Bürger-Informationstag und Neubürgeremfang

Zu einer Neubürgerbegrüßung und einem Bürger-Informationstag lädt die Gemeinde am Samstag, 13. Mai, alle Bürger – Neuzugezogene, länger Ansässige und Alteingessene – ein. Von 14 bis 18 Uhr präsentieren sich in der Sport- und Kulturhalle rund 40 Vereine, Organisationen, Parteien, Wohlfahrtsverbände, Kirchen und Feuerwehren. Auch die Gemeindeverwaltung und die Gemeindevertretung sowie das Schuldorf Bergstraße sind mit dabei. An Ständen können sich die Interessierten über das Gemeindeleben und die zahlreichen Aktivitäten informieren. Vorführungen runden das Programm ab. Der Eintritt ist frei.

Während die Eltern sich bei Gesprächen und mittels Informationstafeln und -material einen Überblick verschaffen, werden den Kindern an besonderen Ständen Mitmachaktionen und Unterhaltung geboten. Stärken kann man sich in einem Cafe bei kleineren Leckereien.

Mit einem persönlichen Schreiben lädt Bürgermeister Olaf Kühn die neu Zugezogenen ein.

Deutsch-bulgarisches Informations-Fest im Schloss Heiligenberg

Bulgarisches Flair bestimmt am ersten Mai-Wochenende Schloss Heiligenberg in Seeheim-Jugenheim. Nachdem des vergangenen Jahres eine kleine Delegation der Stiftung Heiligenberg zu Gast in der bulgarischen Rosenstadt Karlovo war, kommt es nun auf Einladung der Gemeinde und der Stiftung zum Gegenbesuch. Vom 4. bis 7. Mai, entdeckt eine Abordnung aus Karlovo unter Leitung von Bürgermeister Dr. Emil Kabaivanov die Attraktionen von Seeheim-Jugenheim, speziell des Heiligenbergs, und der Bergstraße.

Besonders interessiert sind die Gäste natürlich am Schloss Heiligenberg, denn Alexander, Prinz von Battenberg, war der erste Fürst des von den Osmanen befreiten Bulgarien. Noch heute wird Alexander wegen seiner außerordentlichen Leistungen, die er für die nationale Wiedererrichtung dieses Landes erbracht hat, von den Bulgaren zutiefst verehrt. So ist es nahe liegend, dass in Karlovo der Wunsch nach freundschaftlichen Beziehungen geäußert wird.

„Ich freue mich, dass die Stiftung Heiligenberg und unsere Gemeinde die historischen Verbindungen zu Bulgarien neu beleben können“, freut sich Bürgermeister Olaf Kühn auf den Besuch. Und auch Dr. Joachim Horn, der Vorsitzende der Stiftung Heiligenberg, begrüßt das Interesse an einer Beziehung: „Einer unserer Stiftungszwecke ist ja die Völkerverständigung, gerade auch in Richtung Osten“.

Die bulgarischen Gäste erwartet ein umfangreiches Programm. Selbstverständlich gehört eine ausführliche Gemeinderundfahrt mit einer Besichtigung von Schloss Heiligenberg dazu. Es gibt zudem auch Abstecher zum Kloster Lorsch, zum Auerbacher Schloss, nach Darmstadt.

Höhepunkt des deutsch-bulgarischen Wochenendes ist jedoch Samstag, der 6. Mai. Auf Schloss Heiligenberg hat die Bevölkerung Gelegenheit, sich mit Bulgarien intensiver zu beschäftigen. Die Gäste stellen mit einer Multimedia-Präsentation ihre Heimat vor und präsentieren eine Volkstanzgruppe. Sie bieten bulgarischen Wein an und machen auf kosmetische Rosenprodukte aus Karlovo aufmerksam. Und nicht zuletzt organisiert Annettes Gastronomie im Schloss Heiligenberg einen Grillabend. Beginn des deutsch-bulgarischen Festes ist um 15.30 Uhr auf Schloss Heiligenberg. Der Eintritt ist frei.

Freibad Jugenheim öffnet am 12. Mai

Kartenvorverkauf beginnt am 2. Mai

Die ersten Frühlingstage wecken bei den Liebhabern des „kühlen Nass“ die Freude auf den Start der Badesaison. Eröffnet wird das Bad am Freitag, 12. Mai. Geöffnet ist es dann bis Mitte September.

Der Vorverkauf der Dauerkarten startet am Montag, 2.Mai, an der Kasse im Freibad in der Burkhardtstraße. Er läuft bis Donnerstag, 11. Mai. Kassenstunden sind montags bis freitags von 9.30 bis 12.30 Uhr und zusätzlich donnerstags von 14 bis 18 Uhr. Die Preise für die Karten sind unverändert. Die Dauerkarten für Erwachsene (ab 18 Jahre) kosten 100 Euro, für Kinder ab 6 Jahre und Jugendliche 44 Euro, Familienkarten für Erwachsene je 80 Euro und für Kinder und Jugendliche je 30 Euro.

Beim Kauf der Familienkarten ist es erforderlich, dass zumindest ein Erwachsener die Karten für alle Familienmitglieder kauft, also zwei Karten für Erwachsene und mindestens eine für Kinder. Ausnahmen sind Alleinerziehende und Eltern mit Nachwuchs unter sechs Jahren.

Inhaber der Seniorenkarte „A“ oder der Ehrenamtscard, Asylbewerber, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und Personen, deren Einkommen den Regelsatz der Sozialhilfe nicht übersteigt, erhalten gegen entsprechenden Nachweis die Dauerkarte zum halben Preis.

Rentenempfänger mit der Seniorenkarte „S“ des Landkreises Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt bekommen eine Freikarte. Diese gibt es auch für das dritte und jedes weitere Kind einer Familie, solange diese noch in Ausbildung sind und im Haushalt der Eltern leben. Allerdings müssen für die beiden ältesten Kinder Dauer- oder Familienkarten für Jugendliche gekauft werden. Für die Freikarten ab dem dritten Kind muss eine Haushaltsbescheinigung vorgelegt werden. Diese stellt das Bürgerbüro im Rathaus aus. Inhaber von Dauerkarten des vergangenen Jahres werden gebeten, diese beim Kauf einer neuen Karte vorzulegen.

Die Inhaber einer Dauerkarte des Jahres 2016 werden gebeten, diese beim Kauf einer neuen Dauerkarte mitzubringen.

Die Gemeinde empfiehlt, den Vorverkauf zu nutzen, um längere Wartezeiten an der Schwimmbadkasse zu vermeiden.

Bauausschuss berät

Neubau oder Sanierung der Sport- und Kulturhalle stehen im Mittelpunkt der Sitzung vom Bauausschuss am Dienstag, 2. Mai. Beginn ist um 20 Uhr im Raum „Villenave d´Ornon“ im Haus Hufnagel.

DIE GRÜNEN haben zwei Änderungsanträge zur Nutzung der Halle eingereicht. Dazu legt der Gemeindevorstand seine Auflistung vor. Weiterhin hat der Vorstand eine Liste über das veräußerbare Sachanlagevermögen zur teilweisen Eigenkapitalfinanzierung erstellt. Die Sparkasse Darmstadt möchte das Grundstück „Georg-Kaiser-Platz 3“ unter der Bedingung kaufen, dass die Verwaltung dort noch mindestens zehn Jahre zur Miete untergebracht ist.

Weitere Tagesordnungspunkte sind die Beantwortung einer Anfrage zur Aufstellung eines Bebauungsplans „Verlängerte Odenwaldstraße“ und das Abnahmeprotokoll vom Schlosspark Seeheim (SPD-Antrag). Die Sozialdemokraten wünschen, dass der Gemeindevorstand unverzüglich Kontakt mit der Bauland-Offensive Hessen aufnimmt. Ziel ist es, die Unterstützung bei Identifizierung und Ausweisung von Flächen für den dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum in Seeheim-Jugenheim zu bitten.

50. Todestag von Christian Stock

Am Donnerstag, 13. April, jährt sich zum 50. Mal der Todestag von Christian Stock. Er war Hessens erster freigewählter Ministerpräsident nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Ende des Nationalsozialismus. Seine letzte Ruhe fand er auf dem Friedhof an der Laurentiuskirche in Seeheim.

Geboren wurde Stock am 28. August 1884 in Darmstadt. Nach dem Besuch der Volksschule in Pfungstadt machte er eine Lehre als Zigarrenmacher. 1902 trat er der SPD bei.

Christian Stock, der aus bescheidenen Verhältnissen stammte, konnte nie daran denken, eine weiterführende Schule zu besuchen. So nutzte er die Fortbildungsangebote der Arbeiterbewegung. Er belegte Kurse, die von Studenten der Technischen Hochschule Darmstadt. Mit 26 Jahren wurde er hauptamtlicher Bezirkssekretär des deutschen Tabakarbeiterverbandes für Südhessen, die Pfalz und Nordbaden in Heidelberg.

1921 zog er als jüngster Abgeordneter in die Weimarer Nationalversammlung ein. In Heidelberg, wo er Direktor der AOK war, engagierte er sich in der Kommunalpolitik. Später wechselte er an die Spitze der AOK in Frankfurt am Main. Aus diesem Amt vertrieben ihn die Nationalsozialisten 1933. Von der hessischen Polizei wurde er verhaftet und in das Konzentrationslager in Kislau gebracht.

Nach seiner Freilassung betrieb Stock einen Tabakwarenladen, zunächst in Seeheim, später in Darmstadt. Seit 1932 wohnte er mit seiner späteren Frau Anni in Seeheim. Wenige Zeit nach Kriegsende ernannte man ihn zum Präsidenten der Landesversicherungsanstalt.

Als Mitglied der Verfassungsgebenden beratenden Landesversammlung bereitete er die Landesverfassung des neuen Landes Hessen mit vor. Er wurde in den Landtag gewählt und 1946 Hessens erster Ministerpräsident. Als Vorsitzender der westdeutschen Ministerpräsidentenkonferenz war er intensiv mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland befasst. In seine Amtszeit fiel der demokratische und wirtschaftliche Aufbau Hessens. Im Januar 1951 übergab er das Amt seinem Nachfolger Georg August Zinn. Damit begabten und minderbemittelten Schülern des Schuldorfes Bergstraße eine Chance auf Weiterbildung geboten wird, beschlossen vor seinem Tod mit seiner Frau sein Vermögen in eine gemeinnützige Stiftung fließen zu lassen. Jedes Jahr erhalten seitdem Schüler ein Stipendium.

1952 ernannte die Gemeinde Seeheim ihn zum Ehrenbürger. Das Sport-Stadion ist nach ihm benannt.

Kinderkino zeigt „Biene Maja“

„Biene Maja“ heißt der Animationsfilm mit dem sich das Kommunale Kinderkino am Mittwoch, 19. April, bis zum Herbst verabschiedet. Die Vorstellung beginnt um 15 Uhr im Raum Villenave d´Ornon im Haus Hufnagel.

Im Anschluss an die Vorführung wird das Gesehene gemeinsam mit den Mitarbeitern der Werkstatt Sonne spielerisch nachbereitet. Eingeladen sind Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Der Eintritt ist frei.

Arbeit, Fleiß und Honig – eigentlich ist das Leben einer Biene geregelt, aber nicht mit dem Wirbelwind „Die Biene Maja“. Neugierig und stets auf der Suche nach Abenteuern bringt sie die Ordnung des Bienenstocks ganz schön durcheinander.

Senioren-Radtour nach Lorsch

Zum einem Radausflug lädt nach Lorsch das kommunale Seniorenprogramm am Mittwoch, 19 April, ein. Start ist um 9 Uhr vom Parkplatz vor dem Rathaus, Schulstraße 12.

Unter der Leitung von Herbert Ullius führt die Tour nach Lorsch. Nach einer Einkehr Pause strampelt die Gruppe zurück an die Bergstraße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vorbereitung für die Freibadsaison

Das fast sommerliche Wochenendwetter lässt viele Menschen schon an die Badesaison denken. Seit einigen Tagen bereitet das kommunale Schwimmteam Leiterin Nicole Jacob und Lukas Decher das Freibad Jugenheim auf die Eröffnung vor.

Eine Woche dauert das Ablassen des Winterwassers der beiden Schwimmbecken. Eine weitere Woche benötigt das Team für die Reinigung der Becken. In einer weiteren Woche werden vier Reinigungsgänge durchgeführt. Nach dem Entfernen der Algen wird im zweiten Durchgang das Fett von der Stahlwanne entfernt. Anschließend geht es Rost und Kalk an den Kragen. Zum Schluss wird die Stahlhaut vor Korrosion geschützt. Danach werden die beiden Becken mit Frischwasser befüllt. Für die 3,5 Millionen Liter Wasser braucht man eine Woche.

Dann müssen im Sanitärbereich und in den Gebäuden Renovierungsarbeiten erledigt werden. Wo es nötigt ist, wird neu gestrichen, werden defekte Wasserhähne oder Duscheinrichtungen repariert oder erneuert. Die technischen Anlagen werden überprüft, gereinigt und gewartet. Ein Probelauf zeigt, ob alles einwandfrei funktioniert. Der Sprungturm wird einer Sicherheitsprüfung unterzogen.

Auch die Pflege der Grünanlagen steht auf dem Arbeitsprogramm des Freibadteams. Das reicht vom Hecken schneiden über das Streichen und Reparieren der Sitzbänke bis hin zur Reinigung der Abfallbehältnisse. Zum Schluss werden die Spielgeräte für den Nachwuchs abgebaut.

Am 27. Juli 1930 wurde das Freibad eröffnet. Es feiert in diesem Jahr seinen 87. Geburtstag. Das Bad wurde mehrfach saniert und modernisiert, ohne seinen historischen Charme zu verlieren. Bürgerschaftliches Engagement vom Verein zur Erhaltung des Freibad Jugenheim hat seit Juli 1996 vieles für die Energieeinsparung und Entwicklung durch Spenden, Beratung und Planung zum sehr guten Zustand dieser Freizeiteinrichtung beigetragen.

Vollsperrung im Stettbacher Tal

Von Dienstag, 11. April, bis voraussichtlich Samstag, 15. April, arbeiten die Gemeindewerke an der Kanalisation in Höhe vom Anwesen „Stettbacher Tal 23“. Auf Grund der Lage der Leitungen und der eingeschränkten Platzverhältnisse ist für die Dauer der Arbeiten eine Vollsperrung der Kreisstraße 144 notwendig. Gesperrt wird jeweils von 8 bis 17.30 Uhr. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Außerhalb dieser Zeit wird die Baugrube mit einer Stahlplatte abgedeckt. Dann ist die Straßenbenutzung möglich. Der Ausverkehr wird mit einer Ampel geregelt.

Hydranten werden gespült

Ab Montag, 10. April, spülen die Gemeindewerke in den Ortsteilen Ober-Beerbach und Malchen in den folgenden vier Wochen die Hydranten in den öffentlichen Wasserversorgungsleitungen. Bei dieser Spülung mit Luft und Wasser kann es zu Trübungen und Druckschwankungen im Versorgungsnetz kommen. Diese Wassereintrübungen sind gesundheitlich unbedenklich.

Unterkunft für französische Familie gesucht

Aus der französischen Partnerstadt Villenave d´Ornon kommt eine Bürgergruppe vom 19. (Montag) bis 23. Juni (Samstag) zu Besuch in die Bergstraßengemeinde. Im Auftrag der Gemeinde haben Dörte Hartmann, Mitglied im Seniorenbeirat, Rolf Pottharst und Henning Zachariae ein abwechslungsreiches Programm für jeden Tag vorbereitet.

Für ein Ehepaar und ihrem vierundzwanzigjährigen Sohn wird noch eine Privatunterkunft gesucht. Wer die Familie aufnehmen will, melde sich bei Dörte Hartmann, Telefon 06257/8 23 07.

Urwälder, Vulkane und Orang Utans

Der Reisefilm „Urwälder, Vulkane und Orang Utans“ steht am Donnerstag, 6. April, auf dem kommunalen Seniorenprogramm. Die Vorführung beginnt um 15 Uhr im Raum Culitzsch in der Sport- und Kulturhalle. Der Eintritt ist frei.

Renate Schmidt, Mitglied in der Kommunalen Seniorenvertretung, zeigt den Video-Film, den sie von ihrer Reise mit dem Kreuzfahrtschiff „MS Deutschland“ mitgebracht hat. Die Tour beginnt in Indonesien und führt über Borneo und Brunei nach Singapur.

Auf die Überholspur wechseln: Schnelles Internet in Seeheim-Jugenheim

Medieninformation der Deutschen Telekom

  • Rund 6.400 Haushalte können ab Mitte April schnelles Internet nutzen
  • Bandbreiten bis zu 100 MBit/s möglich
  • Jetzt mehr Geschwindigkeit bei der Telekom buchen

Es ist soweit: Die neuen schnellen Internet-Anschlüsse im Vorwahlbereich 06257 in Seeheim-Jugenheim und den Ortsteilen Seeheim, Jugenheim, Balkhausen und in Stettbach stehen ab Mitte April zur Verfügung. Davon profitieren rund 6.400 Haushalte. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud ist bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s.

Der Ortsteil Malchen im Vorwahlbereich 06151 wurde bereits zu einem früheren Zeitpunkt mit einer Bandbreite von bis zu 50 MBits/s versorgt.

„Wir wissen, wie wichtig ein leistungsfähiger Internet-Anschluss ist, deshalb treibt die Deutsche Telekom seit Jahren den Breitband-Ausbau nach Kräften voran“, sagt Oliver Knöll, Regionalmanager der Deutschen Telekom. „Auf dem neuen Netz können wir den Kunden alles aus einer Hand bieten: Telefonie, Internet und Fernsehen.“

Bürgerinformationsverantaltung
Achtung: Bürgerinformationsveranstaltung der Deutschen Telekom
am 6. April 2017 wurde abgesagt!

Deutsche Telekom informiert alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über die neueste Technik, Service und Tarife. Aus diesem Anlass laden wir alle sehr herzlich zu folgender Bürgerinformationsveranstaltungen ein:

am Donnerstag, den 6. April 2017 um 18.30 Uhr
in der Bürgerhalle Jugenheim
Bahnhofstraße 12 in 64342 Seeheim-Jugenheim

Weitere Informationen

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren:

  • www.telekom.de/schneller
  • Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)
  • Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)
  • Kleine und mittlere Unternehmen 0800 330 1300 (kostenfrei)

Und natürlich beraten die Mitarbeiter in den Telekom Shops und die Fachhändler gerne:

  • Telekom Shop Bensheim, Hauptstr.19, 64625 Bensheim
  • Telekom Shop Darmstadt, Gräfenhäuser Str. 85b, 64293 Darmstadt
  • Handy Lounge, Am Grundweg 12, 64342 Seeheim-Jugenheim
  • Mobile Welt Bensheim, Hauptstr. 18, 64625 Bensheim

Deutsche Telekom AG
Corporate Communications
George-Stephen McKinney, Pressesprecher
Telefon: 0228 181 – 49494
E-Mail: medien@telekom.de

Mit Sport Flüchtlinge integrieren

Gemeinde bekommt Fördermittel und Sport-Coach

Im Verein schließt man Kontakte und Freundschaften, lernt Sitten und Gebräuche kennen. Flüchtlinge lernen dabei Deutsch. So ist Sport ein Mittel, beim Einleben und der Integration zu helfen. Um dieses Ziel zu erreichen und gleichzeitig die hohe Bereitschaft der ehrenamtlichen Asylhelfer zu unterstützen, hat die Hessische Landesregierung das Förderprogramm „Sport und Flüchtlinge“ aufgelegt.


Bild: In den Sportvereinen können sich diese Flüchtlingskinder  aus vier Nationen in Seeheim-Jugenheim besser intergieren. Unterstützt werden sie dabei von Sport-Coach und Fachdienstleiter Ralf Sturm, Fachbereichsleiterin Tanja Zimmermann (2.Reihe v.l.n.r.) und Asylhelferin Lidia Lorenz (r.) (pae-Foto)

Die Gemeinde Seeheim-Jugenheim hat aus dem Programm am Ende vergangenen Jahres 10.000 Euro Fördermittel erhalten. Mit der Förderung ist die Ausbildung eines sogenannten „Sport-Coach“ verbunden. Im Rathaus wurde der Fachdienstleiter Ralf Sturm, der für die Flüchtlingsarbeit zuständig ist, beim Hessischen Landessportbund zum Coach ausgebildet. Damit wird die fachlich qualitative Betreuung der Flüchtlinge gewährleistet.

Er fungiert als Kontaktperson zwischen Sportvereinen, Asylbetreuung, Flüchtlingsunterkünften und Flüchtlingen. Diese Aufgabe übernimmt unterstützend nun Lidia Lorenz vom Helferkreis Asyl. Sie betreut vierzehn Kinder aus der Gemeinschaftsunterkunft Linde und begleitet sie zu verschieden Sportangeboten.

Zusammen mit dem Vorstand des Arbeitskreises der örtlichen Vereine wurden die Sportvereine aufgefordert, Mittel zu beantragen. Förderungswürdig sind Sportkleidung und Sportmaterialien sowie Transportkosten und Aufwandsentschädigungen für Übungsleiter.

Mit Sportbekleidung und Sporttaschen als auch Geld werden die Turnvereine Seeheim und Jugenheim, der Tennisclub Seeheim, die Spielvereinigung Seeheim-Jugenheim, die Sport- und Kulturgemeinde Ober-Beerbach, der Kraftsportverein Seeheim sowie die Kindergruppe aus der Gemeinschaftsunterkunft gefördert. In ihren Vereinen treiben Flüchtlinge Sport und haben auch ehrenamtliche Aufgaben übernommen.

Schnelles Internet auch für Steigerts

Derzeit wird im Gemeindegebiet Breitband zur Versorgung der Bevölkerung mit schnellem Internet verlegt. Bis auf die Ortsteile Ober-Beerbach und Steigerts ist dafür die Telekom zuständig. Der Ausbau soll Mitte April abgeschlossen sein. Aufgrund dessen, dass Ober-Beerbach von der GGEW versorgt wird, ist die Telekom nicht bereit, den Ortsteil Steigerts an das Breitbandnetz anzuschließen.

Die Telekom begründet ihre Absage damit, dass ihr durch den Anschluss von Steigerts eine Deckungslücke entstehen würde, welche die Gemeinde mit einem sechsstelligen Betrag ausgleichen müsse. Dagegen hat Bürgermeister Olaf Kühn (parteilos) bei der Telekom Beschwerde eingereicht. Das Unternehmen hatte der Gemeinde einen flächendeckenden Breitbandausbau ohne kommunale Kostenbeteiligung zugesagt.

Damit Steigerts kein weißer Fleck bei der Breitbandversorgung im Gemeindegebiet bleibt, hat der Bürgermeister Verhandlungen mit der GGEW geführt. Der Energieversorger hat sich bereit erklärt, den Ortsteil durch eine Richtfunkverbindung vom Melibokus aus mit schnellem Internet zu versorgen.

In Steigerts wird dafür eine Richtfunkantenne aufgestellt. Zur Anbindung der Antenne an das vorhandene Netz müssen zirka 250 m Meter Tiefbauarbeiten durchgeführt werden. Der Gemeindevorstand hat für diese Maßnahmen grünes Licht gegeben. Bürgermeister Kühn ärgert es, dass ländliche Bereiche aus Rentabilitätsgründen beim Breitbandausbau abgehängt werden. „Es ist deshalb sehr erfreulich, dass nunmehr auch die Versorgung von Steigerts gesichert werden kann“, so Kühn.

Eberstädter Straße voll gesperrt

Von Montag, 3. April, bis voraussichtlich Montag, 10. April, arbeiten die Gemeindewerke an der Trinkwasserleitung in Höhe der Anwesen „Eberstädter Straße 7 und 19“. Auf Grund der Lage der Leitungen und der eingeschränkten Platzverhältnisse ist für die Dauer der Arbeiten eine Vollsperrung der Straße erforderlich.

Freie Plätze bei Ferienspielen

In den Sommerferien veranstaltet die Gemeinde wieder Ferienspiele vom 3. bis 14. Juli sowie vom 31. Juli bis zum 11. August. Teilnehmen können Schulkinder von sechs bis zwölf Jahren. Allerdings müssen sie das erste Schuljahr besucht und ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde haben.                        Die Ferienbetreuung wird in zwei Blöcken zu je vierzehn Tagen jeweils von Montag bis Freitag angeboten. Veranstaltungsort des ersten Blocks ist der kommunale Jugendtreff in der Sandstraße. Treffpunkt für den zweiten Block ist die Bürgerhalle im Ortsteil Ober-Beerbach.

Die Spiele beginnen täglich um 9.30 Uhr und enden um 16 Uhr. Bei Bedarf kann auch ein kostenpflichtiger Frühdienst, der von 8 Uhr bis 9.30 Uhr angeboten wird, gebucht werden. Er kosten 3,75 Euro pro halbe Stunde. Der Teilnahmebeitrag beträgt pro Block 110 Euro für das erste Kind und 77,50 Euro für jedes weitere Kind einer Familie inklusive Frühstück, Mittagessen, Snacks und Getränken.

Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Die Bögen dazu erhält man hier auf der Webseite oder im Rathaus beim Fachdienst Standesamt, Kinder, Jugend und Senioren (Telefon 06257/990-252), der auch die Anmeldungen entgegen nimmt.

Betreuer für Ferienspiele gesucht

Die Jugendförderung der Gemeinde sucht wieder Betreuer für ihre Ferienspiele. Veranstaltet werden sie in den Sommerferien vom 3. Juli (Montag) bis 14. Juli (Freitag) und vom 31. Juli (Montag) bis 11. August (Freitag). Das Thema der Ferienspiele lautet „Zirkus“. Teilnehmen können Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Die Ferienspiele werden in zwei Blöcken zu je vierzehn Tagen angeboten, so dass sich die Betreuer für einen Block entscheiden können.

Interessierte sollen 18 Jahre alt sein und möglichst bereits Erfahrung in der Arbeit mit Kindern haben, beispielsweise als Gruppenleiter in einem Verein. Sie sollen gerne mit Kindern arbeiten. Zudem ist die erfolgreiche Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs erforderlich. Die Bescheinigung darf nicht älter als ein Jahr sein.

Für eine zweiwöchige Mitarbeit werden 350 Euro gezahlt. Zur Mitarbeit gehört auch ein Vorbereitungstag am 13. Mai. Die schriftlichen Bewerbungen sind an den Gemeindevorstand, Lena Sendic, Fachdienst Standesamt, Kinder, Jugend und Senioren zu schicken.

Christian-Stock-Stadion öffnet für Sportler

Ab Samstag, 1. April, öffnet das Christian-Stock-Stadion wieder seine Tore für den Jedermann-Sport. Geöffnet ist es montags bis freitags von 16 bis 21 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags von 8 bis 21 Uhr. Jeder Sporttreibende kann in diesen Zeiten trainieren.

Jugendliche bitten für Jugendarbeit

Die hessische Jugendsammelwoche geht in die 67. Runde. Auch in diesem Jahr bitten wieder viele Jugendliche in der Bergstraßengemeinde um Unterstützung und Spenden für die Arbeit der Vereine und Jugendorganisationen. Sie steht unter dem Motto „Dabei sein ist alles“.

Es sammeln die Jugendabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren Ober-Beerbach, Seeheim, Jugenheim, Balkhausen sowie Stettbach, der SKG Ober-Beerbach, vom Schützenverein Seeheim, der Pfadfinder Ulrich von Münzenberg und der Tischtennis-Abteilung des Turnverein Seeheim.
Die Sammler können sich mit einer Bescheinigung ausweisen. Von Freitag (27. März) bis Montag (10. April) klingeln sie an den Haustüren. Die diesjährige Sammlung setzt damit die Tradition fort, die die Jugendsammelwoche zur ältesten Straßen- und Haussammlung in Hessen gemacht hat.
Mit ihrer Arbeit bieten die ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit Engagierten vielen Jugendlichen ein interessantes Lern- und Freizeitangebot. Die vielfältigen Aktivitäten sind dabei ein unverzichtbarer Bestandteil im Leben vieler junger Menschen. Von den Spenden werden Spiele, Geräte und Freizeiten und Bildungsangebote finanziert. Die Bürger werden gebeten, ihre Geldbeutel großzügig zu öffnen, wenn die Jugendgruppen an den Haustüren klingeln. Ab zehn Euro können Spendenbescheinigungen ausgestellt werden, die von der Steuer absetzbar sind.

Zum Erfolg des Projekts will in diesem Jahr übrigens auch Hessen Ministerpräsident Volker Bouffier beitragen, der die Schirmherrschaft für die Jugendsammelwoche übernommen hat. „Was Gemeinschaft bedeutet, kann man nirgendwo so gut wie in Vereinen, Verbänden und Initiativen erfahren. Deshalb ist es wichtig, dem Ehrenamt eine Zukunft zu geben – eine Zukunft, die von den Jugendlichen mit gestaltet wird, die heute schon ehrenamtlich tätig sind.“ erklärt Bouffier in seinem Grußwort zur Jugendsammelwoche. Er habe daher die Schirmherrschaft sehr gerne übernommen und freue sich, wenn neben das freiwillige Engagement der Jugendlichen auch ein freiwilliger finanzieller Beitrag treten würde. „Sinnvolle Jugendarbeit braucht Unterstützung“,

Rund 75.000 Menschen engagieren sich in Hessen in Jugendverbänden mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anzubieten. Eine verlässliche Finanzierung ist der Grundstein zum Erreichen dieses Ziels. Gerade in Zeiten knapper, öffentlicher Kassen sind gerade Projekte der Kinder- und Jugendarbeit immer wieder vom Rotstift bedroht. Bei der Jugendsammelwoche sorgen die jungen Aktiven daher auch für die Zukunft ihrer Angebote.

Weitere Information gibt es im Internet unter www.hessischer-jugendring.de

Treffen des Ausländerbeirats

Mit der Situation der Asylbewerber und deren Unterstützung mit muttersprachlichem Unterricht beschäftigt sich der Ausländerbeirat in seiner kommenden Sitzung am Mittwoch, 29. März. Die Beratungen beginnen um 20 Uhr im Raum Kosmonosy in der Gemeindeverwaltung, Georg-Kaiser-Platz 3.

Weitere Themen sind die weiteren diesjährigen Aktivitäten, darunter der diesjährige Neubürgerempfang. Außerdem stehen Berichte aus verschiedenen Gremien auf der Tagesordnung.

Digitalisierung und Straßenbeiträge

Die FDP möchte die Digitalisierung der Gemeinde mit dem Ausbau der Infrastruktur beschleunigen. Dazu liegt der Gemeindevertretung ihr Antrag „Smarte Gemeinde Seeheim-Jugenheim – Digitalisierung vorantreiben“ vor. Die Freien Demokraten wünschen im Rathaus eine Stabsstelle „Verwaltung 4.0“ sowie den flächendeckenden Ausbau mit Glasfaserkabeln in die Haushalte.

Der Gemeindevorstand möchte für die Entscheidungsfindung eine Informationsveranstaltung mit dem Experten und Buchautor Willi Kaczoroswski anbieten. Die FDP beantragt, dass Professor Frank Hogrebe von der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung in der Veranstaltung einen Vortrag hält.

Über diese Anträge berät der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am Dienstag, 21. März um 20 Uhr im Haus Hufnagel.

Die SPD beantragt die Einführung widerkehrender Straßenbeiträge und neue Grundsätze bei der Änderung von gültigen Bebauungsplänen.

Um die Einsatzstärke der Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde zu erhalten, hat die SPD Vergünstigen für Feuerwehrangehörige beantragt. Der Gemeindevorstand schlägt eine Reduzierung der Gebühren für Kinderbetreuungseinrichtungen und den Besuch des Freibades vor.

Kino-Rabatt mit roter Tasche

Mit einer roten Flagge an der Seeheim-Jugenheimer Sport- und Kulturhalle weist die kommunale Gleichstellungsbeauftragte Dietgard Wienecke am Samstag, 18. März, auf den Equal Pay Day hin.

Der Equal Pay Day markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer bereits seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. „Eine zentrale Ursache der Lohnlücke ist, dass Frauen häufiger in niedrig entlohnten Branchen und Berufen arbeiten.

Mehrheitlich steigen Frauen zur Versorgung der Familie aus dem Beruf aus oder reduzieren die Erwerbstätigkeit teilweise drastisch. Und wenn bei Scheidung, Erwerbslosigkeit oder Schicksalsschlägen in einer Familie die Frau allein die Existenz sichern muss, kommt es zu gravierenden Problemen. Denn mit einem  Minijob oder geringer Teilzeitbeschäftigung lässt sich eine Familie nicht ernähren. Und die so erworbenen Rentenanwartschaften reichen nicht zur Existenzsicherung im Alter.

Die Darmstädter Innenstadt-Kinos gewähren allen Frauen an diesem Tag und das Saalbaukino in Pfungstadt am Donnerstag, 16. März, die eine rote Tasche vorzeigen oder das Codewort „Rote Tasche“ nennen, auf ihre Kinokarten eine Ermäßigung von einundzwanzig Prozent.

Puppentheater gastiert in Kita

Bild: Eine Bärengeschichte des Puppentheaters „Silberfaden“ brachte den Nachwuchs der Kita im Schuldorf Bergstraße zum Staunen. (domi-foto)

In der kommunalen Kindertagesstätte im Schuldorf Bergstraße war kürzlich das Puppentheater „Silberfaden“ mit dem Stück „Vater Bär und seine zwei Lausbuben“.

Vater Bär, ist auf der Suche nach einer Betreuung für seine zwei Lausbuben. Doch kaum war Vater Bär auf der Jagd, hatten seine zwei Lausbuben nur Unfug im Kopf. Am liebsten ärgerten sie Frau Fuchs ihre Nachbarin. Die Füchsin verlangte, dass jemand auf die Kinder aufpasst. Für den Bärenvater war es nicht einfach, jemanden zu finden, der seine geliebten Kinder gut behandelt.

Der Rabe und der Wolf, die er im Wald trifft, schien ihm wenig geeignet. Da läuft ihm zum Glück ein fröhlich singender Hase über den Weg.

Die Kinder unterstützten den Vater Bär lautstark, um den richtigen Betreuer zu finden. Nach Beendigung des Spieles durften alle Kinder den kleinen Bär streicheln. Ermöglicht wurde das Gastspiel vom Förderverein Spiel(Träume).

Gemeindewerke spülen Hydranten

Ab Montag, 20. März, spülen die Gemeindewerke im Ortsteil Balkhausen in den folgenden vier Wochen die Hydranten in den öffentlichen Wasserversorgungsleitungen. Bei dieser Spülung mit Luft und Wasser kann es zu Trübungen und Druckschwankungen im Versorgungsnetz kommen. Diese Wassereintrübungen sind gesundheitlich unbedenklich.