Forstamt Darmstadt saniert die Zufahrt zum Felsberg in Balkhausen auf einer Länge von etwa 2,6 km

Die Felsbergstraße bekommt eine neue Teerdecke um sie wieder für PKWs und Radfahrer verkehrssicher zu machen

Im hessischen Wald können sich die Bürgerinnen und Bürger ganzjährig erholen – und zwar kostenfrei. Aktuell pflegt HessenForst zahlreiche Abschnitte der über 12.000 km Waldwege im hessischen Staatswald. Die Wegebauspezialisten von HessenForst überarbeiten unter anderem auch der Zufahrtsstraße zum Felsberg vom Abzweig der L3101 an.

„Die meisten unsere Waldwege werden für die Holzernte gebaut und durch die damit verbundenen Einnahmen finanziert“, erläutert Bereichsleiter Produktion Hilmar Branz. Um sie nach Betriebsarbeiten für Waldbesucher besonders herzurichten, investiert HessenForst im hessischen Landeswald zusätzlich etwa 6,5 Mio € pro Jahr. „Es ist uns wichtig, dass sich die Bürgerinnen und Bürger im Wald gut erholen können“, betont Branz, „deshalb teeren wir die Fahrbahn des Zufahrtsweges von der L3101 bis zum Felsberg, um die Verkehrssicherung für die Benutzer der Zufahrtsstraße zu gewährleisten“.

Kurzfristige Sperrungen erforderlich

Damit dem Ausflug ins Grüne – buchstäblich – nichts im Wege steht, bittet Bereichsleiter Produktion Hilmar Branz um Verständnis für die Straßensperrung. Sperrungen sind im Zeitraum vom 17.10. bis einschließlich 28.10.2016 auf der Zufahrtsstraße zum Parkplatz des Felsberg erforderlich. An Werktagen wird die Zufahrtstraße gesperrt sein, an den Tagen gibt es keine Umleitung.

Besucher des Felsenmeers müssen an Wochentagen den Parkplatz zwischen Reichenbach und Beedenkirchen nutzen. An dem Wochenende 15. und 16. Oktober 2016 wird die Zufahrtstraße geöffnet sein, sodass der Geo-Naturpark-Parkplatz am Felsberg angefahren werden kann. Die Kosten zur Sanierung des Abschnittes der Zufahrtstraße belaufen sich auf rund 180.000 €, diese Kosten trägt der Waldeigentümer Hessen Forst. Die rund 180.000 € müssen durch die nachhaltige Waldbewirtschaftung erwirtschaftet werden.

Hintergrundinfos: Betretungsrecht des Waldes in Deutschland besonders großzügig

Der Wald in Hessen ist für die Bevölkerung zum Zwecke der Erholung ganzjährig geöffnet. So steht es im Waldgesetz unseres Landes. Kein Grundbesitzer erhebt hierfür Eintrittsgeld.

In anderen Ländern ist dies ganz anders: So gibt es z. B. in England kein freies Betretungsrecht. In den USA ist das Wandern und Fahrradfahren im Wald nur dann gestattet, wenn der Eigentümer dem vorab ausdrücklich zustimmt, ansonsten gilt „Privat Property – Keep out of here“. Auch die mitunter stolzen Eintrittsgebühren für die staatlich betriebenen Nationalparke sind dort genauso Normalität wie die zeitweise Schließung kompletter Parkareale für die Öffentlichkeit.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Lehmann unter der Rufnummer 06151/4091-19 gerne zur Verfügung.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.