Moritz Abraham, Hauptstraße 24, Jugenheim1

Die Zahl der jüdischen Bewohner bleibt seit dem Mittelalter in Jugenheim stets gering. In dem kleinen Dorf, welches bis 1714 zu den Grafen von Erbach und danach zu den Landgrafen von Hessen-Darmstadt gehört, wird erst 1704 der erste jüdische Bürger aufgenommen.2 In den folgenden 235 Jahren wohnen nie mehr als 14 jüdische Bürger in Jugenheim3 – zu wenig, um eine eigenständige Gemeinde zu bilden und eine eigene Synagoge einrichten zu können. 1933 leben hier nur noch 7 jüdische Menschen. 1939 – sechs Jahre nach Beginn der NS-Diktatur – gibt es nur noch einen einzigen Juden in Jugenheim: Moritz Abraham.

Moritz Abraham 1Moritz Abraham wird am 10.09.18824 in Okriftel (Höchst/Hessen – Nassau)5 geboren. Er wohnt zuletzt in Jugenheim im ersten Stock des Vorderhauses6 in der Hauptstraße 24 (heutige Hausnummer: Vor dem Krieg hatte dieses Haus die Nummer 48)7.

Am 6. Juli 1909 heiratet Moritz Abraham Karoline Koppel, die als Tochter von David Koppel am 14. Dezember 1882 in Jugenheim geboren wird.8 Das Ehepaar bekommt zwei Kinder: Am 28.5.1910 kommt Sohn Heinrich und am 27.10.1912 Tochter Rosa zur Welt.9 Robert Bertsch gibt an, Moritz Abraham sei ‚Fabrikarbeiter‘ gewesen.10 In Jugenheim ist er den Mitbürgern als sehr armer Händler von Kleinwaren bekannt, der geschätzt und wegen seines mühseligen Broterwerbs bemitleidet wird: So berichtet Robert Müller (Ehrenbürgermeister von Seeheim-Jugenheim, Amtszeit 1983–1995)11: Der „… Abraham … war ein armer Jude …“12

Das bescheidene Haus in der Hauptstraße ist von seiner Frau Karoline mit in die Ehe gebracht worden. Das Paar lebt 17 Jahre lang zusammen. Am 25. Mai 1926 wandert Karoline gemeinsam mit den Kindern nach Chicago aus. Moritz Abraham bleibt allein in der Wohnung zurück.13

Moritz Abraham 2Er ist angewiesen auf die Hilfe von Jugenheimer Bürgern: So wird er von der Familie Friedrich Görisch unterstützt, die einen Lebensmittel­handel in der Bahnhofstraße 1 betreibt und wohl manchmal ein Auge zudrückt, wenn er ohne Lebensmittelkarten ins Geschäft kommt.14

Nach dem Krieg gibt auch Philipp Hofmeyer – Bürgermeister in Jugenheim von 1932–194516 – an, „… den Juden Abraham … längere Zeit mit Barmitteln und Naturalien …“17 gefördert zu haben. Katja Behrens beschreibt in ihrem Roman „Zorro – Im Jahr des Pferdes“18, wie Mitglieder der Hitlerjugend Moritz Abraham demütigen: „Wir haben den Juden Abraham angespuckt! Das war ein alter Mann mit einem langen weißen Bart … Wir haben ihn angespuckt bis er weggekommen ist, der alte Mann.“19 Bereits in den Jahren 1936 und 1937 ist der jüdische Kleinwarenhändler – ebenso wie der psychisch kranke Bruder von Emilie Rosenfeld, Max Mayer, aus Seeheim – in dem diskriminierenden „Verzeichnis der vom Hess. Kreisamt Bensheim erteilten Wandergewerbsscheine an Juden und nicht zuverlässige Personen“ aufgeführt.20

Gegenüber dem Jugenheimer NS-Ortsgruppenleiter Geduldig, einem ehemaligen Marineoffizier, strammem Nazi und Antisemit („… ihre (der Juden) Zeit ist jetzt auch gekommen“), verweigert Moritz Abraham einmal den Hitlergruß. Folge ist, dass ihm für einige Tage die Lebensmittelkarten gestrichen werden21 und er auf die Großzügigkeit des Lebensmittelhändlers Görisch angewiesen ist.

Vermutlich versucht der so drangsalierte Mann im Frühsommer 1938, einen Antrag auf Auswanderung zu stellen. Dafür spricht die Tatsache, dass ihm die Bürgermeisterei im Juli 1938 ein Führungszeugnis ausstellt.22 Moritz Abraham darf nicht ausreisen, stattdessen wird er bereits am 18. Juni 1938 – fünf Monate vor der Reichspogromnacht – von den NS-Schergen in das Konzentrationslager Sachsenhausen nördlich von Berlin verschleppt und inhaftiert.23

Moritz Abraham 3Länger als vier Monate ist Moritz Abraham dort dem menschen-verachtenden NS-Terror ausgesetzt: Schon die Architektur des von SS-Stararchitekten zweckorientiert geplanten und ab 1936 errichteten Konzentrationslagers folgt „… einer Geometrie des totalen Terrors. Vom Wachturm A aus … (soll) ein einziges Maschinengewehr die in vier Ringen um den halbkreisförmigen Appellplatz herum gruppierten 68 Häftlingsbaracken ungehindert erreichen können. Das Lager … (wird) nach dem Modell einer panoptischen Anlage konstruiert.“24

Hinter dem Eingangstor mit der zynischen Inschrift befindet sich der Appellplatz. „Der Zellenbau … (wird) 1936 als T-förmiges Gebäude errichtet, das mit 80 Zellen für Einzelhaft, Dunkelarrest und Massenunterbringung als Lagergefängnis und Sondergefängnis der Gestapo …“25 dient. Zum Lager gehören Erdbunker, in denen die Häftlinge durch „Pfahlhängen“ sowie dem sogenannten „Bock“ gefoltert werden.26

Man kann nur erahnen, welche psychischen und physischen Verletzungen die mehr als viermonatige Haftzeit anrichtet. Am 25. Oktober 1938 wird Moritz Abraham aus dem KZ-Sachsenhausen entlassen.27 Die Angst vor weiteren Schikanen und auch vor den Wirren des einsetzenden Krieges bleibt.

Im Zuge der 1942 einsetzenden Massendeportationen wird der fast 60-jährige Moritz Abraham im März 1942 endgültig verhaftet. Vermutlich wird ihm – wie allen anderen deportierten Juden der Gegend – der berüchtigte, für diesen Zweck von dem damaligen Leiter der Gestapo in Darmstadt, Dr. Achemer-Pifrader, erarbeitete Abschiebungsbefehl vorgelegt (s. Anmerkung)28, bevor er nach Darmstadt in das Sammellager in die heutige Justus-Liebig-Schule verschleppt wird29, die im Volksmund heute immer noch Lio (damals Liebig-Oberrealschule) heißt.

Moritz Abraham 4Obwohl in der Lio im Jahre 1942 etwa 300 bis 360 Jungen31 unterrichtet werden, organisiert der Gestapochef Achemer-Pifrader nach der Wannseekonferenz vom 20. Januar 1942 in diesem Gebäude ein Sammellager für die Todestransporte.32 Zwei Wochen vor dem ersten Transport führt er eine Versammlung im Plenarsaal des Hessischen Landtages am Luisenplatz durch, um mit Vertretern des Finanzamtes, der Reichspost, der Reichsbahn und dem Generalstaatsanwalt die Durchführung des für den Volksstaat Hessen von Darmstadt ausgehenden Sammeltransportes zu planen.33

Die akribische NS-Bürokratie betreibt in der Schule jeweils Sonderdienststellen der Gestapo, des Finanzamts und der Wirtschafts- und Justizverwaltung34 mit dem Ziel, „… die Konzentrierung, personelle Erfassung, (den) Abtransport und die Regelung der vermögensrechtlichen Angelegenheiten …“35 der verhafteten Juden zu organisieren.

Moritz Abraham 5Darmstadt wird zum zentralen „… Deportationsort für jüdische Menschen aus Rheinhessen, Darmstadt (…), der Region Starkenburg sowie aus Oberhessen.“36 Von hier aus werden in den Jahren 1942 und 1943 in drei großen Transporten mehr als 3.200 Menschen in die Vernichtungslager deportiert.37

Wie kann ein solches Verbrechen in einer Schule durchgeführt werden, in der Unterricht gehalten wird? Die Schüler sollen von den Aktionen, die sich im Schulgebäude abspielen, nichts wissen: Die Lio wird jeweils für wenige Tage geschlossen. Für die Schulgemeinde erfindet man passende Erklärungen: z.B. Mangel an Heizmaterial (sog. Kohleferien)38. Den Schülern wird es streng verboten, sich in der Schule oder in ihrer Nähe aufzuhalten.

Nach dem Krieg gibt es Zeugenaussagen, über die Zustände innerhalb des Lio-Sammellagers:
Die Juden – später auch Sinti und Roma – „… lagen alle auf Stroh in einem Saal. Wenn ein SS-Mann reinkam, mußten alle stramm stehen. Ältere sind dabei oft umgefallen. Sie wurden auch geschlagen … (Es gab dünne Wassersuppe und die Menschen wurden beim Abtransport) zum Güterbahnhof getrieben. Sie mußten zu Fuß gehen. Etwas Gepäck hatten sie noch bei sich. Auf dem Weg zum Bahnhof wurden sie auch mit Stockschlägen wieder hoch getrieben, wenn sie nicht mehr laufen konnten … In der Schule sind mehrere alte Leute gestorben, weil sie krank und gebrechlich waren.“39

Nach der Deportation werden die Räume wieder für den Unterricht genutzt. Es gibt „… die Mitteilung, daß die Schule desinfiziert worden sei, wie nach einem Viehtransport.“40

Am Mittwoch, den 25. März 194241, wird der erste Deportationstransport durchgeführt. „1.000 Menschen, alle jünger als 65 Jahre, darunter 14 Kinder …“ werden von der Liebigschule zum Güterbahnhof in Darmstadt (Bismarckstraße) getrieben und in Viehwaggons eingepfercht. Über die Herkunft der Menschen existieren genaue Zahlen: „466 Menschen (kommen) aus der Stadt Mainz, 75 aus der Stadt und 15 aus dem Kreis Worms sowie 76 aus dem Kreis Bingen. Aus der Provinz Starkenburg (und) aus Darmstadt selbst 161 Menschen, sowie aus den Kreisen Darmstadt 28, Dieburg 36, Bergstraße 69, Erbach 47, Kreis Groß-Gerau 27. Die Listen im Besitz der Jüdischen Gemeinde Mainz weisen 411 männliche und 589 weibliche Personen aus.“42

Zielort dieser Deportation ist das Durchgangslager Piaski im besetzten Polen.43 Unter den 1.000 derart eingepferchten Menschen befindet sich auch Moritz Abraham.44 Die Kleinstadt Piaski, in der ursprünglich auch polnische Juden leben, liegt etwa 20 km südöstlich von Lublin im damals so genannten Generalgouvernement. In räumlicher Nähe werden seit 1940 die Vernichtungslager Sobibor, Treblinka, Majdanek und Belzek eingerichtet.

Vermutlich erreicht der Transport das Durchgangslager Piaski am 27. März 1942.45 Moritz Abraham muss gemeinsam mit den anderen Deportierten nach der langen, beschwerlichen Fahrt im Viehwaggon noch einen Fußmarsch von etwa 18 km von der Bahnstation bis zum Lager bewältigen. Im Lager werden die Ankömmlinge in die Unterkünfte der polnischen Juden eingewiesen, die man wenige Tage zuvor in das Vernichtungslager Belzec transportiert hat. Da mehrere Transporte gleichzeitig ankommen, sind Not und Hunger in dem überfüllten Lager groß.46

Über diese Vorgänge im Durchgangslager Piaski berichtet das bereits 1940 aus Stettin dorthin deportierte Ehepaar Max und Martha Bauchwitz in einem Brief an die Tochter: „Wir sind von 700 etwa noch 150 hier (…) Wir stehen noch stark unter dem Eindruck der letzten Tage. Es ist wüst leer. Die … (Menschen) aus Mainz, Worms und Darmstadt sind in die Wohnungen der Verreisten gekommen. Sie haben keinen Pfennig Geld! Man erzählt, viele seien unterwegs gestorben.“47

Unter schlimmen Bedingungen werden einige Häftlinge aus Hessen zur Zwangsarbeit für die deutsche Wehrmacht herangezogen, bevor sie in den benachbarten Vernichtungslagern ermordet werden.48 Allein in „… den Gaskammern des Vernichtungslagers Belzec werden (in der Zeit von Mitte März bis Mitte April 1942) etwa 80.000 Menschen ermordet: 30.000 Juden aus dem Ghetto von Lublin, 15.000 aus Llow/Lemberg und 35.000 aus anderen Ghettos im Distrikt Lublin und Ostgalizien sowie aus dem Deutschen Reich.“49

Das Ghetto Piaski wird vermutlich im Oktober 1942 liquidiert. Von den 1.000 deportierten Menschen, die am 25. März von Darmstadt aus deportiert wurden, hat niemand überlebt.50


Bild- und Textzusammenstellung: Klaus Knoche
Bild- und Textnachweis:
1   Die Geschichte der jüdischen Familien in Jugenheim wurde vom Denkmalausschuss der ev. Kirchengemeinde Jugenheim erforscht und im Nov. 2010 in der Ausstellung „Opa und Herbert sind fort“ veröffentlicht. Ergebnisse dieser Arbeit sind u.a. Grundlage der Dokumentation (Anmerkung 2). Die o.g. Ausstellung ist im Internet zugänglich: Opa und Herbert…
2   Dokumentation der Geschichtswerkstatt Geschwister Scholl, „Opfer des Nationalsozialismus aus Seeheim Jugenheim“, 2012 (Doku) S. 485
3   Doku S. 593, S. 485
4   Doku S. 593, S. 606
5   www.bundesarchiv.de/gedenkbuch

6   Opa und Herbert…, Tafel 12
7   Doku S. 606
8   Bertsch S. 202
9   Bertsch S. 2
10 Robert Bertsch, „Juden in Seeheim und Jugenheim“ o.J. (Bertsch) S. 202

11 Doku S. 58
12 Doku S. 606
13 Doku S. 607
14 Doku S. 607
15 Museumsverein Burg Tannenberg Seeheim-Jugenheim e.V., Familie Görisch, Bahnhofsstraße 1

16 Doku S. 57
17 Doku S. 385
18 Katja Behrens, „Zorro-Im Jahr des Pferdes“, Basel 1999, S. 24 /Doku S. 209
19 Doku S. 209
20 Doku S. 606

21 Doku S. 408
22 Opa und Herbert…, Tafel 12
23 www.bundesarchiv.de/gedenkbuch
24 http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Sachsenhausen
25 http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Sachsenhausen

26 http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Sachsenhausen
27 www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/directory.html.de?result#frmResults
28 Magistrat der Stadt Darmstadt, „Judendeportation aus Darmstadt 1942/43“ 1992 S. 11 u. S. 56f
Geheim
Geheime Staatspolizei
Staatspolizeistelle Darmstadt
Es wird Ihnen hiermit eröffnet, dass Sie innerhalb von drei Stunden Ihre Wohnung zu verlassen haben. Zum Zwecke der Abschiebung werden Sie und Ihre Familienangehörigen vorläufig festgenommen und in ein Sammellager gebracht. Die beauftragten Beamten sind gehalten in Ihrer Wohnung zu verbleiben, bis Sie Ihre Koffer gepackt und Ihre Wohnung ordnungsgemäß hergerichtet haben.
Sie werden angewiesen, die Schlüssel an sämtlichen Behältnissen, Schränken usw. stecken zu lassen, ebenso die Schlüssel zu den Zimmertüren innerhalb der Wohnung. Soweit Sie die Schlüssel an einem besonderen Schlüsselbund haben, sind sie von dem Bund zu entfernen und in das Schloss des Behältnisses, zu dem sie gehören zu stecken. Den Haus- und Korridorschlüssel haben Sie mit einem Bändchen und einem daran befestigten haltbaren Stück Pappe zu versehen, auf das Name, Wohnung und Kenn-Nummer zu schreiben sind. Diese Schlüssel haben Sie bei Verlassen der Wohnung dem beauftragten Beamten zu übergeben. Vor Verlassen der Wohnung ist die Ihnen ausgehändigte Vermögenserklärung genauestens auszufüllen und mit Unterschrift versehen den Beamten auszuhändigen.
Sie haben mitzunehmen:
1. Zahlungsmittel RM 50.-
2. einen Koffer oder einen Rucksack im Gesamtgewicht bis höchstens 50 kg,
enthaltend:
a) Wäsche
b) Kleidungsstücke
c) sonstiges zu einfacher Lebensführung notwendiges Gerät
3. zwei Decken mit Bettzeug (nicht im Koffer, sondern gerollt und verschnürt)
4. Vollständige Bekleidung (es können auch zwei Mäntel und doppelte Unterwäsche angezogen werden)
5. Verpflegung für 3 Tage. Löffel, Teller, Napf, Trinkbecher (nicht im Koffer gepackt)
6. Kennkarte, Arbeits- und alle sonstigen Ausweispapiere, sämtliche Lebensmittelkarten, Kartoffel- und Kohlenbezugsscheine, sonstige Bezugsausweise. (die unter Ziffer 6 aufgeführten Gegenstände dürfen nicht eingepackt werden, sondern sind von jeder Person bei sich zu führen).
Nicht mitgenommen werden dürfen:
Wertpapiere, Devisen, Bank- und Sparkassenbücher, Wertsachen jeder Art, Gold, Silber, Platin, lebendes Inventar.
Der Ehering sowie einfache Uhren dürfen mitgenommen werden (Nur Nickel- und Stahluhren). Bargeld, Wertsachen, Schmuckgegenstände und Edelmetalle sind in einen Stoffbeutel zu legen und den Beamten zu übergeben. Der Beutel ist mit genauer Anschrift und Kenn-Nummer zu versehen.Über den Inhalt ist ein genaues Verzeichnis aufzustellen, das von den Beamten und Eigentümern zu unterschreiben und dem Inhalt des Beutels beizufügen ist.
Der mitzunehmende Koffer ist mit einem dauerhaften Schild zu versehen, das in deutlicher Schrift Ihren Namen, Geburtstag und –Ort, Wohnung und Kenn-Nummer enthält. Sie selbst haben sich ein Schild um den Hals zu hängen, auf dem in deutlich lesbarer Schrift Name, Geburtstag und Kennummer anzugeben sind.
Allen Anordnungen der Beamten haben Sie unbedingt und ohne Widerspruch Folge zu leisten und jede geforderte Auskunft zu erteilen. Im Nichtbeachtungsfalle haben Sie mit schwersten staatspolitischen Maßnahmen zu rechnen. Diese Verfügung gilt für den Inhaber zugleich als Ausweis.
Darmstadt, den 18. März 1942
Geheime Staatspolizei,
Staatspolizeistelle Darmstadt
Gez. Dr. Achemer-Pifrader, Standartenführer und Ober-Reg.Rat“ (S. 56)
29 Doku S. 607
30 Magistrat der Stadt Darmstadt, „Judendeportation aus Darmstadt 1942/43“ 1992 S. 1

31 Magistrat der Stadt Darmstadt, „Judendeportation aus Darmstadt 1942/43“ 1992 S. 31
32 Magistrat der Stadt Darmstadt, „Judendeportation aus Darmstadt 1942/43“ 1992 S. 11 u 57
33 Magistrat der Stadt Darmstadt, „Judendeportation aus Darmstadt 1942/43“ S. 11
34 Magistrat der Stadt Darmstadt, „Judendeportation aus Darmstadt 1942/43“ 1992 S. 12
35 Magistrat der Stadt Darmstadt, „Judendeportation aus Darmstadt 1942/43“ 1992 S. 14

36 Jutta Reuss und Dorothee Hoppe, „Stolpersteine in Darmstadt“ 2013, S. 18
37 Jutta Reuss und Dorothee Hoppe, „Stolpersteine in Darmstadt“ 2013, S. 18
38 Magistrat der Stadt Darmstadt, „Judendeportation aus Darmstadt 1942/43“ 1992 S. 12
39 Magistrat der Stadt Darmstadt, „Judendeportation aus Darmstadt 1942/43“ 1992 S. 19
40 Magistrat der Stadt Darmstadt, „Judendeportation aus Darmstadt 1942/43“ 1992 S. 23

41 Jutta Reuss und Dorothee Hoppe, „Stolpersteine in Darmstadt“ 2013, S. 18, Doku S. 607
42 www.naturfreunde-muehlheim.de/bertastiefel.htm
43 Jutta Reuss und Dorothee Hoppe, „Stolpersteine in Darmstadt“ 2013, S. 21
44 www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/directory.html.de?result#frmResults, Doku S. 607
45 Jutta Reuss und Dorothee Hoppe, „Stolpersteine in Darmstadt“ 2013, S. 18 u 21, Doku S. 607

46 Jutta Reuss und Dorothee Hoppe, „Stolpersteine in Darmstadt“ 2013, S. 21
47 www.naturfreunde-muehlheim.de/bertastiefel.htm
48 Doku S. 607
49 www.holocaust-chronologie.de/chronologie/1942/maerz/01-07.html
50 Jutta Reuss und Dorothee Hoppe, „Stolpersteine in Darmstadt“ 2013, S. 21