990-284) ab sofort entgegen.


Schüler forschen nach Opfern des Nazi-Regiems – Zeitzeugen und Dokumente gesucht

Veröffentlicht am 12. November 2010

Die Schüler der Geschichtswerkstatt der Geschwister-Scholl-Schule Bensheim mit ihren Lehrern Peter Lotz (7.v. links) und Franz-Josef Schäfer (4. v. rechts) forschen nach Opfern des Nationalsozialismus in Seeheim-Jugenheim. Bürgermeister Olaf Kühn (Mitte) startete das Projekt.

„Unsere Schüler erforschen nicht nur Geschichte, sie schreiben Geschichte. Sie schreiben einen bisher nicht erforschten Teil der Geschichte Seeheim-Jugenheims“, so beschreibt Peter Lotz, Leiter der Geschichtswerkstatt der Geschwister Scholl-Schule in Bensheim das Projekt, das jetzt im Rathaus vorgestellt wurde. Die Geschichtswerkstatt forscht mit Schülern des künftigen Geschichts-Leistungskurses nach Opfern des Nationalsozialismus auf dem heutigen Gebiet der Gemeinde Seeheim-Jugenheim. Den Kontakt stellte Bürgermeister Kühn her. Auf Grundlage eines Beschlusses der Gemeindevertretung wurde zwischen der Gemeinde und der Schule vereinbart, eine wissenschaftlich fundierte Dokumentation zu erarbeiten. Angeleitet und unterstützt werden die Schüler dabei von den Leitern der Geschichtswerkstatt Peter Lotz und Franz-Josef Schäfer. Die beiden haben  schon über zwanzig Dokumentationen mit Schülern erarbeitet. Mit Bürgermeister Olaf Kühn haben sie über die nun vorliegende Aufgabe einen Vertrag geschlossen, in dem sich die Gemeinde verpflichtet, die Forschungsergebnisse in einem Buch zu veröffentlichen. Diese bilden zugleich die Grundlage für die Verlegung von Stolpersteinen. Bei einem Empfang im Rathaus stellten die Schüler ihre Planung vor. Sie haben sich sieben Themen gewählt, die sie in Kleingruppen bearbeiten: „Der historische Rahmen (unter anderem Parteien, Gesellschaftsstrukturen, Verträge aus der Zeit des Nationalsozialismus)“, „Jüdische und weitere Opfer“, „Die Verfolgung der Arbeiterbewegung“, „Akten des Hessischen Staatsarchiv“, „Roma, Sinti und Kirchen“ und „Euthanasie“. Neben Akteneinsichten arbeiten die Gruppen mit Archiven und Museen zusammen. Gemeindepressesprecher Karsten Paetzold hat von einem Besuch in Polen Kopien wichtiger Dokumente vom Archiv der Gedenkstätte Auschwitz erhalten. Auch mit der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem will man Kontakt aufnehmen. Besonders wichtig sind für die jungen Geschichtsforscher Zeitzeugen, private Schriftstücke, Dokumente und Gegenstände aus dem Forschungszeitraum. Deshalb ruft Rathauschef Kühn Zeitzeugen auf, sich in der Gemeindeverwaltung zu melden. Auch Verwandte, Freunde und Nachfahren von Zeitzeugen haben oft Interessantes zu berichten oder haben im Nachlass Material, das wichtig für die lokale Geschichtsschreibung ist. Kontaktperson im Rathaus ist Karsten Paetzold (Telefon 06257/990-103 oder E-Mail karsten.paetzold@seeheim-jugenheim.de. Da es nur noch wenige Zeugen gibt, hoffen die Jungen Menschen auf viele Kontakte. Vorlegen will man die Dokumentation im Frühjahr 2012.


Zarendokumente aus dem Russischen Staatsarchiv

Veröffentlicht am 12. November 2010

Kopien von Dokumenten und Fotos hat der Verkehrs- und Verschönerungsverein Jugenheim  (VVJ) aus dem Staatsarchiv Moskau erhalten. Sie geben einen guten Einblick in das Privatleben des Zarenhauses und des Großherzogtums Hessen-Darmstadt in Verbindung mit Schloss Heiligenberg. Ungewöhnlich ist dieser Vorgang deshalb, weil das Archiv in der Regel keine Dokumente an Vereine weiter gibt. Ermöglicht haben dies Alexander und Lüba Sobolev sowie Wladimir Wasiljev aus Moskau. Zur Übergabe waren sie auf Einladung von Bürgermeister Olaf Kühn an die Bergstraße gekommen. Rund zehntausend Euro hat das Ehepaar bisher in das Projekt investiert. Der VVJ plant die Einrichtung eines Dokumentationszentrums im sogenannten „Russenbau“. Unser Bild zeigt den Joachim Horn (Vorstand des VVJ), Alexander und Lüba Sobolev, Wladimir Wasiljev, Clothilde von Rintelen (Deutsch-Russisches Forum), Veronika Schlüter (Stiftung Heiligenberg Jugenheim und Bürgermeister Olaf Kühn (v.l.n.r.) vor dem Russenbau.

„Das Schloss Heiligenberg wünsche ich mir als eine europäische Begegnungsstätte“, lautete der Wunsch von Bürgermeister Olaf Kühn. Anlass für diese Vision war die Präsentation von Dokumenten aus dem Russischen Staatsarchiv im Gartensalon des Schlosses. Gezeigt wurden Postkarten, Briefe, Reiseberichte und Aufzeichnungen, die im Zusammenhang mit den Besuchen der russischen Zarenfamilie in Jugenheim stehen. Die Zarenfamilie war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mehrfach zu Gast auf Schloss Heiligenberg.

Im April 2007 besuchte das russische Ehepaar Sobolev ihren Freund Olaf Kühn in Seeheim-Jugenheim. Günter Baisch und Dr. Joachim Horn vom Verkehrs- und Verschönerungsverein Jugenheim führten die Gäste über den Heiligenberg und erläuterten die engen  familiären Beziehungen der Battenberger und des Großherzogtums Hessen-Darmstadt zum russischen Zarenhaus. Sobolevs, denen dieser Teil der Geschichte nicht bekannt war, boten dem Verkehrs- und Verschönerungsverein an, in Russland nach Dokumenten über den Heiligenberg forschen zu lassen.

Alexander Sobolev, Präsident einer Baufirma, beauftragte seinen Mitarbeiter Wladimir Wasiljev mit der Recherche. Mit Unterstützung des Hessischen Staatsarchivs wurde man fündig. Für die Nachforschungen haben Eheleute Sobolev etwa 12.000 Euro persönlich bereitgestellt. Seit dem Frühjahr sind die Kopien der Dokumente in Form einer CD im Besitz des Verkehrs- und Verschönerungsvereins. Übersetzt und ausgewertet werden sie seitdem von Dr. Veronika Schlüter, Mitglied der Stiftung Heiligenberg.

In der vergangenen Woche waren das Ehepaar Sobolev mit Wladimir Wasiljev auf Einladung der Gemeinde, des Verkehrs- und Verschönerungsvereins und der Stiftung Heiligenberg nach Seeheim-Jugenheim gekommen. Im Gartensalon des Schlosses Heiligenberg präsentierte Dr. Schlüter eine Auswahl aus Briefen, Postkarten und Reiseberichten. So schilderte der spätere Zar Alexander II seinem Vater Zar Nikolaus I seine Liebe zu Maria aus dem Hause des Großherzogtums Hessen-Darmstadt. Um ihrem Freund nahe zu sein, wird berichtet, dass Maria trotz einer Erkrankung an einem Tanzfest im Schloss teilnahm. In den Reiseberichten sind penibel die Reiseroute, die Namen der Mitreisenden vom Minister bis zum kleinsten Diener und die vielen Städte, die besucht wurden, beschrieben. Anfangs reiste man fast vier Wochen mit der Kutsche von Sankt Petersburg nach Jugenheim. Später nutzte man – soweit es sie gab – die Eisenbahn.

Die Stiftung Heiligenberg plant den sogenannten „Russenbau“ neben dem Schloss Heiligenberg zu sanieren. Dort soll demnächst ein Dokumentationszentrum entstehen, in dem auch die Funde aus dem Russischen Staatsarchiv ausgestellt werden sollen.


Märchenfilm im Kinderkino

Veröffentlicht am 19. November 2010

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ heißt der Film, der am Mittwoch (1. Dezember) im Kommunalen Kinderkino von der Jugendförderung der Gemeinde gezeigt wird. Beginn ist um 15 Uhr im Saal der Gaststätte „Zum Löwen“, Bergstraße 7. Nach der Vorstellung spielen und basteln Mitarbeiter der Werkstatt Sonne bis 18 Uhr mit den Zuschauern. Der Eintritt ist frei.

Der tschechische Streifen ist einer der besten Märchenfilme aller Zeiten. Gemeinsam mit ihrer Stiefmutter und deren leiblichen Tochter lebt Aschenbrödel auf dem Gutshof ihres verstorbenen Vaters. Als ungeliebte Stieftochter muss sie alle Drecksarbeiten verrichten. Erträglich wird ihr hartes Leben nur durch Hund Kasperl, Pferd Nikolaus, Eule Rosalie und die Freundschaft zu Knecht Vinzenz. Als ihr Vinzenz eines Tages drei Haselnüsse schenkt, entpuppen sich diese dank der Zauberkraft von Rosalie als wertvolle Gaben, denn sie geben Aschenbrödel drei Wünsche frei. Bald schon beeindruckt sie den Prinzen als Jäger verkleidet bei der Jagd und wenig später als Schönheit bei Hofe. Natürlich verliebt sich der Prinz in das fremde Mädchen und will sie zur Frau nehmen. Aschenbrödel lässt ihn noch ein wenig zappeln, in dem sie ihm ein Rätsel aufgibt und verschwindet. Allmählich errät der Prinz, wer der Jäger im Wald, das Mädchen auf dem Ball und die schnelle Reiterin in der Nacht waren …

Anders als damals bei den Brüdern Grimm kann dieses Aschenbrödel reiten und schießen, kämpft mit Witz, Mut und List gegen die Ungerechtigkeit an und angelt sich schließlich selbst den Prinzen, statt zu warten, bis er sie vielleicht auserwählt.


Neues Seniorenprogramm

Veröffentlicht am 19. November 2010

Ein neues Jahresprogramm für Senioren will das Kommunale Seniorenbüro erstellen. Anbieten will man wie bisher Veranstaltungen von Senioren für Senioren. Dazu lädt das Büro am Donnerstag (18.) zu einem Treffen in den Raum Culitzsch der Sport- und Kulturhalle interessierte Personen, Gruppen und Organisationen ein. Beginn ist um 15 Uhr. Wer sich mit Vorträgen, Reiseberichten, Musik- und Gesprächsangeboten, Handarbeitskreisen, Fach- und Informationsveranstaltungen, Lesungen, der Organisation von Fahrten, Ausflügen sowie Festen als auch Sport- und Interessensgruppen ehrenamtlich beteiligen und ein Angebot machen möchte, ist willkommen.


Gewerbegebiet Seeheim und Demografischer Wandel

Veröffentlicht am 19. November 2010

Mit dem Verfahren zur Aufstellung des zweiten Teils vom Bebauungsplan für den Bereich „Zwischen Breslauer Straße und Friedrich-Ebert-Straße“, dem Seeheimer Gewerbegebiet, befasst sich der Bauausschuss in seiner nächsten Sitzung am Dienstag (23.). Beginn ist um 20 Uhr im Haus Hufnagel.

Im Weiteren beraten die Gemeindevertreter den demografischen Wandel. Der Präsident des Hessischen Rechnungshof hat in seiner vergleichen Prüfung Strategievorschläge erarbeitet.

Die Gemeindevertretung hatte beim Gemeindevorstand einen Bericht über „Strategien und Handlungskonzepte zur Schaffung von positiven Rahmenbedingungen für den demografischen Wandel in Seeheim-Jugenheim“ angefordert. Aufgeteilt ist er in fünfzehn Empfehlungen. Die Titel lauten: „Implementierung eines Mehrgenerationsgebietes“, „Zweite Wohngemeinschaft für Demenzkranke“, „Flexibles Bauen und Wohnen, weitere Wohnbörse“, „Weitere Belebung Ortmitte Seeheim“, „Temporäre Spielstraße“. „Barrierefreiheit“, „Indoorspielplatz“, „Gesamtentwicklungsplan 2025“, „Neubürgerbegrüßung“, „Koordinationsbüro“, „Fragebogen, Auswertung“. Weitere Themen sind: „Kinderbetreuung orientiert am tatsächlichen Bedarf und bezahlbar für alle Familien“, „Einrichtung für Kinder unter drei Jahren“, „Kinderstadtplan“, „Erweiterte Öffnungszeiten in den Kindertagesstätten und in der Betreuung für Schulkinder“. Vorgeschlagen werden außerdem:„Befreiung von Abfallgebühren“, „Generationsübergreifende Spielplätze“ und „Handlungsempfehlungen des Seniorenbeirates“.


Gewalt kommt mir nicht in die Tüte

Veröffentlicht am 19. November 2010

So lautet die Aufschrift der Brötchentüten, die in der Woche um den internationalen Tag (25. November) gegen Gewalt an Frauen und Kinder über die Verkaufstheken von hessischen Bäckereien gehen. „Auch Bäckereien in Seeheim-Jugenheim beteiligen sich an dieser Aktion, deren Zweck es ist, das Thema häusliche Gewalt aus der „Dunkelzifferzone“ zu holen und auf bestehende Hilfsangebote aufmerksam machen“, berichtet die kommunale Gleichstellungsbeauftragte Dietgard Wienecke, die am Donnerstag (25.) von 11 bis 12 Uhr in der Bäckerei Speckhardt in Jugenheim die Brötchentüten-Aktion tatkräftig mit unterstützt. Außerdem weht an diesem Tag vor dem Rathaus die blaue Fahne „Frei leben ohne Gewalt, eine bundesweite Fahnenaktion von TERRE DES FEMMES, so Wienecke. Untersuchungen zeigen, dass Frauen im Schnitt sieben Jahre in einer Gewaltbeziehung leben bevor sie um Hilfe bitten. „Nicht nur von Gewalt betroffene Frauen, sondern auch Freunde, Verwandte oder Nachbarn, die helfen wollen, finden in der Broschüre „Hilfe für Frauen und Kinder nach Gewalttaten“ hilfreiche Informationen, die sowohl in den Bäckereien als auch im Büro der Gleichstellungsbeauftragten im Rathaus, Schulstraße 12, Seeheim-Jugenheim, erhältlich ist.


Neuer Ausländerbeirat gewählt

Veröffentlicht am 19. November 2010

84 ausländische Bürger haben gestern ihre Stimme für den kommunalen Ausländerbeirat abgegeben. Von den 993 Wahlberechtigten beteiligten sich 84 Wähler. Das sind 8,46 Prozent der Wahlberechtigten. Angetreten war allein die Liste „Internationale Ausländer Seeheim-Jugenheim“. Acht Kandidaten bewarben sich um die sieben Sitze im Gremium. Die meisten Stimmen entfielen auf Eileen Chng-Vaerst (127 Stimmen) aus Singapur. Gewählt wurden weiterhin: Giulio Mollo (73) aus Italien, Xavier Marc (58) aus Frankreich, den bisherigen Vorsitzenden George Bal (52) aus den Niederlanden. Die Vier waren bereits Mitgiled im Beirat. Neu hinzu kommen Lidia Lorenz (50) aus Polen und Ester Andreu-Gene (45) aus Spanien. Thea Mollo (40) Deutsch-Italienerin ist wiedergewählt worden. Nachrücker ist Francesco Gschnitzer (33) aus Italien. Zahlreiche Wähler kumulierten ihre Stimmen. Damit steht jetzt der siebenköpfige Ausländerbeirat fest. Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre.


Flotte Sohle im Seniorentanzkreis

Veröffentlicht am 19. November 2010

„Halt Dich fit, tanz mit“ lautet das Motto des Seniorentanzkreises, zu dem Neueinsteiger willkommen sind. Die Gruppe Tanz begeisterter Paare trifft sich dienstags von 18 bis 19.30 Uhr im Haus Hufnagel. Ein Trainer erklärt humorvoll, einfühlsam und seniorengerecht Tanzschritte. Wer will, kann auch erst einmal Schnupperstunden mitmachen. Weitere Auskünfte geben Arno August (Telefon 06257/8 48 44) oder Wolfgang Fritsch (Telefon 06257/96 23 72).


Ortsbeirat berät Probleme

Veröffentlicht am 30. November 2010

Mit den Beschädigungen durch Jugendliche im kommunalen Kindergarten Ober-Beerbach beschäftigt sich der Ortsbeirat. In seiner nächsten Sitzung am Montag (6.). Die Beratungen beginnen um 20 Uhr im Bürgerhaus. Auch über die teilweise Sperrung der Neutscher Straße will der Beirat sprechen. Außerdem wird der Terminkalender 2011 zusammengestellt.


Auf Schnee und Eis vorbereiten – Gemeinde erinnert: Gehwege frei halten

Veröffentlicht am 30. November 2010

Bevor der Winter mit Schnee und Eis kommt und sich von seiner grimmigen Seite zeigt, erinnert die Gemeindeverwaltung die Eigentümer von bebauten und unbebauten Grundstücke an ihre Verpflichtung zur Schneeräumung. Die Bereiche vor den Grundstücken müssen so von Schnee und Eis geräumt werden, dass eine durchgängig benutzbare Gehfläche gewährleistet ist. Die Verpflichtung zur Räumung besteht zwischen 7 Uhr und 20 Uhr. Bei Schneefall ist die Räumung unverzüglich durchzuführen. Als Streumaterial sind vor allem Sand, Splitt und ähnlich abstumpfende Materialien zu verwenden. Asche darf zum Bestreuen nur in dem Umfang verwendet werden, dass keine übermäßige Verschmutzung der Gehwege eintritt. Salz ist nur in geringen Mengen einzusetzen, wenn es darum geht, festgetretene Eis- und Schneerückstände zu entfernen. Die Gehwege sind in einer solchen Breite zu räumen, dass der Verkehr nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt wird. Zu beobachten ist immer wieder, dass große Mengen Schnee von den Gehwegen auf die Straße geschoben werden und dadurch die Fahrbahn eingeengt wird. Räumfahrzeuge, deren Aufgabe es ist, eine Verkehrsfläche frei zu halten, sind dann gezwungen, den Schnee wieder mit dem Schild zur Seite zu schieben. Besondere erschwerend ist es, wenn in engen steilen Straßen Kraftfahrzeuge abgestellt werden und dadurch kaum noch Platz für die Schneeräumung bleibt Im vergangenen Winter, der ungewöhnlich hart war und lange dauerte, waren die Mitarbeiter des kommunalen Betriebshofes zwölf Wochen ohne Unterbrechung rund um die Uhr in ständiger Rufbereitschaft für den Winterdienst. An 50 Tagen mussten sie ausrücken. Insgesamt wurden rund 930 Überstunden geleistet. Da das gesamte Land unter der Winterlast litt, war gegen Ende des Winters Streusalz Mangelware. 210 Tonnen dieses Auftaumittel hatte die Gemeinde trotz sparsamsten Verbrauch einsetzen müssen. Die Kosten dafür beliefen sich auf rund 16.000 Euro. In normalen Jahren werden lediglich zwischen 60 und 120 Tonnen benötigt. Auch auf den bevorstehenden Winter ist die Gemeinde wieder gut vorbereitet. Es wurde ein zweites größeres Salzsilo und zusätzliche winterdiensttaugliche Fahrzeuge angeschafft. Insgesamt wurden hierfür 267.200 Euro investiert.

Info: Die Straßenreinigungssatzung Seeheim-Jugenheims, die auch die Schneeräumung regelt, kann auf der Internetseite der Gemeinde www.seeheim-jugenheim.de herunter geladen werden.


Sprechstunde auf Dorfplatz

Veröffentlicht am 30. November 2010

Am Freitag (3. Dezember) öffnet Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos) sein Büro unter freiem Himmel im Ortsteil Ober-Beerbach. Auf dem neu gestalteten Dorfplatz hält er eine Bürgersprechstunde. Von 17 bis 19 Uhr beantwortet er die Fragen der Bürger. Für alle Sorgen, Nöte und Anliegen hat der Verwaltungschef ein offenes Ohr. Dementsprechend lautet das Motto der mobilen Bürgersprechstunde „Wo drückt der Schuh“.


Ausschüsse beraten Pläne und Berichte

Veröffentlicht am 30. November 2010

Mit dem Waldwirtschaftsplan 2011 befassen sich der Finanzausschuss und der Umweltausschuss in ihrer gemeinsamen Sitzung am Dienstag (30.). Beginn ist um 20 Uhr im Haus Hufnagel. Die SPD beantragt die Einrichtung einer Erdgastankstelle. Der Gemeindevorstand möchte sich an dem hessischen Projekt „100 Kommunen für den Klimaschutz“ beteiligen. Beraten werden die Berichte des Präsidenten des Hessischen Rechnungshofes über die Vergleichende Prüfung „Demografischer Wandel“ und des Gemeindevorstandes „Strategien und Handlungskonzepte für den demographischen Wandel in Seeheim-Jugenheim“. Auf dem weiteren Programm des Finanzausschusses stehen der Durchführungsvertrag zur Änderung des Bebauungsplanes „Südlich Zeppelinweg“, der Wirtschaftsplan 2011 der Gemeindewerke und die Änderung der Satzung der Seniorenvertretung. Die GRÜNEN wollen, dass die Kommune in den gemeindlichen Betreuungseinrichtungen die Essenskosten für Kinder in sozialen Notlagen übernimmt.


Trinkwasser ist O.K.

Veröffentlicht am 30. November 2010

Die Qualität des Trinkwassers in der Bergstraßengemeinde ist einwandfrei. Das zeigen die Ergebnisse der Trinkwasseruntersuchung der Gemeindewerke, die jetzt vorliegen und veröffentlicht werden. Mindestens einmal im Jahr wird das Trinkwasser untersucht. So schreiben es die Trinkwasser- und die Rohwasseruntersuchungsverordnung vor. Grundlage sind 49 bakteriologische, physikalisch-chemische und chemische Parameter. Über 400 Proben haben das Chemisch-Analytische Laboratorium Darmstadt und die Gemeindewerke aus den Wassergewinnungs- und Speicherungsanlagen sowie dem Versorgungsnetz, über das Jahr verteilt, entnommen. Rund 15.000 Euro haben die Analysen gekostet. „Gut angelegtes Geld für die Gesundheit der Bürger“, sagt Bürgermeister Olaf Kühn.


Anmelden für Autofreie Bergstraße

Veröffentlicht am 30. November 2010

Alle zwei Jahre gibt es den Erlebnis-Sonntag „Autofreie Bergstraße“. Dann gehört die Bundesstraße 3 allein den Radfahrern, Skatern und Fußgängern. Am 15. Mai kommenden Jahres ist es wieder soweit. Dann wird die Straße von Darmstadt-Eberstadt bis Heppenheim von 9 bis 19 Uhr für den Autoverkehr gesperrt. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr und endet um 18 Uhr. Entlang der Route wird es wieder eine Vielzahl von Unterhaltungs-, Besichtigungs- und Mitmachaktionen geben. Zur Stärkung laden zahlreiche Getränke- und Speisenstände mit traditionellen, regionalen und außergewöhnlichen Angeboten ein. Vereine, Gewerbetreibende und Privatpersonen, die sich in der Bergstraßengemeinde mit einem Stand oder Aktivitäten an der Veranstaltung beteiligen möchten, müssen sich bis zum 20. Dezember (Montag) schriftlich anmelden. Anmeldebögen gibt es im Rathaus bei Viktoria Canniello (Telefon 06257/990-311) und Alexandra Praxl (Telefon 06257/990-303) im Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung, die auch Fragen beantworten und zusätzliche Informationen geben.


Pressemeldungen im Dezember 2010

Kühn übergibt Gemeindevertretung Haushalt
Letzte Sitzung in diesem Jahr – 23 Punkte zu beraten

Veröffentlicht am 13. Dezember 2010

Zur letzten Sitzung in diesem Jahr lädt Vorsitzender Walter Sydow (GRÜNE) am Donnerstag (9.) die Gemeindevertretung und als Zuhörer die Bürger ein. Beginn ist um 19.30 Uhr im Feuerwehrstützpunkt. 23 Punkte verzeichnet die von ihm aufgestellte Tagesordnung.

Der wichtigste Punkt ist die Einbringung des Haushaltes 2011. Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos) wird das Zahlenwerk und die Schwerpunkte der Finanzpolitik der Bergstraßengemeinde im kommenden Jahr ausführlich darstellen. Anschließend wird der Etat zur Beratung und Beschlussfassung in die Ausschüsse und Beiräte überwiesen. Den gleichen Weg nehmen die Vorlagen des Gemeindevorstandes: Bebauungsplanaufstellungsverfahren „Zwischen Breslauer Straße und Friedrich-Ebert-Straße Teil 2“ und die Machbarkeitsstudie „ midkom“ (Mobilität in der Kommune). Die SPD beantragt die Einrichtung einer Erdgastankstelle. Der Gemeindevorstand möchte sich an dem hessischen Projekt „100 Kommunen für den Klimaschutz“ beteiligen. Beraten werden die Berichte des Präsidenten des Hessischen Rechnungshofes über die Vergleichende Prüfung „Demographischer Wandel“ und des Gemeindevorstandes „Strategien und Handlungskonzepte für den demographischen Wandel in Seeheim-Jugenheim“. Beschlossen wird über den Durchführungsvertrag zur Änderung des Bebauungsplanes „Südlich Zeppelinweg“, den Wirtschaftsplan 2011 der Gemeindewerke und die Änderung der Satzung der Seniorenvertretung. Die GRÜNEN wollen, dass die Kommune in den gemeindlichen Betreuungseinrichtungen die Essenskosten für Kinder in sozialen Notlagen übernimmt. Weitere Punkte sind der Waldwirtschaftsplan 2011, die Gültigkeitserklärungen der Wahl des Ausländerbeirates und die Verleihung der gemeindlichen Verdienstplakette für den Gemeindevertreter Rainer Grimm (SPD).


Neues Fahrplanheft im Briefkasten

Veröffentlicht am 13. Dezember 2010

Damit die Seeheim-Jugenheimer wissen, wann sie von welcher Haltestelle den Öffentlichen Personennahverkehr mit der Straßenbahn, dem Bus und das Anrufsammeltaxi nutzen können, geben der RMV und die DADINA für die Kommune ein eigenes Fahrplanheft heraus. Es informiert über Verbindungen innerhalb der Gemeinde als auch nach nah und fern. Es wird voraussichtlich am Donnerstag (9.) Dezember in die Briefkästen gesteckt. Weitere kostenlose Fahrpläne sind dann auch im Bürgerbüro im Rathaus erhältlich. Der Fahrplanwechsel beginnt am Sonntag (12.) teilt die Gemeindeverwaltung mit.


Filmreise durch Syrien

Veröffentlicht am 13. Dezember 2010

In die Welt des Orients führt die Filmreise von Gerhard Cimbollek am Donnerstag (16.). Die Vorführung im Rahmen des gemeindlichen Seniorenprogramms beginnt um 15 Uhr im Raum Culitzsch in der Sport- und Kulturhalle. Der Eintritt ist frei. Syrien ist eine Präsidialrepublik. In dem moslemisch geprägten Land leben viele religiöse Minderheiten. Es ist reich an Kulturschätzen, Kreuzritterburgen und Moscheen. Bekannt ist die Oasenstadt Palmyra. Die Besucher sehen das Handeln und Leben in den Basaren mit Gewürzen, Kleidern und Stoffen. Sie erleben die Vielfalt des Lebens in diesem nur wenige Flugstunden entfernten Landes. Gezeigt wird ein Staat zwischen dem Klima des Mittelmeeres im Westen und dem Wüsten-Charakter im Osten.


Karten für Musicalbesuch

Veröffentlicht am 13. Dezember 2010

Ab sofort können Karten für den Besuch des Musicals „Ich war noch niemals in New York“ im gemeindlichen Seniorenbüro im Rathaus gekauft werden. Am 6. März (Sonntag) kommenden Jahres startet der Bus nach Stuttgart. Eintritt und Fahrt kosten 94 Euro. Anmelden kann man sich auch unter Telefon 06257/990-284.

Die Geschichte der Musical-Komödie wird erzählt mit 23 Songs aus der Feder des bekannten Liedermachers und Komponisten Udo Jürgens. In jedem seiner Songs steckt mindestens eine Erzählung – über Träume, Fernweh und Beziehungen. Eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin möchte den deutschen Fernsehpreis gewinnen. Als Ihre Mutter mit einem Rentner heimlich ein Kreuzfahrtschiff besteigt, um sich ihren Lebenstraum zu erfüllen, nämlich eine Reise nach Amerika und zu heiraten, verfolgt sie die Tochter. Eine turbulente Reise mit ihrem Höhepunkt auf hoher See beginnt. Die Ensemblemitglieder stammen aus zwölf Ländern.


Spenden für Kita-Fussboden

Veröffentlicht am 21. Dezember 2010

Strahlende Kinderaugen, ein lustiges Lied aus Kinderkehlen und ein bunter Weihnachtsbaum begrüßten vor Kurzem die Spender des neuen Fußbodens in der gemeindlichen Kindertagesstätte Windrad. 14 Privatpersonen, Gewerbetreibende und Firmen hatten 11.300 Euro gespendet. Ins Leben gerufen hatte die Aktion der Förderverein der Kita. Die Gemeinde hatte das Gebäude mit Bundesmitteln aus dem Konjunkturpaket II – ein zinsloses Darlehen – energetisch saniert. Zudem finanzierte die Kommune aus Eigenmitteln zahlreiche Verbesserungen, darunter den Bau eines neuen Gruppenraumes und den Einbau von Schallschutzdecken. Die Spender freuen sich, dass der gelbe Bodenbelag die Räume hell macht und zum Spielen einlädt. Unser Foto zeigt, die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Nicole Löhr (3.v.l.), den Spender Martin Gray vom Fitness Studio Gray Academy (4.v. l) die Vorsitzende des Elternbeirates Barbara Oeter (5.v.l),und Bürgermeister Olaf Kühn (r.).


Lesestoff für Festtage

Veröffentlicht am 21. Dezember 2010

Beim Nachwuchs wachsen Vorfreude und Neugier auf die Weihnachtstage, die Älteren haben an den langen Abenden mehr Zeit. Das große Angebot der Gemeindebüchereien Jugenheim und Seeheim verspricht unterhaltsame Stunden. Auf die Jüngsten warten Bilderbücher, für die Erwachsenen stehen in den Regalen viele Neuerscheinungen. Ratschläge und Tipps aus zahlreichen Koch- und Bastelbüchern helfen bei ausgewählten Festessen. Die Gemeindebücherei Jugenheim im Historischen Rathaus (Hauptstraße 14) erwartet alle Lesehungrigen zur Ausleihe dienstags von 15 bis 18 Uhr und donnerstags von 15.30 bis 18 Uhr. Der letzte Ausleihtag ist Donnerstag (23.). Nach kurzer Pause zwischen den Jahren öffnet die Bücherei wieder am 4. Januar (Dienstag). Auch die Bücherei im Historischen Rathaus Seeheim verleiht zum letzten Mal in diesem Jahr am Donnerstag (23). Erster Verleihtag 2011 ist der 5. Januar (Mittwoch). Die Öffnungszeiten der Bücherei sind mittwochs von 9 bis 11 und von 16 bis 19 Uhr sowie donnerstags von 15.30 bis 18.30 Uhr.


Seniorenfahrt zu Istriens Küsten

Veröffentlicht am 21. Dezember 2010

Die Küsten Istriens sind Ziel einer Seniorenfahrt, die vom Seniorenbüro der Gemeinde angeboten wird. Unter der Leitung von Dörte Hartmann geht es vom 29. Mai (Sonntag) bis zum 6. Juni (Montag) nach Kroatien. Untergebracht sind die Teilnehmer direkt am Meer in einem Viersternehotel in Porec. Anmeldungen nimmt ab sofort das Büro im Rathaus (Telefon 06257/990-284) entgegen, das auch weitere Informationen zum Programm und zu den Reisebedingungen gibt. Die neuntägige Reise führt in die alten Städte Rovinj, Pula und Lovran, in denen die venezianische und römische Vergangenheit zu sehen ist. Kultur, Geschichte und Landschaft stehen im Mittelpunkt des Erlebens.


Fahrt zur Impressionisten-Ausstellung

Veröffentlicht am 21. Dezember 2010

„Bilder einer Metropole – Die Impressionisten in Paris“ lautet der Titel der Ausstellung, die im Museum Folkwang in Essen zu sehen ist.Das Seniorenbüro der Gemeinde bietet einen Besuch der Ausstellung am 25. Januar (Dienstag). Die Fahrt wird geleitet von Dörte Hartmann. Der Bus zu der Ganztagesfahrt fährt um 8 Uhr vom Villenave d´Ornon-Platz. Der Reisepreis beträgt einschließlich des Eintritts und einer Führung durch die Ausstellung 32 Euro. Anmeldungen nimmt ab sofort das Büro im Rathaus entgegen (Telefon 06257/990-284).

Die Künstler, die zwischen 1860 und 1900 in der französischen Hauptstadt lebten und arbeiteten, zeigen eine Großstadt in rasanter Verwandlung: neue Boulevards und Plätze, Bahnhöfe und Metro, die Gare Saint Lazare und das Viertel L’Europe, Sacré-Coeur auf dem Montmartre und der Eiffelturm an der Seine oder die wachsenden Industrieanlagen am Rande der Stadt. Zum ersten Mal wird die Großstadt zu einem zentralen Thema der Kunst. Die Impressionisten und ihre Zeitgenossen entwickeln mit neuen Bildtechniken das Portrait einer modernen Stadtgesellschaft, ihrer Arbeit und Vergnügungen. Die Ausstellung ist als Spaziergang eines Flaneurs durch Paris angelegt: Er beginnt mit dem Blick über die Stadt und setzt sich fort über die neuen Straßen, Parks und Cafés, entlang den Quais zu den Bahnhöfen und Zügen bis hinaus in die Vorstädte und wieder zurück, in die Oper, Lokale, und in den Zirkus, um schließlich in der nächtlichen Stadt zu enden. Neben rund 80 Gemälden der berühmtesten Impressionisten wie Manet und Pissarro, Monet oder Renoir und ihren bedeutenden Zeitgenossen wie Caillebotte, Luce oder Goeneutte zeigt die Ausstellung auch weniger bekannte Meister mit faszinierenden Werken. Zirka 120 Fotografien der Zeit von Gustave le Gray, Edouard Baldus, Charles Marville, Louis-Emile Durandelle, Henri Rivière oder Eugène Atget ermöglichen zugleich einen anderen Blick auf die Stadt. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy.


Abfallkalender wird verteilt

Veröffentlicht am 21. Dezember 2010

Der kommunale Abfallkalender für das Jahr 2011 wird in der Zeit von Montag (13.) bis Freitag (17.) an alle Haushalte der Gemeinde verteilt. Wer zusätzliche Exemplare benötigt, erhält diese im Bürgerbüro der Gemeinde Seeheim-Jugenheim, Georg-Kaiser-Platz 3, ab Montag (20.). Außerdem steht der neue Kalender auf der Homepage der Gemeinde (www.seeheim-jugenheim.de) zum Herunterladen bereit.


Neue Buslinie von Balkhausen

Veröffentlicht am 21. Dezember 2010

Seit dem Fahrplanwechsel am Sonntag der gibt es auf der Buslinie 677 erstmals Fahrten nach Balkhausen. Hier besteht durch die neue Buswendeschleife, die im Sommer in Betrieb genommen wurde, für Busse eine optimale Wendemöglichkeit. Dies war Voraussetzung für die Verbesserung des Busangebotes. Hier werden an Schultagen vier direkte Busverbindungen über Hochstädten nach Bensheim zwischen 7 und 14 sowie sechs Fahrten zurück zwischen 7 und 16 Uhr angeboten. Über die Abfahrtzeiten informiert ein örtliches Fahrplanheft, das an die Haushalte verteilt wurde. Weitere kostenlose Exemplare sind im Bürgerbüro des Rathauses erhältlich.


Kranke Kastanien gefällt

Veröffentlicht am 21. Dezember 2010

Vor der Bürgerhalle und in der Bahnhofstraße in Jugenheim musste die Gemeindeverwaltung kürzlich zwei Kastanien fällen lassen. Der Grund: Beide Bäume waren von Fäulnis befallen. Es bestand Gefahr, dass die Bäume in naher Zukunft umfallen oder abbrechen würden. Im Frühjahr werden als Ersatz zwei neue Kastanien gepflanzt.


Einen neuen Bauwagen für KITA

Veröffentlicht am 29. Dezember 2010

Einen neuen Bauwagen hat Bürgermeister Olaf Kühn vor wenigen Tagend an die Kindergruppe „Wilde Möhren“ des gemeindlichen Waldkindergartens Malchen übergeben. Dach und Wände des alten Wagens waren undicht und Wasser lief bei Regen in die Unterkunft.

22.300 Euro hat die Gemeinde dafür ausgegeben. Die fünfzehn Kinder werden von drei Erzieherinnen betreut. Der Wagen ist mit Sitzbänken, zwei Tischen und Regalen in hellem Holz gemütlich möbliert. Die Wände sind hellbeige verkleidet. Unser Bild zeigt die Einweihung mit Rathauschef (Mitte).


Neues Jahresprogramm bietet Senioren viel

Veröffentlicht am 29. Dezember 2010

Das Seniorenprogramm der Gemeinde Seeheim-Jugenheim für das Jahr 2011 erscheint am 3. Januar (Montag). Herausgegeben wird das hellgrüne Heft im DIN A5-Format von der Gemeinde und dem kommunalen Seniorenbeirat. „Das Seniorenprogramm bietet viele Möglichkeiten, an Aktivitäten teilzunehmen, Wissen aufzufrischen, Neues zu erfahren, Kultur zu genießen und an Fahrten teilzunehmen“, schreibt Bürgermeister Olaf Kühn. Er dankt den vielen ehrenamtlichen Beteiligten für ihr Engagement, ohne die ein solch vielfältiges Freizeitprogramm nicht verwirklicht werden könnte. Wie seit vielen Jahren haben der Beirat und das gemeindliche Seniorenbüro gemeinsam mit den Referenten, Reise- und Gruppenleitern in vielen Stunden das Heft zusammengestellt. Die beteiligten Senioren investieren zudem viel Zeit in die Vorbereitung und Durchführung der Angebote. Neben beliebten und traditionellen Veranstaltungen warten eine Reihe Neuheiten auf Besucher. Die Erfahrungen und Kenntnisse der älteren Generation sind dabei ein wichtiges Element. Mit dem neuen Programm wollen die Mitglieder des Seniorenbeirates und die Gemeindeverwaltung den älteren Menschen ein interessantes und abwechslungsreiches Leben in der Bergstraßengemeinde ermöglichen. Gleichzeitig sollen die Nachmittage Treffpunkte außerhalb der eigenen vier Wände sein. Unter 66 Einzelveranstaltungen können die Älteren wählen. Das Angebot reicht von Diaschauen über Fachvorträge zu verschiedenen Themen bis zu Fahrradtouren und Führungen. Viele Veranstaltungen sind kostenlos. Für Ausflüge, Fahrten und einige besondere Unternehmungen wird ein kostendeckender Teilnehmerbeitrag erhoben. Neben den Einzelveranstaltungen laden auch Hobby- und Interessensgruppen aus den Bereichen Sport, Spiel, Tanz, Literatur, Theater, Gesundheit und Computer zum Mitmachen ein. Außerdem sind die Sprechstunden des Seniorenbeirates, Informationen über die Nachbarschaftshilfe und weitere Seniorenprojekte aufgeführt. Geselligkeit und Unterhaltung erwarten die Besucher der Seniorentreffs und -clubs in Malchen, Seeheim und Jugenheim. Erhältlich ist das Heft am Informationsstand im Rathaus (Georg-Kaiser-Platz 3.). Anmeldungen für Tagesfahrten und Reisen nimmt das ab 10. Januar (Montag) Seniorenbüro entgegen. Öffnungszeiten sind Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr.


Sammelstellen für Christbäume

Veröffentlicht am 29. Dezember 2010

Die Gemeindeverwaltung richtet wieder Sammelstellen ein, an denen ausgediente Weihnachtsbäume abgegeben werden können. Allerdings müssen sie von Lametta und sonstigem Weihnachtsschmuck befreit sein, da sie zerkleinert und zu Kompost verarbeitet werden. Die Mitarbeiter des gemeindlichen Betriebshofes fahren die Bäume an den Sammelstellen ab.

Die Abfuhr erfolgt am Montag, 10. Januar in der Ortslage Seeheim: Carlo-Mierendorff-Anlage / Ecke Philipp-März-Straße, Parkplatz am Historischen Rathaus (Ober-Beerbacher Straße), Parkplatz an der Einmündung der Schillerstraße in die Straße „Am Grundweg“, Parkplatz an der Einmündung der Stettiner Straße in die Königsberger Straße, Parkplatz an der Einmündung der Weingartenstraße in den Traubenweg, Eichendorffplatz (Durchgang zwischen den beiden Anlagen). Bitte keine Weihnachtsbäume hinter dem Rathaus Schulstraße 12 ablegen!

Und am 11. Januar in der Ortslage Jugenheim: Parkplatz am Schwimmbad in der Burkhardtstraße, Grünanlage im Sandacker / Buchenstraße, Parkplatz an der Saarstraße (gegenüber Friedhof), Parkplatz an der Bürgerhalle (Gutenbergstraße).

Ortsteil Balkhausen: Parkplatz am Feuerwehrgerätehaus (Felsbergstraße), Parkplatz am Bürgerhaus (Im Schollrain).

Sowie am 12. Januar im Ortsteil Malchen: Anlage an der Einmündung der Straße “Am Alten Berg” in die Frankensteiner Straße, Parkplatz am Bürgerhaus (Dieburger Straße).

Ortsteil Steigerts: Parkplatz in der Ohlystraße.

Ortsteil Stettbach: Kinderspielplatz an der Talstraße.

Die Gemeindeverwaltung weist darauf hin, dass die an den Abfuhrtagen nach 9 Uhr angelieferten Weihnachtsbäume nicht mehr abgeholt werden. Weitere Termine werden nicht angeboten. Die Weihnachtsbäume in Ober-Beerbach werden am Samstag, 15. Januar 2011, von der dortigen Jugendfeuerwehr eingesammelt.


Opernfahrt zu Carmen

Veröffentlicht am 29. Dezember 2010

Mit „Carmen“ steht eine klassische Oper auf dem Kulturprogramm des gemeindlichen Seniorenbüros. Angeboten wird eine Fahrt ins Staatstheater Darmstadt am 12. Februar (Samstag). Der Bus startet um 18.30 Uhr am Villenave d´Ornon-Platz. Der Reisepreis einschließlich des Eintritts beträgt 18 Euro. Begleitet wird die Fahrt von Heike Platz, Mitglied des kommunalen Seniorenbeirates. Anmeldungen nimmt das Büro im Rathaus ab sofort entgegen.

Carmen ist eine Frau, die so attraktiv ist, dass ihr die Männer selbst bei der Zigarettenpause auflauern. Dass der Offizier José sie zu-nächst keines Blickes würdigt, fordert sie in ungekannter Weise her-aus. José versucht, sich der Verführung durch Carmen zu erwehren, sucht Zuflucht im Liebesangebot der aus seinem Heimatdorf stammenden Micaëla, aber die unverfrorene Sinnlichkeit Carmens lässt schließlich alle Dämme brechen. Carmen und José werden ein Paar. Doch zu viel steht dem Glück entgegen: Josés rasende Eifersucht, Carmens Bedürfnis nach Abwechslung und nicht zuletzt auch die Solidarität mit ihren Freunden und deren kleinkriminellem Gewerbe. Carmen, die schließlich mit dem erfolgreichen Stierkämpfer Escamillo anbändelt, jagt José davon, und Micaëla, die um José zu kämpfen begonnen hat, scheint zu triumphieren. Aber Josés Sehnsucht nach Carmen ist unstillbar geworden. Der fixen Idee folgend, dass, wenn er selbst Carmen nicht besitzen könne, auch niemand anderem dieses Vorrecht zuteil werden dürfe, tötet er Carmen.


„Seeheim-Jugenheim“ fliegt an Festtagen

Veröffentlicht am 29. Dezember 2010

Während die Seeheim-Jugenheimer Weihnachten und Silvester feiern, ist die auf den Namen „Seeheim-Jugenheim“ getaufte Boeing Lufthansa-Maschine mit ihren Besatzungen nahezu unablässig in der Luft. „Die fliegende Botschaft“ mit dem amtlichen Kennzeichen D-ABXU bringt täglich ihre Fluggäste in europäische Städte. Bürgermeister Olaf Kühn hat dem Flugpersonal in guter Tradition Präsente geschickt. Das Original-Patenflugzeug wurde am 11. Mai 1989 auf dem Frankfurter Flughafen in Betrieb genommen. In der Luft ist derzeit der dritte neu in Dienst gestellte Flieger. Sie fliegt innereuropäische Strecken.

Jürgen Raps, Mitglied des Passiervorstandes der Airline, überbrachte den Bürgern der Gemeinde die Grüße der Besatzung und des Unternehmens. Dabei betonte er, dass die Fluggesellschaft die Wirtschaftskrise gut bewältigt hat.

„Die Airline stärkt den Luftverkehrsstandort Deutschland, schafft Arbeitsplätze und reduziert kontinuierlich die Umweltauswirkungen des Luftverkehrs“, so der Chefpilot weiter. Weihnachtlich leuchtet das Rathaus in Seeheim-Jugenheim.