Straßensperrungen für See´mer Kerb

Wegen der Kerb sind im alten Ortskern Seeheim mehrere Straßen und Plätze gesperrt. Der Georg Kaiser-Platz und die Straße „Hinter der Kirche“ vom Beginn des Festplatzes sowie das „Schulpädsche“, sind ab Mittwoch, 9. August, ab 8.00 Uhr bis Dienstag, 15. August in den Morgenstunden gesperrt.

Die Mühltalstraße, die Kirchstraße, die Bergstraße zwischen der Darmstädter Straße und dem Anwesen 18 sowie der Parkplatz hinter dem Historischen Rathaus in der Ober-Beerbacher Straße 1 sind von Donnerstag, 10. August ab 12.00 Uhr abgeriegelt. Die Sperrungen enden am Montag,14. August zirka um 18.00 Uhr.

Zudem ist am Sonntag, 13. August in der Zeit von 14.00 bis 15.30 Uhr mit Verkehrsbehinderungen im Ortsbereich Seeheim zu rechnen. Dann zieht der Festzug von der Büchnerstraße über den Weedring, Rosenweg, Friedrich-Ebert-Straße, Wilhelm-Leuschner-Straße, Darmstädter Straße zur Schloßstraße. Die Gemeindeverwaltung bittet die Festbesucher, die Hinweisschilder für Parkplätze zu beachten oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

Ortsteil Balkhausen der Gemeinde Seeheim-Jugenheim kurzzeitig ohne Wasser

Am Mittwoch den 26.07.2017 gegen 9.30 Uhr wurden die Gemeindewerke Seeheim-Jugenheim darüber informiert, dass im Ortsteil Balkhausen im Kreuzungsbereich der Felsbergstraße / Im Fasanengarten Wasser aus der Fahrbahn austrete und die Trinkwasserversorgung im gesamten Ortsteil beeinträchtig sei.

Die Mitarbeiter des Wasserwerks waren umgehend vor Ort und konnten auch schnell Abhilfe schaffen, so dass ab 10.30 Uhr der größte Teil von Balkhausen wieder mit Trinkwasser versorgt werden konnte. Die Wasserversorgung für einige Anwesen insbesondere im Balkhäuser-Tal konnte allerdings erst bis zum Nachmittag wieder hergestellt werden. Ursache war ein Bruch der Trinkwasser-Hauptleitung.

Aufgrund des festgestellten Ausmaßes des Schadens sind jedoch noch weitere umfangreiche Arbeiten erforderlich, so dass in der Felsbergstraße noch weiterhin mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist. Die Gemeindewerke bitten dafür um Verständnis.

Sieben Bürgermeister auf Sommertour – unterwegs zu Highlights der nördlichen Bergstraße

Über 67 Kilometer zieht sie sich von Darmstadt bis Heidelberg, den Römern war sie als „strata montana“ eine wichtige Handels- und Verkehrsstraße und den Einheimischen ist sie das Synonym für Heimat schlechthin. Schon immer hat die Bergstraße Menschen ins Schwärmen gebracht, selbst so berühmte Persönlichkeiten wie Goethe. So ist in seinen Aufzeichnungen des viel gereisten Dichterfürsten von 1612 über die Bergstraße zu lesen: „Ich glaube, du willst unser Italien ausstechen.“ 16 Städte und Gemeinden reihen sich entlang der Bergstraße. In einem Netzwerk gemeinsam mit Winzern, Gastronomen, Heimatvereinen, Unterkunftsbetrieben sowie Privatpersonen haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, touristische Vorzüge der Region hervorzuheben.

Dazu gehört die Bergsträßer Sommertour, zu der sich jetzt sieben Bürgermeister getroffen haben, um auf regionale Besonderheiten aufmerksam zu machen. Neben den vielen bekannten touristischen Sehenswürdigkeiten ist die Bergstraße ein Mekka für Genießer. Dafür steht nicht nur der Wein, dessen Trauben an den sonnenverwöhnten Hängen entlang der Ferienstraße wachsen, das gilt auch für die Vielfalt der regionalen Küche. Begleitet von der Vorsitzenden des „Tourismus Service Bergstraße“, Maria Zimmermann und ihrem Stellvertreter Thomas Herborn, hatten die Bürgermeister drei Stationen ausgewählt. Start war beim Zwingenberger Amtskollegen Dr. Holger Habich, der im vergangenen Jahr eine ganz besondere Attraktion ins Leben gerufen hat. Von Mai bis September lädt der Abendmarkt im 14-tägigen Rhythmus donnerstags in den Hof des Rathauses ein. Neben Wein von örtlichen Winzern, Honig, Obst und Gemüse gibt es außerdem regionale Spezialitäten, wie Lammfleischprodukte oder die „Bergsträßer Kracher“, herzhaft oder süß gefüllte Snacks aus Strudelteig. Von 17 bis 20 Uhr verwandelt sich der Hof des „Schlösschens“ zu einem beliebten Treffpunkt. „Eine tolle Sache“ fanden auch die Bürgermeisterkollegen, die von dem großen Zuspruch überrascht waren.

Foto: Seeheim-Jugenheims Bürgermeister Olaf Kühn gibt seinen Amtskollegen eine kurze Einführung in die Geschichte von Schloss Heiligenberg.

Auf Schloss Heiligenberg in Seeheim-Jugenheim erwies sich Bürgermeister Olaf Kühn als Kenner der Geschichte dieses Anwesens, das „immer noch ein Geheimtipp“ an der Bergstraße ist. Großherzogin Wilhelmine von Hessen hatte das ursprüngliche Hofgut 1827 gekauft und zum Schloss Heiligenberg umbauen lassen. Es entwickelte sich zu einem beliebten Treffpunkt des europäischen Hochadels und auch das Zarenehepaar Alexander der II. mit Marie, Tochter von Großherzogin Wilhelmine, waren häufig zu Gast. Eng verbunden mit Schloss Heiligenberg ist die Geschichte der Battenberger/Mountbatten und deren Verbindungen nach Russland, England, Spanien, Griechenland und Bulgarien. Olaf Kühn gab einen kurzen Abriss dieser geschichtsträchtigen Verflechtungen. Über viele Jahre war Schloss Heiligenberg Sitz der hessischen Lehrerfortbildung. Mit der Übernahme durch die Stiftung Heiligenberg wurde die Anlage aus dem Dornröschenschlaf geweckt und nach und nach zu einem kulturellen Kleinod mit vielfältigen Angeboten entwickelt. Neben der großzügigen Parkanlage, den historischen Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise Goldenes Kreuz, Mausoleum oder Russenhaus, ist Schloss Heiligenberg Ort für Veranstaltungen und Konzerte. Auch das gastronomische Angebot ist einen Besuch wert. Im Außenbereich des Lokals, unter alten Bäumen und mit herrlicher Fernsicht in die Pfalz, probierten die Rathauschefs eine Auswahl der kulinarischen Köstlichkeiten aus Keller und Küche von Gastwirtin Annette Bombala.

Foto: Bergstraßen-Bürgermeister genießen regionale Spezialitäten im Außenbereich von Schloss Heiligenberg.

Nächste Station war der Walderdorffer Hof in Bensheim, etwas rustikaler, aber nicht weniger geschichtsträchtig als Schloss Heiligenberg. Immerhin handelt sich bei dem 1392 erbauten Anwesen um das älteste Fachwerkhaus Südhessens. Das zum Teil an einen Gastronom verpachtete Anwesen ist heute im Eigentum der Heimatvereinigung Oald Bensem, die hier ihren Vereinssitz und schon einiges in den Erhalt und die Optimierung der Außenanlage investiert hat, wie Bürgermeister Rolf Richter lobend erwähnte. Mit seiner regionalen Küche hat Gastwirt Heinz Knapp sich längst in Bensheim etabliert. Die Speisekarte bietet in Original Bensemer Dialekt nicht nur originelle Gerichte, sondern auch sprachliche Heimatkunde. Obligatorisch war die Begrüßung im Innenhof mit dem Bensemer Droppe, bevor die Gruppe im Gastraum Bürgermeister-Schnitzel (mit Leberwurst), Bratwurstschnitzel oder mit Spundekäs‘ gefüllte Crêpes – gepaart mit einer Auswahl an Bergsträßer Weinen – genießen konnte. Zu den regionalen Besonderheiten des Walderdorffer Hofes gehört außerdem das Weinheimer Bier.

In einem kurzen Fazit waren sich die Bürgermeister einig, dass es bei dieser einmaligen Sommertour nicht bleiben soll. Auch über den zweiten Teil der diesjährigen Aktion hinaus, die am 9. August in den südlichen Teil der Bergstraße nach Hemsbach, Weinheim und Hirschberg führen wird, ist für das kommende Jahr eine weitere Tour geplant, in die unter anderem auch Lorsch einbezogen werden könnte. Lorschs Bürgermeister Christian Schönung hatte sich ebenfalls an der Sommertour beteiligt. „Wir sind eine kleine, aber feine interkommunale Gemeinschaft, die Bemerkenswertes zu bieten hat“, stellte Bensheims Bürgermeister Richter fest. Die regionalen Highlights seien einerseits für den Tourismus interessant, anderseits aber auch Standortfaktor und Mehrwert für die Bevölkerung. Gerne mache man als Botschafter für die Bergstraße mit der Sommertour auf diese Besonderheiten aufmerksam.

Das bekräftigten auch die Bürgermeister Jürgen Kirchner aus Hemsbach und Hermann Lenz aus Laudenbach sowie Oberbürgermeister Heiner Bernhard aus Weinheim. Der Ausflug von der südlichen Bergstraße in den nördlichen Teil hatte die erfahrenen Rathauschefs durchaus beeindruckt: „Da lassen wir uns was einfallen“, so Weinheims OB im Hinblick auf den zweiten Teil der Sommertour im August.

Radausflug zum Schloss Braunshardt

In den Sattel steigen die Teilnehmer zum Senioren-Radausflug der Gemeinde am Mittwoch, 19. Juli. Los geht es um 9 Uhr vom Parkplatz vor der Gemeindeverwaltung. Abseits der Hauptstraßen führt Herbert Ullius die Gruppe nach Braunshardt. Hier steht eine Besichtigung mit Führung durch das Schloss auf dem Programm. Der Eintrittspreis beträgt vier Euro. Mitmachen können alle Interessierten.

 

Heiko Merz leitet Seniorenparlament

In der vergangenen Woche kamen die im April gewählten Mitglieder der kommunalen Vertreterversammlung der Senioren im Haus Hufnagel zusammen. Zur siebenten Wahlperiode begrüßte der bisherige Vorsitzende Klaus Loem neun neue und jüngere Vertreter. Er zeigte sich darüber sehr erfreut und erwartete dadurch auch weitere Anregungen und Impulse.

Loem kandidierte nicht erneut. Er leitete dieses Gremium seit fünfzehn Jahren. Kürzlich vollendete er sein achtzigstes Lebensjahr. Deshalb wollte er das Staffelholz an jemand Jüngeren übergeben. In der Seniorenarbeit bleibt er weiterhin aktiv, zum Beispiel über den Seniorenbeirat in der Wohnberatung und als Vertreter im gemeindlichen Bauausschuss sowie beim Runden Tisch zur Neugestaltung der Sport- und Kulturhalle.

Zum Nachfolger und neuen Vorsitzende wählte die Seniorenvertretung einstimmig Heiko Merz, der erstmals im Parlament ist. Merz hat während seiner Zeit als Mitglied des Gemeindevorstands über viele Jahre regelmäßig an den Sitzungen der Vertreterversammlung und des Beirats teilgenommen und die Verbindung zu Gemeindevorstand und Verwaltung hergestellt. Das Gremium ist ihm also bestens vertraut. Loem wurde als sein Stellvertreter vorgeschlagen und von der Versammlung ebenfalls einstimmig gewählt.

Zuvor hatte der bisherige Vorsitzende des Beirats, Bernd Dietrich, ausführlich über die vielfältigen durchgeführten Aktivitäten und Projekte in der abgelaufenen Wahlperiode berichtet.

In den Seniorenbeirat wurden Dr. Manfred Eberts, Bernd Dietrich, Klaus Loem, Sigrid Seidel, Michael Schlote, Heike Plate, Detlef Voigt, Günter Schulze und Jürgen Daedlow gewählt. Die Versammlung gab dem Beirat Anregungen und Vorschläge zur Bearbeitung.

 

Obstbäume bestellen und pflanzen

Auch in diesem Jahr führt der Naturschutzbund Deutschland (NABU) gemeinsam mit dem kommunalen Umweltbeauftragten Jörg Hoffmann die Aktion „Pflanzt Hochstamm-Obstbäume“ durch. Mit Hilfe eines Zuschusses der Kreisparkasse Darmstadt werden Obstbäume mit Pflanzpfahl und Schutz gegen Wildverbiss für einen Stückpreis von 20 Euro angeboten.

Ein Merkblatt mit Bestellvordruck und einer ausführlichen Artenlisten von verschiedenen Apfel-, Birnen-, Süßkirschen- und Zwetschgensorten wird in der kommunalen Umweltberatung in der Gemeindeverwaltung (Georg-Kaiser-Platz 3), sowie im Bürgerbüro ausgegeben. Auch steht der Bestellvordruck im Internet unter www.NABU-kvdarmstadt.de zum Herunterladen bereit. Die Bestellung muss bis zum 15. September erfolgen. Die Bäume werden Anfang November nach schriftlicher Benachrichtigung ausgeliefert. Übergabetermin und Ausgabeort werden rechtzeitig auf der NABU-Homepage mitgeteilt.

Die Aktion trägt seit über 25 Jahren dazu bei, den bedrohten Lebensraum „Streuobstwiese“ zu erhalten und zu vermehren. Denn er ist seit alters her vielfältiger Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Singvögel, Igel, Fledermäuse, Bienen, Schmetterlinge, Heuschrecken, Moose und Flechten sind dort zu Hause. Außerdem kann von hochstämmigen Obstbäumen schmackhaftes, ungespritztes Obst geerntet werden. Seit Beginn der Aktion konnten im Landkreis mehr als 31.000 Hochstamm-Obstbäume neu gepflanzt werden.

Verdienstplakette für Bürgermeister Patrick Pujol

Rathauschef der französischen Partnerstadt ausgezeichnet

Die Partnerschaft zwischen Seeheim-Jugenheim und der französischen Stadt Villenave d´Ornon bezeichnet Bürgermeister Olaf Kühn als „herzliche und tiefe Verbindung“. Vor 35 Jahren wurde die Verschwisterung zwischen beiden Kommunen mit einem Partnerschaftsgelübde offiziell besiegelt. Die ersten Kontakte bestehen schon seit Ende der siebziger Jahre.

Die französische Stadt lud kürzlich zu „Europäischen Tagen“ ein, während derer auch das Jubiläum gefeiert wurde. Einer der wichtigsten Förderer ist Patrick Pujol, der französische Bürgermeister. Seit 1995 ist der Dreiundsechzigjährige Rathauschef. Gewählt ist er bis zum Jahr 2020. Durchdrungen vom Gedanken der Städtepartnerschaft hat er sich von Anfang an mit Herzblut dienstlich und privat für die Einheit Europas und die Begegnung der Menschen in beiden Gemeinden eingesetzt.

2015 veranstaltete er die erste Konferenz zur Gründung eines Netzwerkes der Partnerstädte. So wurden die Partnerstädte von Seeheim-Jugenheim und Villenave d´Ornon in ein gemeinsames europäisches Projekt eingebunden.

Foto: Die Verdienstplakette, die höchste Auszeichnung der Gemeinde Seeheim-Jugenheim, überreichte Bürgermeister Olaf Kühn an seinen französischen Amtskollegen und Freund Patrick Pujol (r.). (Foto: Régis Hazenfus)

In Anerkennung seiner Verdienste um die Vertiefung der Verschwisterung überreichte ihm sein Amtskollege Olaf Kühn gemeinsam mit Torsten Leveringhaus, dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung, im Rahmen der Feierlichkeiten die Verdienstplakette der Bergstraßengemeinde. Als Gäste waren Delegationen aus Seeheim-Jugenheims Partnerkommunen Ceregnano (Italien) und Kosmonosy (Tschechische Republik) sowie aus Torres Vedras (Portugal) und Bridgend (Wales/Groß Britannien), die mit der französischen Stadt verschwistert sind, gekommen.

Großes Sommerfest für die Kleinen

Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel feierte die kommunale Kindertagesstätte Ober-Beerbach kürzlich ihr „Kita-Sommerfest“. Leiterin Bettina Neubecker eröffnete die Veranstaltung gemeinsam mit dem Nachwuchs musikalisch. Die Schar animierte zum Mitsingen und Klatschen.

Foto: Fröhliches Fischeangeln beim Sommerfest vom Nachwuchs der Kita Ober-Beerbach (ben-foto)

Dann standen die Kinder im Mittelpunkt, die die Einrichtung verlassen und ab August die Schule besuchen. Die Schulfänger bedankten sich mit der Theateraufführung „Die Hasen und die Igel“. Der nächste Programmpunkt war ein Hühner-Wettlauf Kinder gegen Eltern, den der Nachwuchs deutlich gewann.

„Was piept denn da?“ war das Thema eines mehrwöchigen Projektes der Einrichtung. Dazu gab es eine Ausstellung zu sehen. Die Kinder bastelten Vogelnester und Vogelmasken, bevor der Nachmittag mit dem Angelspiel „Wer hilft dem Fischreiher Fische zu fangen“ zu Ende ging. Für das leibliche Wohl hatten die Eltern mit einem Riesenbuffet gesorgt.

Jetzt gehen Kinder und Erzieherinnen drei Wochen in den wohlverdienten Urlaub.

Abschied von der CDU-Fraktion

Zu einem Wechsel in der CDU-Fraktion der Gemeindevertretung kommt es am Ende Juni. Nach über sechs Jahren als Fraktionsvorsitzender legt Hannjo Nawrath sein Mandat nieder. Da er in eine andere Kommune umzieht, kann er nicht weiter als Gemeindevertreter in Seeheim-Jugenheim tätig sein.

Fraktionsmitglied ist der neununddreißigjährige Diplom-Volkswirt seit der Kommunalwahl 2006. Engagiert hat er sich in den Ausschüssen Umwelt- und Naturschutz sowie Soziales Kultur und Sport.

Für ihn kommt Jan Opper (28) in das Ortsparlament. Der Bankbetriebswirt und Wirtschaftsfachmann kommt neu in das Gremium. Er ist seit der der Kommunalwahl 2016 Mitglied im Ortsbeirat Ober-Beerbach.

Mit dem Rücktritt der zweiundfünfzigjährigen Ellena de la Mar gibt es einen weiteren Wechsel bei den Christdemokraten. Die selbstständig Tätige übernahm das Amt mit der vergangenen Kommunalwahl.

Sie wird von Dr. Rudolf Bimczok (71) ersetzt. Der Ruheständler hat bereits kommunalpolitische Erfahrung in dem Gremium, in das er zurückkehrt, gesammelt.

Bücherei in den Ferien geöffnet

Die Gemeindebücherei Seeheim im Historischen Rathaus, Ober-Beerbacher-Straße 1, hat während der Sommerferien geöffnet. Daheimbleibende und Urlauber können sich mit Lesestoff für die Urlaubszeit versorgen. Auch für Kinder und Jugendliche steht ein großes Angebot zur Verfügung.

Die Öffnungszeiten sind mittwochs von 9.00 bis 11.00 Uhr und von 16.00 bis 19.00 Uhr sowie donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Feuerwehr warnt: Höchste Waldbrandgefahr

Auf Grund der bereits lange anhaltenden Trockenheit besteht unter anderem auch für den Bereich der Gemeinde Seeheim-Jugenheim die höchste Waldbrandwarnstufe.

Ein kleinster Funke kann derzeit genügen, um einen Waldbrand zu entfachen. Der ausgetrocknete Waldboden und auch das teilweise vorhandene Unterholz bieten dem Feuer ausreichend Nahrung. Ungünstige Windverhältnisse können zudem dazu beitragen, dass sich ein Feuer rasend schnell ausbreitet. Selbst eine Glasscherbe in Verbindung mit Sonneneinstrahlung kann wegen eines möglichen Brennglaseffekts als Zündquelle wirken.

„Sobald jemand einen Wald- oder Flächenbrand wahrnimmt, unbedingt zuerst sofort die Notufnummer 112 anrufen, damit eine schnelle Alarmierung der Feuerwehr erfolgt und keine wertvolle Zeit verloren geht“, so der Seeheim-Jugenheimer Gemeindebrandinspektor Stefan Katzer.

Katzer weist in diesem Zusammenhang auf das derzeit wegen der hohen Brandrandgefahr bestehende Verbot sämtlichen offenen Feuers in den Feld- und Waldbereichen sowie in deren Umgebung hin. Zudem sollten Kraftfahrzeuge nicht auf trockenen Wald- oder Grasflächen abgestellt werden, da diese durch die Abwärme des Katalysators in Brand geraten können.

Gott sei Dank bis jetzt noch keine Waldbrände, aber Einsätze anderer Art beschäftigten die Feuerwehren aus Seeheim und Jugenheim in den vergangenen Tagen: Am Mittwoch (14. Juni) um 17.53 Uhr wurde die Seeheimer Freiwillige Feuerwehr in die Felsbergstraße nach nach Balkhausen beordert. Mit der Krankentragenlagerung der Drehleiter wurde dort der Rettungsdienst beim schonenden Transport einer Person aus dem oberen Stockwerk eines Wohnhauses unterstützt. Wegen eines Feueralarms rückten nur einige Stunden später die Wehren aus Seeheim und Jugenheim mit einem größeren Aufgebot in die Lindenstraße in Jugenheim aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass Essen angebrannt war und daraufhin ein Rauchmelder angesprochen hatte.

Unter anderem mit der Drehleiter unterstützten beide Wehren am frühen Freitagnachmittag (23. Juni) den Rettungsdienst bei der Rückverlegung einer Person in eine Dachgeschosswohnung in der Seeheimer Straße, da eine andere Transportmöglichkeit sachlich nicht möglich war.

Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht!

Bei der Durchführung der Bundestagswahl am 24.09.2017 und der Bürgermeisterwahl am 12. November und einer evtl. erforderlichen Stichwahl am 26.11.2017 ist die Gemeinde Seeheim-Jugenheim auf die Mitarbeit von jeweils ca. 140 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern angewiesen. Das Gebiet der Gemeinde Seeheim-Jugenheim und seiner 5 Ortsteile wird in 14 Wahlbezirke und 4 Briefwahlbezirke eingeteilt. Für jeden Wahlbezirk ist ein Wahlvorstand zu bilden, der aus dem/der Wahlvorsteher/in, dem/der Stellvertreter/in, dem/der Schriftführer/in, dem/der stellvertretenden Schriftführer/in und bis zu 4 weitere Beisitzer/innen (Wahlhelfer/Wahlhelferinnen) besteht. Ausschließlich wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger dürfen zur ehrenamtlichen Mitarbeit in einen Wahlvorstand berufen werden.

Grundsätzlich ist jede/r Wahlberechtigte zur Übernahme des Ehrenamtes als Wahlhelfer/in verpflichtet. Allerdings ist in den letzten Jahren ein Trend dahingehend erkennbar, dass immer weniger Bürgerinnen und Bürger freiwillig bereit sind, bei der Durchführung von Wahlen ehrenamtlich mitzuwirken. Zu bedenken ist, dass es nicht in jedem Land auf dieser Welt selbstverständlich ist, dass freie Wahlen stattfinden!

Verlassen Sie sich nicht darauf, dass es „die anderen“ schon machen werden. Erleben Sie ein Stück Demokratie „hautnah“ und unterstützen Sie uns bei der Durchführung der Wahlen! Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe!

Folgende Aufgaben sind am Wahlsonntag zu erledigen:
Wahlvorsteher/innen:

  • alle Wahlhelfer/innen zur unparteiischen Wahrnehmung des Amtes und zur Verschwiegenheit verpflichten
  • Wahlhandlung eröffnen und beenden
  • Leitung der Stimmabgabe
  • Berichtigung des Wählerverzeichnisses
  • Abschluss der Wahlniederschrift
  • Wahlergebnis ermitteln und dem Wahlamt im Rathaus mitteilen

Wahlhelfer/innen:

  • Wahlhandlung überwachen
  • sicherstellen, dass das Wahlgeheimnis gewahrt wird
  • für Ruhe und Ordnung im Wahlraum sorgen
  • über die Zulassung oder Zurückweisung von Wählern/innen beschließen
  • über die Gültigkeit von Stimmzetteln und Stimmen entscheiden
  • Auszählen der Stimmen und Ermitteln des Wahlergebnisses im Wahlbezirk

Die Wahlhelfer/innen benötigen keine besonderen Vorkenntnisse. Es wird dafür gesorgt, dass in jedem Wahlbezirk auch erfahrene Wahlhelfer/innen eingesetzt werden, die diese Aufgabe schon einmal wahrgenommen haben. Zudem werden die Wahlvorsteher/innen und ihre Stellvertreter/innen und Schriftführer rechtzeitig vor der Wahl im Rathaus über ihre Aufgaben detailliert in einer kleinen Schulung informiert.

Die Mitglieder des Wahlvorstandes arbeiten in zwei Schichten, so dass jede/r Wahlhelfer/in nur einen halben Tag Wahldienst leisten muss. Ab 18:00 Uhr trifft sich dann der gesamte Wahlvorstand zur Ermittlung des Wahlergebnisses.

Für Ihr Engagement erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30,00 €.

Wenn Sie Interesse an der Wahrnehmung dieses Ehrenamtes haben, wenden Sie sich an Herrn Matthias Geiß, Telefon. 06257/990-141 oder Frau Anke Sigmund, Telefon 06257/990-110, die Ihnen auch gern weitere Fragen beantworten .Sie können auch gerne Ihre Fragen per mail unter der E-Mail-Adresse : wahlen@seeheim-jugenheim.de stellen.

Ihr Wahlamt Seeheim-Jugenheim

Freibad lädt zum Schwimmbadfest

Zum jährlichen Schwimmbadfest laden der Gemeindevorstand und der Schwimmbadverein am Samstag, 24. Juni, ein. Start ist um 14 Uhr. Bereits ab 13 Uhr ist der Eintritt frei. Nach der Eröffnung von Bürgermeister Olaf Kühn heißt es: Badehosen und Schwimmzeug anziehen und hinein ins kühle Nass springen.

Im Becken bietet natürlich die Krake Paul herrlichen Wasserspaß. Auf der Liegewiese erwarten die jungen Besucher eine Riesen-Hüpfburg und Kinderbelustigungen. Für Essen und Trinken sorgen das Bistro „Moppel“ und ein reichhaltiges Kuchenbuffet.

Besuch aus französischer Partnerstadt

„Unsere Gemeinde freut sich, eine Bürgergruppe aus unserer Partnerstadt Villenave d´Ornon im Jubiläumsjahr zu Gast zu haben. Damit wird deutlich, wie lebendig unsere Städtepartnerschaft auch im fünfunddreißigsten Jahr nach Vertragsunterzeichnung ist“, sagt der Erste Beigeordnete Sven Holzhauer am Montagabend bei der Begrüßung der Besucher aus dem Südwesten Frankreichs.

Foto: Vor dem Rathaus stellen sich Gäste und Gastgeber zu einem Erinnerungsfoto. (pae-foto)

Die 21 Franzosen sind überwiegend Senioren. Fast alle kommen bereits zum wiederholten Mal an die Bergstraße. Sie werden von ihren Freunden und Bekannten erwartet. Untergebracht sind die Teilnehmer in Privatquartieren. Begeistert sind sie über den mediterranen Empfang vor dem Rathaus bei herrlichem Sonnenschein und einem Glas Sekt.

Am Dienstag stehen eine Stadtführung durch Frankfurt und ein Besuch in Aßmannshausen auf dem Programm. Von dort geht es bei strahlend blauem Himmel mit dem Schiff auf dem Rhein nach Rüdesheim. Ausflüge unternehmen die Gäste und ihre Gastgeber gemeinsam zum Kloster Maulbronn und nach Speyer. Die Bergstraße und das Weinanbaugebiet sind weitere Besichtigungspunkte.

Nach einem Abschiedsfest mit Musik und regionalen Spezialitäten geht es am Samstag zurück in den Südwesten Frankreichs.

Organisatoren der Begegnung sind das Mitglied des kommunalen Seniorenbeirates Dörte Hartman und Gerd Kammler vom Büro für Internationale Beziehungen in Villenave d´Ornon. Unterstützt werden sie vom Büro für Städtepartnerschaften der Gemeinde und dem Partnerschaftsverein. Verschwistert sind die beiden Kommunen seit 1982. Wechselseitig besuchen sich jährlich Gruppen, Vereine und Einzelpersonen.

Seniorenvertretung konstituiert sich

Zu ihrer ersten Sitzung nach der Wahl kommt die Seniorenvertretung der Gemeinde am Freitag, 30. Juni zusammen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 14.30 Uhr im Haus Hufnagel, Bergstraße 20. Damit beginnt die siebente Wahlperiode.

Geleitet wird die Zusammenkunft vom seitherigem Vorsitzendem Klaus Loem. Auf der Tagesordnung steht der Bericht des Seniorenbeirats über die vergangene Amtszeit. Anschließend werden der Vorsitz und seine Stellvertretung sowie die neun Mitglieder des Seniorenbeirates gewählt. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Unterstützt werden die Gremien der Älteren vom kommunalen Seniorenbüro.

Sozialausschuss zu Demographischem Wandel

Die SPD fragt den Gemeindevorstand nach dem Stand der Umsetzung der „Strategievorschläge zum Demographischen Wandel“. Mit der Antwort beschäftigt sich der Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport in seiner kommenden Sitzung am Dienstag, 27. Juni. Beginn ist um 20 Uhr im Haus Hufnagel.

Weiterer Punkt auf der vom Vorsitzenden Ralph Konrad (FDP) aufgestellten Tagesordnung ist die Änderung der Gebührensatzung über die Benutzung der gemeindlichen Liegenschaften.

Gemeindevertretung berät Widerspruch vom Rathauschef

Über den Widerspruch von Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos) debattiert die Gemeindevertretung bei ihrer zehnten Sitzung der Wahlperiode am Donnerstag, 22. Juni. Die Beratungen beginnen um 20 Uhr im Feuerwehrstützpunkt. Von 19.45 Uhr bis 20 Uhr bietet das Ortsparlament eine Sprechstunde für die Bürger an.

Die Differenzen liegen darin, in welchem Umfang der Schlosspark Seeheim nach historischem Vorbild wiederhergestellt werden soll. Die Gemeindevertretung hatte in ihrer Mai Sitzung einige Maßnahmen beschlossen, die über die Vorgaben der Genehmigung der Denkmalschutzbehörde aus dem Jahre 2015 hinausgehen. Weist das Gemeindeparlament den Widerspruch zurück, kann der Rathauschef diesen Beschluss erneut bestanden. In diesem Fall kann das Parlament vor dem Verwaltungsgericht klagen. So sieht es die Hessische Gemeindeordnung vor.

Der Neubau oder die Sanierung der Sport- und Kulturhalle bildet einen Schwerpunkt. Die Grünen hatten einen Änderungsantrag zur Nutzung der Halle eingereicht. Dazu legt der Gemeindevorstand seine Auflistung vor. Weiterhin hat der Vorstand eine Liste über das veräußerbare Sachanlagevermögen zur teilweisen Eigenkapitalfinanzierung erstellt.

Die CDU möchte das Grundstück „Am Bachwinkel 27“ streichen lassen. Demgegenüber möchte sie die Grundstück Felsbergstraße 26 a verkaufen.

Die Sparkasse Darmstadt möchte das Grundstück „Georg-Kaiser-Platz 3“ unter der Bedingung kaufen, dass die Verwaltung dort noch mindestens zehn Jahre zur Miete untergebracht ist.
Der Gemeindevorstand soll prüfen, ob es Fördermittel des Bundes gibt, beantragt die SPD. Die FDP will Alternative Modelle zur Neuplanung der Sporthalle prüfen lassen.

Ein Durchfahrtsverbot für mautpflichtige Fahrzeuge beantragen die Grünen. Die Gemeindevertretung möchte einen Bericht über durchgeführte und geplante Aktivitäten im Rahmen der Charta „Netzwerk der Partnerstädte“. Der Vorstand legt den Bericht der Jahre 2016 und 2017 vor.

In einem weiteren Antrag wünscht die SPD, dass der Gemeindevorstand unverzüglich Kontakt mit der Bauland-Offensive Hessen aufnimmt. Ziel ist es, die Unterstützung bei Identifizierung und Ausweisung von Flächen für den dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum in Seeheim-Jugenheim zu bitten.

Zu Beginn der Sitzung erhalten das Mitglied vom Ober-Beerbacher Ortsbeirat Michael Müller (SPD) und Malchens Ortsvorsteher Eckhardt Woite( Die Grünen) die Verdienstplakette der Gemeinde für ihre zwanzigjährige Tätigkeit als ehrenamtlich tätige Kommunalpolitiker.

Ausländerbeirat plant

Mit der Situation der Asylbewerber und deren Unterstützung mit muttersprachlichem Unterricht beschäftigt sich der Ausländerbeirat in seiner kommenden Sitzung am Mittwoch, 21. Juni. Die Beratungen beginnen um 20 Uhr im Raum Kosmonosy in der Gemeindeverwaltung, Georg-Kaiser-Platz 3.

Weitere Themen sind die weiteren diesjährigen Aktivitäten, darunter der diesjährige Weltkindertag. Außerdem stehen Berichte aus verschiedenen Gremien auf der Tagesordnung.

Spielzimmer für Flüchtlingskinder

Der Wolken Himmel über der Gemeinschaftsunterkunft „Linde“ in Jugenheim ist an diesem Vormittag voller grauer Wolken. Für die Flüchtlingskinder in der Einrichtung scheint die Sonne, denn ab sofort haben sie ein Spielzimmer. Bisher mussten sie bei schlechtem Wetter in den Zimmern, die sie mit den Eltern und bisweilen auch den Geschwistern teilen, oder auf den Fluren spielen.

Die Idee dazu stammt von der Sozialarbeiterin Petra Döll und dem zuständigen Fachdienstleiter im Rathaus Ralf Sturm. Für die Einrichtung mit einem Spieltisch, Stühlen, einem Regal und einer großen Sitzecke sorgte der private Frühstückskreis „Beethovenring“. Die sechs Frauen um Karin Neipp und Ursula Listner spendeten rund 600 Euro. Davon wurden zudem Spielzeug, Bücher, Puppen, Steckspiele und Miniaturautos gekauft.

Die 15 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, Eritrea, Iran, Irak und Somalia spielen bei der Übergabe des Zimmers gleich mit großer Freude.

An einem Wandbehang – auf dem ein Baum aufgenäht ist – stehen auf Papierschildchen ihre Namen. Diesen Raumschmuck hat die Nähgruppe der Flüchtlingsfrauen mit Unterstützung von Thea Mollo von Helferkreis in Handarbeit hergestellt. Betreut wird der Nachwuchs von Petra Döll und den Eltern der Kinder.

Weiterhin hat ein anonymer Spender achtzehn Rucksäcke gekauft und mit Schulutensilien wie Tuschkästen, Hefte und Buntstifte gefüllt. Die Gemeinde hat sie an die Flüchtlingskinder der ersten drei Schuljahre verteilt. Nun können diese Schulkinder gut lernen und sich integrieren.

Wasserzähler werden ausgetauscht

Rund 1.000 Wasserzähler tauschen die Gemeindewerke in diesem Jahr in den Haushalten. Betroffen sind alle Zähler, die vor sechs Jahren eingebaut wurden, deren gesetzlich vorgeschriebene Eichung nun abläuft.

Die Firma Berkenbusch aus Saarbrücken, die die Arbeiten durchführt, informiert die betroffenen Haushalte mit einem Schreiben. Der Austausch beginnt voraussichtlich ab Montag, 19. Juni. Die Monteure der Firma können sich mit einem Bestätigungsschreiben der Gemeindewerke Seeheim-Jugenheim ausweisen.

Senioren auf Radtour

Am kommenden Mittwoch, 28. Juni, gehen die Senioren im Rahmen des gemeindlichen Seniorenprogramms wieder auf Radtour. Treffpunkt ist um 9 Uhr der Parkplatz vor dem Rathaus, Schulstraße 12. Von dort geht es unter der Leitung von Herbert Ullius nach Bürstadt. Teilnehmen können alle Interessierten.

Ferien-Workshops für Jugendliche

Zwar sind es noch ein paar Wochen bis zum Beginn der Sommerferien, doch schon jetzt können Jugendliche ihre Freizeit bei der Gemeindejugendförderung und der Werkstatt Sonne planen.

„Malerei: Drunter und drüber“ ist der Titel des Workshops vom 7. bis 11. August in der Werkstatt Sonne, Sandstraße 86. Das Abenteuer „Malen“ lockt täglich von 10 bis 14 Uhr. Teilnehmen können Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren. Der Kostenbeitrag beträgt 60 Euro. Unter Anleitung der Kunstpädagogin Isolde Weiß-Mars wird mutig und frech mit unterschiedlichen Techniken und Materialien experimentiert. Die Woche endet mit einer Ausstellung.

Parallel wird in derselben Woche das Feriencamp „Theater“ angeboten. Täglich von 11 bis 17 Uhr lautet das Motto „Bretter, die die Welt bedeuten…“. Der Kostenbeitrag beträgt 80 Euro. Im Gymnastikraum von Gebäude 11 im Schuldorf Bergstraße werden mit Unterstützung der Schauspielerin und Theaterpädagogin Kerstin Kiefer kleine Szenen entwickelt. Daraus entsteht am Ende des Kurses ein Stück, das vor kleinem Publikum aufgeführt wird.

Ein weiteres Angebot in dieser Woche ist der „Bikerworkshop“. Fünf Tage wird trainiert und Tricks des Radfliegens werden ausprobiert. Mitgebracht werden müssen lediglich ein MTB/BMX-Rad und ein Schutzhelm. Über Hügel und Rampen geht es täglich von 11 bis 16 Uhr. Im Teilnehmerpreis von 60 Euro ist die Verpflegung enthalten.

Anmelden zu allen Veranstaltungen nehmen ab sofort die gemeindliche Jugendförderung (Telefon 06257/9 69 94 28 oder E-Mail rolf.bourgeois@seeheim-jugenheim.de) oder die Werkstatt Sonne (E-Mail info@werkstatt-sonne.de) entgegen, die Fragen beantworten und weitere Informationen geben. Die Teilnehmerzahl der Veranstaltungen ist begrenzt, daher werden rasche Anmeldungen empfohlen.

Finanzausschuss berät wieder Sporthalle

Ein weiteres Mal steht die Sport- und Kulturhalle Dienstag, 13. Juni, auf der Tagesordnung vom  Haupt- und Finanzausschuss. Die Beratungen beginnen um 20 Uhr im Haus Hufnagel. Der Neubau oder die Sanierung der Sport- und Kulturhalle stehen im Mittelpunkt der Entscheidungen.

Die Grünen hatten einen Änderungsantrag zur Nutzung der Halle eingereicht. Dazu legt der Gemeindevorstand seine Auflistung vor. Weiterhin hat der Vorstand eine Liste über das veräußerbare Sachanlagevermögen zur teilweisen Eigenkapitalfinanzierung erstellt.

Die CDU möchte das Grundstück „Am Bachwinkel 27“ streichen lassen. Demgegenüber möchte sie die Grundstück Felsbergstraße 26 a verkaufen.

Die Sparkasse Darmstadt möchte das Grundstück „Georg-Kaiser-Platz 3“ unter der Bedingung kaufen, dass die Verwaltung dort noch mindestens zehn Jahre zur Miete untergebracht ist.
Der Gemeindevorstand soll prüfen, ob es Fördermittel des Bundes gibt, beantragt die SPD. Die FDP will Alternative Modelle zur Neuplanung der Sporthalle prüfen lassen.

Ein Durchfahrtsverbot für mautpflichtige Fahrzeuge beantragen die Grünen. Die Gemeindevertretung möchte einen Bericht über durchgeführte und geplante Aktivitäten im Rahmen der Charta „Netzwerk der Partnerstädte“. Der Vorstand legt den Bericht der Jahre 2016 und 2017 vor.

In einem weiteren Antrag wünscht die SPD, dass der Gemeindevorstand unverzüglich Kontakt mit der Bauland-Offensive Hessen aufnimmt. Ziel ist es, die Unterstützung bei Identifizierung und Ausweisung von Flächen für den dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum in Seeheim-Jugenheim zu bitten.

Moderne sparsame Straßenbeleuchtung

Mit der Umrüstung der kommunalen Straßenbeleuchtung beschäftigt sich der Bauausschuss in seiner Sitzung am Dienstag, 6. Juni, um 20 Uhr im Haus Hufnagel. Die GGEW stellt ihr Umrüstungskonzept vor.

Reisedokumente überprüfen

In den nächsten Wochen startet die große Reisewelle. Zu den Urlaubsvorbereitungen, die allmählich beginnen, gehört die Überprüfung, ob man im Besitz gültiger Reisepapiere ist. Auch wenn die Grenzen immer offener und durchlässiger werden und die Kontrollen entfallen, sind für Reisende der Personalausweis oder Reisepass nach wie vor notwendig. Darauf weist Bürgermeister Olaf Kühn hin.

Für die Beschäftigten im Bürgerbüro kündigt sich die Hauptreisewelle schon jetzt an. Seit einiger Zeit häufigen sich die Anträge auf Personalpapiere. Da die Dokumente zentral in der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt werden, ist gegenwärtig eine Wartezeit von zirka drei  bis vier Wochen bei Personalausweisen und Reisepässen üblich. Sie kann sich sogar verlängern, da viele Anträge erst kurz vor Beginn der Sommerferien gestellt werden. Soll es sehr schnell gehen, kann ein Express-Dokument beantragt werden.

Die Gemeindeverwaltung weist darauf hin, dass die Antragstellung persönlich vorgenommen werden muss. Selbst von Ehepartnern oder Verwandten kann sie nicht vorgenommen werden. Zur Antragstellung mitgebracht werden müssen: Das alte Personaldokument und ein neues, geometrisches Passbild.

Der Rathauschef empfiehlt, schon jetzt die „ständigen Begleiter“ zu beantragen. Sämtliche Informationen sind im Internet unter www.ePass.de abrufbar.