Straßensperrung wegen Feuerwehrjubiläum

Mit einem Fest und einem Umzug feiert die Freiwillige Feuerwehr Ober-Beerbach ihr 75-jähriges Bestehen. Für den ungestörten Festbetrieb ist von Montag (21.) ab 8 Uhr bis Mittwoch (30.) bis 18 Uhr die Straße „Im Mühlfeld“ vom Abzweig der „Ernsthöfer Straße“ bis zum Feuerwehrgerätehaus gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Die Zufahrt zum Kindergarten ist gewährleistet.

Am Sonntag (27.) veranstaltet die Wehr einen Umzug. Dieser beginnt mit der Aufstellung um 11 Uhr in der oberen Ernsthöfer Straße und führt ab 13 Uhr über die Eberstädter Straße, die Otto-Hahn-Straße, den Albert-Einstein-Ring, die Otto-Hahn-Straße und die Straße „Im Hesseltal“ zum Festplatz. Der Durchgangsverkehr sollte den Ort zu dieser Zeit umfahren.

Top-Wetter und Croissants zur Freibaderöffnung

Die Quecksilbersäule auf dem Thermometer zeigt 20 Grad Lufttemperatur, das Wasser im Schwimmbecken misst 24 Grad. Ideale Bedingungen für Bürgermeister Olaf Kühn, den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Hans-Jürgen Wickenhöfer und Reinhold Wild vom Schwimmbadverein Jugenheim mit einem Sprung ins „kühle Nass“ die Freibadsaison am Freitagmorgen in Jugenheim zu eröffnen.

Kühn informiert bei seiner Begrüßung die zahlreichen Badegäste über die Neuerungen im Bad. Eine Attraktion für junge Besucher ist das Beach-Volleyball-Feld.  Eine Kletterwand wartet auf die Kinder. Und für den jüngsten Nachwuchs gibt es einen Sandkasten mit Sonnensegeln. Zur Stärkung bietet der Schwimmbad-Kiosk „Bei Moppel“ frische Flammkuchen an. Auf der großen Terrasse haben die Besucher einen guten Blick auf das Becken und den Ort am Fuß der Bergstraße.

„Vier Monate eine super Badesaison“, wünscht Wickenhöfer. Die Wasserqualität ist hervorragend betont der Rathauschef und zieht, begleitet von Badegästen, seine Bahnen. Anschließend genossen Schwimmer die von Wild gestifteten Croissants und Kaffee.

Plan und Schlosspark im Bauausschuss

Mit den Bebauungsplan „Hauptstraße/Balkhäuser Tal“ beschäftigt sich der Bauausschuss in seiner nächsten Sitzung am Dienstag (22.). Außerdem möchte der Vorsitzende Jürgen Neipp (CDU) den Antrag der SPD, prüfen zu lassen, ob Verkehrsflächen besonderer Nutzung im Schlosspark Seeheim den Festsetzungen im Vorhabenplan entsprechen.

Radtour zum Spargelbauern

Zu einer Fahrradtour lädt am Mittwoch (23.) Annemarie Scholl im Rahmen des gemeindlichen Seniorenprogramms alle Älteren ein, die gerne in die Pedalen treten. Geplant ist ein Ausflug zum Spargelessen auf einem Bauernhof in Weiterstadt.

Die Kosten für das Mahl müssen die Teilnehmer selbst tragen. Treffpunkt ist um 9 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Rathaus, Schulstraße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wochenmarkt fällt aus

Der Wochenmarkt vor dem Seeheimer Rathaus fällt am Samstag (19.) aus. Stattdessen lädt ein Europadorf mit Spezialitäten und Produkten aus Frankreich, Italien Tschechien und Portugal zu einem Besuch ein. Veranstaltet wird er von der Gemeinde und ihren Partnerstädten anlässlich der Verschwisterungsjubiläen. Er beginnt um 10 Uhr und schließt um 16 Uhr.

Alte Bergstraße gesperrt

In der „Alten Bergstraße“ in Jugenheim ist in Höhe des Anwesens Nummer 31 das Rohr für die Frischwasserversorgung gebrochen. Für die Reparaturarbeiten muss die Straße von Montag (7.) bis Mittwoch (16.) voll gesperrt werden. Für diese Zeit wird eine Umleitung eingerichtet.

Sparsame Haushaltsgeräte im Internet

Aktualisierte Informationen über besonders sparsame Haushaltsgeräte bietet die kommunale Umweltberatung der Bergstraßengemeinde ihren Bürgern auf der neuen Homepage www.seeheim-jugenheim.de unter „Dienstleistungen / Bauen und Umwelt / Umweltberatung“ an. Die dort gezeigte interaktive Internet-Datenbank www.spargeraete.de enthält mehr 4.000 in Deutschland lieferbare Haushaltsgroßgeräte. Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- und Spülmaschinen sowie Wäschetrockner sind Anschaffungen für viele Jahre. Neben guter Leistung sollen sie vor allem zuverlässig sein, eine lange Lebensdauer haben und sparsam sein. Besonders sparsame Geräte können im Lauf der Jahre wesentlich mehr an Strom- und Wasserkosten einsparen, als sie bei der Anschaffung teurer sind.

Die Verbrauchsunterschiede erscheinen zunächst oft nur als “Stellen hinter dem Komma”. Man sollte sich aber nicht täuschen: Bei Waschmaschinen verursacht ein um zwanzig Liter höherer Wasserverbrauch in 15 Jahren rund 290 Euro Mehrkosten. Bei Kühl- und Gefriergeräten kosten hundert KWh jährlicher Mehrverbrauch in fünfzehn Jahren etwa 350 Euro zusätzliche Stromkosten zuzüglich Preissteigerung. Der sparsamste Tischkühlschrank mit Drei-Sterne-Fach spart gegenüber dem am meisten Strom verbrauchenden Modell in fünfzehn Jahren insgesamt über 465 Euro an Stromkosten. Sein höherer Kaufpreis von etwa 250 Euro ist insofern eine sehr rentable Investition betont Umweltbeauftragter Jörg Hoffmann.

Umweltausschuss berät über Klimaschutz

Die Gemeinde ist dem hessischen Landesprojekt „Hessen aktiv: 100 Kommunen für den Klimaschutz“ beigetreten. Zur Umsetzung wurde ein kommunaler Aktionsplan entwickelt. Über den Bericht des Gemeindevorstandes berät der Ausschuss für Umwelt und Naturschutz in seiner nächsten Sitzung am Dienstag (15.) um 20 Uhr im Haus Hufnagel.

Programm der Städtepartnerschaftsjubiläen erschienen

Feiern im Europadorf  vor dem Rathaus

„Dreißig – Fünfzehn – Fünf – Europäische Jubiläen“ heißt das Motto unter dem Seeheim-Jugenheim vom 17. (Donnerstag) bis 20. (Sonntag) seine Städtepartnerschaften feiert. 30 Jahre ist die Gemeinde mit der französischen Stadt Villenave d´Ornon verschwistert, 15 Jahre mit der tschechischen Stadt Kosmonosy und 5 Jahre mit der italienischen Gemeinde Ceregnano. Unterstützt wird das Treffen vom Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ der Europäischen Union.

Vor dem Rathaus lädt ein Europadorf mit einem Markt zum Besuch ein. Das kommunale Büro für Städtepartnerschaften hat ein umfangreiches Programm mit Organisationen, Vereinen und Gremien zusammengestellt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die sechsseitige Programminformation ist ab sofort kostenlos in der Gemeindeverwaltung und vielen Geschäften erhältlich.

Die Termine in Kürze:

  • Bürgermeister Olaf Kühn lädt zur Eröffnung der Festtage am Donnerstag (Himmelfahrt) um 14.30 Uhr ins Europadorf ein. Zwischen 15 und 16.30 Uhr können Gastgeber und Interessierte an kostenfreien Express-Sprachkursen in französisch und italienisch bei der Kreisvolkshochschule (Kvhs) teilnehmen. Über das Sprachenangebot der Kvhs kann man Details an einem Infostand erfahren.
  • Am Freitag (18.) eröffnet das Europadorf um 12.30 Uhr mit  Einzug der Gäste. Auf dem Marktplatz gibt es mit Kulinarisches aus den Partnerstädten. Das Europäische Informationszentrum hält an seinem Stand viel Wissenswertes über die EU bereit.
  • Um 14 Uhr wird auf dem Villenave d´Ornon-Platz von den Bürgermeistern Olaf Kühn und Ivan Dall´Ara aus Ceregnano ein Wegweiser in die italienische Schwestergemeinde enthüllt. Rathauschef Dall´Ara hält anschließend einen Vortag über „Die Europäische Krise – Auswirkungen in Ceregnano“.
  • Am Forum „Bürgernahes Europa? oder!“ mit den Bürgermeistern können sich alle Bürger beteiligen. Es beginnt um 15 Uhr. Anschließend gibt es Tänze mit den „Majoretten“ aus Kosmonosy und Straßenmusik von den „Bandas d´Ornon“ aus Villenave d´Ornon sowie eine Lesung von Gianni Sparapan aus Ceregnano.
  • Von 17 bis 18 Uhr folgt das Forum für alle Interessierten „Wünsche an Europa und die Städtepartnerschaften“. Ein gemeinsames Konzert veranstalten der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Seeheim und die Gruppe „Bandas d´Ornon“ ab 19.30 Uhr auf der Bühne im Europadorf.
  • Am Samstag (19.) begrüßen der tschechische Kinderchor „Jitrenky ZS Kosmonosy“ als auch Musik- und Tanzgruppen aus Frankreich und Italien ab 10 Uhr die Besucher des Europadorfes. Von 13 bis 17 Uhr veranstaltet der Künstlerkreis Seeheim-Jugenheim einen „Partnerschafts-Kunstmarkt“. Mit von der Partie ist ein Künstler aus Ceregnano, der Bilder mit Feuer kreiert.
  • „Senioren in den Partnerstädten – Senioren in Europa“ lautet der Titel vom Forum, das von 14.30 bis 15.30 Uhr im Haus Hufnagel angeboten wird. Beteiligen können sich alle Älteren.
  • Ab 15.30 Uhr begleiten Musik und Lesung das Kaffeetrinken mit europäischen Spezialitäten, bevor das letzte einstündige  Forum „Städtepartnerschaften – Begegnungen oder mehr?!“ um 16 Uhr startet.
  • Um 19.30 Uhr beginnt ein Gala-Abend in der Sport- und Kulturhalle mit prominenten Gästen und Beiträgen. Das Festessen bereitet das Lufthansa Training & Conference Center zu. Der Vierländer –Teller und ein Getränk kosten 20 Euro. Bons dafür verkauft das Bürgerbüro im Rathaus bis zum Mittwoch (9.). Willkommen sind auch die, nicht am Essen teilnehmen möchten.
  • Die Geschichte der Partnerstädte“ lautet der Titel der Ausstellung, die der Museumsverein  am Donnerstag (17.) um 17 Uhr im Foyer vom Rathaus Georg-Kaiser-Platz 3 eröffnet. Im Begleitprogramm gibt es Kulturbeiträge aus den Partnerkommunen. Zu sehen ist die Ausstellung auch am Freitag (18.) von 12 bis 18 Uhr und am Samstag (19.)  von 10 bis 17 Uhr.

Saison im Jugenheimer Freibad startet

Eröffnung am 11. Mai – Kühn springt vom Turm

Der Wetterbericht sagt Sonnenschein und warme Temperaturen voraus, wenn in der Bergstraßengemeinde die Badesaison unter freiem Himmel beginnt. Am Freitag (11.) wird das Freibad Jugenheim eröffnet. Um 8 Uhr begrüßen Bürgermeister Olaf Kühn, der Vorsitzende der Gemeindevertretung Hans-Jürgen Wickenhöfer, Reinhold Wild und weitere Vorstandsmitglieder des Schwimmbadvereins die Badegäste. Dann besteigen sie den Turm und springen als Erste ins erfrischende Nass. Sie freuen sich, wenn viele Badegäste mitmachen.

Nach diesem Saisonauftakt können sich die Besucher bis zum Herbst jeden Tag in den Becken tummeln. Auf die Gäste warten zwei Einmeter-Sprungbretter, jeweils eine Dreimeter- und Fünfmeter-Plattform sowie zehn 50-Meter-Bahnen. Zu weiteren spritznassen Vergnügen laden ein Wasserpilz, Massagedüsen und ein Luftsprudler im Nicht-Schwimmerbecken ein.

„Leinen los und ab auf die hohe See“ heißt es für den Nachwuchs im Kinderbecken. Abenteuer erlebt dieser beim Spielen mit einem Schiffsbug, einem Mast mit Steuerrad und einer Wasserspritze. Neue Attraktion ist eine Kletterwand.

Die Jüngsten können im neuen Sandkasten spielen. Vor Sonnenstrahlung schützt ein Segeltuch. Bevor es zum Ausruhen, Lesen oder Unterhalten auf die großen Liegewiesen mit Blick auf die herrliche Kulisse der Bergstrasse geht, kann man Tischtennis oder Schach spielen. In diesem Jahr wartet erstmals ein Volleyballfeld auf Spieler.

Geöffnet ist das Bad montags bis freitags von 6.30 Uhr bis 20 Uhr. Am Samstag, Sonn- und Feiertag dauert das Badevergnügen von 8 bis 20 Uhr. Letzter Einlass ist eine halbe Stunde vor Betriebsende. Die Frühschwimmer können bis 9 Uhr ihre Bahnen ziehen. Die Eintrittspreise sind gleich geblieben.

Vorverkauf für Freibad-Karten beginnt

Die ersten heißen Frühlingstage wecken bei den Liebhabern des „kühlen Nass“ die Freude auf den Start der Badesaison. Eröffnet wird das Bad am 11. Mai (Freitag) um 8 Uhr. Geöffnet ist es dann bis Mitte September. Der Vorverkauf der Dauerkarten startet am Mittwoch (2.) an der Kasse im Freibad in der Burkhardtstraße, er läuft bis 10. Mai (Donnerstag). Kassenstunden sind montags bis freitags von 9.30 bis 12.30 Uhr und zusätzlich Donnerstagnachmittag von 14 bis 18 Uhr.

Die Dauerkarten für Erwachsene (ab 18 Jahre) kosten 80 Euro, für Kinder ab 6 Jahre und Jugendliche 35 Euro, Familienkarten für Erwachsene je 65 Euro und für Kinder und Jugendliche je 24 Euro. Frühschwimmer müssen für die Zeit  bis 9 Uhr einen Zuschlag von zwanzig Euro zahlen.

Beim Kauf der Familienkarten ist es erforderlich, dass zumindest ein Erwachsener die Karten für alle Familienmitglieder kauft, also zwei Karten für Erwachsene und mindestens eine für Kinder. Ausnahmen sind Alleinerziehende und Eltern mit Nachwuchs unter sechs Jahren.

Inhaber der Seniorenkarte „A“ oder der Ehrenamtscard, Asylbewerber, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und Personen, deren Einkommen den Regelsatz der Sozialhilfe nicht übersteigt, erhalten gegen entsprechenden Nachweis die Dauerkarte zum halben Preis.

Rentenempfänger mit der Seniorenkarte „S“ des Landkreises Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt bekommen eine Freikarte. Diese gibt es auch für das dritte und jedes weitere Kind einer Familie, solange diese noch in Ausbildung sind und im Haushalt der Eltern leben. Allerdings müssen für die beiden ältesten Kinder Dauer- oder Familienkarten für Jugendliche gekauft werden. Für die Freikarten ab dem dritten Kind muss eine Haushaltsbescheinigung vorgelegt werden. Diese stellt das Bürgerbüro im Rathaus aus.

Gute Nachricht gibt es für die Besitzer von gültigen Zehnerkarten  der vergangenen Badesaison. Es wird empfohlen, den Vorverkauf zu nutzen, um längere Wartezeiten an der Schwimmbadkasse zu vermeiden.

Königlich tafeln beim Grillfest

Steak vom Porzellan besser als vom Pappteller

Ein bekanntes Sprichwort sagt „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen“. Gerade jetzt mit den ersten warmen Tagen lassen sich das die Seeheim-Jugenheimer nicht zweimal sagen. Familienfeiern, Grillpartys, Vereins- und Straßenfeste laden überall zum Feiern ein. Nach dem Fest bleiben mit den oft hoffentlich schönen Erinnerungen leider oft auch Abfallberge zurück: Überquellende Mülleimer, Plastikgeschirr und Pappteller, Portionstütchen von Senf und so weiter.

Bei der Gemeindeverwaltung können die Bürger ein Geschirrmobil ausleihen. Dabei handelt es sich um ein Spezialanhänger, auf dem eine geräumige Gewerbespülmaschine installiert ist. Zusätzlich ist der Wagen mit Porzellangedecken und Chrombestecken ausgestattet. Alles ist rüttelfest und bruchsicher in handlichen Kunststoffbehältern verpackt. Damit ist die Handhabung sehr vereinfacht.

Neben Vereinen und Gruppen nutzen immer mehr Privatpersonen dieses Serviceangebot der Gemeinde, um abfallarme Feste zu feiern. Einhellig ist die Meinung: „Ein Steak vom Plastikteller ist nicht nur Geschmackssache, Abfallvermeidung verhindert auch überquellende Müllcontainer“.

Seit fünfzehn Jahren ist das feuerrote Geschirrmobil im Einsatz. Ist das Mobil einmal nicht im Einsatz, steht es auf dem gemeindlichen Betriebshof. Die Gemeindearbeiter sind es auch, die die regelmäßige Wartung und Pflege des Anhängers durchführen.

Nach jedem Einsatz wird das Geschirr und das Besteck auf seine Vollständigkeit überprüft, dann werden auch die „schwarzen Schafe“ entdeckt, die es mit der Reinlichkeit nicht so genau genommen haben. Befinden sich noch Speisereste an Tellern, Tassen, Messern und Gabeln, muss der Mieter für die dann notwendige zusätzliche Reinigung aufkommen. Zum Glück sind Beanstandungen selten.

Vermietet wird das Mobil vom kommunalen Betriebshof, Breslauer Straße 16, (Telefon 06257/990-361). Zu zahlen ist lediglich eine Pauschale von 50 Euro für die Bearbeitung und Vermietung. Hinzu kommen fünf Euro pro geöffneter Geschirrkiste. In dieser Gebühr ist auch das notwendige Geschirrspülmittel enthalten.

Hat der Mieter keine Möglichkeit, den Anhänger selbst zu transportieren, so übernimmt der Betriebshof diese Arbeit. Für den Hin- und Rücktransport werden dafür zusätzlich 40 Euro berechnet. Der Anhänger kann überall aufgestellt werden, wo ein Elektro-, Wasser und Kanalanschluss vorhanden ist. Außerdem muss eine Kaution von 150 Euro hinterlegt werden. Ortsansässige Vereine erhalten zehn Prozent Rabatt auf die Mietkosten.

Wenn also demnächst ein größeres Fest geplant ist, sollte man daran denken, dass gemütliche Feste ohne „unappetitliche“ Abfallberge möglich sind. Sicherlich freut es auch die Gäste, wenn sie die Bratwurst oder den Kartoffelsalat auf „echten Tellern“ sowie frisch gezapftes Bier in einem Glas serviert bekommen, schreibt die Pressestelle des Rathauses der Gemeinde.

Amtseinführung von Bürgermeister Kühn am 20. April 2012

Foto oben: Bürgermeister Kühn legt vor dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Hans-Jürgen Wickenhöfer ( l.) sowie der Gemeindevertretung und den Zuhörern der Sondersitzung den Amtseid ab.

Foto unten: Die erste Beigeordnete Karin Neipp verleiht die Ernennungsurkunde von Olaf Kühn zum Bürgermeister.

„Mutter“ für Jugendliche und Behinderte

Gretel Lorenz starb mit 90 Jahren

Nach längerer schwerer Krankheit ist Gretel Lorenz am Montagabend gestorben. Ihr neunzigster Geburtstag liegt erst wenige Wochen zurück.

Der Name von Gretel Lorenz ist eng verbunden mit dem Falkenheim in der Sandstraße. Gemeinsam mit ihrem Mann Wilhelm hat sie das Haus der sozialistischen Jugend „Die Falken“ aufgebaut. Ursprünglich war es eine Einrichtung und ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche. Heute dient es als Tagungs- und Übernachtungshaus für Gruppen.

Das Ehepaar war als Heimleitung tätig. Mehreren Besucher-Generationen waren sie wie Eltern. Aufgrund ihres Alters und der Übergabe des Heimes vom Ortsverband an die Falken Hessen Seeheim endete diese Arbeit.

Das soziale Engagement von Gretel Lorenz umfasste noch weitere Gebiete. Sie war der Motor in der Arbeiterwohlfahrt Seeheim. Besonders behinderte Menschen lagen ihr am Herzen. 1977 gründete sie die Behindertengruppe in der örtlichen Organisation. Auslöser war ein Leserbrief im „Darmstädter Echo“. In ihm schilderte eine Frau die Situation von Behinderten und die schwierige Integration in das gesellschaftliche Leben. Für  die Gehbehinderten rief sie einen Fahrdienst ins Leben. Im Jahr 2007 konnte Lorenz das dreißigjährige Jubiläum der Gruppe feiern. Es war zugleich ihr Abschied von diesem Ehrenamt.

Für bedürftige, alte, kranke und einsame Menschen in der Gemeinde packte sie mit ihren Helferinnen Weihnachtspakete und organisierte Ausflüge.

1981 verlieh ihr das Ortsparlament für ihr unermüdliches Wirken für die Menschen am Rande der Gesellschaft die Verdienstplakette der Gemeinde.

Die Trauerfeier und Beerdigung ist am Montag (30.) um 14 Uhr in der Laurentiuskirche.

Bebauungspläne, Umwelt und Feuerwehr

Gemeindevertretung mit großem Beratungsprogramm

Mit der Vereidigung des neuen ehrenamtlichen Beigeordneten Matthias Karl (GRÜNE) beginnt die Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag (3. Mai). Anschließend wird die SPD-Forderung nach einem „Solar-Karree“ beraten. Dieser Punkt war bei der April-Sitzung nicht mehr abgestimmt worden. Beginn ist um 20 Uhr im Feuerwehrstützpunkt.

24 Punkte verzeichnet die vom Vorsitzenden Hans-Jürgen Wickenhöfer (SPD) aufgestellte Tagesordnung. Vor den Sachberatungen überweist die Vertretung sechs Anträge der Fraktionen in die Ausschüsse und Beiräte.

Die SPD fordert eine Prüfung der Verkehrsflächen besonderer Nutzung im Schlosspark Seeheim und eine zügige Verlegung von „Stolpersteinen“. Der Gemeindevorstand legt die Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplanes der gemeindlichen Feuerwehren, eine neue Feuerwehrsatzung und den Bericht zum Aktionsprogramm „Hessen aktiv: 100 Kommunen für den Klimaschutz“ vor.

Die Bündnisgrünen wollen das NACH-DENK-MAL erhalten. Außerdem sollen die Radtouren in der Gemeinde auf deren Homepage eingestellt, die Einkaufssituation in Seeheim verbessern und Waldflächen aus der Nutzung durch Holzeinschlag herausgenommen werden. Sie beantragen den Beitritt zum Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“.

Der Gemeindevorstand will die Bebauungspläne „Zwischen Schlossstraße und Waldstraße“ sowie „Hauptstraße/Balkhäuser Tal“ verabschieden lassen. Im Schloss Heiligenberg möchte der Vorstand zwei Räume als Trauzimmer nutzen. Vorgeschlagen wird die Verleihung der gemeindlichen Verdienstplakette.

Die CDU wünscht ein „Konzept zur ökologischen Aufwertung des Gemeindewaldes“ und einen „Jungbürgerbrief“. Die SPD will ein lokales Energiekonzept „Windpark Langenberg“ erstellen lassen.

Wer nimmt junge Franzosen auf?

In drei Wochen, vom 17. (Donnerstag) bis 20. Mai (Sonntag), steht Seeheim-Jugenheim ganz im Zeichen der Städtepartnerschaftsjubiläen. Aus Villenave d´Ornon kommt die Musikgruppe „Bandas d´Ornon“, die eine für den Südwesten Frankreichs typische Musik präsentiert.

Unter den Musikern sind sechs Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren. Das Büro für Städtepartnerschaften sucht noch dringend Gastfamilien. Wer bei sich einen französischen Jungen oder ein Mädchen aufnehmen möchte, melde sich im Rathaus bei Karsten Paetzold (Telefon 06257/990-103 oder E-Mail: karsten.paetzold@seeheim-jugenheim.de), der auch weitere Informationen gibt.

Seniorenreise ins Chiemgau

Thermalbad-Besuche und touristische Ausflüge bietet eine Reise für Senioren vom 22. (Sonntag) bis 25. Juli (Mittwoch). Ziel ist Bad Endorf im Chiemgau. Veranstalter ist das Seniorenbüro der Gemeinde. Untergebracht sind die Teilnehmer in einem Drei-Sterne-Hotel im Kurzentrum. Von dort sind es nur wenige Schritte in die Chiemgau-Therme. Auf dem weiteren Programm stehen ein Ausflug in die nahe Bergwelt und eine Schifffahrt auf dem Chiemsee mit Besuch vom berühmten Schloss Herrenchiemsee.

Fahrt, Unterkunft, Halbpension und freier Eintritt in die Therme sowie die Ausflüge sind im Reisepreis enthalten. Begleitet wird die Tour von Andrea Lehrian im Rathaus, die weitere Auskünfte gibt und Anmeldungen entgegen nimmt (Telefon 06257/990-284). Anmeldeschluss ist der 31. Mai.

Garaus für Ratten

„Hunderte Ratten kriechen durch die Straßen und machen sich über zurückgelassenen Unrat her, verschwinden in irgendwelchen Häusern oder der Kanalisation.“ Eine Szene, die sich im Mittelalter in allen Städten und Dörfern zugetragen hat. Ganze Bücher füllen die Berichte und Geschichten über Rattenplagen. Schon damals gab es professionelle Rattenfänger, die die Tiere anlockten, einfingen und töteten. Das bekannteste Beispiel ist der Rattenfänger von Hameln. Bereits zu der Zeit wusste man, dass Ratten Epidemien verbreiten.

Auch heute noch gibt es in Dörfern und Städten Ratten – auch in Seeheim-Jugenheim. Doch ihre Zahl ist im Vergleich zum Mittelalter, als Hygiene wenig bekannt war, geringer geworden. Geändert haben sich auch die Methoden der Rattenbekämpfung. Gegen die Tiere muss allein aus Gründen der Gefahrenabwehr und zum Schutz der Menschen vorgegangen werden. Ratten können Krankheitserreger übertragen, gehen an Lebensmittel und schädigen Material wie Stromkabel.

Wo Menschen sind, sind auch Ratten – das ist seit einigen tausend Jahren bekannt. Ratten suchen als sogenannte „Kulturfolger“ die Nähe menschlicher Wohnungen und Häuser. Sie sind Allesfresser und enorm anpassungsfähig. Angelockt von Nahrungsmittelresten und Vorräten halten sie sich in Kellern, Schuppen und vor allem aber in der Kanalisation auf. Schätzungen gehen von mindestens einer Ratte pro Einwohner aus.

„Rattus norvegicus“, die Wanderratte, ist die am häufigsten in der Bundesrepublik anzutreffende Art. Als gute Schwimmerin und Taucherin liebt sie die Abwasserkanäle. Diese bieten Unterschlupf und Nahrung, beispielsweise durch Essensreste, die über das Abwasser in die Kanäle gelangen. Deshalb ist die Rattenbekämpfung für die Gemeindewerke, die das Kanalnetz betreuen, eine wichtige Aufgabe.

Zur Rattenbekämpfung ist ab Mittwoch (2. Mai) ein staatlich geprüfter Schädlingsbekämpfungsmeister unterwegs.

Ratten beherrschen die Kunst des Überlebens so perfekt wie kein anderes Tier. Diese Schädlinge sind vorsichtig, intelligent und überaus anpassungsfähig. Eine Ratte wird etwa drei Jahre alt. Das Vermehrungsvermögen der Wanderratten ist enorm. Ein einziges Rattenpaar kann bis zu 1.000 Nachkommen haben. Unter geschützten Bedingungen findet die Vermehrung ganzjährig statt. Nach drei Monaten ist sie geschlechtsreif und nach weiteren drei Wochen sind die ersten Jungen da. Etwa sechsmal im Jahr kann eine Ratte Nachwuchs zur Welt bringen.

Bei der Bekämpfung hat sich das Köderverfahren am besten bewährt. Das Ködermaterial besteht aus pflanzlicher Kost, dem für Ratten ein giftiger Wirkstoff beigemengt ist. Das genau dosierte Gift wirkt allerdings nicht sofort, sondern meist erst nach Stunden oder einem Tag. Würde das Gift die Ratte an Ort und Stelle töten, würden die anderen Ratten des Rudels „Verdacht schöpfen“ und den Köder meiden. Auch die Art des Giftes muss häufiger gewechselt werden, weil die Ratten resistent werden können. In der Regel sind die Ratten so schlau, dass sie zuerst „spähen“ oder „Vorkoster“ schicken, um den „Braten“ zu testen.

Rattenbekämpfung in der Kanalisation ist keine angenehme Aufgabe und kann auch gefährlich sein. So müssen die Mitarbeiter mit mangelndem Sauerstoff, Gasen und chemischen Substanzen rechnen. Auch können Mikroorganismen zu gefährlichen Infektionen führen.

Um keine Ratten in die Kanäle zu ziehen und um den Erfolg der Aktion zu garantieren, bitten die Gemeindewerke darum, keine Küchenabfälle und Speisereste durch die Toilette in die Kanalisation zu leiten. Anziehend wirken auch Katzenfutter vor der Haustür oder der Terrasse sowie die Fütterung von Tauben.

Zu einem Festmahl für Tiere können auch Nahrungsmittelreste in den gelben Säcken sein, wenn diese außerhalb des Hauses gelagert werden. Die Ratten knabbern die Säcke an und gelangen so an das Futter. Auch locken falsch angelegte Komposthaufen die Nager in die Gärten. Überquellende Abfalleimer locken die Allesfresser ebenfalls an. Hauseigentümer sollten auch dafür sorgen, dass die Ratten nicht ins Haus gelangen können – beispielsweise durch offene Kellerfenster oder defekte Rohrleitungen.

Viele Bürger zur Amtseinführung erwartet

Bürgermeister Olaf Kühn beginnt zweite Amtszeit. (foto: oh)

Zur feierlichen Amtseinführung des am 6. November wiedergewählten Bürgermeisters Olaf Kühn (parteilos) werden viele Seeheim-Jugenheimer und zahlreiche Ehrengäste erwartet. Zur Vereidigung und Übergabe der Ernennungsurkunde hat der Vorsitzende der Gemeindevertretung Hans-Jürgen Wickenhöfer zu einer Sondersitzung am Freitag (20.) um 19.30 Uhr in die Sport- und Kulturhalle eingeladen. Neben den Mitgliedern des Ortsparlaments, der kommunalpolitischen Gremien und der Politik lädt er alle Seeheim-Jugenheimer ein. Außerdem hat er über 400 Einladungen an die Träger gemeindlichen Verdienstplakette, Vereine, Institutionen, Behörden und Ämter sowie Kirchen, Handel und Gewerbe verschickt.

Zunächst werden die Gäste die Reden der Fraktionsvorsitzenden und die Grußworte der Ehrengäste hören. Dann wird Kühn seine Ansprache halten, bevor die Gäste dem Rathauschef persönlich gratulieren können. Den Abschluss bildet ein geselliges Beisammensein bei einer Brezel und einem Getränk.

Tschechische Bürgermeister in Seeheim-Jugenheim

Miroslav Vanek, Bürgermeister der tschechischen Kleinstadt Kosmonosy, besuchte am Samstag mit sieben Amtskollegen zum ersten Mal die Partnergemeinde Seeheim-Jugenheim. Eingeladen war die Gruppe vom Europäischen Partnerschaftsverein des Landkreises. Die Erste Beigeordnete Karin Neipp und der Leiter vom kommunalen Büro für Städtepartnerschaften Karsten Paetzold präsentierten bei herrlichem Besichtigungswetter die Gemeinde. Vom Lufthansa Training & Conference Center, in dem die Gäste untergebracht waren, führte der Rundkurs in die Ortsteile Ober-Beerbach, Steigerts, Stettbach und Jugenheim. Unterwegs erklärte Neipp den Gästen die Besonderheiten der Flächengemeinde. Dass der Europäische Gedanke schon seit über einem Jahrhundert in der Gemeinde lebendig ist, erfuhr die Gruppe von Heimatforscher Günter Baisch bei einer Führung im Schloss Heiligenberg. Im Waldgarten erwartete die Gruppe zum Abschluss eine bayrische Brotzeit.

Unser Bild zeigt die Gruppe mit Heimatforscher Günter Baisch (1.v.l.), Landrat Klaus Peter Schellhaas (2.v.l.), Kosmonosys Bürgermeister Miroslav Vanek (7. v. r.) und der Ersten Beigeordnete Karin Neipp (1.v.r.). (foto: pae)

Treffen des Ausländerbeirats

Der Ausländerbeirat der Gemeinde lädt am Mittwoch (25.) zur öffentlichen Sitzung in das Rathaus am Georg-Kaiser-Platz 3 ein. Im Raum Kosmonosy berät er ab 20 Uhr. Auf der Tagesordnung steht die Planung der diesjährigen Aktivitäten. Weitere Punkte sind die Berichte aus den kommunalpolitischen Gremien und den Einrichtungen der Ausländerbeiräte im Landkreis und in Hessen.

Amtseinführung und Eid von Olaf Kühn

Gesamte Bevölkerung eingeladen

Wenige Tage nach seinem sechsundfünfzigsten Geburtstag wird Olaf Kühn (parteilos) in seine zweite Amtsperiode als Bürgermeister der Bergstraßengemeinde eingeführt. Kühn ist seit April 2006 Rathauschef. Dennoch muss er dem Gesetz entsprechend neu verpflichtet, ernannt und vereidigt werden. Dazu kommt die Gemeindevertretung am Freitag (20.) um 19.30 Uhr zu einer Sondersitzung in der Sport- und Kulturhalle zusammen.

Kühn ist der dritte direkt gewählte Rathauschef. Dieses Ereignis möchte Hans-Jürgen Wickenhöfer (SPD), der Vorsitzende des Ortsparlamentes gebührend feiern und lädt dazu alle Bürger ein. Bereits jetzt haben zahlreiche Prominente ihr Kommen zugesagt. Aus den Partnerkommunen Villenave d´Ornon (Frankreich) haben Bürgermeister Patrik Pujol und Joel Raynaud, der Präsident vom Verschwisterungskomitee, ihre Teilnahme zugesagt. Auch Miroslav Vanek, der Bürgermeister der tschechischen Partnerstadt Kosmonosy, und Martin Basus, der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, haben ihr Kommen angekündigt.

Gewählt wurde Kühn im November vergangenen Jahres mit 72,2 Prozent der Stimmen. Gegenkandidatin war die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Claudia Schlipf-Traup.

Work-Life-Balance für Power-Frauen

Wie Frauen im Gleichgewicht leben und arbeiten

„Auch die „Power-Frau“ muss darauf achten, ihre Kräfte einzuteilen, Nein sagen zu können und die eigenen Bedürfnisse nicht außer acht zu lassen. Denn nur wenn Körper und Seele im Einklang sind, kann auch das eigene Leben selbstbestimmt und mit Freude gestaltet werden“, erklärt die kommunale Gleichstellungsbeauftragte Dietgard Wienecke. Sie bietet dazu das Seminar „Work-Life-Balance für Power-Frauen“  am Samstag (5. Mai) von 10 bis 16 Uhr im Haus Hufnagel an. Der Teilnahmebeitrag beträgt 35 Euro.

Seminarinhalte sind Klärung von Rollen, Aufgaben und Werten für eine innere Souveränität, Aktivierung der Ich-Stärken wie Vertrauen, Krisenfestigkeit, Entscheidungskraft und Optimismus, Weder Berufs- noch Freizeitmarathon: Alltagsgestaltung als freudvoller Akt des eigenen Lebens, Aktivierungs-, Zentrierungs- und Entspannungsübungen für die Einheit von Körper, Geist und Seele, Elemente aus der Theaterpädagogik zur Förderung des Selbstausdrucks und des Kontaktes zu sich selbst und anderen.

Anmeldungen nimmt  bis zum 26. April das Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit in Wiesbaden, Telefon 0611/15 78 60, E-Mail: frauen@buero-f.de entgegen.

100 Häuser und Schulungszentrum ohne Wasser

Bei Bohrarbeiten zur Hangsicherung wurde versehentlich am Dienstagabend gegen 18.15 Uhr die Wasserleitung in der Hochzone Seeheim angebohrt. Das ausströmende Wasser unterspülte den Hang in der Villastraße. Die sofort alarmierte Feuerwehr und die Mitarbeiter der Gemeindewerke sperrten sofort die defekte Rohrleitung. Das Lufthansa Training & Conference Center sorgte umgehend für eine eigene Wasserversorgung, während die rund einhundert betroffen Haushalte in der Villastraße, Albert-Schweizer-Straße, Karolinenstraße, Im Herffsgarten, Domweg, Grüner Weg, Zeppelinweg und Am Hermertsberg von der Seeheimer Feuerwehr informiert und mit dem kühlen Nass versorgt wurden.

Bis in die frühen Morgenstunden des Mittwoch verlegten die Gemeindebeschäftigen eine Umgehungsleitung. Nach Mitteilung der Leitung der Gemeindewerke beträgt der Schaden mehrere tausend Euro, da neben dem Wasserverlust rund achtzig Meter neue Versorgungsleitung verlegt werden müssen.

Bebauungspläne und Windpark

Mit den Bebauungsplänen „Zwischen Schlossstraße und Waldstraße“ sowie „Hauptstraße / Balkhäuser Tal“ befasst sich der Bauausschuss in seiner nächsten öffentlichen Sitzung am Dienstag (17.). Beginn ist um 20 Uhr im Haus Hufnagel, Bergstraße 20. Die Vorlagen stammen vom Gemeindevorstand.

Die SPD will prüfen lassen, ob und in welcher Form und Größe der Bau von Windkraftanlagen auf dem Langenberg möglich ist.

Energiesparen: Sowohl als auch

Häufig stehen Besitzer von Altbauten vor der Frage, ob es sinnvoller ist, eine möglichst große Energieeinsparung durch den Einbau neuer Fenster und die Verbesserung der Wärmedämmung oder durch den Austausch des alten Heizkessels zu erreichen. Die Beantwortung der Frage sollte jedoch nicht auf ein „Entweder-Oder“ sondern auf ein „Sowohl als Auch“ hinaus­laufen.

Wärmedämmung und Kesseler­neue­rung sind keine Gegensätze. In der Praxis heißt das: Ist der Kessel defekt, sollte er durch ein spar­sames Neugerät ersetzt und gleichzeitig der Einbau einer Solaranlage erwogen werden. Wird ein Außenbauteil des Hauses renoviert, sollte gleich­zeitig auch die Wärmedämmung an dieser Stelle verbessert werden. Bei konsequenter Umsetzung lassen sich bei Altbauten bis zu 50 Prozent und mehr Energie einsparen.

„Wichtig ist, dass man sich vor Beginn der Maßnahme unabhängigen Rat einholt“, empfiehlt der kommunale Umweltbeauftragte Jörg Hoffmann.

Dieter Schneider bietet eine persönliche Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen für eine Kostenbeteiligung von fünf Euro für 30 Minuten an. Die Kosten werden von der Gemeinde übernommen.

Der nächste Termin ist am Donnerstag (19.) von 14 bis 18 Uhr im Rathaus, Georg-Kaiser-Platz 3. Eine vorherige Terminanmeldung im Bürgerbüro (Telefon 06257/990-380) ist erforderlich.

Werner Breuer ist tot

Der langjährige Kommunalpolitiker Werner Breuer ist tot. Er starb am Mittwoch vergangener Woche im Alter von 83 Jahren.

Der im sächsischem Wilsdruff geborene Breuer kam 1969 in die Gemeinde Seeheim-Jugenheim. Im Ortsteil Malchen betrieb der Hotelkaufmann ein gleichnamiges Hotel, das er von einigen Jahren an seinen Sohn übergab.

Mit der Gebietsreform und der Bildung der Großgemeinde Seeheim-Jugenheim wurde in Malchen ein Ortsbeirat eingerichtet. Breuer kandidierte erfolgreich auf der Liste der Freien Wähler. Er wurde zum ersten Ortsvorsteher gewählt. Dieses Amt übte er bis 1981 aus. Mitglied des Ortsbeirates blieb er bis zum März 2001. Für sein kommunalpolitisches Engagement wurde er mit der gemeindlichen Verdienstplakette geehrt.

„Als einen Menschen, dessen moralischer Kompass das Engagement und die Hilfe für seine Mitmenschen war“, bezeichnete Bürgermeister Olaf Kühn den Verstorbenen. Breuer wird am Donnerstag (5.) um 14 Uhr auf dem Friedhof in Malchen beerdigt.

Infotafel leitet Mountainbiker

Foto: Die Erste Beigeordnete Karin Neipp (r.) und Bärbel Mack vom Lufthansa Training & Conference Center Seeheim übergeben eine Infotafel für die neue Mountainbike–Rundstrecke Nördliche Bergstraße. (foto: pae)

Auf Naturpfaden und Waldwegen in die Pedalen treten, springen und Freude am Erlebnis haben: Das bietet die Mountainbike-Rundstrecke Nördliche Bergstraße. Mit diesem Gemeinschaftsprojekt der drei Bergstraßengemeinden Seeheim-Jugenheim, Alsbach-Hähnlein und Zwingenberg sowie dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald ist die Region um eine touristische Attraktion reicher.

Der Einstieg in die Strecke beginnt an der Auffahrt zum Lufthansa Training & Conference Center Seeheim kurz hinter dem Ortsausgang Seeheim an der Kreisstraße 143 in Richtung Ober-Beerbach. Seit Donnerstag erhalten die Radbegeisterten auf einer großen Infotafel alle wichtigen Auskünfte. Auf einer farbigen Landkarte ist die Strecke eingezeichnet. Sie zeigt zudem Parkplätze, Rettungspunkte und Gaststätten. Eine Streckenbeschreibung und ein Höhendiagramm informieren die Sportler über die Herausforderungen.

Übergeben wurde die Tafel von der Ersten Beigeordneten Karin Neipp und Bärbel Mack vom Lufthansa Training & Conference Center Seeheim, das die 800 Euro teure Informationsstelle spendierte. Rund 120 Hinweisschilder leiten auf dem Weg an der Nördlichen Bergstraße.

Die Strecke ist dreiunddreißig Kilometer lang. 1100 Höhen Meter mit der größten Steigung von zirka zweiundzwanzig Prozent  sind zu überwinden. Mitbringen müssen die Mountainbiker eine gute Kondition und eine gehobene Technik.

Peter Jankowski, Hauptamtsleiter  im Rathaus von Alsbach-Hähnlein, ist der Streckenpate. Er fährt den Parcours regelmäßig ab und sorgt für eine gute Befahrbarkeit und die Beseitigung von Störungen.

„Mit diesem Angebot verbindet die Gemeinde Tourismus und Wirtschaftsförderung“ erklärt Karin Neipp. „In der Lufthansa Seeheim können die Erlebnisradler übernachten und gut essen“ lautet dazu der Tipp von Bärbel Mack.

Offiziell eröffnet wird die neue Rundstrecke am 15. April (Sonntag) um 10 Uhr auf dem Parkplatz „Im Sperbergrund“ in Alsbach-Hähnlein mit einer Premierentour.

Dokumentation über Nazi-Opfer in Seeheim-Jugenheim

Gemeinde beauftragte Geschichtswerkstatt der Geschwister Scholl-Schule Bensheim mit der Forschungsarbeit

Foto: Die Opfer, ihre Namen und ihr Schicksal werden mit Dokumentation der NS-Zeit in Seeheim-Jugenheim nicht vergessen. Bürgermeister Olaf Kühn hält das erste Exemplar in seinen Händen. (foto: pae)

„Die Zeit des Nationalsozialismus wurde jetzt bei uns in Seeheim-Jugenheim so umfangreich erforscht und aufgearbeitet, wie dies selten in Kommunen der Fall ist“, sagt Bürgermeister Olaf Kühn. Zwei Jahre haben 19 Schüler  der Geschichtswerkstatt der Geschwister-Scholl-Schule Bensheim unter Leitung ihrer beiden Lehrer Peter Lotz und Franz Josef Schäfer an der Dokumentation „Opfer des Nationalsozialismus in Seeheim-Jugenheim“ gearbeitet. 1295 Seiten umfasst das Buch, das jetzt vorliegt.

Die Gemeindevertretung hat eine neue Konzeption „Wider das Vergessen – ständige Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit“ von einem Runden Tisch der Bürger gemeinsam mit der gemeindlichen Stabsstelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erstellen lassen. Damit soll das Interesse bei  Jugendlichen an diesem dunklen Kapitel deutscher Geschichte verstärkt werden. Neben der Neugestaltung der Gedenktage Reichspogromnacht (9. November), Holocausttag (27. Januar) und  Volkstrauertag wurde die nun vorgelegte Dokumentation erstellt. Geplant ist außerdem die Verlegung von Stolpersteinen.

Die Arbeiten an diesem im Heimatbuch nicht berücksichtigten Geschichtsabschnitt begannen im April 2010. Dargestellt wird das Schicksal von Juden, Sinti und Roma, Christen, Kommunisten, Euthanasieopfer, Menschen der Arbeiterbewegung und Kriegsopfer.

„Alle Opfergruppen in der Gemeinde zu erfassen, ist etwas Besonderes“, betont Peter Lotz. „Seeheim-Jugenheim spielt da eine Vorreiterrolle. Ein ähnliches Projekt ist den Lehrern, die seit langen Jahren mit der Aufarbeitung lokaler NS-Zeit beschäftigt sind und schon diverse Dokumentationen veröffentlicht haben, nicht bekannt.

Nach Dokumenten haben Lotz und Schäfer in 42 Archiven gesucht. Angefangen haben sie im Gemeindearchiv. Ihre Suche führte sie über die Schweiz bis zur israelischen Nationalen Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Außerdem haben sie zahlreiche Akten gelesen. Rund 4.500 Stunden waren sie damit beschäftigt. Mehrere tausend Kilometer sind unterwegs gewesen.

Ergänzt wurden die Dokumente mit Berichten und Interviews von Zeitzeugen und Familienangehörigen der Opfer. Wichtige Helfer waren zudem die Korrekturleser wie die Seeheimerin Marianne Blutbacher (87), der Jugenheimer Heimatforscher Günter Baisch und Ekkehart Seitz vom Verkehrs- und Verschönerungsverein Jugenheim.

Rathauschef Kühn will das Werk den Schulen, zahlreichen Institutionen und Büchereinen kostenlos zur Verfügung stellen.

Verkauft wird das Buch zu einem sehr stark von der Gemeinde subventionierten Preis von 15 Euro im Bürgerbüro vom Rathaus, Georg-Kaiser-Platz 3.

Equal Pay Day 2012

100 rote Luftballons stiegen gestern in  den strahlend  blauen Himmel über Seeheim-Jugenheim. Mehrere kommunale Gleichstellungsbeauftragte, das Büro für Chancengleichheit vom Landkreis Darmstadt-Dieburg, Bürgerinnen, Kommunalpolitikerinnen sowie Beschäftigte und Auszubildende vom Rathaus machten mit der Aktion auf den Equal Pay Day am Freitag (23.) aufmerksam. „Wir möchten mit den Frauen und zukünftigen Berufsanfängerinnen ins Gespräch kommen. Vielen sind die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen nicht bewusst“, erklärt Seeheim-Jugenheims Gleichstellungsbeauftragte Dietgard Wienecke.

Der 23. März markiert in diesem Jahr den Zeitraum, den Frauen in Deutschland über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. Denn obwohl Frauen in Deutschland hervorragend ausgebildet sind, liegen die Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern bei 23 Prozent und Deutschland bildet damit eines der Schlusslichter in der Europäischen Union.

Wechsel in FDP-Fraktion

Noah Wild, bisher Gemeindevertreter der FDP, hat sein Mandat aus beruflichen Gründen niedergelegt. Im März 2011 hatte er erneut erfolgreich für das Ortsparlament kandidiert. Seit April 2004 gehörte er dem Parlament an. Zuvor hatte sich der sechsundzwanzigjährige Kommunalpolitiker zwei Jahre im Jugendparlament engagiert.

In der zweiköpfigen Fraktion nimmt nun Henner Welker neben dem Chef Ralph Konrad Platz. Welker (67) ist Rechtsanwalt und Notar. Er ist neu in der Kommunalpolitik.

Jugendliche bitten für Jugendliche

Die hessische Jugendsammelwoche geht in die 64. Runde. Auch in diesem Jahr bitten wieder viele Jugendliche in der Bergstraßengemeinde um Unterstützung und Spenden für die Arbeit der Vereine und Jugendorganisationen. Sie steht unter dem Motto „Dabei sein ist alles“.

Es sammeln die Jugendabteilungen von der Gruppe „Die Wühlmäuse“ aus Malchen, vom Schützenverein und vom Reit- und Fahrverein aus Seeheim, die Deutschen Pfadfinder Stamm Merlin, von der Sport- und Kulturgemeinde Ober-Beerbach sowie die Jugendfeuerwehren aus Malchen, Balkhausen, Seeheim, Jugenheim, Ober-Beerbach und Stettbach.

Die Sammler können sich mit einer Bescheinigung ausweisen. Von Freitag (23.) bis April (Sonntag) klingeln sie an den Haustüren. Die diesjährige Sammlung setzt damit die Tradition fort, die die Jugendsammelwoche zur ältesten Straßen- und Haussammlung in Hessen gemacht hat.

Mit ihrer Arbeit bieten die ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit Engagierten vielen Jugendlichen ein interessantes Lern- und Freizeitangebot. Die vielfältigen Aktivitäten sind dabei ein unverzichtbarer Bestandteil im Leben vieler junger Menschen. Von den Spenden werden Spiele, Geräte und Freizeiten und Bildungsangebote finanziert. Die Bürger werden gebeten, ihre Geldbeutel großzügig zu öffnen, wenn die Jugendgruppen an den Haustüren klingeln. Ab zehn Euro können Spendenbescheinigungen ausgestellt werden, die von der Steuer absetzbar sind.

Zum Erfolg des Projekts will in diesem Jahr übrigens auch Hessen Ministerpräsident Volker Bouffier beitragen, der die Schirmherrschaft für die Jugendsammelwoche übernommen hat. „Was Gemeinschaft bedeutet, kann man nirgendwo so gut wie in Vereinen, Verbänden und Initiativen erfahren. Deshalb ist es wichtig, dem Ehrenamt eine Zukunft zu geben – eine Zukunft, die von den Jugendlichen mitgestaltet wird, die heute schon ehrenamtlich tätig sind.“ erklärt Bouffier in seinem Grußwort zur Jugendsammelwoche. Er habe daher die Schirmherrschaft sehr gerne übernommen und freue sich, wenn neben das freiwillige Engagement der Jugendlichen auch ein freiwilliger finanzieller Beitrag treten würde.

Rund 75.000 Menschen engagieren sich in Hessen in Jugendverbänden mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anzubieten. Eine verlässliche Finanzierung ist der Grundstein zum Erreichen dieses Ziels. Gerade in Zeiten knapper, öffentlicher Kassen sind gerade Projekte der Kinder- und Jugendarbeit immer wieder vom Rotstift bedroht. Bei der Jugendsammelwoche sorgen die jungen Aktiven daher auch für die Zukunft ihrer Angebote.

Weitere Information gibt es im Internet unter www.hessischer-jugendring.de/service/jugendsammelwoche.html

Freie Plätze bei Thermalbad-Fahrt

Zu einem Besuch ins Thermalbad Bad Schönborn lädt das gemeindliche Seniorenbüro am Donnerstag (15.) ein. Abfahrt ist um 13.00 Uhr von der Bushaltestelle am Villenave d´Ornon-Platz. Es sind noch Plätze frei. Anmeldungen nimmt das Büro (Telefon 06257/990-284) entgegen.

Am Rande des Kraichgaus erwartet die Senioren die größte Thermalwasserfläche im Südwesten Deutschlands. Das Sole-Wasser kommt aus über 600 Meter Tiefe und dient der allgemeinen Gesundheitsvorsorge als auch für Atemwegs- und Gelenkserkrankungen.

Jazziger Swing im Haus Hufnagel

Pünktlich zu Frühlingsbeginn wird Samstag (24.) die Gruppe „SwingUp“ im Haus Hufnagel, Bergstraße 20 in Seeheim wieder ein Konzert geben. Bei Getränken und Kuchen zum Selbstkostenpreis wird zwischen 15.00 und 17.30 Uhr den Freunden der Swing-Musik ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm geboten werden. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Seniorenbüro der Gemeinde.

Seit dem Jahr 2002 spielt die Gruppe bereits zusammen und hat sich in dieser Zeit ein begeistertes Publikum geschaffen. Obwohl die Zuhörerschaft mehrheitlich zum Kreis der jung gebliebenen Senioren gehört, begeistern sich auch immer mehr Jugendliche und Kinder für die amerikanischen Melodien und Rhythmen der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg.

Da der Eintritt frei ist, hoffen die sieben Musiker aus Seeheim, Eberstadt, Bensheim und Mannheim auf einen vollen Saal und sonniges Wetter, damit der Song „At the sunny side of the street“ zutrifft.

Reisebilder aus Libyen

„Libyen – Wüste, Öl und antike Stätten“ lautet der Titel des Foto-Reiseberichts, den Gerhard Cimbollek  am Donnerstag (22.) im Rahmen des Seniorenprogramms der Gemeinde hält. Beginn ist um 15 Uhr im Raum Culitzsch in der Seeheimer Sport- und Kulturhalle. Der Eintritt ist frei.

Das nordafrikanische Land machte im vergangenen Jahr Schlagzeilen, weil hier der „arabische Frühling“ zum politischen Umsturz führte. Als Reiseland ist Libyen hingegen nur für sehr interessierte und etwas wagemutige Menschen bekannt.

Der Referent hat vor rund zehn Jahren das Land bereits und viele interessante Bilder mitgebracht, die an Aktualität nichts verloren haben. Zu sehen sind grandiose Landschaftsaufnahmen von Wüsten und Oasen. Die Besucher erfahren viel Wissenswertes von der Lebensweise des arabischen Islam, der Beduinen und der Tuaregs. Zu sehen sind daneben prähistorische Feldbildkunst und antike Monumente der Römerzeit.

Stammtisch der Vorlesepaten

Zum Stammtisch laden die Vorlesepaten am Dienstag (20.) ein. Beginn ist um 19 Uhr im Lokal „Laternchen“ (Bergstraße 19). Zu dem Treffen sind alle aktiven Vorlesepaten und interessierte Gäste eingeladen. Die Aktion Vorlesepaten ist ein Teil vom kommunalen Seniorenprogramm. Ansprechpartnerin ist Erika Witt.

Die Vorlesepaten lesen in verschiedenen Einrichtungen ehrenamtlich und unentgeltlich beispielsweise in Kindergärten, Seniorenheimen, Grundschulen und auch bei Einzelpersonen zu Hause. Gelesen werden Geschichten aus Büchern oder Artikel aus Zeitschriften.

Frauenfrühstück anlässlich des Internationalen Frauentages

Foto: Die kommunale Gleichstellungsbeauftragte Dietgard Wienecke hat mit ihren Koop-Partnerinnen (Frauen- und Familienzentrum SzenenWechsel, Frauenbeauftragte des TV Seeheim und Landfrauenverein Seeheim-Jugenheim)  zum Frauenfrühstück anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März eingeladen. (foto: dw)

Ortsparlament entscheidet über Haushalt

Übergabe der Dokumentation „Opfer des Nationalsozialismus in Seeheim-Jugenheim“

Mit der Übergabe der Dokumentation „Opfer des Nationalsozialismus“ beginnt am Donnerstag (15.) um 20 Uhr die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. Tagungsort ist der Feuerwehrstützpunkt in Seeheim.

Zwei Jahre haben 19 Schüler sowie Peter Lotz und Franz Josef Schäfer, die Leiter der Geschichtswerkstatt der Geschwister-Scholl-Schule Bensheim, an dem Werk geforscht und gearbeitet. Den Auftrag zu dieser Forschungsarbeit hatte die Vertretung gegeben.

Entsprechend der einstimmigen Empfehlungen der Ausschüsse und Ortsbeiräte werden die Gemeindevertreter das Neubürgerkonzept im Rahmen der Strategie- und Handlungskonzepte zur Schaffung von positiven Rahmenbedingungen für den demographischen Wandel in Seeheim-Jugenheim ohne Debatte abstimmen. Gleiches gilt für den SPD-Antrag und den CDU-Zusatzantrag auf Sozialstaffelung der Kindergartengebühren. Den gleichen Weg nehmen die SPD-Anträge auf Entschärfung der Schuldorfkreuzung und der Einrichtung eines Bürgerforums sowie eines Meldemängelsystem auf der Homepage der Kommune.

Ohne Aussprache werden auch die Anträge der GRÜNEN auf Überprüfung der Kindertagesstätten auf Weichmacher, der Beteiligung der Gemeinde an der Aktion Stadtradeln „Gemeinsam radeln fürs Klima“, der Erstellung eines Erpachtzinsverzeichnisses sowie der Rückbau einer Wegeblockade im Seeheimer Schlosspark abgestimmt. Auch über den Waldwirtschaftsplan, zwei Personalangelegenheiten sowie der Bericht zur Haushaltswirtschaft im Jahr 2011, sämtlich Vorlagen des Gemeindevorstandes, wird so entschieden.

Debatten sind zu erwarten bei der Änderung des Bebauungsplanes „Im Säbchen – Im Sandacker“ und beim Haushalt 2012, dem Hauhaltssicherungskonzept sowie den Anträgen von SPD und CDU zum Etat. Die Anträge stammen aus der Feder vom Gemeindevorstand. Unterschiedliche Positionen der Fraktionen sind auch bei den Anträgen der GRÜNEN zum Grundstücksverkauf des ehemaligen Minigolfplatzes ausschließlich an ein Projekt mit barrierefreiem und Generationen übergreifendem Wohnen sowie der Einkaufssituation in Seeheim zu erwarten. Diskutiert werden auch der Antrag der SPD auf Einrichtung eines „Solar-Karrees“ am Zeppelinweg sowie der Prüfaufträge der CDU für eine Zweitwohnungsabgabe und einer Umwidmungsabgabensatzung.

Gemeinde flaggt für Tibet

Die Flagge Tibets weht am Samstag (10.) am Fahnenmast vor dem Rathaus. Die Gemeinde beteiligt sich ein weiteres Mal an der weltweiten Aktion „Flagge für Tibet“. Allein in Deutschland beteiligten sich im vergangenen Jahr 1.150 Städte, Gemeinden und Landkreise an der Aktion. Tibet-Flaggen hissten außerdem weit über zweitausend Städte in Mitteleuropa.

Sie erinnern damit an den Aufstand des tibetischen Volkes gegen die Besetzung durch die chinesischen Truppen am 10. März 1959. Damit soll Solidarität bewiesen werden mit einem Volk, dass seit dreiundfünfzig Jahren für seine Religion und um seine Freiheit kämpft. Bekräftigt werden soll das Recht dieses Volkes auf Selbstbestimmung und Einhaltung der Menschenrechte.

Im vergangenen Jahr erklärte der Dalai Lama seinen Rücktritt von allen weltlichen Ämtern und Funktionen. Er bleibt allerdings das spirituelle Oberhaupt der Tibeter. Am 26. Oktober vergangenen Jahres verurteilte das Europäische Parlament ein weiteres Mal „die anhaltende Unterdrückung der tibetischen Klöster durch die staatlichen Organe Chinas und fordert Letztere auf, den Restriktionen ein Ende zu setzen (…) und unabhängigen internationalen Medien und Menschenrechtsbeobachtern den Besuch der Region [zu] gestatten“.

Frühstück zum Weltfrauentag

„Am 8. März (Donnerstag) begehen weltweit Frauen den Internationalen Frauentag und wir in Seeheim-Jugenheim feiern auch“, freut sich die kommunale Gleichstellungsbeauftragte Dietgard Wienecke. Sie lädt an diesem Tag um 9.30 Uhr alle Frauen zu einem leckeren Frühstückbüfett ins Haus Hufnagel ein. Unterstützt wird sie dabei vom Frauen- und Familienzentrum „SzenenWechsel“, dem Landfrauenverein Seeheim-Jugenheim sowie von Dagmar Blanz vom TV Seeheim.

Neben dem kulinarischen Vergnügen lernen sich die Teilnehmerinnen bei Gesprächen in freundlicher Atmosphäre kennen, wobei sich auch schon Bekanntschaften ergeben haben, weiß Wienecke zu berichten. Daher richtet sie die Einladung auch an neuzugezogene Frauen aus dem In- und Ausland, die gerne neue Kontakte schließen möchten. Als kleines Highlight überrascht Gabi Jaspert von SzenenWechsel mit einer Leseeinlage.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Es wird jedoch aus organisatorischen Gründen um Anmeldung gebeten (Telefon 06257/990-107 oder E-Mail dietgard.wienecke@seeheim-jugenheim.de)

Lesestoff zu Minipreisen

Anlässlich des Frühlingsmarktes auf dem Rathausplatz im alten Seeheimer Ortskern lädt die Gemeindebücherei am Sonntag (18. März) zu einem Bücherflohmarkt ein. Von 11 bis 18 Uhr können Sachbücher, Belletristik, Taschenbücher, Kinderbücher und Bildbände im Historischen Rathaus (Ober-Beerbacher-Straße 1) zu Minipreisen gekauft werden. Angeboten wird Lesestoff für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Mit dem Erlös wird der Bestand der Bibliothek mit Neuerscheinungen ergänzt

Kunstliebhaber können zugleich die Bilderausstellung „Landschaft in Licht und Farbe“ in der Treppenhausgalerie der Gemeindebücherei Seeheim in der Ober-Beerbacher-Straße 1 besuchen. Die Malereien in Acryl- und Aquarell-Technik sind Werke von Erika Krabs.

Fotoausstellung „Heimat“ im Rathaus

„Heimat? Heimat!“ lautet der Titel der Fotoausstellung, die von Freitag (9.) bis Freitag (30.) im Foyer vom Rathaus am Georg-Kaiser-Platz 3 gezeigt wird. Zu sehen sind Fotografien vom ortsansässigen Achim Seeger. Seine Landschafts- und Naturfotos präsentieren die Frage und die Antwort nach dem Begriff „Heimat“. Außerdem hat er mit der Kamera die jugendlichen Sportler am Dirt-Bike-Parcours der Gemeinde festgehalten.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag (9.) um 18 Uhr. Geöffnet ist sie dann Montag und Dienstag von 8 bis 16 Uhr, Mittwoch von 8 bis 15 Uhr, Donnerstag von 7.30 bis 19 Uhr sowie Freitag von 7.30 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Infoveranstaltung gegen Altersarmut

„Was können Frauen für eine bessere Altersversorgung tun?“ lautet der Titel einer Informationsveranstaltung, zu der die kommunale Gleichstellungsbeauftragte in Zusammenarbeit mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit in Wiesbaden am Mittwoch (28.) einlädt. Sie beginnt um 19 Uhr im Haus Hufnagel, Bergstraße 20. Das Ende ist um 21 Uhr vorgesehen.

Der Vortrag behandelt die Fragen: Wie wird der Rentenbedarf ermittelt? Welche Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge gibt es? Wie kann die staatliche Förderung optimal genutzt werden? Nach dem Vortrag werden Fragen besprochen.

Der Teilnahmebeitrag beträgt fünf Euro. Anmeldungen nimmt die Gleichstellungsbeauftragte (Telefon 06257/990-107 oder E-Mail dietgard.wienecke@seheim-jugenheim.de) entgegen. Anmeldeschluss ist der 15. März (Donnerstag).

Die Durchschnittsrente von Frauen beträgt derzeit 555 Euro. Wegen kürzerer Erwerbszeiten aufgrund von Kindererziehung und niedrigem Durchschnittseinkommen erleiden Frauen  in vielen Fällen höhere Einbußen bei der gesetzlichen Rente.

Auch wenn finanzielle Gleichberechtigung angestrebt ist, sieht es in vielen Familien anders aus. Sechsunddreißig Prozent aller Frauen betreiben überhaupt keine Altersvorsorge. Für fünfunddreißig Prozent dieser Frauen ist Geldmangel der Grund, dass sie nicht privat vorsorgen. Wenn allerdings vorgesorgt wird, ist der Sparbetrag im Durchschnitt nur halb so hoch wie die Rentenvorsorge der Männer.

Beratung bei Trennung und Scheidung

Der Ehepartner möchte sich scheiden lassen! Welche Auswirkungen hat eine Trennung? Wie geht es allein weiter?

Zu diesen Fragen bietet die kommunale Gleichstellungsbeauftragte eine Beratung mit einer Expertin vom Verein „Frauen helfen Frauen“ am Donnerstag (22.) im Rathaus an.

Das Gespräch bietet eine Erstorientierung, die eine Entscheidungsfindung unterstützt und Tipps für weitere Schritte gibt. Trennung und Scheidung bedeuten einen gravierenden Einschnitt im Leben von betroffenen Frauen. Die Auswirkungen unterscheiden sich im Einzelfall. Sie reichen unter anderem von der Änderung der persönlichen Lebensumstände über Probleme der zukünftigen Existenzsicherung bis zu den Folgen hinsichtlich des Sorgerechts für die gemeinsamen Kinder.

Eine telefonische Voranmeldung ist erforderlich. Die Beratung ist kostenlos. Weitere Informationen gibt die Gleichstellungsbeauftragte Dietgard Wienecke (Telefon 06257/990-107 oder E-Mail dietgard.wienecke@seeheim-jugenheim.de), die auch die Anmeldungen entgegennimmt.

Jugendmode selbst nähen

Jugendliche haben ihren eigenen Modestil. Da dieser oft nicht erhältlich oder zu teuer ist, bieten die kommunale Jugendförderung und die Werkstatt Sonne in den Osterferien ein Feriencamp an. Vom 10. April (Dienstag) bis 13. April (Freitag) lernen die Teilnehmer nähen und was man mit Stoffen alles machen kann. Geschneidert wird im Jugendtreff der Gemeinde, Sandstraße 86. Beteiligen können sich junge Menschen von 14 bis 18 Jahren. Der Kostenbeitrag beträgt fünfzig Euro.

Die Textiltechnikerin Gabi Lanz, die das Camp leitet, gibt Anleitungen und Tipps. Sie zeigt wie man einen Schnitt liest, anwendet und umsetzt. Nach einer Einführung in die Technik und das Arbeiten mit der Nähmaschine kann man schon mit dem selbst entworfenen Shirt, der Hose oder der Tasche beginnen. Zum Abschluss des Ferienangebotes ist eine kleine Modenschau vor Freunden und der Familie geplant.

Da nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen, sollten Interessierte sich schnell im Jugendtreff (Telefon 06257/9 69 94 18, E-Mail matthias.itzel@seeheim.jugenheim.de) oder bei der Werkstatt Sonne (Telefon 06257/8 50 82, E-Mail werkstatt_sonne@hotmail.com). Hier bekommen sie weitere Informationen.

In den Sommer- und Herbstferien sind weitere Feriencamps geplant. Ein Informationsblatt für alle Angebote gibt es im Bürgerbüro im Rathaus.

„Bühne frei…it’s Showtime“

Anmeldungen für gemeindliche Ferienspiele beginnen

„Bühne frei…it’s Showtime – Von A wie Artistik bis Z wie Zaubern“ heißt die Ferienaktion, zu der die Gemeinde vom 2. Juli bis 10. August einlädt. Für eine Vorstellung lernen die Kinder Clownerien, Jonglage, Artistische Einlagen und Zaubertricks. Außerdem stehen Ausflüge und Schwimmbadbesuche auf dem Programm. Teilnehmen können Schulkinder von sechs bis zwölf Jahren. Allerdings müssen sie das erste Schuljahr besucht und ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde haben.

Die Ferienbetreuung wird in drei Blöcken zu je zwei Wochen jeweils von Montag bis Freitag angeboten. Der erste Abschnitt läuft vom 2. bis 13. Juli, der mittlere vom 16. bis 27. Juli. Veranstaltungsort ist jeweils der Jugendtreff in der Sandstraße. Neues gibt es beim letzten Block vom 30. Juli bis 10. August. Eine hervorragende Kulisse für das Zirkusgeschehen, bietet dann das Gelände vom Schwimmbad am Wäldchen in Ober-Beerbach.

Die Spiele beginnen täglich um 9.30 Uhr und enden um 16 Uhr. Bei Bedarf kann auch der Frühdienst, der von 8 bis 9.30 Uhr angeboten wird, gebucht werden.

Der Teilnahmebeitrag beträgt pro Block hundert Euro für das erste Kind und siebzig Euro für jedes weitere Kind einer Familie inklusive Frühstück und Mittagessen. Der Frühdienst kostet zusätzlich pro halbe Stunde drei Euro für eine Woche.

Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Die Bögen dazu erhält man im Internet: www.seeheim-jugenheim.de im Bereich Ferienspiele oder im Rathaus beim Fachdienst Standesamt, Kinder, Jugend und Senioren (Telefon 06257/990-253), der auch die Anmeldungen entgegen nimmt. Die Anmeldefrist beginnt am Donnerstag (1. März) und endet am Freitag (16. März).

Französische Kinder besuchen Partnergemeinde

Rund fünfzehn Stunden dauerte die Busreise von Seeheim-Jugenheims französischer Partnerstadt Villenave d´Ornon an die Bergstraße. 1176 Kilometer hatten die 29 Kinder und ihre 10 Betreuer zurückgelegt, als sie am Sonntag mit dem Präsidenten des Verschwisterungskomitees Joel Raynaud an der Spitze zu einem einwöchigen Besuch beim Club für Freizeitsport Bergstraße (CfB) ankamen.

Seit vierunddreißig Jahren organisieren der CfB und sein französischer Partnerverein Sport pour tous sowie das Comitè du Jumelage der Schwesterstadt im Rahmen der Städtepartnerschaft diese Kinderbegegnung. Im Februar kommen die jungen Franzosen jeweils an die Bergstraße und Herbst fährt Seeheim-Jugenheims Nachwuchs zum Gegenbesuch ins Nachbarland.

Der Austausch wird von beiden Kommunen großzügig unterstützt. Die Bergstraßengemeinde gibt einen Zuschuss von 2000 Euro. „Mit dem Kinderaustausch wollen wir auch in Zukunft die engen Beziehungen zwischen unseren Bürgern und Kommunen festigen“, erklären Raynaud und Seeheim-Jugenheims Bürgermeister Olaf Kühn. Doch ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen Helfer und Betreuer wäre das Projekt nicht zu durchzuführen, weiß der CfB-Organisator Günter Ebert. Bürgermeister Olaf Kühn begrüßte die Schar in ihrer Muttersprache.

Während des Aufenthaltes wird den neun- und zehnjährigen ein abwechslungsreiches und interessantes Programm geboten. An zwei Vormittagen nehmen die Kinder am Unterricht in der Tannenbergschule, der Internationalen Schule im Schuldorf Bergstraße und der Grundschule in Bickenbach teil.

Nachmittags sind sie dann zu Gast in Familien, um das Leben ihrer deutschen Alterskameraden kennen zu lernen. Familien die ein Kind einladen möchten, melden sich bei Günter Ebert (Telefon 0179/101 69 46) oder direkt im Falkenheim. „Über die Kinder knüpfen die Familien oft nette Kontakte“, erzählt Ebert.

Nach einer „Schnitzeljagd“ durch Seeheim-Jugenheim führen Ausflüge nach Darmstadt zur Berufsfeuerwehr, nach Weinheim ins Freizeitbad Miramar, nach Lorsch und nach Bensheim.

Im Oktober ist der Gegenbesuch in der französischen Schwesterstadt geplant.

Foto: Eine Woche sind 29 Kinder und ihre zehn Betreuer aus der französischen Schwesterstadt Villenave d´Ornon zu Gast in Seeheim-Jugenheim. Bürgermeister Olaf Kühn (untere Reihe 6.v.l.) und Günter Schriever (8.v.l.) vom Club für Freizeitsport begrüßten die Gruppe und den Präsidenten des Partnerschaftskomitees Joel Raynaud (7.v. l.). Seit vierunddreißig Jahren pflegen die Partnerkommunen diesen Kinderaustausch. In diesem Jahr feiern die beiden Kommunen ihre dreißigjährige Partnerschaft. Für die Feiern wirbt das Plakat. (foto: pae)

Kulturfahrt zur Lorrain-Ausstellung

Das Frankfurter Städel-Museum zeigt  eine Ausstellung mit Werken von Claude Lorrain (um 1600 – 1682), einem der wichtigsten Landschaftsmaler des 17. Jahrhunderts. Zu sehen sind 130 Werke aus allen Schaffensphasen. Leihgaben kommen  aus dem Britischen Museum, der National Gallery und dem Petit Palais Paris.

Der Künstler war so erfolgreich, dass der Papst und europäische Kardinäle zu seinen Auftragsgebern zählten. Er übte einen großen Einfluss auf die englische Gartenkunstgestaltung sowie auf die  romantische Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts aus.

Im Rahmen vom kommunalen Seniorenprogramm bietet Dörte Hartmann am 10. April (Dienstag) eine Kulturfahrt zur Ausstellung an. Abfahrt ist um 12.30 Uhr am Villenave d’ Ornon-Platz. Der Teilnehmerpreis von 24 Euro schließt die Fahrt, den Eintritt und eine Führung ein. Die Eintrittskarte gilt auch für den neu eröffneten Städel-Erweiterungsbau mit der Schau der Gegenwartskunst. Anmeldungen nimmt ab sofort das Seniorenbüro im Rathaus (Telefon 06257/990-284) entgegen.

Abschiedsfilm im Kinderkino

„Der Fuchs und das Mädchen“ heißt der Film, den das Kommunale Kinderkino am Mittwoch (7. März) zeigt. Spielort ist der Saal der Seeheimer Gaststätte „Zum Löwen“ (Bergstraße 7). Beginn ist um 15 Uhr.

Eingeladen sind alle Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Der Eintritt ist frei. Nach der Vorführung bearbeiten Mitarbeiter der Werkstatt Sonne bis 18 Uhr das Gesehene mit den jungen Besuchern.

Die elfjährige Lila lebt mit ihren Eltern auf einem abgelegenem Bauernhof. Eines Tages begegnet sie einem Fuchs. Mit einigen Tricks gewinnt sie dessen Vertrauen und Freundschaft. Er zeigt ihr die Geheimnisse der Natur.

Damit endet das Frühjahrsprogramm des Kinderkinos.

Standesamt geschlossen

Wie in zahlreichen anderen Kommunen auch hat das Seeheim-Jugenheimer Standesamt am 6. März (Dienstag) geschlossen. Die Mitarbeiter nehmen an einer Fortbildung hessischer Standesbeamter in der Gemeinde Fischbachtal teil. Für sie ist diese Veranstaltung Pflicht. Geöffnet ist das Amt im Rathaus wieder am Donnerstag von 8 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 18 Uhr.